Windows XP Service Pack 2 FAQs

  • Autor: Schwabenpfeil!


    Windows XP Service Pack 2 FAQs


    [Q]
    Wie kann ich das Service Pack 2 installieren?
    [A]
    Sie können Windows XP Service Pack 2 mit der Funktion Windows Update oder von CD installieren.


    Installation über Windows Update (Internet)

      1. Wählen Sie im Start-Menü den Befehl Windows Update.
      Sie werden automatisch mit der Internetseite Windows Update verbunden (Internetverbindung vorausgesetzt).
      2. Aktivieren Sie Windows XP Servicepack 2 und Updates installieren.


    Installation von CD

      1. Legen Sie die CD mit Service Pack 2 in das CD-Laufwerk Ihres PCs ein.
      2. Klicken Sie nach dem Autostart auf Weiter.
      3. Lesen Sie aufmerksam die Informationen Was sie wissen sollten, bevor sie mit der Installation beginnen.
      4. Starten Sie das Setup, in dem Sie Jetzt installieren klicken.
      5. Folgen Sie den weiteren Anweisungen.


    -------------------


    [Q]
    Was passiert, wenn in Automatische Updates die Option Automatisch (empfohlen) ausgewählt wird?
    [A]
    Wenn eine Internetverbindung verfügbar ist, lädt Windows XP alle sicherheitsrelevanten Updates automatisch auf Ihren Rechner und installiert diese.

    [Q]
    Wie starte ich das Sicherheitscenter?
    [A]

      1. Wählen Sie im Start-Menü den Eintrag Systemsteuerung.
      2. Klicken Sie auf Sicherheitscenter.


    [Q]
    Wie kann ich mir den Status von Antivirussoftware und Firewall im Sicherheitscenter anzeigen lassen, wenn der Computer Mitglied einer Domäne ist?
    [A]
    Antivirussoftware und Firewall können in einer Domäne nur durch einen Domänenadministrator kontrolliert bzw. verändert werden.
    Der Domänenadministrator hat jedoch die Möglichkeit, Änderungen für den Benutzer freizugeben.
    Wenden Sie sich bitte an den Domänenadministrator, wenn der Status von Antivirussoftware und Firewall im Sicherheitscenter nicht angezeigt wird.


    Weiterführende Links:
    • Windows XP Service Pack 2 Release Candidate 2 Preview (englisches Dokument)
    Deploying Windows XP Service Pack 2 using Software Update Services
    • Diese Funktionsänderungen bringt das Microsoft Windows XP Service Pack 2
    http://www.microsoft.com/germa…Article.asp?siteid=600337
    • Changes to Functionality in Microsoft Windows XP Service Pack 2 (englisches Dokument)
    Deploying Windows XP Service Pack 2 using Software Update Services
    • Microsoft® Windows® Update Release information (englisches Dokument)
    http://v5.windowsupdate.micros…5Consumer/SiteVersion.htm



    [Q]
    Wie kann ich Automatische Updates konfigurieren?
    [A]

      1. Starten Sie das Sicherheitscenter.
      2. Klicken Sie auf Automatische Updates.
      3. Es werden 4 Auswahlmöglichkeiten angezeigt.


    • Automatisch (empfohlen):
    Alle Sicherheitsupdates werden vollautomatisch geladen und installiert.
    • Updates downloaden, aber Installationszeitpunkt manuell festlegen:
    Alle Sicherheitsupdates werden herunter geladen. Nach Abschluss des Ladevorgangs werden Sie darüber informiert, dass ein Sicherheitsupdate zur Installation bereit steht.
    • Benachrichtigen, aber nicht automatisch downloaden oder installieren:
    Sie werden über die Verfügbarkeit eines Sicherheitsupdates informiert. Diese Sicherheitsupdates müssen jedoch von Ihnen manuell geladen und installiert werden.
    • Automatische Updates deaktivieren:
    Es werden keine Sicherheitsupdates geladen und Sie werden auch nicht auf die Verfügbarkeit eines Updates hingewiesen. Durch Wählen dieses Punktes ist die Sicherheit Ihres Computers gefährdet.


    [Q]
    Was ist eine Firewall?
    [A]
    Eine Firewall ist ein Programm, das Zugriffe von außen auf Ihren Computer verhindert.


    [Q]
    Warum wird im Sicherheitscenter meine installierte Firewall nicht angezeigt?
    [A]
    Damit das Sicherheitscenter eine Firewall überwachen kann, muss sich die Firewall beim Sicherheitscenter "anmelden". Diese Funktion wird durch den Hersteller der Firewall integriert und kann unter Umständen mit einem Update für Ihr Programm bereitgestellt werden.


