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Computerkurs - Der Aufbau des Computers



Computerkurs

[Inhaltsverzeichnis]




1.0 Der Aufbau des Computers

1.01 Einleitung
1.02
Das Gehäuse
1.03
Die Tastatur
1.04
Die Maus
1.05
Der Monitor
1.06
Das Diskettenlaufwerk
1.07
Das CD-ROM Laufwerk
1.08
Die Festplatte
1.09
Die Hauptplatine
1.10
Der Prozessor
1.11
Der Arbeitsspeicher
1.12
Die Grafikkarte
1.13
Die Soundkarte
1.14
Der Drucker
1.15
Der Scanner
1.16
Joystick und Gamepad
1.17
Die Anschlüsse

 

1.06 Das Diskettenlaufwerk

Das Diskettenlaufwerk findet man heute in vielen neuen PCs schon nicht mehr.
Bedingt durch die geringe Speicherkapazität einer 3,5 Zoll Diskette, wurde sie
inzw. von der CD-ROM abgelöst. Auf eine Diskette passen lediglich 1,44 MB
Daten, während man auf eine normale CD-ROM schon satte 650 MB Daten
speichern kann.

Ein 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk.


und dazu die passende 3,5 Zoll Diskette.



Vielen PC Hersteller verzichten daher u.a. auch aus Kostengründen, auf den Einbau
eines Diskettenlaufwerkes. Ein nachträglicher Einbau ist aber kein Problem und
Laufwerke bekommt man schon ab ca. 15 Euro.

Neben der 3,5 Zoll Diskette gibt es noch die 5,25 Zoll Variante. Diese war der
Vorläufer der heutigen Diskette und hatte mir nur 720 KB eine noch geringere
Speicherkapazität. Nur noch ganz alte Rechner sind mit einem passenden
Laufwerk ausgestattet. Die 5,25 Zoll Floppy (Diskette) spielt heute keine Rolle mehr.

Eine alte 5,25 Zoll Diskette, die heute praktisch
vollkommen von der Bildfläche verschwunden ist.




1.07 Das CD-ROM Laufwerk

Die Wachablösung. Disketten haben ihre Bedeutung verloren und an dessen
Stelle trat die CD-ROM. Klar, zum CD-ROMs lesen zu können, benötigt man
natürlich ein CD-ROM Laufwerk, Standardmäßig ist dies heute in jedem PC
eingebaut. In den Anfängen wurden diese Laufwerke mit einer 2-fachen oder
auch 4-fachen Geschwindigkeit ausgeliefert. Heute können die Laufwerke die
Daten einer CD-ROM erheblich schneller auslesen und Geräte mir 50-facher
Geschwindigkeit sind keine Seltenheit.

Neben den herkömmlichen CD-ROM Laufwerken, die nur CD-ROMs lesen,
aber nicht beschreiben können, gibt es auch noch das DVD-Laufwerk, die
CD-Brenner und inzw. auch DVD-Brenner.

DVD-Laufwerke können normale CD-ROMs und DVDs lesen. Umgekehrt kann
ein normales CD-ROM Laufwerk aber keine DVDs lesen.

CD-Brenner können normale CD-ROMs lesen und entprechende Rohlinge
lesen und beschreiben. DVD-Brenner machen das gleiche in Grün, aber
eben mit DVDs. ;-)

Ein CD-ROM Laufwerk.
Es unterscheidet sich optisch nicht von
einem DVD-Laufwerk, einem CD-Brenner
oder einem DVD-Brenner,

Nebenan ist eine CD-ROM abgebildet.
Auch hier gibt es optisch keinen Unterschied
zu einer DVD oder einer ganz normalen Audio-CD.




1.08 Die Festplatte

Auf der Festplatte werden alle Deine
Daten gespeichert und natürlich beherbergt
es auch das Betriebsystem. Auch hier
schreitet die Entwicklung sehr schnell voran.
War vor wenigen Jahren eine Festplatte mit
1 GB Speicherkapazität noch der pure Luxus,
sind in den heuten Rechner schon vielfach
Festplatten mit rund 200 GB verbaut.


Gerade bei solch großen Festplatten ist es ratsam, diese in mehrer Teile zu
partitionieren. Jede Partition wird von Windows dann wie eine eigene Platte
angesprochen und erhält eine eindeutige Laufwerkskennung. Die Partionierung
erhöht nicht nur die Übersichtlichkeit, es hilft dem Betriebsystem auch, Daten und
Programme schneller zu finden und ausführen zu können.

Je nach Anschlussart unterscheidet man zwischen IDE-Festplatten und SCSI-Festplatten.
In den meisten Rechnern stecken allerdings die etwas günstigeren IDE-Festplatten.
Die englische Bezeichnung für die Festplatte lautet Harddisk.

 

1.09 Die Hauptplatine

Mainboard, Motherboard oder auch einfach nur Board sind die englischen
Bezeichnungen für die Hauptplatine. Die Hauptplatine ist der Mittelpunkt des
Rechners, auf der die weitere Hardware wie Speichermdule (RAM) , Grafikkarte,
Prozessor (CPU) Soundkarte oder Soundchip usw. aufgebaut werden.

Die Abbildung zeigt die wichtigsten Steckplätze und Anschlüsse.
Fast schon unnötig zu erwähnen, dass es natürlich auch Mainboards in
vielen verschiedenen Ausführungen und Leistungsmerkmalen gibt.



Hier geht es weiter zu Teil 3

 




 

(c) Jörg Hähnle - Stuttgart