Daten vor ungewollten Zugriff schützen

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    • Daten vor ungewollten Zugriff schützen

      Autor: michi

      Daten vor ungewollten Zugriff schützen

      Auf einem normalen PC lassen sich persönliche Daten oft nur unzureichend vor ungewollten Einblicken schützen. Es gibt aber einige Möglichkeiten seinen Daten etwas mehr Sicherheit zu geben. Die nachfolgenden Verfahren sind nicht alle uneingeschränkt zu empfehlen und man sollte bei der Anwendung die Wichtigkeit der Daten berücksichtigen.

      Häufig werden die Daten verändert und/oder verschlüsselt, sie befinden sich also nicht mehr im Originalzustand, bzw. es wird von den Daten eine verschlüsselte Kopie angelegt.

      Auf jeden Fall sollte eine Datensicherung vom Original vorgenommen werden.

      Inhaltsverzeichnis


      Stand: 21-01-2009
    • Autor: michi

      Datei verstecken

      Die einfachste und schnellste Art etwas zu verstecken, ist die Dateiendung umzubennen, das geht aber nur bei einzelnen Dateien und nicht mit einem Ordner oder Verzeichnis. Wirksam ist das auch nur im Zusammenspiel mit dem Windows Explorer. Die Dateien lassen sich über geeignete Betrachtungsprogramme weiterhin öffnen, auch die tatsächliche Dateiendung läßt sich mit etwas Mühe herausfinden. Das Verfahren ist also kein wirklicher Schutz, sondern ist mehr als ein Versteck zu betrachten und wenn das entdeckt wurde, dann sind die Daten offen einsehbar.

      Windows Einstellung:
      1. Windows Explorer öffnen
      2. Extras => Ordneroptionen => Ansicht
      3. Haken bei "Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden" rausnehmen
      Jetzt steht die Dateiendung hinter jeder Datei, da sie mit zum Dateinamen gehört, läßt sie sich ganz einfach umbennen.

      Beispiel
      Aus 1.jpg wird 1.txt

      Windows wird diese Änderung mit dem Hinweis quittieren, das die Endung nicht zur Datei passt. Nach dem diese aber bestätigt wurde, übernimmt das Windows die neue Endung und das Bild ist für Windows eine Textdatei.

      Sobald der Haken bei Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden wieder gesetzt ist, wird niemand so schnell hinter den Trick kommen, weil .txt nicht mehr angezeigt wird. Wenn man die Datei wieder öffnen möchte, macht man die Änderung einfach wieder rückgängig.

      Zusätzlich kann man die Datei noch unsichtbar machen.
      Klicke die Datei an, sodass sich Blau unterlegt ist mache einen Rechtsklick und gehe auf Eigenschaften. Setze nun den Haken bei Versteckt.
      In dem oben erwehnten Menü (Schritt 1 und 2) läßt sich das Windows nun so einstellen, das die versteckten Dateien nicht angezeigt werden. Der Eintrag heißt Versteckte Dateien und Ordner ausblenden, wenn man sie wieder sichtbar machen möchte, dann setzt man den Punkt auf Alle Dateien und Ordner anzeigen.
    • Autor: Tunarus

      Ordner verstecken

      IT-Füchse werden damit zwar ein leichtes Spiel haben, aber für die meisten Windows (NT4, 2000, XP, Vista Ultimate) Anwender ist es relativ zuverlässig.

      • Zu verstecken ist der Ordner D:\Geheim
      • Kommandozeile öffnen
      • Befehl: attrib +s +h d:\geheim
        - Windows-Explorer starten
      • Einfache Dateifreigabe über die Ordneroptionen deaktivieren
      • Eigenschaften des Ordners aufrufen
      • Register Sicherheit
      • Alle Benutzer außer System entfernen


      Nun wird standardmäßig der Ordner wegen seines Systemstatus gar nicht mehr angezeigt und falls doch wird der Zugriff verweigert. Willst du selbst wieder darauf zugreifen, lässt du dir über die Ordneroptionen auch die geschützten Systemdateien anzeigen und fügst in den Eigenschaften des Ordners auf dem Register Sicherheit den Benutzer Jeder hinzu und erteilst ihm Vollzugriff.

