1.10 Der
Prozessor
Das Herz eines jeden
Rechners stellt der Prozessor dar. Durch die
Taktfrequenz
des Prozessors wird im wesentlichen die
Geschwindigkeit des Rechners bestimmt.
Mein erster PC hatte einen Intel Prozessor mit 25
Megaherz Taktfrequenz. In
modernen PCs kommen aktuell Prozessoren mit über
3 Gigaherz zum Einsatz!
Häufig wird statt dem Begriff Prozessor auch die
Abkürzung CPU verwendet.
CPU steht für Central Procesing Unit
(Zentrale Verarbeitungseinheit)
Der Prozessor führt alle Berechnungen aus
und steuert verschiedene System-
komponenten. Die bekanntesten Prozessoren sind
die der Firmen Intel (Pentium(
und der AMD Prozessor.

Der Hauptprozessor, auch CPU genannt. |

1.11
Der Arbeitsspeicher
Neben dem Prozessor ist auch
der Arbeitsspeicher (RAM) ein sehr wichtiger
Bestandteil Deines Computers. RAM
steht für Random Access Memory
und bedeutet frei übersetzt flüchtiger
Arbeitsspeicher Flüchtig deshalb,
weil alle Daten im RAM nach dem Abschalten des
Computers verloren gehen.
Die Größe des Arbeitsspeichers entscheidet mit,
wie schnell der PC einzelne
Vorgänge bearbeiten kann. Ein
Bildbearbeitung-Programm braucht z.b. viel
Arbeitsspeicher. Steht zuwenig Speicher zur
Verfügung, dauert alles recht lange
und das Arbeiten am PC wird schnell zu einem
Geduldsspiel. Heutige PC´s sollten
mind. mit 128 MB Arbeitsspeicher ausgerüstet
sein. Besser noch 256 MB
Die
Abbildung rechts zeigt ein SD-RAM
Speichermodul. Vielfach auch als DIMM
bezeichnet. |
 |
Es würde nun doch sehr
technisch und trocken werden, wenn ich an dieser
Stelle die komplette Entwicklung der
Speichermodule und die unterschiedlichen
Speichertypen aufführen würde. Möchtest Du
Dich zu diesem Thema noch
ausführlicher Infomieren, empfehle ich Dir mal diese Seite zu
besuchen.
In den heutigen Rechnern werden entweder SD-RAM,
DDR- oder auch
DDR2-Module verwendet. Solltest Du Dich mit dem
Gedanken tragen Deinen
Arbeitsspeicher aufzurüsten, ist es sehr wichtig
zuvor einen Blick in das Handbuch
Deines PCs zu werfen. Dort sollte beschrieben
sein, welche Art von Modulen Dein
Mainboard aufnehmen kann.

1.12 Die
Grafikkarte
Damit auf dem Monitor überhaupt ein Bild
enstehen kann, ist eine Grafikkarte
notwendig. Auf manchen Mainboards (Hauptplatinen)
ist der Grafikchip bereits
fest intergiert, (Onboard-Grafikarte) Das diese
Grafikchips aber leider meist
nicht sonderlich Leistungsfähig sind, kann man
sie (im Bios) deaktivieren und
stattdessen eine separate Karte einbauen. (siehe
Abbildung)

Eine
Grafikkarte |
Für Büro-PCs reicht eine Onboard-Grafikkarte
locker aus. Anwendungen wie Word,
Excel und Co sind stellen für sie kein Problem
dar. Wer mit seinem Rechner aber
grafisch aufwendigere Anwendungen verwenden
möchte, wie z.B. CAD-Zeichnungen
entwerfen oder Bildbearbeitungsprogramme
einsetzen möchte, der braucht bereits
eine etwas stärke Grafikkarte mit mehr eigenem
Arbeitspeicher.. Wer auch mit
seinem PC spielen möchte, sollte sich gar eine
3D-Grafikkarte anschaffen.
1.13 Die
Soundkarte
Praktisch jeder PC hat einen
kleinen Lausprecher eingebaut. Dieser schafft es
aber nur, kläglich klingende Pieptöne zu
erzeugen. Wer einen vernünftigen Sound
haben möchte, oder auch mal eine Musik-CD am PC
anhören will, braucht dazu
eine Soundkarte. Diese ist in allen PCs (ausser
in machen Büro-PCs) bereits
eingebaut. Ähnlich wie bei der Grafikkarte gibt
es hier wieder die Onboard-Variante.
Der Soundchip ist also bereits auf der
Hauptplatine verbaut. In den meisten
Fällen reicht diese auch vollkommen aus. Wer ein
sehr gutes Gehör hat und mit
der Soundqualität nicht zufrieden ist, kann sich
eine extra Soundkarte nachträglich
in den PC einbauen.
 |
Die Abbildung zeigt
eine Soundkarte inkl.
Anschlüsse an der Front für Boxen,
Mikrophon
sowie einen Lin-In Eingang und einem
Anschluß für einen Joystick.
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Ach ja, die Soundkarte
erzeugt zwar die Töne, damit man aber auch etwas
hören
kann, sind natürlich auch noch Lautsprecher
notwendig die an die Karte angeschlossen
werden. ;-)
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