    [Q]
    Werden alle kommenden und gehenden Verbindungen durch die Windows Firewall blockiert?
    [A]
    Nein. Die Windows-Firewall blockiert nur kommende Verbindungen sowie Programme, die Serverdienste benötigen. Alle (aus)gehenden Verbindungen – z.B. durch Browser oder E-Mail-Software – werden nicht blockiert.


    [Q]
    Was kann ich tun, wenn die Windows-Firewall meldet, dass ein Programm auf das Internet zugreifen möchte?
    [A]
    Durch die Windows-Firewall werden nur Programme überwacht, die serverbasierte Dienste bereitstellen oder benötigen, z.B. einige Internet- oder Netzwerkspiele sowie verschiedene Messenger.
    Gewähren Sie nur den Programmen Zugriff auf das Internet, die Sie selbst gestartet haben.


    [Q]
    Wie kann ich einem Programm den Zugang zum Internet manuell gewähren oder entziehen?
    [A]

      1. Starten Sie das Sicherheitscenter.
      2. Klicken Sie auf Windows Firewall.
      3. Klicken Sie auf Ausnahmen.
      4. Aktivieren oder deaktivieren Sie das Programm, dem Sie den Zugang zum Internet erlauben oder entziehen möchten.


    [Q]
    Warum werden Computer im Netzwerk nicht mehr angezeigt?
    [A]
    Die Windows-Firewall ist standardmäßig aktiviert. Computer, die sich in einer Arbeitsgruppe befinden, können so nicht mehr gefunden werden. Durch Aktivieren der ICMP-Echoanforderung oder der Datei- und Druckerfreigabe werden die Computer wieder sichtbar.


    [Q]
    Warum kann ich Freigaben im Netzwerk nicht mehr erreichen?
    [A]
    Die Windows Firewall ist standardmäßig aktiviert. Damit Netzwerkfreigaben wieder benutzt werden können, muss die Datei- und Druckerfreigabe für die Windows-Firewall aktiviert werden.


    [Q]
    Welche Ports werden geöffnet, wenn die Datei- und Druckerfreigabe aktiviert wird?
    [A]
    Durch Aktivierung der Datei- und Druckerfreigabe werden die TCP-Ports 139, 445 sowie die UDP-Ports 137 und 138 geöffnet.


    [Q]
    Was kann ich tun, wenn serverbasierte Anwendungen nicht mehr ausgeführt werden oder melden, dass keine Verbindung zum Server besteht?
    [A]
    Serverbasierte Anwendungen benötigen spezielle Ports, um auf Daten im Netzwerk zugreifen zu können. Erkundigen Sie sich beim Hersteller der Software, welche Ports benötigt werden und aktivieren Sie die Ports in der Windows Firewall.


    [Q]
    Mein Computer ist Mitglied einer Domäne.
    Warum kann ich den Firewallstatus nicht ändern?

    [A]
    Standardmäßig kann nur der Domänenadministrator den Status der Firewall in Firmennetzwerken (Domänen) ändern.


    [Q]
    Warum erscheint nach dem Start meines PCs eine Sprechblase mit dem Hinweis, dass keine Antivirussoftware gefunden werden konnte?
    [A]
    Der Hinweis wird durch eine neue Sicherheitsfunktion von Service Pack 2 erstellt. Diese neuen Sicherheitsfunktionen weisen die Benutzer von Windows XP auf mögliche Sicherheitslücken hin.
    Microsoft empfiehlt das Installieren einer Antivirussoftware, um eine Gefährdung Ihres Computers durch Viren zu reduzieren.


    [Q]
    Wie können die Sprechblasen unterdrückt werden?
    [A]

      1. Starten Sie das Sicherheitscenter.
      2. Wählen Sie Warnungseinstellungen des Sicherheitscenters ändern.
      3. Schalten Sie die Warnungen für Firewall, Automatische Updates und/oder Virenschutz aus.


    [Q]
    Was kann ich tun, wenn mein installiertes Antivirusprogramm durch das Sicherheitscenter nicht erkannt wird?
    [A]
    Damit das Sicherheitscenter ein Antivirusprogramm überwachen kann, muss sich das Antivirusprogramm beim Sicherheitscenter "anmelden". Diese Funktion wird durch den Hersteller des Antivirusprogramms integriert und kann unter Umständen mit einem Update für Ihr Antivirusprogramm bereitgestellt werden.


