Fassen wir mal kurz zusammen was wir bisher getan haben um
sicherer im Internet
unterwegs zu sein. Wir haben unseren Browser, den Internet
Explorer sicher konfiguriert,
ebenso unser eMail-Programm Outlook Express. Anschließend haben
wir mit Hilfe des
Windows Updates Windows XP auf den neusten Stand gebracht und
alle verfügbaren
Updates und Service Packs installiert. Natürlich haben wir auch
eine Anti-Viren Software.
Nun schauen wir uns mal an was wir tun können, um Windows selbst
noch sicherer zu machen.
Windows XP bietet eine
integrierte Firewall, die mit der Installation des Service Pack
2
erheblich erweitert und verbessert wurde. Das ebenfalls mit dem
Service Pack 2 hinzugekommene
Sicherheitscenter warnt Dich, wenn keine Firewall aktiv sein
sollte. Dabei muss es nicht zwingend
die XP-Firewall sein. Du kannst selbstverständlich auch eine
Firewall eines Drittanbieters installieren.
Auf jeden Fall gilt aber, dass nur eine Firewall aktiv sein
darf! Zwei Firewalls stören sich gegenseitig!
Wichtig!
Die XP-Firewall blockiert nur eingehende
Netzwerkverbindungen! Ausgehende Verbindungen
werden nicht berücksichtigt!
Du erreichst die Firewall über das Sicherheitscenter in der
Systemsteuerung.
Klicke also auf START - EINSTELLUNGEN -
SYSTEMSTEUERUNG

Und hier nun weiter über
einen Klick auf das Symbol
Sicherheitscenter

Die wichtigsten
Einstellungen kannst Du hier auf einen Blick einsehen. Die
Firewall,
das automatische Update und der Virenschutz sind aktiv. So soll
es sein.

Möchtest Du nun weitere Einstellungen
vornehmen, klicke
auf das Symbol
Windows-Firewall

Soll die Firewall keinerlei Ausnahmen zulassen, aktivere die
Option Keine Ausnahmen
zulassen. Ausnahmen wiederum können im gleichnamigen
Register definiert werden.
Diese Ausnahmeregelungen werden ignoriert, als die Option "Keine
Ausnahmenzulassen"
aktiviert ist.

Alle Programme und
Dienste die eine eingehende Verbindung entgegen nehmen dürfen,
sind hier aufgelistet. Über die Schaltfläche
PROGRAMM... kannst Du
weitere Programme
in die Liste übernehmen und über die Schaltfläche
PORT... können
einzelne Ports freigegeben
werden. Allerdings musst Du dazu wissen, welches Programm
welchen Port zur Kommunikation
benötigt. Diese Einstellungen sollten
aber nur von versierten Anwendern geändert werden!
Da die Firewall zu Anfang die Programme noch nicht kennt, die
eingehende Verbindungen
entgegen nehmen dürfen, wirst Du in den ersten Tagen immer mal
wieder eine entsprechende
Warnmeldung von der Firewall erhalten. Die Meldung enthält den
Namen des Programms und des Programmherausgebers. In diesem
Dialogfeld gibt es drei Optionen und könnte z.B. so aussehen

- Weiterhin
blocken: Das Programm kann ab sofort und künftig keine
Daten mehr empfangen.
- Nicht mehr
blocken: Das Programm kann von jetzt an alle Daten ohne
weitere Nachfragen empfangen.
- Erneut
nachfragen: Der Empfang von Daten wird einmalig
blockiert,
beim nächsten Mal wird
aber erneut nachgefragt und Du musst wieder angeben was die
Firewall machen soll.
Möchtest Du hingegen lieber eine andere Firewall verwenden, muss
die die XP-Firewall,
wie schon angesprochen, deaktiviert werden.

Im Register
ALLGEMEIN
kann nun im Bedarfsfall die Firewall deaktiviert werden.
Setze hierfür die Option Inaktiv.
Ohne aktiviere Firewall solltest Du keine Verbindung
ins Internet aufbauen!
Wird die Firewall deaktiviert, schlägt das Sicherheitscenter
sogleich an.

Du muss nun dem Sicherheitscenter mitteilen, dass Du eine andere
Firewall verwendest
und der Status der Firewall künftig nicht mehr überwacht werden
soll. Klicke hierfür auf die
Schaltfläche EMPFEHLUNGEN...

...und aktiviere das
Kästchen vor dem Eintrag:
Ich verfüge über eine Firewalllösung,
die ich persönlich überwache.
Das Sicherheitscenter zeigt dann künftig in der
Übersicht diese Meldung

->
Weiter zu Teil 2 des
Kapitels "Windows absichern"
