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#1 (Direktlink) |
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Lebendes Inventar
![]() Registriert seit: 07.07.2005
Ort: Münster
Alter: 24
Beiträge: 4.466
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Hiho,
in den Semesterferien möchte ich mir auf beide meine PCs (Laptop, Desktop) Windows 7 installieren. Über MSDNAA habe ich momentan eine dt. 32Bit- und eine 64Bit-Version zur Verfügung. In beiden Rechner stecken 2GB RAM, geplant war jetzt den Desktop mit 64Bit und den Laptop mit 32Bit zu versehen. Jetzt habe ich aber mitbekommen, dass es Office 2010, das ich mir in diesem Jahr unbedingt kaufen möchte, nachdem ich bisher auf die 2007er verzichtet habe, in 32Bit und 64Bit Versionen geben wird. Gibt es bestimmte Vorteile der 64Bit Version? Wenn ich die nutzen möchte, müsste ich doch auf beiden PCs ein 64Bit Windows7 haben, 32Bit Office ließe sich dagegen auf beiden installieren (32Bit wie 64Bit), richtig? Was empfehlt ihr mir? Und noch eine kurze Frage: Reichen 2GB DDR400 (Desktop) bzw. 2GB DDR2-667 (Laptop) für den Betrieb von Windows7? Würde wenn nur den Laptop aufrüsten, denn DDR-400 ist bestimmt zu teuer für das Gebotene inzwischen... Gruß Katsche |
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#2 (Direktlink) |
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Super-Moderator
![]() Registriert seit: 19.02.2008
Ort: Velbert
Beiträge: 1.726
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Moin Katsche,
generell gibt es derzeit eigentlich nur sehr wenig Gründe auf 64bit umzusteigen. Der Hauptgrund ist eigentlich die Notwendigkeit, mehr als 3,5 GB Arbeitsspeicher nutzen zu müssen (was beispielsweise bei sehr großen Datenbankanwendungen der Fall sein kann). Solltest du derartiges nicht benötigen, rate ich dir derzeit noch zum 32bit System und zwar homogen auf dem Gesamtsystem. Der Wechsel zu 64bit wird sicher irgendwann vollzogen werden aber derzeit ist die Treiberunterstützung wie auch die Anwendungsunterstützung noch zu dünn. Nur 64bit Software auf einem 64bit System kann alls Vorteile ausnutzen. Die allermeisten Anwendungen sind noch vollständig in 32bit ausgelegt und müssen auf einem 64bitte zur Laufzeit ständig "übersetzt" werden, was spürbar Geschwindigkeit kostet. Allein Office rechtfertigt 64bit nicht, da bei der heuigen Hardware die Officeprogramme am wenigsten profitieren. Renderingsoftware, Datenbanken oder ähnliches würden von einem 64bittigen System mehr profitieren und zusammen genommen mit der Möglichkeit, deutlich mehr Speicher adressieren zu können, wäre dies dann erst ein Grund über 64bit nachzudenken. Gruß, Tunarus
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#3 (Direktlink) |
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Lebendes Inventar
![]() Registriert seit: 07.07.2005
Ort: Münster
Alter: 24
Beiträge: 4.466
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Morgen Tunarus,
vielen Dank für die ausführliche Antwort, du hast mir sehr weitergeholfen. Dann werde ich nach den Klausuren mal versuchen an eine weitere deutsche Windows 7 32Bit version bei MSDNAA heranzukommen. Gruß Katsche |
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#4 (Direktlink) | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Zitat:
[]Content not found Der Schlussfolgerung schliesse ich mich aber an: Unter 4GB macht x64 überhaupt keinen Sinn. Bei genau 4GB ist's Geschmackssache, darüber ist's natürlich Pflicht. Treiberprobleme gibt's eigentlich nur noch mit speziellen Geräten. Das einzige was hier nicht will ist so ein dieser industrieller Linienlaser... Bei 2GB würde ich allerdings XP bevorzugen. Wenn da nicht gerade eine SSD als Systemplatte läuft wird Win7 die Platte sehr ordentlich Knechten... |
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#5 (Direktlink) |
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Premium Mitglied
![]() Registriert seit: 09.06.2007
Ort: Bremen
Alter: 38
Beiträge: 8.325
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Unter Win 7 laufen soviele Programme unter 64 Bit, wie sie es unter XP64 nicht liefen, sprich: Kaum eines ist im Taskmanager als "*32" vermerkt, vielleicht 2 Programme, war unter XP64 genau andersrum.
Das es keine Treiber gibt, stimmt ja so auch nicht. Win7 hat selbst etliche GB an unterstützten Systemen, sodass es da keine Probleme geben wird. Windows 7 mit 2 GB empfinde ich als zu wenig, da ich momentan 2 GB habe, aber vorher 8 GB hatte (die ja nicht anständig liefen) Man merkt den Unterschied schon, dann bedeutet es wohl, das es deutlich langsamer ist, als wenn es 8 GB wären. Programme unter Win 64 Bit laufen meist ohne Einbussen. Lediglich ältere Programme können mit 4 GB nicht umgehen. Z.B. Halflife, TitanQuest (startet ab Patch1.08 mit >4GB), C&C Generals (das Video im Menu läuft dann nicht) Einbussen wegen 64 Bit habe ich bisher nicht, nur wegen >= 4 GB Speicher. Wie gesagt, aber nur sehr selten, bei älteren Programmen, und meist gabs auch Patches.