    [Q]
    Warum wird mein Antivirusprogramm noch immer nicht durch das Sicherheitscenter erkannt?
    [A]
    Die Überwachung durch das Sicherheitscenter wurde vom Hersteller des Antivirusprogramms noch nicht integriert. Kurzfristig können Sie im Sicherheitscenter unter Warnungseinstellungen des Sicherheitscenters ändern die Überwachung dieses Punktes deaktivieren.
    Bitte kontaktieren Sie den Hersteller der Antivirussoftware, wann Überwachung durch das Sicherheitscenter in Ihr Programm integriert wird.


    [Q]
    Funktionieren installierter Firewall oder Antivirusprogramme, obwohl sie vom Sicherheitscenter nicht angezeigt werden?
    [A]
    Firewall und Antivirusprogramm funktionierten auch dann, wenn sie nicht durch das Sicherheitscenter erkannt werden. Ist das der Falll, sollten Sie den Status von Firewall und/oder Antivirusprogrammen regelmäßig manuell überprüfen.


    [Q]
    Was kann ich tun, wenn das Sicherheitscenter meldet, dass mein Antivirusprogramm nicht mehr aktuell ist?
    [A]
    Installieren Sie alle Updates vom Hersteller des Antivirusprogramms.

    [Q]
    Was macht der Popupblocker?
    [A]
    Einige Websites öffnen unaufgefordert Werbefenster, die so genannten Popups.
    Diese Werbefenster werden jetzt durch den Popupblocker blockiert und nicht mehr angezeigt.


    [Q]
    Wie kann ich mir Popups wieder anzeigen lassen?
    [A]

      1. Starten Sie den Internet Explorer.
      2. Klicken Sie im Menü Extras auf Popupblocker oder direkt auf die Informationsleiste, wenn dort angezeigt wird, dass ein Popup unterdrückt wurde.
      3. Legen Sie fest, ob Sie Popups von dieser Site temporär (einmalig) oder immer zulassen möchten.


    [Q]
    Die Informationsleiste wird nicht mehr angezeigt, obwohl ein Popup geblockt wird? Was kann ich tun?
    [A]

      1. Starten Sie den Internet Explorer.
      2. Klicken Sie im Menü Extras auf Popupblocker.
      3. Klicken Sie auf Popupblockereinstellungen.
      4. Aktivieren Sie Informationsleiste anzeigen, wenn ein Popup geblockt wird.


    [Q]
    Werden gesperrte Popupfenster dauerhaft gesperrt?
    [A]
    Ja, alle Popups werden dauerhaft gesperrt – mit Ausnahme der Popups, die Sie zugelasssen haben. Einige Popups (z.B. beim Online-Banking) werden jedoch nicht unterdrückt.


    [Q]
    Wie kann ich einen Download starten?
    [A]
    Wenn Downloads von bestimmten Sites unterdrückt werden, erscheint beim Start des Downloads eine Informationsleiste mit dem Hinweis, dass ein Download blockiert wurde. Um die Datei zu laden, klicken Sie auf diese Leiste und wählen Sie die Option Datei herunterladen.


    [Q]
    Worauf muss ich bei Dateidownloads achten?
    [A]
    Zur Reduzierung von Sicherheitsrisiken sollten Sie nur Dateien von vertrauenswürdigen Herstellern und Internetseiten laden. Installieren Sie möglichst nur digital signierte Dateien.


    [Q]
    Wieso kann der Internet Explorer keine Java-Applets mehr darstellen?
    [A]
    Zum Darstellen von Java-Applets benötigt der Internet Explorer eine Java Virtual Machine (JVM).
    Die Microsoft JVM darf aus rechtlichen Gründen nicht mehr im Internet Explorer enthalten sein. Wenn sie ein JVM benötigen, können sie die Sun JRE zum Darstellen von Java Applets benutzen. Diese können sie unter java.com: Java für Sie herunterladen.
    Weitere Informationen zur JVM finden Sie unter http://www.microsoft.com/germa…dukte/virtual_machine.htm


    [Q]
    Wie kann ich die Java Virtual Machine (JVM) nachinstallieren?
    [A]
    Zum Darstellen von Java-Applets benötigen Sie eine Java Runtime-Lösung.
    Informationen zum Umstieg von der Microsoft® Java Virtual Machine (MSJVM) auf eine Alternativlösung finden Sie unter http://www.microsoft.com/germany/ms/java/default.mspx.


