HDR projects darkroom

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    • HDR projects darkroom

      Autor: Schwabenpfeil

      HDR projects darkroom

      HDR-Fotografie liegt voll im Trend. In sozialen Netzwerken und auf Fotoplattformen, wie Flickr, Instagr.am oder Picasa, sieht man Fotos mir HDR-Effekten immer öfter. Allein die Eingabe der drei Buchstaben HDR bei Google und die Auswahl der Option Bilder, bringt zahlreiche sehr eindrucksvolle Beispiele der HDR-Technik zu Tage. (Beispiele)

      Anfangs standen HDR-Effekte nur Besitzern teurer Bildbearbeitungsprogrammen, wie Photoshop zur Verfügung, mittlerweile findet man solche Funktionen in beinahe jedem Fototool, allerdings mit erheblichen Leistungs- und Qualitätsunterschieden. Wer sich mit der HDR-Fotografie beschäftigt oder diese zu nutzen beabsichtigt, sollte sich unbedingt einmal das Programm HDR projects darkroom vom Franzis Verlag näher anschauen. Es lohnt sich!

      Um ein Foto mit HDR-Effekt zu gestalten, fotografiert man für gewöhnlich das Objekt mit verschiedenen Belichtungen. Das Programm führt dann im Anschluss die Belichtungsreihe zu einem HDR-Foto zusammen. HDR projects darkroom kann aber noch mehr, denn es ist in der Lage aus nur einem einzelnen Foto ein beeindruckendes Kunstwerk zu erstellen! Dabei reicht es schon aus, wenn das Foto als JPG-Datei vorliegt! Noch bessere Ergebnisse lassen sich aber erzielen, wenn die Aufnahme als RAW-Datei zur Verfügung steht.

      Die Programmoberfläche von HDR projects darkroom ist einfach und übersichtlich gestaltet, was auch ohne langes Lesen einer Anleitung eine schnelle Einarbeitung gewährleistet. Tolle Ergebnisse erhält man bereits nach wenigen Mausklicks, ohne dass man sich lange über nötige Voreinstellungen Gedanken machen muss. Ein Assistent führt durch die ersten Schritte. Voreingestellte Filter gestalten dabei die Aufnahme mit nur einem Klick. Wer möchte, kann aber auch jederzeit tiefer in die Materie eintauchen und Werte und Einstellungen nach belieben manuell verändern. So erhalten Einsteiger in die HDR-Fotografie schnell Ergebnisse, die zum Weitermachen motivieren und erfahrene Anwender können an unzähligen Schräubchen drehen und individuelles Feintuning vornehmen.

      Ein Beispiel: Ich habe ein Bild aus dem letzten Sommerurlaub in den Dolomiten und möchte dieses Bild nun einmal bearbeiten. Das Foto liegt mir nur als JPG-Datei vor, es gibt nur ein Bild, keine Belichtungsreihe. Nicht die idealen Voraussetzungen! Ich will aber mal sehen, was das Programm daraus zaubern kann.

      1. Über die Menüleiste wählt man im ersten Schritt die gewünschte Vorgehensweise aus. Da ich nur ein Foto habe, wähle ich die Option HDR aus einem Bild.


      Bild 1: HDR aus einem Bild erstellen

      2. Nach der Auswahl des Fotos startet ein Assistent zur HDR Vorbereitung. Im Abschnitt Weißabgleich wählt man nun die zum Bild passende Aufnahmeumgebung und gibt damit die gewünschte Farbtemperatur der Aufnahme vor. Die restlichen Einstellungen lasse ich, wie vorgegeben stehen und klicke auf Weiter.


      Bild 2: Der Assistent hilft bei den Voreinstellungen

      3. Der erste Entwurf der Aufnahme wird sogleich erstellt. Im Abschnitt Voreinstellungen sind bereits einige Einstellungen verschiedener Kategorien wie z.B. Landschaft, Künstlerisch oder Surreal (1) vorhanden. Ein Klick auf eine Kategorie eröffnet jeweils weitere voreingestellte Szenarien. (2) In der rechten Fensterhälfte (3) stehen weitere Einstellungsmöglichkeiten bereit, u.a. lassen sich hier Bildeinstellungen über Schieberegler und Verlaufskurven vornehmen. In der Fenstermitte wird jede Änderung sogleich am Bild angezeigt.


      Bild 3: Das Programmfenster in der Übersicht. Für eine größere Darstellung, bitte auf das Bild klicken

      Natürlich sind die erzielten Effekte immer Geschmackssache, manche möchten leuchtende Farben und hohe Kontraste, anderen gefallen weiche Übergänge und dezente Farbverläufe mehr. Ein paar Beispiele dürfen an dieser Stelle natürlich nicht fehlen. Bei allen Fotos habe ich die jeweiligen Voreinstellungen übernommen. Für eine vergrößerte Darstellung, bitte auf das gewünschte Bild klicken.


      [Blockierte Grafik: http://s27.postimg.org/oz4aez75r/44_kunst_imp.jpg] -- [Blockierte Grafik: http://s2.postimg.org/wkt7nrdmd/33_surreal.jpg] -- [Blockierte Grafik: http://s14.postimg.org/kw1qo4f59/22_natuerlich_details.jpg] -- [Blockierte Grafik: http://s24.postimg.org/m28uxki7l/11_Landschaft_Farytale.jpg]

      Von links nach rechts: 1. Künstlerisch Imperialistisch // 2. Surreal // 3. Natürlich Details // 4. Landschaft Farytale

      Fazit:
      HDR macht Spaß! Es ist nicht immer ganz einfach, das richtige Maß zu finden. Gerade bei den ersten Versuchen neigt man gerne dazu, etwas zu viel zu machen und die Effekte zu übersteuern. Das Programm HDR projects darkroom gefällt mir ausgesprochen gut, denn die vorgefertigten Profile erlauben mir als Einsteiger, in wenigen Minuten tolle Ergebnisse zu erzielen, ohne dabei in meiner Kreativität eingeschränkt zu werden. Jederzeit habe ich zudem die Möglichkeit, Einstellungen zu verändern und neue Effekte zu gestalten. Für Einsteiger und fortgeschrittene Anwender gleichermaßen zu empfehlen!