      Das geht selbstverständlich auch bei XP/Vista Home, und zwar mit dem Kommandozeilenbefehl CACLS, ist aber deutlich aufwendiger.
    • Autor: michi

      Passwort Schutz mit dem Programm WinRAR

      Mit dem Packprogramm WinRAR lassen sich Dateien oder ganze Verzeichnisse zu einer RAR bzw. ZIP Datei zusammenfügen. Die Original-Daten werden dafür kopiert und anschließend so bearbeitet wie es die Programm Einstellungen vorgeben. Zu diesen Einstellungen gehört auch die Möglichkeit eines Passwort Schutzes.

      Nur wer das Passwort kennt, kann mit Hilfe des Programms WinRAR bzw. WinZip (kommt auf das gewählte Archivformat an, mit WinRAR geht beides) die Datei öffnen und die Daten entnehmen. Ohne Passwort haben selbst Experten sehr große Probleme brauchbare Daten zu erhalten.

      Es kann allerdings vorkommen, das während der Bearbeitung ein Fehler aufgetreten ist. Eine abschließende Überprüfung der WinRAR Datei ist daher sehr zu empfehlen. Dafür das WinRAR Programm schließen, die Passwort geschützte Datei doppelklicken und die Datei mit Hilfe des Passworts öffnen.

      Die Original-Daten bleiben unverändert und müssen ggf. vom Datenträger entfernt werden. Wer keine Platzprobleme hat, kann das Programm auch so einstellen, das keine Komprimierung vorgenommen wird.

      1. Die Datei oder das Verzeichnis im WinRAR Programm auswählen.


        Bild 1: Datei auswählen


      2. Die Tasten Strg und P gleichzeitig drücken, nun wird man aufgefordert ein Passwort einzugeben.


        Bild 2: Passwort eingeben


      3. Den Hinzufügen Button anklicken, im folgenden Menü können diverse Einstellungen vorgenommen werden, unter anderem das Archivformat und der Komprimierungsgrad.


        Bild 3: Einstellungen vornehmen


      4. Die von WinRAR erzeugte Datei wird hinzugefügt.


        Bild 4: Datei auswählen
      Wer nun die gepackten Daten öffnen möchte, wird aufgefordert zuerst das Passwort einzugeben. In der Verzeichnisstruktur läßt sich allerdings ohne Passwort navigieren, nur beim öffnen der Datei wird das Passwort verlangt. Tipp: Verräterische Dateinamen sollten daher unterbleiben!


      Bild 5: Datei öffnen
    • Autor: michi

      Festplatte Blackarmor

      Der Festplatten Hersteller Seagate/Maxtor bietet eine hardwarebasierte Passwort Lösung an, die Aufgrund ihrer Verschlüssungsmethode sehr sicher ist. Ich erspare mir und euch die Einzelheiten und komme gleich zum wesentlichen.

      Die USB-Festplatte hat den Namen BlackArmor und sie ist in den Größen 160 GB und 320 GB erhältlich. Leider ist das Programm Menü nur in Englisch, da es aber nicht viele Einstellungen gibt, sollte das kein Problem sein. Natürlich gibt es die Festplatte nicht zum Nulltarif, sie ist aber mit ca. 120 Euro für die 320 GB bezahlbar.

      Einmalig
      Beim ersten anschließen der Festplatte wird automatisch ein Programm gestartet in dessen Fenster einmalig eine Key eingetragen werden muss. Die Key ist auf der Rückseite der Festplatte aufgedruckt. Anschließend trägt man sein Wunschpasswort ein, ein (Farb-) Assistent hilft bei dem Schwierigkeits-/Sicherheitsgrad.

      Nach dem das erledigt ist, wird die Festplatte wie jede andere externe Festplatte ins Windows System eingebunden. Es erscheint das übliche Laufwerk Hinweisfenster (siehe Bild 2). An erster Position befindet sich das Installationsmenü vom Maxtor Manager. Nach dem diese Installation abgeschlossen ist, gibt es in der Taskleiste ein neues Icon, über dieses läßt sich die Festplatte verwalten.

      Benutzung
      Nach dem einstecken der USB Festplatte startet das Programm automatisch, es erscheint das Menü für die Passwort Eingabe.


      Bild 1: Passwort Eingabe

      Nach der Eingabe und dem Klick auf Unlock, wird die Festplatte als normaler USB Wechseldatenträger eingebunden.


      Bild 2: Laufwerk Hinweisfenster


      Bild 3: Windows Explorer Ausschnitt

      Alles andere wird über das Icon Menü verwaltet und ist für den normalen Betrieb eigentlich nicht erforderlich.