    [Q]
    Was ist ein Add-On (ActiveX-Steuerelement) und wofür wird es benötigt?
    [A]
    Ein Add-On ist ein Zusatz für den Internet Explorer, um den Inhalt einiger Webseiten anzeigen zu können. Add-Ons enthalten Programmcode, der auf Ihrem Computer ausgeführt wird und somit einen begrenzten Zugriff auf Ihren Computer erhält.
    Wenn eine Webseite ein Add-On benötigt, das noch nicht installiert ist, erscheint die Informationsleiste. Durch Klick auf die Informationsleiste erhalten Sie weitere Informationen und können die Installation des Add-Ons zulassen.


    [Q]
    Woher weiß ich, ob ein Add-On sicher ist?
    [A]
    Ein Add-On sollte nur dann installiert werden, wenn Sie dem Herausgeber vertrauen und das Add-On digital signiert ist.


    [Q]
    Wie kann ich ein Add-On aktualisieren?
    [A]

      1. Starten Sie den Internet Explorer.
      2. Klicken Sie im Menü Extras auf Add-Ons verwalten.
      3. Wählen Sie das entsprechende Add-On aus und klicken Sie auf ActiveX aktualisieren.


    [Q]
    Wie kann ich mir sämtliche Add-Ons anzeigen lassen, die für den Internet Explorer installiert wurden?
    [A]

      1. Starten Sie den Internet Explorer.
      2. Klicken Sie im Menü Extras auf Add-Ons verwalten.
      3. Wählen Sie unter Anzeigen die Option Von Internet Explorer verwendete Add-Ons.


    [Q]
    Wo kann ich Add-Ons aktivieren oder deaktivieren?
    [A]

      1. Starten Sie den Internet Explorer.
      2. Klicken Sie im Menü Extras auf Add-Ons verwalten.
      3. Wählen Sie das entsprechende Add-On aus und klicken Sie auf Aktivieren bzw. Deaktivieren.


    [Q]
    Die neuen Funktionen zur Unterstützung drahtloser Netzwerke wie zum Beispiel die Netzwerkliste oder der Drahtlosnetzwerkinstallations-Assistent lassen sich auf meinem Rechner nicht aktivieren.
    [A]
    Die Unterstützung von Drahtlosnetzwerken setzt voraus, dass in Ihrem Rechner ein funktionsfähiger Funknetzwerk-Adapter zur Verfügung steht. Insbesondere bei Notebooks mit eingebautem Drahtlosnetzwerk-Adapter gibt es oft einen Schalter oder eine Software-Einstellung, womit Sie die komplette Funk-Elektronik (zum Beispiel bei Nutzung des Notebooks in Flugzeugen) ausschalten können.
    Überprüfen Sie deshalb, ob der Drahtlosnetzwerk-Adapter wirklich betriebsbereit ist. Kontrollieren Sie dazu auch im Geräte-Manager (im Dienstprogramm System der Systemsteuerung unter Netzwerkadapter), ob die Treibersoftware für Ihren Adapter korrekt installiert und funktionsfähig ist. Wird dort ein Fehler oder Konfigurationsproblem gemeldet, sollten Sie die Treibersoftware für Ihren Funknetzwerk-Adapter deinstallieren und anschließend mit dem Hardware-Assistenten einen geeigneten Treiber aufspielen.



    [Q]
    In der Netzwerkliste im Fenster Drahtlose Netzwerkverbindung wird das Funknetzwerk mit sehr geringer Feldstärke angezeigt, oder das Funknetz taucht immer wieder kurz in der Liste auf und verschwindet dann wieder.
    [A]
    Ihr Rechner empfängt das von Ihnen verwendete Drahtlosnetzwerk offenbar nur sehr schwach. Oft bringen schon kleine Positionsänderungen (Drehen des Notebooks, Wechsel zu einem anderen Standort) eine deutliche Empfangsverbesserung.


    [Q]
    Zusätzlich zu meinem stationären PC mit Windows XP Service Pack 2 verwende ich auch ein Notebook mit anderem Betriebssystem. Die automatische Konfiguration des drahtlosen Netzwerks über ein USB-Flashlaufwerk lässt sich auf diesem Geräten nicht nutzen.
    [A]
    Wählen Sie beim letzten Schritt des Drahtlosnetzwerkinstallations-Assistenten auf dem stationären PC die Option, alle Konfigurationdaten Ihres Funknetzwerks auf Papier auszudrucken.
    Tragen Sie auf dem Notebook die einzelnen Daten wie Netzwerkname, Netzwerkschlüssel, Netzwerkauthentifizierungstyp, Verbindungstyp etc. dann von Hand in den Einstellungs-Dialogen ein. Für die meisten Drahtlosnetzwerke sollten Sie in Ihrem Gerät außerdem die Konfiguration per DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) aktivieren.


