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#1 (Direktlink) |
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Erfolgreich angemeldet
![]() Registriert seit: 21.02.2009
Beiträge: 2
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Hallo,
habe mal eine ziemlich einfache Frage an freundliche Helfer: Während einer XP-Neuinstallation habe ich mit Acronis True Image Home 2009 ein simples Backup erstellt und im weiteren Verlauf der Installationen zwischendurch immer mal wieder ein inkrementelles Backup draufgesetzt. Das klappte alles wunderbar. Heute, ein paar Tage danach, verrichtete Acronis dann eigenständig nach einem Start ein neues Voll-Backup (Name: "Backup(1) und löschte in diesem Zuge das alte Backup(ohne 1). Das steht auch so in der Log-Datei: "Aktion zum Entfernen von Archiv E:\Meine ComputerBackups\Backup.tib erfolgreich abgeschlossen" Aus dem Benutzerhandbuch geht sowas nicht hervor, warum wird ein älteres Basis-Backup gelöscht, wenn ein neues dazukommen soll? Jetzt sind meine inkrementellen Backups, die auf dem ersten Backup gründeten wohl wertlos? Gibt es noch eine Lösung zur Rettung meiner "alten" Backups von gestern? Ich danke allen schon mal im Voraus für pragmatische Hilfe! Liebe Grüße! |
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#2 (Direktlink) |
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Super-Moderator
![]() Registriert seit: 19.02.2008
Ort: Velbert
Beiträge: 1.726
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Hi Birne123,
ich benutze auch Acronis 2009 auch und musste ihm zunächst automatisierte Backups abgewöhnen. Das kannst du unter dem Menüpunkt "Tasks". Definiere am besten ein vollstäniges Image deiner Systemfestplattenpartition und speichere diesen Task ohne Zeitplan. Lösche alle evtl. vorhandenen Tasks, dann sollte kein Automatismus mehr zuschlagen. Ein Wort noch zu inkrementellen Backups. Ich empfehle dir die Verwendung von Vollbackups. Immer dann, wenn du gravierendere Änderungen an deinem System durchgeführt hast, (...etwa der Einbau einer neuen Grafikkarte oder der Installation eines neuen Programmpaketes wie Office) oder wenn das alte Image älter ist als drei Monate, solltest du ein neues Vollimage anlegen. Hast du das dritte Image angelegt, kannst du das erste löschen, so dass du immer über zwei Images deines Systems verfügst. Das Problem bei inkrementellen Backups ist, dass die Imkrementation (...das Einbinden und der logische Aufbau von Teilimages) eine Fehlerquelle darstellt, die im Fall des Desasterrecovery durchaus - frei nach ->Murphys Law<- - dazu geeignet ist, dir fein in die Wiederherstellungssuppe zu spucken. Ein Vollimage ist zwar aufwändiger, weil zeitintensiver, allerdings auch konsistenter und damit ist ihm grundsätzlich der Vorzug zu geben. Zieh´ das Vollimage halt bei einem spannenden abendfüllenden Film oder dem Kaffeetrinkbesuch bei Muttern, dann ist´s nicht ganz so lästig. Gruß, Tunarus
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http://www.stoeberbox.de |
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#3 (Direktlink) |
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Erfolgreich angemeldet
![]() Registriert seit: 21.02.2009
Beiträge: 2
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Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort, Tunaurus!
Ich mache das dann so und werde auf die inkrementellen Backups verzichten. Es ist einleuchtend, dass das eine Gefahrenquelle bedeutet. Hebe mich inzwischen auch an den Support von Acronis gewandt, mal sehen. Außerdem stimmt die voraussichtliche Backup-Zeit nicht einmal von der Größenordnung her, bei einem Viertel des Prozesses zeigt er 4 Minuten an, dann dauert es noch eine halbe Stunde. Dann noch eine ärgerliche Schwäche: Wenn man ein normales Backup plant, steht die Vorgabe im "Zeitplan" auf "Ohne Zeitplan" mit dem Hinweis "Task manuell planen". Da tut sich aber gar nichts! (und da ist noch ein Häkchen bei "jetzt Starten" gesetzt!) Mittlerweile habe ich nach vergeblichen Versuchen, den Backup zum Starten zu bringen, begriffen, dass man auf "Ein Mal" ändern muss - eine Irreführung und auch Zumutung! Insgesamt also alles sehr unausgereift - die Sache müsste auch viel einfacher sein. So, jetzt bin ich das auch mal los! LG Birne123 |
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#4 (Direktlink) |
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Super-Moderator
![]() Registriert seit: 19.02.2008
Ort: Velbert
Beiträge: 1.726
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...du hast in allen Punkten Recht! Hat mich auch schon geärgert. Parallel arbeite ich beruflich mit Norton Ghost 14. Eines der wenigen Symantec-Produkte, das ausgereift und benutzbar ist, was vermutlich daran liegt, dass es nicht von Symantec entwickelt wurde, sondern zusammen mit der Firma PowerQuest ("DriveImage") gekauft wurde.