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#6 (Direktlink) | |
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Lebendes Inventar
![]() Registriert seit: 07.07.2005
Ort: Münster
Alter: 24
Beiträge: 4.466
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Zitat:
Es wird zwar keine Aufrüstung geben, denke ich, aber mal kann sich ja mal informieren. |
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#7 (Direktlink) |
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Premium Mitglied
![]() Registriert seit: 09.06.2007
Ort: Bremen
Alter: 38
Beiträge: 8.325
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Also da ich eine SSD nutze, ist der Systemstart unerheblich.
Aber das z.B. Thunderbird oder Firefox doppelt solange brauchen (statt 0,8 - 1,2 Sekunden eben das doppelte, ca. (subjektiv)) wie mit 8 GB, das merke ich schon. Irgendwie schaufelt der den RAM immer frei, kann man im Taskmanager schon erkennen. ich habe jetzt rund 240 MB frei von 2047 MB. Dabei läuft nur FF und Thunderbird. (und halt der Taskman) PS: Mein System startet eigentlich in rund 15 Sekunden - 20 Sekunden. Von daher weiss ich nicht, was "langsamer" Systemstart ist.
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#8 (Direktlink) |
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Lebendes Inventar
![]() Registriert seit: 07.07.2005
Ort: Münster
Alter: 24
Beiträge: 4.466
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Das ist übel, bei mir laufen diese Programme:
- Outlook 2010 - Firefox - Dropbox - Virenscanner und die üblichen Hintergrundprogramme ...und bei mir sind nicht einmal 900MB von meinen 2 GB belegt, irgendwas machst Du falsch. Oder ist das bei 64Bit so anders? |
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#9 (Direktlink) |
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Premium Mitglied
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Ort: Bremen
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Beiträge: 8.325
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#10 (Direktlink) |
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Lebendes Inventar
![]() Registriert seit: 07.07.2005
Ort: Münster
Alter: 24
Beiträge: 4.466
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Ehm, aber da sind doch gerade einmal etwas mehr als 50% RAM ausgelastet, wo siehst Du nur die "rund 240 MB frei von 2047 MB". ?
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#11 (Direktlink) |
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Premium Mitglied
![]() Registriert seit: 09.06.2007
Ort: Bremen
Alter: 38
Beiträge: 8.325
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habs nochmal markiert, 0 MB frei.
das verfügbare bezieht sich wahrscheinlich auf das gesamte inklusive Auslagerungsdatei. (die bei mir z.zt. 1,1 GB belegt hat, von 2 GB ) ![]() EDIT: Wie dem auch sei, mit 8 GB kommts mir wesentlich flüssiger vor.
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#12 (Direktlink) |
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Lebendes Inventar
![]() Registriert seit: 07.07.2005
Ort: Münster
Alter: 24
Beiträge: 4.466
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Wenn Du das so liest, sind bei auch nie als 11 MB frei. Ich habe mich erst nur auf "verfügbar" gestürzt.
Wo ist denn da der Unterschied? Kann es sein, dass Windows 7 nie RAM frei lässt, sondern einfach alles anfordert und dann verteilt (oder eben auch nicht)? Das könnte ich mir so vorstellen: - "Frei": Nicht von Win7 geblockt - "Verfügbar": Nicht von Win7 an Programme verteilt bzw. ausgelagert, wie Du vorschlägst |
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#13 (Direktlink) | |
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Super-Moderator
![]() Registriert seit: 19.02.2008
Ort: Velbert
Beiträge: 1.726
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...ist ein alter Irrtum. Windows 7 "braucht" nicht mehr Speicher, es verwendet schlicht den zur Verfügung stehenden Speicher - was ja auch sinnvoll ist. Was nützt mir mein toller eingebauter Speicher - völlig unabhängig von der Menge - wenn er nicht verwendet wird? Also benutzt Windows 7 konsequent den zur Verfügung stehenden Speicher unter anderm durch Caching. Der Speicher wird, sobald er durch Propgramme angefordert wird, durch Windows7 wieder zur Verwendung frei gegeben. Kurze Frage... was nützt nicht verwendeter Arbeitsspeicher? Richtig - nix.
Dieses Prinzip hat Windows 7 zwar den Ruf eingebracht, mehr Speicher zu "verbrauchen" als seine Vorgänger, tatsächlich jedoch geht Windows 7 einfach nur effektiver mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen um. Zitat:
Lieben Gruiß, Tunarus
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#14 (Direktlink) |
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Premium Mitglied
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Zwischen "Sofort" und "Luftholen-Sofort" merke ich einen Unterschied.
Als Musiker zählt man pro Sekunde vier Schläge, und hat dann 0,25 Sekunden, was im Endeffekt im Blut übergegangen ist. Zwischen 1 Sekunde und 2 Sekunden merkt man... bei 8 GB sind bei mir auch nur rund 1,8 - 2,3 GB Verbrauch, also 6100 MB Frei...
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