    [Q]
    Welchen Netzwerkschlüssel muss ich eingeben, wenn ein öffentliches Drahtlosnetzwerk (ein "Hotspot") in der Netzliste von Windows XP als "sicherheitsaktiviert" gemeldet wird?
    [A]
    Öffentliche Drahtlosnetzwerke, wie sie in Cafés, Hotels und an anderen öffentlichen Orten zu finden sind, werden üblicherweise ohne Verschlüsselung betrieben, damit sich auch fremde, neue Anwender an solchen Funknetzen anmelden können.
    Ist die Verschlüsselung dennoch aktiviert, fragen Sie am besten beim Betreiber des Hotspots (also zum Beispiel beim Cafépersonal oder an der Rezeption im Hotel) nach einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie das öffentliche Drahtlosnetz nutzen können. Sofern zur Anmeldung tatsächlich ein Netzwerkschlüssel erforderlich ist, sollte er in einer solchen Anleitung veröffentlicht sein.


    [Q]
    Wenn ich mein Notebook, auf dem Windows XP Service Pack 2 installiert ist, an einem öffentlichen Drahtlosnetzwerk ("Hotspot") anmelde, ist von Zusatz-Informationen wie Preisplänen oder anderen Hotspot-Standorten nichts zu sehen.
    [A]
    Damit diese Informationen, die von den neuen "Wireless Provisioning Services" geliefert werden, auf Ihrem Bildschirm erscheinen, muss der Betreiber des Hotspots dieses neue Verfahren unterstützen.
    Die notwendige WPS-Unterstützung werden viele Anbieter öffentlicher Drahtlosnetze (WLAN- oder WiFi-Hotspots) Zug um Zug einführen. Insbesondere in der ersten Zeit nach dem Erscheinen von Service Pack 2 stehen sie aber noch nicht an jedem Hotspot zur Verfügung. In solchen Fällen werden entsprechende Informationen nicht im Fenster Drahtlose Netzwerke angezeigt. Stattdessen erscheinen sie üblicherweise auf einer Begrüßungs-Webseite (Portal-Seite) des Hotspots, die Sie sehen können, wenn Sie nach Anmeldung vom Hotspot den Internet Explorer starten und dort eine beliebige Web-Adresse eingeben.


    [Q]
    Windows XP zeigt den Namen meines Drahtlosnetzwerks in der Liste verfügbarer Netzwerke nicht an. Mit anderen Geräten ist es mir aber gelungen, mich beim Funknetz anzumelden.
    [A]
    Die Basisstation bzw. der Zugriffspunkt eines Drahtlosnetzwerks kann so eingestellt werden, dass der Name des Funknetzwerks nicht ausgestrahlt und somit öffentlich sichtbar wird. Auf diese Weise "versteckte" Funknetze können in der Netzwerkliste nicht angezeigt werden.
    Sofern Sie den Namen (die so genannte SSID – Service Set Identifier) und den Zugangsschlüssel des Drahtlosnetzes kennen, können Sie Ihren Rechner dennoch beim Netz anmelden:

      1. Klicken Sie im Fenster Drahtlose Netzwerkverbindung auf Erweiterte Einstellungen ändern.
      2. Wählen Sie im Fenster Eigenschaften von drahtlose Netzwerkverbindung die Registerkarte Drahtlosnetzwerke aus und klicken Sie dort auf die Schaltfläche Hinzufügen.
      3. Im Fenster Drahtlose Netzwerkeigenschaften, das sich darauf hin öffnet, können Sie auf der Registerkarte Zuordnung den Netzwerknamen (SSID) und den Netzwerkschlüssel für das "unsichtbare" Drahtlosnetz eingeben.


    [Q]
    Ich habe die Basisstation (den "Access Point") meines Drahtlosnetzwerks so eingerichtet, dass zur Verschlüsselung der WPA-Standard (WiFi Protected Access) verwendet wird. Einige Geräte können sich an dem Funknetz anmelden, mit anderen klappt es jedoch nicht.
    [A]
    Damit Sie die leistungsstärkere WPA-Verschlüsselung nutzen können, muss die von Ihnen eingesetzte Wireless-LAN-Hardware diesen Standard unterstützen. Vor allem ältere Drahtlosnetzwerk-Adapter sind dafür oft noch nicht vorbereitet.
    Sofern verfügbar, können Sie versuchshalber auf diesen älteren Geräten ein Update der Treibersoftware für den WLAN-Adapter installieren – bei einigen drahtlosen Geräten lassen sich modernere Verschlüsselungsstandards wie WPA nachträglich durch ein Software-Update aktivieren.
    Falls das nicht klappt, Sie die älteren drahtlosen Geräte aber auch weiterhin in Ihrem Funknetz nutzen wollen, müssen Sie die Basisstation und die anderen WLAN-Geräte auf den älteren Verschlüsselungs-Standard WEP (Wired Equivalent Privacy) zurückschalten – auch wenn dieses ältere Verfahren weniger Sicherheit bietet als WPA.


