Autor: Schwabenpfeil
Windows-Tuning durch Windows ReadyBoost
Hast Du zu Hause vielleicht noch einen USB-Stick liegen der gerade nicht in Gebrauch ist? Nutze einfach den schnellen Flash-Speicher des USB-Sticks um damit Windows zu beschleunigen!
Windows ReadyBoost
Windows ReadyBoost heißt eine Funktion die unter Vista eingeführt wurde und auch unter Windows 7 verfügbar ist. ReadyBoost nutzt Flash-Speicher, z.B. von USB-Sticks oder SD-Karten um Teile der Auslagerungsdatei dort abzulegen. Der Flash-Speicher des USB-Sticks ist deutlich schneller als der Zugriff auf die Festplatte, wodurch sich die Arbeitsgeschwindigkeit des Rechners spürbar erhöhen kann. Dabei werden die Daten auf dem USB-Stick natürlich verschlüsselt abgelegt und der Stick kann auch ohne Probleme während des laufendes Betriebs wieder abgezogen werden.
Microsoft empfiehlt für ReadyBoost an Speicherplatz, die ein- bis dreifache Menge des im Computer verbauten Arbeitsspeichers zu reservieren. Wenn Du also 1 GB Arbeitsspeicher hast, solltest Du zwischen 1 GB und 3 GB für ReadyBoost einplanen. Die unterste Grenze wurde bei 230 MB, die oberste Grenze mit 4 GB angegeben.
Um diese neue Funktion zu nutzen gehe bitte wie folgt vor.
- Stecke den USB-Stick im laufenden Betrieb ein. Nach wenigen Sekunden erkennt Windows den Wechseldatenträger und öffnet das Fenster Automatische Wiedergabe.
Bild 1: Auswahl der Funktion ReadyBoost
- Klicke hier nun auf die Option System beschleunigen am unteren Ende des Fensters. Der USB-Stick muss für die Verwendung bestimmten Leistungskriterien entsprechen. Windows prüft nach erfolgter Auswahl ob der Stick den Anforderungen entspricht. Sollte der USB-Stick nicht geeignet sein, wirst Du durch eine entsprechende Meldung auf diesen Umstand hingewiesen. Ist hingegen alles in Ordnung und der USB-Stick kann verwendet werden, öffnet sich das folgende Fenster:
Bild 2: Reservierung des Speichers für ReadyBoost
- Hier kannst Du nun über einen Schieberegler angeben, wie viel Speicherplatz auf dem Stick für ReadyBoost verwendet werden soll. Je mehr desto besser. Sind alle Einstellungen getroffen, klicke auf OK. Windows Vista verwendet daraufhin den Flash-Speicher zur Systembeschleunigung.
Diese Funktion ist vor allem auf schwächeren Systemen mit wenig Arbeitsspeicher nützlich. Einen extremen Leistungsschub darfst Du an dieser Stelle aber ausdrücklich nicht erwarten! Die ReadyBoost-Funktion ersetzt auf keinen Fall zusätzlichen Arbeitsspeicher. Sollte das System nicht zufriedenstellend arbeiten ist der Ausbau mit weiteren Speichermodulen der ReadyBoost-Funktion auf jeden Fall vorzuziehen.