Wondershare PDF Editor

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    • Wondershare PDF Editor

      Autor: Schwabenpfeil!

      Wondershare PDF Editor

      Das Plattform unabhängige Dateiformat PDF wurde 1993 vom Adobe Systems entwickelt und gilt heute als ein Standard-Dokumentenformat, welches aus dem Computeralltag nicht mehr wegzudenken ist. Um PDF-Dokumente lesen zu könne, muss man bis einschließlich Windows 7 einen sogenannten Reader installieren, wie z.B. den Adobe Reader oder auch das Programm Foxit Reader. Seit Windows 8 ist die Installation eines zusätzlichen Programms nicht mehr nötig, da eine entsprechende Reader-App bereits Bestandteil des Betriebssystems ist.

      Um selbst PDF-Dateien zu erstellen, benötigt man entweder ein kostenloses Tool, wie z.B. den PDF24 Creator. Wer Microsoft Office einsetzt, kann PDF-Dateien auch aus Word oder Excel heraus erstellen. Aber, wie bearbeitet man eigentlich eine PDF-Datei und wie lassen sich Texte hinzufügen, markieren oder kommentieren? Oder wie erstelle ich aus einem PDF-Dokument eine Word-Datei, um diese weiter bearbeiten zu können? Für diese Aufgaben benötigt man einen Editor, wie beispielsweise den PDF-Editor von Wondershare.

      Der Wondershare PDF-Editor kann von nachfolgender Seite heruntergeladen und 30-Tage kostenlos getestet werden. wondershare.de/pdf-editor/ In der Testversion gibt es jedoch ein paar kleine Einschränkungen. So können z.B. bei der Konvertierung in ein Office-Dokument nur 5 Seiten umgewandelt werden. Um sich einen Eindruck von der Handhabung des Programms bzw. der Qualität der erzielten Ergebnisse zu verschaffen, reichen die Testmöglichkeiten aber allemal aus.

      PDF-Dokumente bearbeiten

      Über den Menüpunkt Datei - Öffnen wählt man zunächst das zu bearbeitende PDF-Dokument aus. Der PDF-Editor verfügt über eine Menüleiste, die optisch dem Explorer unter Windows 8 ähnelt und auch Office 2010-Anwender vertraut erscheinen wird. Die Menüs sind klar strukturiert und erlauben eine schnelle und unkomplizierte Einarbeitung.

      Die geladene PDF-Datei wird im Hauptfenster des Programms angezeigt, während in der linken Fensterhälfte eine Vorschau auf die enthaltenen Seiten angezeigt wird. Dies erlaubt eine einfache und schnelle Navigation zwischen den Dokumentenseiten. Über das Menüband, teilweise auch über das Kontextmenü, lässt sich das PDF-Dokument nun beliebig bearbeite: Texte markieren, Abschnitte kommentieren, Einbindung grafischer Elemente, wie Pfeile, Linien, Kreise etc. , bis hin zum Setzen von Lesezeichen oder dem Hinzufügen von Haftnotizen. Des Weiteren können eigene Texte und Bilder oder auch Links zu anderen Dokumenten oder Webseiten eingefügt werden .


      Bild 1: Ein PDF-Dokument wird bearbeitet (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

      Zum Schutz der eigenen Arbeit, kann das Dokument mit einem Wasserzeichen versehen und über den Menüpunkt Schützen zusätzlich ein Kennwort vergeben werden, um den Inhalt des Dokumentes unautorisierten Personen zu verwehren.


      Bild 2: Kennwortsicherheit und Berarbeitungsoptionen

      Im Abschnitt Benutzerrechte können Sie zudem festlegen, ob das Dokument ausgedruckt werden darf, ob Änderungen gestattet sind oder sogar ob das Kopieren der Inhalte über die Zwischenablage möglich sein soll.

      Konvertierung von PDF-Dokumenten nach Microsoft Word

      Als Test-Datei diente die Leseprobe des Buches Windows 8.1 Schritt für Schritt erklärt aus dem Verlag Vierfarben, die unter der nachfolgender Adresse zu erreichen ist.
      media.vierfarben.de/samplechap…_schritt_fuer_schritt.pdf

      Leider ist das OCR-PlugIn zur verbesserten Texterkennung nicht im Lieferumfang enthalten und muss bei Bedarf separat erworben werden. Da ich dieses PlugIn nicht extra gekauft habe, konnte ich die OCR-Erkennung natürlich auch nicht aktivieren, geschweige denn testen.

      Beim Konvertieren lässt sich über den Menüpunkt Seitenbereich festlegen exakt festlegen, welche Seiten konvertiert werden sollen. Alle Seiten oder vielleicht nur ein bestimmter Bereich? Für den Test wählte ich die ersten 5 Seiten. Über die Schaltfläche Konvertieren wird schließlich der Vorgang gestartet. 5 Seiten mit Text und Grafiken wurden innerhalb weniger Sekunden umgewandelt. Klar, je größer das PDF-Dokument, desto mehr Zeit wird benötigt. Natürlich hängt die Bearbeitungszeit auch von der Leistungsfähigkeit des jeweiligen Rechners ab. (Prozessor, Arbeitsspeicher).


      Bild 3: Welche Seiten des Dokumentes sollen konvertiert werden?

      Die Umwandlung in ein Word-Dokument klappte hervorragend und mit einer kleinen Ausnahme fehlerfrei. Im Test-Dokument wurden die als kleine Grafiken dargestellten Callout-Ziffern nicht korrekt erkannt und stattdessen durch Buchstaben ersetzt (Im Bild durch einen roten Rahmen gekennzeichnet). Bei weiteren Versuchen mit verschiedenen PDF-Dokumenten, teils nur mit Text, teils mit Text, Bildern und Grafiken, konnte ich keine Fehler feststellen.


      Bild 4: Das Ergebnis - Ein PDF-Dokument nach Word konvertiert (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

      An dieser Stelle sei nochmals erwähnt, dass die Umwandlung ohne OCR-Funktion durchgeführt wurde, da ich dieses PlugIn nicht zusätzlich erworben habe.

      Weitere Funktionen

      Der Wondershare PDF Editor bietet zusätzlich die Möglichkeit, PDF-Dateien interaktive Formularfelder hinzuzufügen. Das bezieht sich z.B. auf Kontrollkästchen, Optionsfelder, Kombinations- und Listenfelder, sowie Schaltflächen und digitale Signaturen. Über eine hinzugefügte Schaltfläche lässt sich beispielsweise direkt aus der PDF-Datei eine Webseite öffnen oder ein beliebiges Programm starten.


      Bild 5: Das Hinzufügen einer Schaltfläche (Zum Vergrößern auf das Bild klicken)

      Fazit

      Der Wondershare PDF Editor ist ein leistungsfähiger und Funktionsstarker Editor, mit dessen Hilfe Sie schnell und komfortabel PDF-Dateien bearbeiten können. Die Konvertierung auch großer PDF-Dokumente nach Microsoft Word klappte in allen Versuchen hervorragend und in angemessener Geschwindigkeit. Wer auf der Suche nach einem leicht bedienbaren PDF-Editor ist, sollte sich dieses Programm unbedingt einmal näher anschauen. Bevor Sie das Programm kaufen, können Sie die Testversion des Editors laden und installieren und das Programm volle 30 Tage auf Herz und Nieren prüfen. So vermeiden Sie einen ärgerlichen Fehlkauf, falls Ihnen das Programm nicht zusagen oder Sie eine bestimmte Funktion vermissen sollten.