    [Q]
    Wie kann man in drahtlosen Netzen, die aus Hardware- oder Kompatibilitätsgründen mit der schwächeren Verschlüsselungstechnik WEP betrieben werden müssen, dennoch für höhere Sicherheit sorgen?
    [A]
    Viele Drahtlosnetzwerkzugriffspunkte bzw. Basisstationen erlauben es, die zum Zugang berechtigten Endgeräte anhand einer Filter-Liste zu begrenzen. Dazu müssen Sie die MAC-Adressen ("Medium Access Controller") der Drahtlosnetzwerk-Adapter aller zum Netzzugang berechtigten Geräte in dieser von der Basisstation verwalteten Berechtigungsliste eintragen. Was Sie dazu im Einzelnen tun müssen, können Sie in der Dokumentation zu Ihrer Drahtlosnetzwerk-Basisstation nachlesen.
    Eine MAC-Adresse ist eine individuelle Seriennummer des Netzwerkadapters, die der Hersteller dem Gerät bei der Produktion unveränderlich zuweist – weltweit wird eine solche Adresse immer nur an genau ein Gerät vergeben. Geräte, deren MAC-Adresse nicht auf der Berechtigungsliste eingetragen ist, können sich auch dann nicht beim Drahtlosnetzwerk anmelden, wenn sie den korrekten Zugangsschlüssel übergeben. Wenn Sie neue Geräte kaufen oder einzelnen Besuchern die Nutzung Ihres Drahtlosnetzwerks ermöglichen wollen, müssen Sie die MAC-Adressen der entsprechenden neuen Geräte in die Berechtigungsliste eintragen.


    [Q]
    Die neuen Bluetooth-Funktionen wie der Assistent zum Hinzufügen von Bluetooth-Geräten oder der Dateiübertragungs-Assistent für Bluetooth sind auf meinem Computer nirgends zu finden.
    [A]
    Die in Windows XP Service Pack 2 integrierten Bluetooth-Funktionen sind nur sichtbar, wenn in Ihrem System ein funktionsfähiger Bluetooth-Adapter gefunden wurde.
    Falls für die Bluetooth-Hardware in Ihrem Rechner ein älterer Treiber des Hardware-Herstellers installiert ist, wird dieser möglicherweise nicht von der neuen, eingebauten Bluetooth-Unterstützung erkannt. Fragen Sie in diesem Fall beim Hersteller Ihres Bluetooth-Adapters nach den neuesten verfügbaren Gerätetreibern für den Adapter und installieren Sie diese auf Ihrem Rechner.


    [Q]
    Das Gerät, mit dem ich mein Notebook per Bluetooth koppeln möchten, wird von der Suchfunktion nicht gefunden.
    [A]
    Bitte überprüfen Sie, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind, die der Assistent zum Hinzufügen von Bluetooth-Geräten in seinem ersten Schritt beschreibt:
    • die Bluetooth-Funktion auf dem zu koppelnden Gerät muss eingeschaltet sein;
    • das Gerät muss "sichtbar" sein;
    • das Gerät muss einen eindeutigen Gerätenamen haben;
    • einige Bluetooth-Geräte müssen außerdem in einen ausdrücklichen Kopplungs-Modus geschaltet werden. Wie das im Einzelfall geht, sollten Sie in der Dokumentation zu Ihrem Gerät finden.