      Bild 4: Maxtor Manager

      Die Abmeldung erfolgt wie bei jedem anderen Wechseldatenträger über das Rechtsklick Menü vom Icon der ganz links auf dem Screenshot zu sehen ist (Hardware sicher entfernen). Das sollte auch immer gemacht werden!

      Positiv
      Sehr sicher, sehr einfach in der Bedienung.

      Negativ
      Solange die Festplatte im USB eingesteckt ist, ist eine Veränderung der Bootreihenfolge im Bios nicht möglich.
      Beim einstecken der Festplatte hat sie Heimweh, vermutlich sucht sie nach aktuellen Programmversionen.
      Das mitgelieferte USB Kabel ist sehr kurz.
      Da es sich um eine 2,5 Zoll Festplatte handelt, hat sie keinen separaten AN/AUS Schalter (was praktisch wäre, weil ...). Die für meinen Geschmack etwas zu helle LED leuchtet auch, wenn der PC ausgeschaltet ist.

      Ergänzung
      Inzwischen bieten auch andere Festplatten Hersteller eine Passwort Kontrolle für ihre externen Datenträger an. Als Alternative gibt es zum Beispiel ToughDrive von Freecom.
    • Autor: michi

      Programm TrueCrypt

      Mit dem freeware Programm TrueCrypt lassen sich ganze Laufwerke bzw. Partitionen schützen.
      Die aktuellste Programm Version ist 6.1a, allerdings ist die Original-Version nur in Englisch zu bekommen.

      Hersteller Download:
      TrueCrypt

      Es gibt eine unvollständige deutsche Variante:
      Portable TrueCrypt 6.1a

      Im Internet gibt es unzählige sehr gute Anleitungen für das Programm, daher erspare ich mir Einzelheiten und verweise unüblicherweise auf Google.


      Hier einige deutsche Erklärungsversuche:

      Ergänzung
      Inzwischen sind neue Versionen vom Programm erschienen die auch auf Deutsch erhältlich sind.
      Hier ein Beispiel:
      heise.de/software/download/truecrypt/25104
    • Autor: Schwabenpfeil

      BitLocker-Laufwerksverschlüsselung

      BitLocker hält Diebe davon ab, über ein weiteres Betriebssystem oder ein Software-Hacking-Tool den Windows Vista Datei- und Systemschutzes zu umgehen oder die gespeicherten Dateien von einem geschützten Laufwerk auszulesen.

      Die BitLocker-Laufwerksverschlüsselung ist in Windows Vista Enterprise und Ultimate für Desktop-Computer und Windows Server "Longhorn" für Server integriert.

      Quelle und weiterführende Links:
      BitLocker-Laufwerksverschlüsselung
      Schrittweise Anleitung zur Windows BitLocker-Laufwerkverschlüsselung
    • Autor: michi in Zusammenarbeit mit Mopao

      EFS - Dateiverschlüsselung

      EFS ist eine in Windows integrierte Datenverschlüsselung, sie ist ausschließlich für NTFS Partitionen. Ab Windows 2000 bietet Microsoft diese Möglichkeit an, leider sind dafür die Professional Versionen der Betriebssysteme erforderlich, in XP Home ist sie gesperrt.

      Wer mehr über EFS erfahren möchte, findet bei Microsoft eine sehr gute und ausführliche Beschreibung.

      Die EFS Verschlüsselung ist für die Daten nicht ungefährlich. Sie ist zwar relativ sicher, doch sind die Daten bei einer Neuinstallation des Betriebssystems nicht so ohne Weiteres zu retten. Microsoft bietet dafür einen Wiederherstellungsagenten an. Mehr Informationen ...

      Es gibt zwei Möglichkeiten um Daten mit EFS zu verschlüsseln.

      A) Verschlüsseln über das Kontext Menü


      Vorbereitung
      1. Öffne den Editor über Start => Ausführen => regedit
      2. Wähle folgenden Schlüssel aus
        HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Advanced
      3. Mache im rechten Fenster einen Rechtsklick und erstelle einen neuen DWord-Wert Schlüssel.
      4. Gebe dem Schlüssel den Namen EncryptionContextMenu
      5. Mache auf diesen Schlüssel einen Doppelklick, der Wert 1 aktiviert die Funktion, der Wert 0 deaktiviert sie (Hexadezimal).
      6. PC neu starten
      Nun befindet sich beim anklicken einer Datei, Ordner oder Verzeichnis im Rechtsklick Menü ein zusätzlicher Eintrag Verschlüsseln, darüber läßt sich der Verschlüsselungsvorgang starten.