Norton Ghost (...also das ehemalige DriveImage) ist nach meiner unmaßgeblichen Meinung deutlich bedienerfeundlicher und auch zuverlässiger. Probleme beim Restore traten bei mir bisher meist mit Acronis auf (...insbesondere in der Version 10 ).Gruß, Tunarus
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http://www.stoeberbox.de |
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#5 (Direktlink) | |
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Lebendes Inventar
![]() Registriert seit: 04.02.2008
Beiträge: 4.264
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Zitat:
Also das finde ich definitiv nicht einfacher. Dafür kenne ich eure Problem mit True Image 2009 nicht. Ich habe es selber seit einem Monat auf dem Notebook installiert und hatte weder automatische Tasks ab Werk drauf wie ihr sie anscheinend habt noch sonst irgendwelche Probleme. |
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#6 (Direktlink) |
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Wohnt hier
![]() Registriert seit: 06.02.2008
Ort: Landkreis Vorpommern-Rügen
Alter: 61
Beiträge: 2.152
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Ich führe mit ATI 11 nur komplette System-Images zu meiner vollsten Zufriedenheit durch.
Auch die viel angepriesene Sicherheitszone von Acronis verwende ich nicht, weil man dort keine Images zwischendurch löschen kann. Die Systemimages lege ich auf eine Partition der 2. HDD ab.
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Gruß Eisbär Den PC neu aufsetzen hilft Probleme zu beseitigen und schafft reichlich neue. Denk mal nach: Wer seine Privatsphäre nicht schützt, hat auch keine! |
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#7 (Direktlink) | |
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Lebendes Inventar
![]() Registriert seit: 04.02.2008
Beiträge: 4.264
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Zitat:
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#8 (Direktlink) |
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Wohnt hier
![]() Registriert seit: 06.02.2008
Ort: Landkreis Vorpommern-Rügen
Alter: 61
Beiträge: 2.152
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Sorry,
muss aber darauf wohl antworten. Da die System-Image den momentalen PC- Zustand sichern, werden auch Fehler mit gesichert. Wenn man dann rückwirkend feststellt, das die vorherigen Images bis zu einem bestimmten Datum alle fehlerhaft sind, lösche ich diese einfach. Ich bin auch wieder etwas davon abgerückt, alle Programme auf eine andere Partition zu verlegen als die Systempartition. Lieber ein Image weniger, wegen der Größe (bei mir 8 GB ca.) aber dafür alle wichtigen programme lauffähig. Aber das kann jeder halten wie er will, von mir aus auch die Hosen mit einer Kneifzange anziehen oder sich einen Knopf an die Backe nähen. Das sind halt meine Erfahrungen und ich fahre damit bestens.
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Gruß Eisbär Den PC neu aufsetzen hilft Probleme zu beseitigen und schafft reichlich neue. Denk mal nach: Wer seine Privatsphäre nicht schützt, hat auch keine! |
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#9 (Direktlink) |
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Lebendes Inventar
![]() Registriert seit: 04.02.2008
Beiträge: 4.264
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Ok, das erklärt einiges. Aber das löse ich persönlich damit dass ich noch einen zweiten Task laufen lasse. Dieser sichert C: zu einem anderen Zeitpunkt und das kommt auf eine andere Festplatte.
So habe ich jeweils ca. zwei Wochen Zeit um Fehler zu bemerken und das andere Image wieder einzuspielen. Ausserdem mache ich jeweils vor grösseren Updates oder installationen von Programmen deren Wirkung ich nicht kenne, ein weiteres Backup. So kann ich direkt nach dem Update wenn was schieflief den Restore durchführen. Aber wie du schon sagtest, jeder macht es so wie er es für sich selber am besten hält. |
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