    [Q]
    Woran kann es liegen, dass ich zwischen meinem Computer und einem anderen Bluetooth-Gerät (wie Handy, Organizer, Tastatur o.ä.) keine funktionierende Funkverbindung herstellen kann?
    [A]
    Die meisten Bluetooth-Kommunikationsprobleme haben ihre Ursache in nicht unterstützten oder falsch ausgewählten Bluetooth-Profilen.
    Praktisch kein Bluetooth-Gerät unterstützt wirklich alle im Bluetooth-Standard definierten Profile. Eine Kommunikationsverbindung ist aber nur dann möglich, wenn sowohl Sender als auch Empfänger das benötigte Profil unterstützen. Informieren Sie sich gegebenenfalls in der Dokumentation zu Ihrem Bluetooth-Gerät, ob das gewünschte bzw. für Ihren Anwendungsfall benötigte Profil unterstützt wird.
    Außerdem ist es wichtig, für den beabsichtigten Einsatzzweck auch das geeignete Bluetooth-Profil zu verwenden. Besteht zum Beispiel eine Bluetooth-Kopplung zwischen Ihrem Notebook und Ihrem Handy über das "Dialup Networking Profile" (DUN), so können Sie über diese Verbindung zwar eine Einwahl ins Internet, aber z.B. keine Synchronisation von Adress- und Termineinträgen vornehmen. Für letztere Anwendung wäre vielmehr eine Verbindung über das "Synchronisation Profile" (SYNC) notwendig.


    [Q]
    Ist es wichtig, welches Gerät die Bluetooth-Kopplung einleitet? Soll das Handy nach meinem Notebook suchen oder besser umgekehrt?
    [A]
    Wenn eine Bluetooth-Kopplung zwischen zwei Geräten eingerichtet ist, gilt die Anmeldung gegenseitig für beide Geräte. In vielen Fällen ist es deshalb unerheblich, in "welche Richtung" die Kopplung vorgenommen wurde.
    Es gibt bei einigen Bluetooth-Profilen allerdings eine ausdrückliche Unterscheidung zwischen "Sender" und "Empfänger". So gilt beim "Serial Port Profile" (SPP) das Gerät, von dem die Verbindung ausgeht, als Sender oder "Device A". Der Empfänger bzw. das Gerät, das die Verbindung entgegennimmt, ist "Device B".
    Einige Bluetooth-Geräte können ausschließlich die Rolle des "Device A" übernehmen, andere arbeiten beim Serial Port Profile ausschließlich als "Device B". Bei Verbindungsproblemen kann es sich deshalb lohnen, die Kopplung versuchshalber vom anderen Gerät einzuleiten.


    [Q]
    Muss in jedem Fall eine feste Gerätekopplung eingerichtet sein, wenn Daten zwischen zwei Geräten per Bluetooth übertragen werden sollen?
    [A]
    Einige Übertragungsarten können auch ohne feste Gerätekopplung vorgenommen werden. Dies gilt insbesondere für das Senden von Terminen, Adressen oder elektronischen Visitenkarten über das "Object Push Profile" (OPP).
    Ob spontane Bluetooth-Übertragungen ohne feste Gerätekopplung möglich sind, hängt vom Empfängergerät ab. Bluetooth-Handys oder –Organizer verschiedener Hersteller verhalten sich in dieser Hinsicht oft unterschiedlich.


    [Q]
    Was kostet das Update auf Windows XP Tablet PC Edition 2005?
    [A]
    Das Update ist Bestandteil des kostenlos erhältlichen Service Pack 2 für Windows XP. Das Betriebssystem Windows XP Tablet PC Edition ist nicht einzeln erhältlich, sondern wird nur vorinstalliert auf neuen Tablet-PCs ausgeliefert. Ab der zweiten Jahreshälfte 2005 wird Windows XP Tablet PC Edition auf allen neu verkauften Tablet-PCs vorinstalliert sein.


    [Q]
    Wie und wo kann ich das Upgrade auf Windows XP Tablet PC Edition 2005 beziehen?
    [A]
    Da Windows XP Tablet PC Edition 2005 im Service Pack 2 für Windows XP enthalten ist, ist das Update über dieselben Distributionswege erhältlich wie auch das Service Pack 2: Sie können es wahlweise über die Funktion Windows Update online herunterladen, kostenlos auf CD-ROM bestellen oder als beigepackte CD zu einer Computerzeitschrift erhalten.


    [Q]
    Ist es notwendig oder zumindest sinnvoll, handschriftliche Eingaben auf dem Tablet-PC mit der Texterkennungs-Funktion nachträglich in Computertext umzuwandeln?
    [A]
    Viele Tablet-PC-Benutzer schätzen insbesondere die Möglichkeit, handschriftliche Notizen in "digitaler Tinte" auf ihrem mobilen Computer zu speichern. Sie können diese Funktion nutzen, um Skizzen zu zeichnen, in Dokumenten handschriftliche Kommentare anzufügen oder Besprechungsnotizen in ihrer eigenen Handschrift zu erfassen.
    In vielen Fällen benötigen Sie zur Weiterverarbeitung solcher Notizen keine Umwandlung Ihrer Eingaben in Computertext. Es gibt allerdings Anwendungsgebiete, in denen die Umwandlung handschriftlicher Eingaben in Text auf jeden Fall erforderlich ist – zum Beispiel wenn Sie eine E-Mail-Adresse oder eine Web-Adresse, einen Dateinamen oder einen Suchbegriff eingeben wollen.


