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Computerkurs - Gefahren im Internet



Computerkurs


[Inhaltsverzeichnis]

 



60.0 Datenträgerwartung und Datensicherung

60.01 Einleitung
60.02 Die Datenträgerbereinigung.
60.03 Die Datenträgerprüfung
60.04 Die Defragmentierung
60.05 Die Systemwiederherstellung
60.06 Die Datensicherung (Backup)
60.07 Sicherungskopie wiederherstellen.

 

60.01 Einleitung

In diesem Kapitel schauen wir uns die Möglichkeiten an, die uns Windows zur
Wartung und Pflege des Systems, sowie zur Datensicherung an die Hand gibt.
Jedes System muss gepflegt und regelmäßig gewartet werden. Dazu nutzen wie
die Datenträgerbereinigung, die Defragmentierung und die Datenträgerprüfung.

Zusätzlich lernen wie die Systemwiederherstellung kennen und sichern unsere
Daten mit dem unter Windows XP integrierten Datensicherungsprogramm.

 

60.02 Die Datenträgerbereinigung

Im laufe der Zeit sammelt sich auf jedem System eine ganze Menge Datenmüll an.
Die Datenträgerbereinigung durchsucht die Festplatte nach nicht mehr zwingend benötigten
Dateien die man bedenkenlos löschen kann, wie beispielsweise temporäre Interntedateien,
Offlinedateien ActiveX Komponeneten oder nach Dateien die im Papierkorb liegen.

Durch die Löschung dieser Daten lässt sich schnell wieder einiges an wertvollem Speicherplatz
auf der Festplatte zurückgewinnen.

Beende zunächst alle laufenden Anwendungen und schließe alle geöffneten Fenster.
Um die Datenträgebereinigung zu starten, klicke auf Start - Programme - Zubehör -
Systemprogramme und schließlich auf den Eintrag

Aus dem folgenden Dialogfenster wähle nun die Festplatte aus, die Du bereinigen möchtest
und klickst anschließend auf die Schaltfläche OK.

Windows ermittelt nun wie viel Speicherplatz auf dem Laufwerk freigegeben werden
kann. Dieser Vorgang dauert nun zum Glück nicht ein paar Minuten, sondern ist meist
nach wenigen Sekunden bereits abgeschlossen.


 

Im nun folgenden Fenster wird uns nun angezeigt, wie viel Speicherplatz durch die
Bereinigung freigegeben werden kann.

In unserem Beispiel sind das immerhin  19.691 KB.
Durch Aktivieren der entsprechenden Kontrollfelder vor den einzelnen Kategorien bestimmst
Du, welche Daten gelöscht werden sollen. Bei der Auswahl kannst Du keinen Fehler machen.
Alle aufgelisteten Dateien sind zum Betrieb von Windows nicht erforderlich und können ohne
Risiko entfernt werden. Aber natürlich wollen wir schon wissen was wir da denn eigentlich in
den virtuellen Schredder jagen und schauen uns daher die Kategorien mal genauer an.

Übertragene Programmdateien.
Damit sind ActiveX-Komponenten sowie Java-Applets gemeint, die beim Betrachten einiger
Internetseiten automatisch aus dem Netz nachgeladen werden, damit die Seite sauber angezeigt
und alle Funktionen genützt werden können. Diese Dateien werden temporär im Ordner
"Downloaded Program Files" auf Deiner Festplatte abgelegt und sollten dort auch nach Gebrauch
wieder automatisch gelöscht werden. Wird Windows nicht sauber beendet, z.B. bedingt durch
einen Systemabsturz, bleiben die Daten jedoch teilweise im genannten Ordner liegen.

Temporary Internet Files
Um Webseiten schneller laden und anzeigen zu können, werde diese beim ersten Besuch auf
Deiner Festplatte zwischengespeichert und im Ordner Temporay Internet Files abgelegt. Ist das
eingestellte Größenlimit für diesen Ordner erreicht, löscht  Windows automatisch die ältesten
Dateien wieder und schafft so wieder Platz für neue Daten. Standardmäßig ist wird diesem Ordner
aber sehr  viel Speicherplatz zugewiesen, sodass sich nach einiger Zeit eine Unmenge an nicht
mehr benötigten Dateien dort ansammelt.

Temporäre Dateien für Microsoft-Fehlerberichterstattung
Bei Programmfehlern oder Abstürzen speichert Windows in diesem Ordner Informationen für
die späterer Fehlerberichterstattung. Auch hier kann wieder ohne Bedenken alles gelöscht werden.

Office-Setupdateien
Diese Kategorie wird nur dann angezeigt, falls Du Microsoft Office auf Deinem PC installiert hast.
Hier werden Installationsinformationen gespeichert, die z.B. benötigt werden wenn Du ein Office-Update
aufspielst oder eine Office-Reparatur durchführen möchtest. Werden die Dateien gelöscht, erfogt im
Bedarfsfall die Aufforderung die Office-CD einzulegen, damit von dort die benötigten Dateien nach-
geladen werden können. Solltest Du  nicht jederzeit Zugriff auf Deine Office-CD haben, lasse diese
Dateien stehen. Liegt die CD immer in Reichweite, kannst Du die Dateien ebenfalls löschen lassen.

Papierkorb
Löscht man eine Datei, wird diese nicht sofort endgültig entfernt, sondern zunächst nur im Papierkorb
abgelegt. Von dort aus lässt sie sich im Bedarfsfall schnell wiederherstellen falls Du feststellen
solltest, dass Du diese Datei ja doch noch benötigst. Wird nun diese Option aktiviert, werden alle
Dateien aus dem Papierkorb endgültig gelöscht.

Temporäre Dateien
Viele Programme schreiben während der Installation oder während sie ausgeführt werden, Dateien
in den Ordner "Temporäre Dateien" Dort sollten sie eigentlich auch wieder automatisch entfernt werden,
was aber oft nicht funktioniert. Stürzt das Programm oder Windows selbst ab, bleiben diese Dateien
erhalten und belegen nur unnötig wertvollen Speicherplatz auf der Festplatte.

Katalogdateien für den Indexdienst
Der Indexdienst beschleunigt die Dateisuche, indem er auf der Festplatte ein Inhaltsverzeichnis
anlegt. Sollten hier noch Dateien vorhanden sein, stammen diese von einer früheren Suche und
können von Dir gelöscht werden.

Hast Du Deine Auswahl getroffen, klicke auf die Schaltfläche OK. Es folgt eine kurze Abfrage
ob Du die Aktion wirklich durchführen möchtest. Bestätige dies mit
JA.

Nach wenigen Sekunden sind alle nicht mehr benötigten Dateien vom Computer gelöscht und
der Speicherplatz steht wieder zur Verfügung.

 

Weiter zu Teil 2 der Datenträgerbereinigung



 

 


 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

(c) Jörg Hähnle - Stuttgart