Einen Systemwiederherstellungspunkt
erzeugen.
Vor größeren Installationen oder Deinstallationen, oder wenn Du
eine neue Hardware ins
System integrieren möchtest, empfiehlt es sich selbst einen
Wiederherstellungspunkt anzulegen.
Sollte dann später etwas schief gehen und das System nicht mehr
stabil laufen, kannst Du ohne
Probleme sogleich den Rechner auf den selbst angelegten
Wiederherstellungspunkt zurücksetzen.
Starte also
wieder die Systemwiederherstellung über
Start - Programme - Zubehör -
Systemprogramme - Systemwiederherstellung.

Wähle nun
die Option Einen
Wiederherstellungspunkt erstellen und klicke
anschließend
auf Weiter. Im
Feld Beschreibung des
Wiederherstellungspunkts, gebe nun
eine möglichst aussagekräftige Erläuterung ein.

Ist eine
passende Beschreibung gewählt, klicke auf die Schaltfläche
Erstellen.
Bedenke, danach ist keine Änderung an diesem
Wiederherstellungspunkt mehr möglich!
Sollte Dir danach eine bessere Beschreibung einfallen, ist eine
Änderung nicht mehr zu
machen. In diesem Fall müsstest Du einen neuen
Wiederherstellungspunkt anlegen.
Windows
bestätigt die Erstellung des neuen Wiederherstellungspunkts wie
folgt.


Einstellungen für die
Systemwiederherstellung vornehmen.
Auf vielen Internet-Seiten oder in Büchern und Zeitschriften zu
Windows XP, liest man immer
mal wieder die Empfehlung, die Systemwiederherstellung zu
deaktivieren, da diese zu viel
wertvollen Speicherplatz auf der Festplatte einnehmen würde. Das
ist zwar nun nicht falsch,
aber eben doch kein wirklich gutes Argument. Zum Einen haben
heutige Festplatten meist
mindestens 40, 80 oder gar 120 GB Speicherkapazität, zum Anderen
nutzt die Wiederherstellung
nur den ihr zugewiesenen Speicherplatz und breitet sich nicht
unkontrolliert auf der ganzen
Festplatte aus. Ist das zugewiesene Speicherlimit erreicht,
werden die ältesten Wiederherstellungs-
punkte automatisch gelöscht. Zusätzlich ist es möglich, alle
Wiederherstellungspunkte, bis auf
den Letzen ,selbst zu löschen.
Um zu den
Einstellungen für die Systemwiederherstellung zu gelangen,
klicke mit der
rechten Maustaste auf das Symbol des
Arbeitsplatzes auf Deinem
Desktop und wähle aus
dem Kontextmenü den Eintrag
Eigenschaften aus.

Oder Du
verwendest einfach die Tastenkombination
[Windows] + [Pause]
Es öffnet
sich das Fenster der Systemeigenschaften.
Wechsle hier in das Register
Systemwiederherstellung.

1
Bei der Entfernung von Viren
kann es manchmal erforderlich sein, die Systemwiederherstellung
kurzfristig zu deaktivieren. Aber Vorsicht, bei der
Deaktivierung werden sofort ALLE
Wieder-
herstellungspunkte von Windows gelöscht! Also nicht mal eben
testhalber deaktivieren!
Hinter der
Schaltfläche Einstellungen
unter Punkt
2
kannst Du angeben wie viel
Festplattenspeicher
die Systemwiederherstellung
verwenden darf, und
zwar für das Laufwerk, dass aktuell unter Punkt
3
aktiviert ist.

Mit Hilfe
des Schiebereglers kannst Du nun angeben, wie viel Speicherplatz
Du der
Systemwiederherstellung zur Verfügung stellen möchtest. 10% ist
hierbei ein annehmbarerer
Wert, wobei das natürlich von der Gesamtgröße Deiner Festplatte
abhängig ist. Hast Du eine
Festplatte ab 40 GB, reichen auch 5% locker aus. Ist der
Speicherplatz aufgebraucht, wird
Windows automatisch den ältesten Wiederherstellungspunkt
löschen.
Sollte der
Festplattenspeicher doch mal knapp werden, kannst Du Windows
anweisen
alle Wiederherstellungspunkte, bis auf den letzen, zu entfernen.
Hier gilt dann allerdings,
Was weg ist ist weg. Einmal gelöschte Wiederherstellungspunkte
sind unwiderruflich futsch!
Die
Wiederherstellungspunkte kannst Du über die
Datenträgerbereinigung löschen lassen.
Der Vorgang ist im
Kapitel
60.02 Die
Datenträgerbereinigung,Teil 2
beschrieben.