    [Q]
    Müssen die verwendeten Anwendungsprogramme jeweils individuell auf die Unterstützung des neuen In Place TIP vorbereitet sein?
    [A]
    Die Funktion In Place TIP steht allen Anwendungsprogrammen zur Verfügung, die sich auch über normale Tastatureingaben steuern lassen. Wenn Sie mit Ihrem Eingabestift auf eine Stelle eines Dokuments oder auf ein Eingabefeld zeigen, wo eine Texteingabe möglich ist, profitieren Sie automatisch von den neuen, verbesserten Eingabefunktionen von Windows XP Tablet PC Edition 2005.


    [Q]
    Warum erkennt das von mir verwendete Anwendungsprogramm nicht automatisch das erforderliche Format in einem Eingabefeld – warum beschränkt die Software also nicht zum Beispiel die möglichen Eingaben in einem Feld "Postleitzahl" auf Ziffern?
    [A]
    Windows XP Tablet PC 2005 eröffnet Programmierern die Möglichkeit, eine solche Format- oder Inhalts-Beschränkung für Eingabefelder in ihren Anwendungen vorzunehmen. Allerdings muss das Programm von dieser neuen Funktion auch tatsächlich Gebrauch machen.
    Die meisten Anwendungsprogramme, mit denen Sie nach dem Update auf Windows XP Tablet PC Edition 2005 arbeiten, wurden von ihren Entwicklern noch auf Basis der vorherigen Version des Tablet-PC-Betriebssystems programmiert und kennen diese Neuerung deshalb noch nicht. Viele Anwendungsprogramme werden nach künftigen Updates oder Upgrades durch ihre Hersteller die neue Funktionalität ausnutzen können.



    [Q]
    Dokumente, die ich auf meinem Tablet-PC mit dem Programm OneNote erstellt haben, lassen sich auf meinem Desktop-PC nicht öffnen.
    [A]
    Zur Darstellung und Bearbeitung von OneNote-Dokumenten auf Ihrem stationären Computer muss OneNote 2003 auch auf diesem PC installiert sein. Gegebenenfalls müssen Sie diese Komponente von Microsoft Office 2003 nachträglich auf Ihrem Computer installieren.
    Zum Ausprobieren und Kennen lernen bietet Ihnen Microsoft eine kostenlose 60-Tage-Testversion von OneNote 2003 an, die Sie unter http://www.microsoft.com/office/onenote/prodinfo/trial.mspx herunterladen können. Die angegebene Website ist nur in englischer Sprache verfügbar, das Programm selbst wird jedoch mit deutscher Benutzeroberfläche installiert.
    Dokumente, die Sie auf Ihrem Tablet-PC mit dem Programm Windows-Journal erstellt haben, lassen sich auf stationären Computern mit Windows XP Service Pack 2 dagegen mit dem darin mitgelieferten Windows Journal Viewer öffnen und anzeigen.


    [Q]
    Wie kann ich Windows starten, wenn nach der Installation des Service Pack 2 ein Bluescreen erscheint oder der Computer sofort neu startet?
    [A]
    Ein Bluescreen oder Systemneustart kann durch inkompatible Treiber oder Systemsoftware verursacht werden. Durch Deaktivierung der Datenausführungsverhinderung können diese Probleme eventuell umgangen werden.

      1. Drücken Sie während des Bootens F8 um das Bootmenü anzuzeigen.
      2. Wählen Sie Abgesicherter Modus.
      3. Nach dem Systemstart starten Sie die Systemsteuerung.
      4. Klicken Sie auf System.
      5. Klicken Sie auf der Registerkarte Erweitert auf Einstellungen unter Starten und Wiederherstellen.
      6. Klicken Sie unter Systemstart auf Bearbeiten.
      7. Die BOOT.INI wird im Editor geladen.
      8. Ersetzen Sie im Abschnitt [operating systems] den Parameter /noexecute durch /execute.
      9. Schließen Sie den Editor, speichern Sie die Änderungen und starten Sie Ihren Computer neu.


    Windows XP Service Pack 2 (SP2) Supportcenter
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