10.01
Einleitung
Keine Bange, dies soll nun
nicht ein trockenes, theoretisches Kapitel
über die Einzelteile eines Computers werden,
sondern es soll einfach
nur kurz und knapp die wichtigsten Komponenten
vorgestellt werden.

10.02 Das
Gehäuse
Mausgrau und optisch leider
meist wenig ansprechend präsentieren
sich die meisten PC-Gehäuse. Man unterscheidet
zwischen 3 Arten.
Das Desktopgehäuse, den Midi-Tower und den
Big-Tower.
 |
Eine sehr flache
Form zeichnet das Desktopgehäuse
aus. Es ist zwar klein und Platzsparend,
bietet aber
dadurch nur sehr wenig Möglichkeiten zum
zusätzlichen
Einbau weiterer Komponenten. Es wird
meist direkt auf
den Schreibtisch gestellt, wodurch sich
der Name
Desktopgehäuse erklärt.. ;-)
|
Im
Heimbereich finden man meist dieses
Gehäuse,
den Midi-Tower. Es bietet
ausreichend Platz für
den Einbau weitere Hardware wie z.B.
einer 2. Festplatte
oder eines weiteren CD-ROM Laufwerkes. |
 |
 |
Der Big-Tower
unterscheidet sich zum Midi-Tower
letztlich
nur durch die Größe. Das Gehäuse ist
noch etwas größer
und bietet dadurch noch mehr Platz in
seinem Inneren
für weitere Hardware-Komponenten. |

10.03 Die
Tastatur
Klar, um Eingaben am PC zu machen braucht man
neben der Maus
natürlich auch eine Tastatur. Auch hier gibt es
wieder zahlreiche Varianten.
Neben den "normalen" Tastaturen die mit
einem Kabel mit dem PC
verbunden sind, erfreuen sich die Funktastaturen
immer mehr an Beliebtheit.
Hier stört kein lästiges Kabel mehr. Diese
Tastaturen werden durch
normale Batterien mit Strom versorgt. Es
empfiehlt sich daher immer einen
Pack Ersatzbatterien im Haus zu haben. Die
Batterien versagen ihren Dienst
nämlich besonders gerne am Wochenende! :-)
 |
Die
"übliche" Windows-Tastatur. |
 |
Und
hier eine Funktastatur mit
reichlich zusätzlichen
Funktionstasten die sich frei
belegen lassen.
|
Die bei Komplett-PCs mitgelieferten Tastaturen
sind meist von nicht so besonderer
Qualität. Das merkt man hauptsächlich am
Anschlag der Tasten. Eine hochwertige
Tastatur macht wenig Klickgeräusche und hat
einen angenehmen Tastenanschlag.
Einige Tastaturen bieten zusätzliche
Handballenauflagen wie die oben gezeigte
Funktastatur der Firma Logitech. Gerade wer viel
am PC arbeitet sollte daher bei
der Tastatur nicht sparen.
1.04 Die
Maus
Achtung, hier kommt die Maus! :-)
 |
Windows läßt sich
zwar auch alleine mit der
Tastatur steuern, viel einfacher und
bequemer geht es aber mit der Maus.
Auch hier gibt es wieder unzählige
optische
Varianten zu bestaunen.
|
Technisch unterscheidet man
unter 3 Arten. Die "normale"
Maus, die Funkmaus und die optische Maus.
Die Funkmaus wird durch handelsübliche Batterien
versorgt und sendet die
Signale bei Bewegung oder Tastendruck an einen
Empfänger der sie dann
zum PC weiter leitet. Da hier nun kein Kabel mehr
an der Maus hängt, zeichnet
sie sich vor allem durch eine enorme
Bewegungsfreiheit aus.
Die normale Maus wird in dieser schlichten
Ausführung bei den meisten
Komplett-PCs mitgeliefert.
Die Bewegungen der Maus werden mit Hilfe einer
kleinen Kugel übertragen.
Zwei kleine Walzen an den Seiten nehmen die
Bewegung auf, und gebe sie weiter.
Eine dritte Walze ist für die Führung der Kugel
zuständig. Diese Walzen verschmutzen
mit der Zeit und können die Bewegung der Kugel
blockieren. Es kommt dann zu
Aussetzern oder ruckeln. Sollte die Maus also mal
nicht mehr sauber geführt werden
können, einfach die Kugel entfernen und die
kleinen Walzen säubern.
 |
1. Die geöffnete
Unterseite einer
kabelgebundenen Maus.2. Die Unterseite
einer Funkmaus.
|
Im Bild sind die angesprochenen Walzen zu
erkennen. Sie sind schon leicht verschmutzt
und sollten wieder gereinigt werden. ;-)
 |
Verschmutze Walzen
führen
zu rucklern. |
Die dritte Variante ist die optische Maus.
Hierbei werden die Bewegungen der Maus
über eine Lichtquelle und einem Fotosensor
übertragen. Kugel und Walzen werden
hierbei also nicht mehr benötigt und können
daher, bedingt durch eine Verschmutzung,
die Funktion der Maus nicht mehr
beeinträchtigen. Allerdings benötigen optische
Mäuse
i.d.R. eine sehr glatte und saubere Oberfläche
auf der sie geführt werden.
1.05 Der
Monitor
Als Standardgröße werden heute
Monitore mit 17 Zoll angesehen. Hierbei sind
Röhrenmonitore (links im Bild) am weitesten
verbreitet. Erst in den letzten Jahren
wurden die Flatscreens entwickelt und zu
erschwinglichen Preisen auf den Markt
gebracht. (rechts im Bild) Flatscreen ist die
englische Bezeichnung für Flachbildmonitor.
Wie der Name schon verrät, sind sie erheblich
flacher als herkömmliche Röhren-
monitore und nehme dadurch weniger Platz auf dem
Schreibtisch ein.

Röhrenmonitor |

Flachbildmonitor
(Flatscreen) |
Vor dem Kauf eines
Flachbildmonitores sollte man sich aber sehr
genau informieren
und den gewünschten Verwendungszweck nicht aus
den Augen verlieren. Wer z.B.,
gerne an seinem PC spielt oder sich DVDs
anschauen möchte, braucht einen Monitor
mit einer möglichst geringen Reaktionszeit. Ist
die Reaktionszeit zu hoch, reagiert der
Bildschirm bei schnellen Bildwechseln zu langsam,
was zu einem unsauberen,
verschwommenen Bild führen kann. Kaufkriterium
sollte aber nicht alleine die
Reaktionszeit sein. Ein vernünftiges
Kontrastverhältnis ist ebenso wichtig. Eine gute
Beratung ist also unerläßlich!
Hier
geht es weiter zu Teil 2