      Bild A_1: Ergebnis der Veränderung

      Eine externe Anleitung mit Screenshots ... klick!

      B) Verschlüsseln über die Eigenschaften

      1. Die Eigenschaften einer Datei, Ordner oder Verzeichnis über das Rechtsklick Menü aufrufen.


        Bild B_1: Eigenschaften aufrufen


      2. In Eigenschaften auf den Erweitert Button klicken.


        Bild B_2: Eigenschaften


      3. Den Haken bei Inhalt verschlüsseln, um Daten zu schützen setzen.


        Bild B_3: Erweiterte Attribute
    • Autor: michi

      Online Festplatte

      In Zeiten von DSL und Highspeed Internetzugängen ist eine Auslagerung von persönlichen Daten in das World Wide Web zu einer brauchbaren Alternative geworden. Der Vorteil liegt auf der Hand, die Daten befinden sich nicht in der häuslichen Umgebung und sind Weltweit verfügbar. Es gibt viele kostenlose Möglichkeiten, eine verräterische Rechnung gibt es also nicht.

      Einige Provider stellen ihren Kunden, zu ihrem Internetanschluß, auch noch einen bescheidenen Speicherplatz im Internet zur Verfügung.

      Für gewöhnlich handelt es sich dabei um einen FTP Server über den auch kleine Webseite erstellt werden können. Für private Daten lassen sich aber einzelne Verzeichnisse mit frei erhältlichen Schutzmaßnahmen sichern. In der PPF Infothek gibt es dazu einige Tipps, allerdings ist ein 100% Schutz nicht möglich. Eventuell läßt sich im Kundenmenü des Providers noch ein zusätzlicher Zugriffsschutz einstellen.

      Inzwischen gibt es auch Service Anbieter die Speicherplatz zur Verfügung stellen. Einige Angebote sind sogar kostenlos. Die Zugangs/Zugriffs-Berechtigung kann dabei in der Regel individuell festgelegt werden und ist somit ziemlich sicher. Ob der Anbieter die Daten überprüft kann natürlich nicht ausgeschlossen werden.

      Beispiele (ohne Gewähr)

    • Autor: michi

      USB Stick mit U3 Software

      Die Firma SanDisk hat federführend USB Sticks mit einem eigenen Betriebssystem ausgestattet. In dieses lassen sich Windows unabhängige Programme installieren, die aber in/für Windows verwendet werden können. Die U3 Software ist für den USB Stick nicht zwingend erforderlich, er läßt sich auch als gewöhnlicher USB Wechseldatenträger verwenden.

      Wozu das ganze?

      Die auf dem USB Stick installierten Programme können an jedem geeigneten PC eingesetzt werden. So ist zum Beispiel ein aktuelles U3 Antiviren Programm jederzeit für unterschiedliche Windows Betriebssysteme verfügbar. Das gehört jetzt natürlich nicht hier her, soll aber die Funktionsweise eines U3 Sticks verdeutlichen. Es gibt nun für die U3 Software auch Passwort Programme, womit sich die auf dem Stick gespeicherten Daten schützen lassen.

      Zum Teil sind die Programme nicht kostenlos und ein empfehlenswertes Tool ist mir aus Bedarfsmangel im Moment nicht bekannt.

      • Zunächst wird der Stick als normaler USB Stick in Windows eingebunden und er kann auch als solches genutzt werden.


        Bild 1: USB Stick Anmeldung


      • Im Windows Explorer wird der Stick als Wechseldatenträger angezeigt. Auf dem Stick befindet sich die Start Datei LaunchU3 um das U3 Betriebssystem zu starten.


        Bild 2: Windows Explorer


      • Zunächst wird das U3 Betriebssystem in Windows installisiert, also eingebunden.


        Bild 3: U3 Installisierung


      • Mit einem Klick auf das U3 Icon öffnet sich die Benutzeroberfläche. Über Programme hinz. können neue Programme installiert werden.


        Bild 4: U3 Menü


      • Wer die U3 Software wieder verlassen möchte, muss dazu den Auswerfen Button anklicken.


        Bild 4: U3 abmelden