12.01
Einleitung
Auf den meisten neu
gekauften Rechnern ist bereits Windows
vorinstalliert.
Aktuell ist das Windows XP. Aber was ist Windows
XP eigentlich?
Windows ist ein Betriebsystem. Das Betriebsystem
läuft permanet im
Hintergrund und steuert das Zusammenspiel
zwischen der Hardware und dem
Computer. Es stellt die Verbindung zwischen der
Programmen, also der Software
und der einzelnen Hardwarekomponenten her.
Startest Du z.B. eine Programm, stellt Windows
dieser Anwendung Arbeitsspeicher
und Rechenzeit zur Verfügung. Möchtest Du ein
Dokument ausdrucken, liefert das
Betriebsystem die Daten an den Drucker und gibt
ihm den Befehl zum Druck.
Beendest Du ein Programm, gibt Windows die
reservierten Ressourcen wieder frei.
Das Betriebsystem steuert und überwacht also
alle Vorgänge auf Deinem PC.
Auf den meisten PCs wird zwar Windows als
Betriebsystem eingesetzt, es gibt
aber durchaus auch Alternativen wie z.B. Linux.
Windows ist ein so genanntes grafisch
orientiertes Betriebsystem. Es besteht aus
aus vielen einzelnen Objekten die in Form von
Symbolen und Menüs dargestellt
werden. Bedient wird Windows fast auschliesslich
mit der Maus. Zwar lässt sich
Windows auch komplett mit der Tastatur steuern,
aber das ist doch sehr kompliziert
und umständlich.
Das alte MS-DOS das heute keine nennenswerte
Rolle mehr spielt, war im Gegensatz
zu Windows ein zeichenorientiertes Betriebsystem.
Unter DOS gab es keine Symbole
und Maussteurung. Befehle mussten hier über die
Tastatur eingebeben werden.

12.02
Windows starten und am System anmelden.
Durch das Einschalten des
Rechners wird Windows XP, also unser
Betriebsystem,
automatisch gestartet. Während das Windows XP
Logo auf dem Bildschirm zu
sehen ist, werden wichtige Systemdateien, Dienste
und Treiber geladen die
später für den reibungslosen Betrieb notwendig
sind. Diesen Vorgang der
Startphase nennt man auch booten
oder einfach hochfahren.
An dieser Stelle kann es mitunter schon das erste
kleine Problem geben. ;-)
Normalerweise wird beim Start des Rechners zuerst
das Diskettenlaufwerk
abgefragt. Befindet sich im Laufwerk eine
Diskette, wird versucht das Betriebsystem
von dieser Diskette zu starten. Da Windows aber
nicht auf einer Diskette sondern
stets auf der Festplatte installiert wird, kann
zur folgenden Fehlermeldung kommen.
Non-System disk or disk error
Replace and strike any key when ready
oder auf Deutsch:
Ungueltiges System
Datentrager wechseln und Taste druecken
In diesem Fall nehme einfach die Diskette aus dem
Laufwerk und drücke eine
beliebige Taste.
Sollte keine Diskette im Laufwerk liegen, wird
Windows direkt von der Festplatte
gestartet und die Fehlermeldung bleibt in diesem
Fall natürlich aus. ;-)
Ist Windows nun geladen, wird Dir eine Willkommensseite
und ein Anmeldedialog
angezeigt. An dieser Stelle musst Du Dich am
System anmelden, indem Du Deinen
Benutzernamen und das passende Kennwort
eingibst. .
Nach der Eingabe der korrekten Zugangsdaten,
lädt Windows Dein Benutzerprofil
und Du kannst mit der Arbeit unter Windows
beginnen. Sollte auf Deinem PC nur ein
einzelner Benutzer angelegt sein, lässt sich der
Anmeldevorgang auch deaktivieren.
Ist auf Deinem Computer nur ein
Benutzer ohne Kennwort angelegt,
entfällt die
Willkomenseite. Solltest Du das falsche Kennwort
eingeben, wird ein Dialog
eingeblendet indem Du aufgefordert wirst das
Kennwort erneut, unter Beachtung
der Groß- und Kleinschreibung einzugeben.
Ist Dein Rechner ein Teil eines Netzwerkes
(Domaine) wird nicht die Willkomenseite
angezeigt, sondern nur ein einfacher
Netzwerk-Anmeldedialog.

