#Vertrauensarbeitsort:

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    • #Vertrauensarbeitsort:

      Hallo Forengemeinde!

      Ihr kennt doch sicher den Begriff "Homeoffice". Das Büro zu Hause oder genauer gesagt die Möglichkeit auch von zu Hause aus arbeiten zu können und nicht jeden Tag in die Firma fahren zu müssen. In einigen Betrieben hat sich hier auch der Begriff Vertrauensarbeitsort eingebürgert, der eng einhergeht mit dem Begriff Vertrauensarbeitszeit.

      Bei Microsoft in Deutschland gibt es dieses Arbeitsmodell, es ist hier egal, ob Du jeden Tag ins Büro kommst oder zu Hause bleibst. Am Ende musst Du die Aufgaben fristgerecht erledigen, die Dir übertragen wurden. Aber kann das tatsächlich funktionieren? Fragt man die Leute von Microsoft, dann ist das natürlich alles kein Problem und eine feine Sache, aber ganz ehrlich, ich habe dabei große Zweifel!

      Was haltet ihr von diesem Arbeitsmodell? Hier kommen ein paar Mitarbeiter von Microsoft zur Wort.

      - blogs.technet.com/b/microsoft_…ace-rund-um-die-welt.aspx
      - blogs.technet.com/b/microsoft_…nisse-zu-kombinieren.aspx

      Am Ende der Artikel gibt es Links zu weiteren Beiträgen zum Thema.
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      »Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.«
      Johann Wolfgang von Goethe.
    • Das kann durchaus funktionieren. Es gab ja auch schon seit Langem die Heimarbeit. Ist leider nur in Verruf gekommen, weil windige "Geschäftleute" ihren Mitarbeitern de fakto unlösbare Aufgaben stellten und für angeblich schlecht oder gar nicht erbrachte Leistungen nicht zahlten. Aber mit einem seriösen Arbeitgeber und Mitarbeitern, die auch mitziehen, kann das in einigen Fällen funktionieren und ist dann durchaus positiv. Der Arbeitnehmer kann sich die Zeit frei einteilen. Aber wer kontrolliert dann, ob die verlangte Leistung auch nicht den Rahmen einer "normalen" Tätigkeit überschreitet? Und welche Arbeiten können so ausgelagert werden? Wie ist das mit der Sicherheit zum Beispiel bei Arbeit an vertraulichen Daten? Ist also nicht so einfach mit Ja oder Nein zu beantworten. Aber prinzipiell würde ich es nicht generell ablehnen.

      Gruß Volkmar
    • Ich denke auch, dass es funktionieren kann, aber es kann genauso gut schief gehen, bzw. ausgenutzt werden. Vor ein paar Monaten hat die Yahoo-Chefin Marissa Mayer, das Home-Office wieder abgeschafft und die Mitarbeiter zurück in die Büros beordert. Es soll bei Yahoo Leute gegeben haben, die seit Jahren auf dem Lohnzettel stehen, die aber nie jemand je zu Gesicht bekommen hat. Eine richtige Zusammanarbeit geht meiner Meinung nach nur, wenn man sich zumindest hin und wieder, auch mal gegenüber steht und Probleme und Aufgaben direkt besprechen kann. Der persönliche Kontakt ist wichtig.
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      Johann Wolfgang von Goethe.
    • Bei uns kann (als Entwickler) man im Ausnahmefall auch mal Home-Office machen, etwa, weil der Klempner kommt oderr ein Arztbesuch mitten am Tag liegt, so dass es bei 40km Entfernung zum Arbeitsort nicht angebracht wäre hin und her zu fahren.

      Ich habe das in den letzten zwei Jahren zwei mal genutzt. Die Verbindung des Firmennotebooks ins Firmen-Netzwerk erfolgt sicher per VPN, der Kontakt zu den Kollegen per Mail und Telefon. Da ich tagsüber allein zu Hause bin, kann man da prima ungestört und konzentriert an einer Sache arbeiten.

      Aber prizipiell möchte ich den Kontakt zu den Kollegen nicht missen, so dass für mich dauerhaftes Home-Office nichts wäre. Einen regelmäßigen Tag pro Woche könnte ich mir hingegen gut vorstellen.

      Gruß
      Roland
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