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Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 4.436
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Autor: Schwabenpfeil
Rezesion: NecroVision ![]() Daten zum Spiel:
Die eigentliche Story ist schnell erzählt, nach einem verherrenden Angriff der deutschen Truppen ist Soldat Simon Bukner der letzte Überlebende seiner Kompanie. Der Spieler übernimmt die Rolle des Soldaten Bukner und versucht einen Ausweg aus den totbringenden Schützengäben zu finden. Im ersten Level kämpft sich der Spieler von Abschnitt zu Abschnitt und muss dabei viele feindliche Soldaten aus dem Weg räumen. Bis dahin unterscheidet sich das Spiel kaum von bekannten Ego Shootern die im 1. oder 2. Weltkrieg angesiedelt sind. Doch nach und nach wird es immer unheimlicher... In kleinen Videosequenzen die immer wieder eingespiet werden und damit die Handlung unterstützen wird schnell klar, dass es hier nicht nur einen Feind zu besiegen gilt, sondern auch dunkle Mächte Ihre Finger im Spiel haben. Immer tiefer dringt der Spieler in eine unheimliche und düstere Unterwelt vor und kämpft schon bald gegen Untote, Dämonen und Vampire. Nicht selten muss sich der Spieler sprichwörtlich mit Händen und Füßen gegen Heerschaaren von Zombies erwehren. Kommen 10 oder mehr Untote auf einen zu, neigt sich die Munition schnell ihrem Ende entegen und der Spieler muss zum Kampf Schaufeln oder Bayonette einsetzen, oder sich durch Fußtritte zur Wehr setzen. Mitunter kann es schnell hektisch werden und man drückt nur noch wie wild verschiedene Tasten um sich irgendwie der Feinde zu entlediegen und einen Ausweg aus der prikären Lage zu finden. Das Spielprinzip ist einfach. Töte alle anrückenden Feinde, egal wie. Zum Glück haben die Entwickler aber noch ein paar Besonderheiten eingebaut, so lohnt es sich z.B. die einzelnen Level genau abzusuchen, nach Munition und Waffen, aber auch nach geheimen Räumen und Vampirartefakte. Nach jedem überstandenen Level kann der Spieler besondere Herausforderungen spielen. Werden die Aufgaben einer Herausforderung gemeistert, gibt es zur Belohnung neue Waffen oder Zornespunkte. In der deutschen Version des Spieles lösen sich getötete Feinde in Luft auf. Es spritzt kein Blut und keine Leichen liegen herum. Aber vermutlich wird es nicht lang dauern, bis die ersten Blut-Patches die Runde im Internet machen. Eigentlich ist das Spiel nicht brutaler wie andere Shooter des gleichen Genres, aber vielleicht führte die Kombination von Shooter und Horror zur Verweigerung einer Jugendfreigabe? Fazit Genre-Liebhaber werden mit NecroVison sicherlich auf Ihre Kosten kommen. Die Grafik ist ansprechend, wenngleich viele Abschnitte wirklich sehr dunkel gehalten sind und man ohne Gaslampe kaum noch was zu sehen bekommt. Auf meinem Standard-Rechner mit vegleichsweiser schwachen Grafikkarte lief das Spiel weitgehend ruckelfrei. Nur bei wenigen Situationen wie große Explosionen oder Spzaileffekte, stockte das Spiel machmal etwas. Ich gehe aber davon aus, dass diese Probleme bei einer zum spielen geeigneteren Grafikkarte wohl nicht auftreten werden. Negativ fielen die langen Ladezeiten der einzelnen Spielstände auf. Kommt man an einer Stelle nicht weiter und benötigt mehrere Anläufe, nerven die Ladenzeiten von bis zu 2 Minuten schon sehr. . . . |
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