12.03 Der
Desktop
Ist die Anmeldung am System geschafft, wird die
Arbeitsoberfläche, der Desktop
angezeigt. (Desktop ist die englische Bezeichnung
für Schreibtisch) Auf der
Arbeitsoberfläche werden Programm-Fenster und
Dialoge angezeigt.

Betrachten wir uns die
einzelnen Objekte einmal etwas näher.
Unter Punkt 1
sehen wir einige Symbole. In unserem Beispiel
sind das die Symbole
für den Arbeitsplatz, die Netzwerkumgebung,
der Papierkorb und der Ordner
Eigene Dateien. Wenn Du Windows
XP das erste mal startest, könnte bei Dir auch
nur das Symbol des Papierkorbes
zu sehen sein. Dies ist abhängig von der Art
der Vorinstallation.
Vergrößern wir mal den unteren Bildausschnitt.
Du musst Dir zu diesem Zeitpunkt
noch keine Gedanken darüber machen, wie man die
einzelnen Objekt bedient.
Im Moment ist erstmal nur wichtig, dass Dir die
Bezeichnungen geläufig werden.
 |
(2)
zeigt die Start Schaltfläche
über die wir später das Startmenü
öffnen können.
Über das Startmenü lassen sich alle
installierten Programme öffnen und wichtige
Windows-Einstellungen vornehmen.
(3) Rechts
daneben ist die Schnellstartleiste zu
sehen. In diese Leiste können wir
bliebige Programmsymbole ablegen um sie später
mit nur einem einzigen Mausklick
starten zu können.
(4)
Die große blaue Fläche die fast bis zum rechten
Bildrand geht, wird als
Taskleiste
bezeichnet. Die Taskleiste enthält
Schaltflächen für alle Ordner und
Anwendungen (Programme) die aktuell unter Windows
geöffnet sind.
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(5)
Ganz auf der rechten Seite befindet sich die Systray
oder auch Infoleiste
In dieser Infoleiste wird die aktuelle Uhrzeit
angezeigt sowie Symbole von Anwendungen
die unter Windows gestartet wurden und nicht
sichtbar im Hintergrund laufen. Des Weiteren
werde hier verschiedene Sybole angezeigt die
Auskunft über den aktuellen Programmstatus
geben, Wird z.B. ein Dokument ausgedruckt,
erscheint hier kurzeitig ein Druckersymbol.
Bei einem neu installieten System ist an dieser
Stelle zunächst nichts zu sehen. Um
aber verdeutlichen zu können wie so eine
Infoleiste aussehen kann, habe ich hier eine
Bildschirmkopie (Screenshot) meines eigenen
Systems eingefügt.
Das Hintergrundbild, die Wiese mit bewölkten
Himmel wird standardmäßig angezeigt.
Du kannst stattdessen aber auch ein beliebiges
Hintergrund setzen. Wie das funktioniert
ist im Kapitel 50.0
Windows individuell gestalten und anpassen
beschrieben.

