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Super-Moderator
![]() Registriert seit: 19.02.2008
Ort: Velbert
Beiträge: 1.726
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Hi Folks,
wie sicher viele von euch wissen, kann man Windowsbefehle nicht nur über bunte Bilder (so genannte Icons) starten, sondern auch über eine Kommandozeile aufzurufen über "Start - Ausführen" und dann für Windows 9X "COMMAND" und Windows NT/2000/XP "CMD". Viele Benutzer trauen sich nicht an diese Befehle heran, da sie wie eine Fremdsprache erscheinen, deren Erlernung nicht lohnt. Oftmals aber leisten gerade diese Befehle ausgezeichnete Dienste. Glaubt ihr nicht? Ihr habt doch Microsofts Spross Windows XP - und da ist ja schließlich alles im Startmenü verfügbar! Na, dann legt doch mal einen Ordner C:\Test an und macht folgendes: Start - Ausführen - CMD und OK Folgenden Befehl eingeben und mit Return bestätigen: systeminfo > c:\test\info.txt Und nun schaut euch die Textdatei C:\Test\info.txt an. Na? Beeindruckt? ...dacht´ ich mir Hier einige Tipps und Hinweise zum Thema "Kommandozeile": Das Kommandozeilenfenster verfügt zwar nicht über eine Menüleiste, wie gängige Windows-Programme, aber einige, wichtige Befehle findet ihr auch hier. Klickt auf das kleine Symbol in der oberen linken Ecke und im aufklappenden System-Menü auf "Bearbeiten". Hier findet ihr so wichtige Befehle wie "Kopieren" oder "Einfügen", etc. Wichtig ist auch der Befehl "Standardwerte" - hier legt ihr fest, wie das Fenster der Eingabeaufforderung aussehen soll. - Unter Start - Zubehör findet ihr das Icon "Eingabeaufforderung". Ruft ihr über einen Rechtsklick die Eigenschaften dieser Verknüpfung auf, könnt ihr das Erscheinungsbild (Schriftart und -größe, Farben, Fenstergröße, etc.) des Kommandozeilenfensters, das über diese Verknüpfung aufgerufen wird, selbst bestimmen. Außer dem könnt ihr hier den Standardpfad festlegen, in dem diese Kommandozeile startet ( Register "Verknüpfung" - "Ausführen in" ). - Bei jedem Druck auf die Tabulator-Taste (...die mit dem Doppelpfeil ganz links) wird in alphanumerischer Reihenfolge der Name eines Unterverzeichnisses automatisch getextet. Das erleichtert die Eingabe von Pfaden ungemein und beugt Teppfihlern vor. - Ein Befehl besteht zumeist aus dem Befehl selbst sowie Schaltern, die bestimmte Unterfunktionen des Befehls aktivieren. Diese Schalter nennt man "Parameter". Hier ein Beispiel: dir /p /w Der Befehl dir zeigt eine Liste der in einem Verzeichnis enthaltenen Dateien und Unterverzeichnisse an. Der Parameter /p sorgt dabei für eine seitenweise Anzeige und verhindert damit das unlesbare schnelle "Durchrollen" des Ausgabetextes auf dem Monitor. Der Parameter /w bildet das Ergebnis im Breitformat nebeneinander ab. Die spezielle Schreibweise eines Befehls mitsamt seinen Parametern bezeichnet man als "Syntax". - Eine Übersicht der Befehle mit allen Parametern findet ihr in der Windows-Hilfe. Klickt auf "Start - Hilfe" und sucht in der Windows-Hilfe nach dem Wort "Befehlszeilenreferenz". Ihr erhaltet eine Komplett-Auflistung aller bekannten Befehle mit Erläuterungen und Beispielen. - Schreibt die Befehle der Kommandozeile mit dem Windows-Editor in eine Textdatei. Benennt nun die Datei um und macht aus der Dateinamenerweiterung "txt" ein "bat". Wenn der Windows-Explorer euch die Anzeige der Dateinamenerweiterung verweigert, könnt ihr im Menü Extras – Ordneroptionen bzw. Ansicht - Optionen die Anzeige der Erweiterungen einschalten (Option "Erweiterung bei bekannten Dateitypen ausblenden" deaktivieren). Die Dateiendung "bat" steht für "Batch" ( ...sprich "Bätsch" ) und verwandelt eure Textdatei in eine Befehlsliste, die Windows auf Doppelklick von oben nach unten abarbeitet. Auf diese Weise lassen sich z.B. lästige Routineaufgaben wie etwa das regelmäßige Löschen temporärer Dateien beispielsweise per Autostartgruppe des Startmenüs bequem automatisieren. Für alle unter euch, die mit der Kommandozeile von Windows und ihren Befehlen nicht gerade auf "Du & Du" stehen, sich aber näher damit befassen wollen, habe ich eine kleine Auflistung gestrickt. Im Gegensatz zu den reinen Windows-Hilfe Informationen sind hier nur die meiner Meinung nach relevanten 74 Befehle gelistet. Auch habe ich zu Gunsten der Übersichtlichkeit auf alle Parameter verzichtet, die wie ich glaube, zu speziell und damit nicht von allgemeinem Gebrauch sind. Die Datei ist eigentlich selbsterklärend - sollten dennoch Fragen auftauchen schreibt sie einfach hier rein. Ihr könnt euch den Bericht hier als PDF-Datei herunterladen (187 kb): http://www.stoeberbox.de/public/command.pdf Sollten sich die Datei beim Klick auf den Link sofort öffnen, so könnt ihr mit einem Klick mit der rechten Maustaste das Kontextmenü aufrufen und dort den Befehl "Ziel speichern unter..." o.ä. wählen, um die Datei auf eurer Festplatte abzuspeichern. Zum Schluss noch ein Hinweis... die Befehle der Kommandozeile können mitunter sehr mächtig sein. Ihr solltet besser vorher lesen und verstehen, als hinterher zu bereuen. Herzliche Grüße, Tunarus
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