HD Tune für die Festplattenanalyse

  • Autor: Lumen


    HD Tune für die Festplattenanalyse


    HD Tune zeigt Informationen eingebauter Festplatten an, und kann zudem noch einige Tests durchführen. Das Programm ist äußerst klein, und stellt somit auch kein Problem beim Download von kleineren Internetzugängen dar.
    Ein kurzes Abbild über die Fenster und Optionen wird im Folgenden aufgezeigt.


    1 Die Oberfläche


    Die Oberfläche ist in die einzelnen Karteikarten und zusätzliche Anzeigen oberhalb unterteilt. Beim Starten wird immer der Reiter Benchmark angezeigt.



    Bild 1: Benchmark


    Links oben ist die Auswahl der Festplatte möglich, für die dann die Tests und Anzeigen durchgeführt werden. Rechts daneben wird die Temperatur der Festplatte angezeigt. Diese taucht in der Grundeinstellung des Programms auch in der Windows Systray neben der Uhr auf. Die vier Icons der oberen Leiste werden später erklärt.


    1.1 Benchmark


    Der Reiter Benchmark beinhaltet ein großes Diagramm, das zum Anzeigen des Durchsatzes und der Latenz der Festplatte genutzt wird. Das Diagramm ist anfangs leer, und wird beim Klicken des Start-Buttons durch den dann laufenden Test ausgefüllt. Beim Test sollte die Festplatte nicht anderweitig ausgelastet sein.
    Rechts neben dem Diagramm werden die Daten zudem in Zahlenwerten ausgegeben.

    • Transfer Rate: Gibt die Werte für das sequentielle Lesen von der Festplatte an
    • Access Time: Gibt die durchschnittliche Latenz der Festplatte auf verteilte Zugriffe an.
    • Burst Rate: Gibt die Schnittstellenbandbreite an, also das Lesen aus dem Cache der Festplatte in den Hauptspeicher.
    • CPU Usage: Gibt die Prozessorlast beim Test an, im Windowsbetrieb ist diese Auslastung eher geringer.


    Die Werte zeigen an, was zurzeit tatsächlich als Leistung unter Windows anliegt. Etwaige Werte wie die Burst Rate haben eher theoretischen Charakter und erzeugen in der Realität keinen sinnvollen Zugewinn an Leistung. Ein SATA2 Interface mit theoretischen 300 MB/sec beschleunigt die Festplatte also nicht ungemein.
    Überprüft werden kann jedoch, wie gut die Schnittstelle ausgelastet wird. Die hier theoretischen 66 MB/sec werden nahezu ausgelastet, für das Alter des Systems ist der Wert völlig ausreichend.


    1.2 Info


    Im Reiter Info werden dir Informationen über die Partitionierung und Formatierung deiner Festplatte angezeigt. Zudem werden weitere Werte zur Festplatte wie die eben erwähnte theoretische Bandbreite der Schnittstelle angezeigt. In der Mitte des Fensters werden die unterstützten Eigenschaften der Festplatte gelistet. Interessant ist hier der Punkt Automatic Acoustic Management. Unterstützt die Festplatte dieses, kann sie in unterschiedlichen Arbeitsmodi betrieben werden. Mit entsprechenden Tools, oder voll automatisch verringert die Festplatte dann die Beschleunigung der Schreib-Lese-Arme, und verringert so die Lautstärke. Soll der PC leise sein, ist das auf jeden Fall ein sinnvoller Eingriff.
    Im unteren Bereich des Fensters werden dir die Serial Number und die tatsächliche Größe der Festplatte angezeigt. Buffer und UDMA Mode helfen dir die Festplatte weiter einzuordnen.



    Bild 2: Info


    [Blockierte Grafik: http://www.paules-pc-infothek.…ages/smiles/icon_idea.gif] Hinweis: Der UDMA-Modus wird hauptsächlich durch den Controller vorgegeben, die theoretische maximal mögliche Bandbreite der Festplatte kann höher ausfallen. Da aber keine Festplatte 100 MB/sec lesen oder schreiben kann, ist dieser Wert wie bereits erwähnt theoretischer Natur.