12.04
Arbeiten mit der Maus.
Um mit Windows vernünftig arbeiten zu
können, benötigt man ein Zeigegerät.
Windows läßt sich zwar auch alleine mit der
Tastatur steuern, viel einfacher und
bequemer geht es aber mit der Maus.
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In der Grafik oben ist eine
Maus mit Rädchen zwischen der linken und der
rechten Maustaste dargestellt. Dieses Rädchen
muss die Maus nicht unbedingt
haben, die meisten Modelle sind jedoch mit einem
solchen Rädchen ausgestattet.
Mit dem Rädchen kann man z.B. in Word oder im
Internet Explorer die Seite nach
oben und unten bewegen. (scrollen)
Der Umgang mit der Maus erfordert zunächst ein
wenig Übung. Wer noch nie zuvor
mit einer Maus gearbeitet hat, wird zu Anfang
sicher noch ein bisschen Probleme
haben die Maus sicher zu führen, aber das gibt
sich sehr schnell. Also nicht verzagen
wenn anfangs nicht jede Aktion mit der Maus
gleich auf Anhieb klappen sollte. :-)
Die Maus benötigen wir um Programme zu starten,
zu beenden, Fenster zu öffnen,
zu maximieren, minimieren und wieder schließen,
um Menüs zu öffnen und gewünschte
Einträge zu wählen und, und. und. Nahezu jede
Aktion unter Windows kann mit der Maus
ausgeführt werden. Schauen wir uns mal an, was
wir mit der Maus so alles machen können.
Zeigen.
Führen wir die Maus z.B. auf ein Symbol das auf
dem Desktop liegt, so zeigen
wir mit
Mauszeiger darauf. Bewegen wir die Maus dann
nicht mehr und drücken auch keine
Taste, so erscheint bei manchen Symbolen nach
kurzer Zeit eine Kurzbeschreibung
mit Hinweisen. Diesen Hinweis nennt man auch
Infobox.
 |
| Infobox (kleines
Hinweisfenster) |
Klicken.
Um in einem Menü einen Eintrag auszuwählen oder
z.B. im Arbeitsplatz eine Datei
zu markieren,
klickt man mit der linken
Maustaste einmal auf das Objekt.
Zum Üben klicke mal ein beliebiges Symbol auf
Deinem Destop an.
 |
Beispiel:
Das Symbol einer normalen Textdatei.
So sieht das Symbol aus, wenn Du noch
nicht
darauf geklickt hast,
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Und so sieht das gleiche Symbol aus, wenn
Du es einmal mit der linken
Maustaste angeklickt
hast. Es ist nun blau unterlegt und damit
markiert.
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Rechtsklick
Das Klicken mit der rechten
Maustaste öffnet in den meisten Fällen das so
genannte Kontextmenü.
Klicke mal auf Deinem
Desktop mit der rechten
Maustaste einmal auf die
START Schaltfläche.

Es öffnet sich ein kleines Fenster, das Kontextmenü.
Würdest Du hier nun z.B. den
Explorer starten wollen, führst Du den
Mauszeiger auf den Eintrag Explorer
und
klickst einmal mit links
darauf.
Mit dem Rechtsklick hast Du das Kontextmenü
geöffnet und mit einem normalen
klick (links) kannst Du dann Deine Auswahl
treffen.
Doppelklick
Und noch eine Klickvariante. Der Doppelklick.
Hierbei klickst Du ein Symbol
mit der linken Maustase zweimal
kurz hintereinander an.
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In den meisten Fällen kommt der Doppelklick zum
Einsatz wenn man eine Datei
öffnen, oder ein Programm, starten möchte.
Öffne z.B. mal Deinen Papierkorb indem
Du auf Deinem Desktop (Arbeitsoberfläche) einen
Doppelklick auf das Symbol
des Papierkorbes durchführst.
Ziehen und Ablegen. (Drag & Drop)
Zum schnellen verschieben oder Kopieren von
Objekten verwendet man die
Drag & Drop Technik. Um z.B. eine Datei in
den Papierkorb zu legen, klickst
Du das Symbol dieser Datei einmal mit der linken
Maustaste an, hälst die Tase
weiterhin gedrückt und verschiebst das Symbol
auf den Papierkorb. Dort an-
gekommen lässt Du die linke Maustaste wieder
los.
Die Textdatei wird
im Drag & Drop Verfahren auf den
Papierkorb gezogen.
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Verschiebe mal das Symbol des Internet Explorers
auf Deiner Arbeitsoberfläche
(Desktop) auf eine neue, beliebige Position.
(Aber nicht auf den Papierkorb ;-) )
Verschieben eines
Symboles per Drag & Drop..
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Wenn Du das Symbol einmal
mit der linken Maustaste anklickst und es mit
weiterhing gedrückter Taste verschiebst, wird es
in dieser Zeit etwas blasser
dargestellt. Hast Du eine passende Position
gefunden, lässt Du die Taste
wieder los und das Symbol wird dan dieser Stelle
neu angezeigt.
Sicher ist Dir auch schon aufgefallen, dass sich
der Mauszeiger in seiner Form
manchmal verändert. Überlicherweise besteht der
Mauszeiger aus einem Pfeil 
Fährst Du mit dem Zeiger z.B. auf einer
Internetseite auf einen Link, wird aus dem
Pfeil eine Hand.

Die Hand zeigt Dir an, hier
ist ein Verweis, hier kannst Du drauf klicken.
;-)
Manchmal wird neben dem Pfeil auch noch eine
Sanduhr angezeigt. Dies
Bedeutet, dass der Rechner gerade beschäftig
ist. Wird nur die Sanduhr
ohne Pfeil angezeigt, ist der PC gerade mit einer
Aktion voll ausgelastet.
Hier
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