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| e.) Linux Tipps und Tricks zu Linux |
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Autor: Cage
Linux gefahrlos testen In diesem Artikel wird beschrieben, wie man Linux in einer virtuellen Maschine unter Windows installiert. 1 Grundlegende Informationen Um diesen Artikel zu verstehen, sind einige grundlegende Informationen nötig. Linux ist ein Betriebssystem mit vielfältigen Einsatzbereichen, unter anderem Desktop-Rechner. Es steht unter der GNU General Public License, darf also von jedem genutzt, weitergegeben und verändert werden. Eine Linux-Distribution ist eine Zusammenstellung von verschiedener Software und dem Linux-Kernel (der Kern von Linux). Dieser Artikel bezieht sich auf die Distribution Ubuntu, da diese als besonders einsteigerfreundlich gilt. Eine virtuelle Maschine ist ein Programm, das einen Computer simuliert. Dadurch lässt sich ein Betriebssystem gefahrlos installieren. 2 Vorbereitung Als virtuelle Maschine wird in diesem Artikel VirtualBox verwendet. VirtualBox wird von der Firma InnoTek entwickelt, läuft unter Windows und Linux und unterstützt zahlreiche Betriebssysteme als Gastsysteme, darunter Linux (ab Kernel 2.2), DOS-basierte Systeme und diverse BSD-Derivate. Für den privaten Einsatz ist VirtualBox kostenlos. Download: Downloads - VirtualBox Um Ubuntu zu installieren, benötigst du natürlich eine Ubuntu-Version. Diese kannst du hier runterladen: Downloads ? Wiki ? ubuntuusers.de Es gibt verschiedene Versionen: Desktop, Alternate und Server. Die Desktop-Version ist eine Live-CD mit einem grafischen Installer. Die Alternate-Version bietet mehr Einstellmöglichkeiten, hat aber nur einen Text-Installer. Die Server-Version ist, wie der Name schon sagt, speziell für Server. Dieser Artikel bezieht sich auf die Alternate-Version. 3 Installation 3.1 Eine virtuelle Maschine anlegen Nach der Installation begrüßt dich VirtualBox mit einem Übersichtsbildschirm. Auf der linken Seite sind die virtuellen Maschinen aufgelistet, auf der rechten finden sich genauere Informationen. Da noch keine Maschine vorhanden ist, musst du zunächst eine anlegen. Dazu klickst du oben links auf New. ![]() Bild 1: Virtuelle Maschine erstellen In diesem Fenster gibst du den Namen ein und wählst aus, welches Betriebssystem du installieren möchtest. Um Ubuntu zu installieren, wählst du hier Linux 2.6. ![]() Bild 2: Arbeitsspeicher festlegen Im nächsten Schritt wählst du die Größe des Arbeitsspeichers, den du der virtuellen Maschine geben willst. Hierbei solltest du beachten, dass 256 MB RAM für die virtuelle Maschine in Wirklichkeit ~360 MB verbrauchen. Es muss also genügend Arbeitsspeicher vorhanden sein. ![]() Bild 3: Festplattenspeicher festlegen Da das neue Betriebssystem auch Festplattenspeicher braucht, legt VirtualBox ein sogenanntes virtual hard disk image an. Das image sollte mindestens 2 GB groß sein, besser mehr. Es gibt zwei unterschiedliche image-Typen: Das dynamically expanding image und das fixed size image. Das erste wächst automatisch an, sobald mehr Speicherplatz benötigt wird, das zweite nicht. Hast du genügend Speicherplatz zur Verfügung, solltest du das erste wählen. 3.2 Von der CD booten ![]() Bild 4: Ubuntu-CD starten Nachdem du die Maschine gestartet hast, musst du sofort F12 drücken, um auszuwählen, von wo gebootet werden soll. In diesem Fall ist das von der Ubuntu-CD. ![]() Bild 5: Laufwerke einbinden Um eine CD zu benutzen, musst du zunächst das Laufwerk mounten. Beim Mounten (auch einhängen genannt) wird ein Dateisystem dem Betriebssystem (hier VirtualBox) verfügbar gemacht, sodass darauf zugegriffen werden kann. Ein CD/DVD-Rom-Laufwerk mountest du, indem du im Menu Devices => Mount CD/DVD-Rom das entsprechende Laufwerk auswählst. ![]() Bild 6: Bootlaufwerk wählen Um Ubuntu zu installieren, musst du die Ubuntu-CD in das gerade gemountete Laufwerk legen und mit der Taste 3 von der CD booten. 3.3 Ubuntu installieren ![]() Bild 7: Installation starten Nach dem Laden bist du im Hauptmenü der CD. Hier kannst du zunächst mit F2 die Sprache wechseln. Dann wählst du Installiere im Textmodus. ![]() Bild 8: Rechnernamen vergeben Im nächsten Schritt gibst du den Rechnernamen ein. Dieser ist nur für Netzwerke wichtig und kann deshalb einfach übernommen werden. ![]() Bild 9: Festplatten partitionieren (1) Anschließend muss die Festplatte partitioniert werden. In VirtualBox wird die Festplatte durch das eben angelegte image simuliert. Die "Festplatte" trägt daher die Bezeichnung VBOX HARDDISK. Da das Image bisher leer ist, kannst du es mit der Option Gesamtes Laufwerk löschen neu formatieren. Die echte Festplatte wird dabei nicht angefasst. ![]() Bild 10: Festplatte partitionieren (2) Es werden zwei neue Partitionen auf dem Image angelegt. Eine für Ubuntu und eine für den Swap. Der Swap ist der Auslagerungsspeicher auf Unix-Systemen und ist mir der Auslagerungsdatei von Windows vergleichbar. ![]() Bild 11: Benutzer und Passwörter Als nächstes legst du einen neuen Benutzer an. Dieser erste Benutzer bekommt automatisch Administrationsrechte, daher solltest du dir den Namen und das Passwort gut merken. ![]() Bild 12: Installationsfortschritt Nun wird das Grundsystem installiert. Die Frage Download language support solltest du, eine Internetverbindung vorausgesetzt, mit Ja beantworten. ![]() Bild 13: Bildschirmauflösungen einstellen Eventuell fragt der XServer (steuert die grafische Ausgabe) nach, welche Bildschirmauflösungen er zur Verfügung stellen soll. Hier kannst du die gewünschten Auflösungen mit der Leertaste auswählen und mit Enter die Eingaben bestätigen. 3.4 Der erste Start ![]() Bild 14: Startsequenz von Ubuntu Nach einem Neustart der virtuellen Maschine sollte Ubuntu starten. Nach dem Login präsentiert sich der Standarddesktop von Ubuntu. ![]() Bild 15: Ubuntu-Desktop Weblinks
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