    1.3 Health


    Das Fenster Health ist ein reines Statusfenster, welches hauptsächlich die S.M.A.R.T.-Werte der Festplatte ausließt. Es dient also lediglich der Überprüfung der „Gesundheit“ der Festplatte. Die Anzeige Power On Time links unten solltest du nicht überbewerten, ohne Einheit ist diese eher fragwürdig und die Werte nicht nachvollziehbar.



    Bild 3: Health


    1.4 Error Scan


    Im Fenster Error Scan kannst du die Festplatte sektorell auf Fehler hin überprüfen lassen. Der Test sollte ohne den Haken bei Quick Scan durchgeführt werden. Sollte die Festplatte mehrere rote Sektoren aufweisen, kann dies einen nahenden Defekt bedeuten. Eine Datensicherung sollte also in Betracht gezogen werden, wichtige Daten gar nicht mehr auf dieser Festplatte gespeichert werden.
    Die Überprüfung der Sektoren kann nebenher erfolgen, soweit keine anderweitig auslastende Arbeit mit der Festplatte vorliegt.



    Bild 4: Error Scan


    2 Icons der oberen Leiste


    Wie weiter vorn angesprochen, befassen wir uns jetzt mit den Icons die über den Reitern zu finden sind.
    Über diesen Button kannst du die Informationen des aktuellen Reiters in die Windows-Zwischenablage kopieren, und dann in anderen Programmen einfügen. Es werden nur die Zahlenwerte oder Eigenschaften tabellarisch kopiert, für einen Überblick ohne Screenshot ein sinnvolles Instrument.
    Dieser Button erlaubt es dir ebenfalls Daten in die Windows-Zwischenablage zu legen. Allerdings wird hier ein Screenshot angefertigt, der dann in Programme wie Paint oder Photoshop eingefügt werden kann.
    Dieser Button speichert einen Screenshot direkt in einen vor dir angegebenen Ordner als png Format ab. Damit wird kein weiteres Programm für die Erstellung von Screenshots benötigt.
    Hinter diesem Button befinden sich die Optionen, die im nächsten Abschnitt näher behandelt werden.


    3 Die Optionen


    In den Optionen findest du 3 Untermenüs, die dir ein paar kleine Einstellungen zum Programm anbieten.


    3.1 General


    Unter General stellst du Optionen im Bezug zu Windows her, definierst also ob das Programm beim Systemstart immer geladen werden soll, und ob es direkt angezeigt werden soll, oder nur in der Systray über die Temperatur der Festplatte.



    Bild 5: General


    3.2 Benchmark


    In diesem Untermenü stellst du lediglich ein, wie genau und schnell das Benchmark im Hauptfenster ausgeführt werden soll. Je schneller der Test, desto ungenauer wird er. Das Programm wählt also ein gröberes Raster beim Analysieren der Festplatte.



    Bild 6: Benchmark


    3.3 Temperature


    Hier stellst du die Anzeigen und Grenzwerte für Temperaturen ein. Im oberen Teil Units gibst du an welche Einheit für die Temperatur gewählt werden soll. Es können auch beide Werte parallel angezeigt werden, wie das aussieht zeigt dir Bild 4: Error Scan.
    Darunter kannst du einstellen, ob überhaupt eine Temperatur in der Systray sichtbar sein soll, und ab wann Temperaturen zu hoch sind. Die Voreinstellung von 55 sollte abgesenkt werden, unter 50 °C ist deutlich gesünder. Ist deine Festplatte im Regelfall sehr kühl, spricht auch nichts gegen Werte wie 45 oder 40 °C.



    Bild 7: Temperature


    Die Erklärung wurde mit der Version 2.52 von HD Tune erstellt.
    Artikel als pdf:[Blockierte Grafik: http://www.paules-pc-infothek.de/ppf2/images/smiles/pdf.gif]

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