Hallo,
im Mediendienstestaatsvertrag wird nicht der Begriff Impressum verwendet, sondern von einer Informationspflicht gesprochen.
http://www.lfk.de/gesetzeundrichtlin...trag/main.html
http://bundesrecht.juris.de/tdg/index.html
Da es sehr schwer ist zwischen allen Arten der Informationen zu unterscheiden, würde ich auch raten, in jedem Fall ein Impressum einzubauen. Aber ich denke kaum, dass jemand Probleme mit seiner Seite mit Familienfotos bekommt.
Wichtig wäre es vielleicht, mal aufzuzeigen, wo die neuralgischen Punkte sind. Wie ich schon sagte, werden Werbebanner als Indiz für eine kommerzielle Nutzung angesehen. Meinungsumfragen sind auch ein neuralgischer Punkt (siehe Meinungsbildung). Besonders Foren werden oft untzerschätzt. Wer immer ein solches betreibt, sollte meiner Meinung nach ein Impressum einbauen.
Da wir aber keine juristischen Ratschlägen geben dürfen, sollten wir dieses Thema nicht weiter diskutieren. Wer Zweifel hat und nichts zu verbergen, der setzt ein Impressum rein. Wer im Zweifel ist, aber keines einsetzen will, sollte sich mit seinem Anwalt beraten. Wer beides nicht will, dem wünsche ich viel Glück, dass nicht so ein abmahnungswütiger Jurist über die Seite stolpert.