SuperEasy-1-Click-Backup

  • Ich habe kürzlich - ich weiß nicht mehr über welche Seite - folgendes Backup-Programm gefunden, was dort in einer kostenlosen Vollversion angeboten wurde, aber auch sonst nur 15€ kostet:


    https://www.supereasy.net/de/e…/SuperEasy-1-Click-Backup


    Bislang bin ich mit automatisierten Backup-Lösungen nicht so warm geworden, da irgend etwas immer gestört hat. Lediglich meine Quellcode-Verzeichnisse, lasse ich zeitweise automatisch sichern und sichere sie zusätzlich noch manuell auf anderen Datenträgern. Alle anderen wichtigen Sachen sicherte ich halt hin und wieder nach Bedarf.


    SuperEasy ist bei mir jetzt bereits mehrere Tage im Einsatz und das Beste daran ist: Ich merke, außer dem Surren der externen 4 TB-Platte, auf der gesichert wird, nichts davon.


    Was gefällt mir an diesem Programm:


    Nach der Intallation und dem Start zeigte es die Konfigurations-Seite: Defaultmäßig werden alle Partitionen auf lokalen Festplatten einmal täglich gesichert. Lediglich das Ziellaufwerk ist noch auszuwählen. An meinem USB 3.0 Port hängt eine 4 TB-Festplatte von intenso. (Nebenbei: Da diese nicht partitioniert ist und somit nur eine 4TB-Partition enthält, wird diese von vielen Backup-Programmen nicht einmal erkannt, selbst die Windows-eigene Sicherung lehnt sie ab.) Diese Platte wähle ich aus. Und das war es auch schon. Mehr ist nicht zu tun. Ach ja: Da die normale Sicherungsuhrzeit schon verstrichen war, wies ich das Programm an, sofort mit der Sicherung zu beginnen.


    Bei etwa 400 GB an Daten, verteilt auf 6 Partitionen einer 1 TB-Festplatte, dauerte das erste Backup natürlich etwas. Aber das brauchte mich nicht zu interessieren. Es lief unbemerkt im Hintergrund, pausierte, wenn ich die CPUs mal stärker belastete und merkte sich den aktuellen Sicherungsstand, wenn ich den PC herunter fuhr und ausschaltete. Nach dem nächsten Starten des PC machte es einfach im Hintergrund weiter. Das zweite tägliche Backup wurde damit natürlich verpasst, da das erste noch nicht fertig war, aber davon bekam ich nichts mit. Am dritten Tag nach dem Start war das erste Backup fertig. Die folgenden Backups dauerten dann natürlich nur noch mehr oder weniger Minuten, je nach meiner Arbeit am PC, da ja jetzt nur noch Änderungen gesichert wurden.


    Wenn ich die Oberfläche aufrufe, kann ich wahlweise einzelne Partitionen oder ganze Festplatten zurücksichern, oder aber einzelne Verzeichnisse und/oder Dateien zurücklesen. Wähle ich letzteres, wird ein virtuelles Laufwerk erzeugt, das meine Sicherungen zeigt. Ich kann den letzten Stand wählen oder den der letzten Tage. Wie weit die Sicherungen zurückgehen sollen, wird auch vor dem ersten Start eingestellt.


    Die Betriebssystem-Partition bzw. die Festplatte, auf der diese ist, kann ich als Ganzes nicht aus dem laufenden Betrieb zurücksichern, was nun nicht wirklich verwunderlich ist. Aber ich kann mir eine Notfall-CD (oder einen entsdprechden USB-Stick) erstellen, die bootbar ist und das Programm enthält. Damit kann ich dann auf meine Sicherungen zurückgreifen und auch die Bootpartion oder die gesamte erste Festplatte mit all ihren Partitionen wieder herstellen. (Das habe ich natürlich noch nicht ausprobiert. Aber vielleicht mache ich es einmal, wenn ich mir noch eine weitere 1 TB Festplatte besorgt habe.)


    Gruß
    Roland

    (Intel Duo E8400 3,0 GHz / 4 GB RAM / 250 GB HDD / ATI Radeon HD4770 512 MB / Windows Vista - ausgemustert zum Verkauf)
    AMD Athlon II X2 2,9 GHz / 8 GB RAM / 500 + 1000 GB HDD / ATI Radeon 3000 (onboard) / Windows 10(64) - XProfan X4


    http://www.xprofan.de

    Einmal editiert, zuletzt von Guepewi ()

  • Eine Sicherung ist erst dann etwas Wert, wenn man selbst weiß, dass eine problemlose Rücksicherung klappt.
    Nur ein Beispiel aus meiner Praxis:
    Oft liegt es einfach daran, dass eine externe HDD an einem USB3 - Port nicht über eine Rettungs-CD erreicht wird und damit das "todsichere" Images nicht zurückgespielt werden kann.
    Das wäre noch das geringste Problem, aber im Notfall verfällt man schnell in Panik.
    Wenn man aber weiß, dass die ext. HDD an einem USB2 - Port hängen muss, ist es kein Problem mehr.


    Weiter Probleme kann die Boot-CD bringen, die einfach nicht alle Partitionen anzegt, deshalb unbedingt alles zu "Friedenszeiten" abprüfen.

  • Du hast natürlich recht, aber testen kann ich die Wiederherstellung des ganzen Systems incl. Systempartition ja erst dann wirklich, wenn ich eine zweite 1 TB HDD habe, da ich mir mein laufendes System ja nicht lediglich zu Testzwecken überschreiben will.


    Dass ich meine Sicherungen auf Ordner- und Datei-Ebene zurück sichern kann, habe ich natürlich schon getestet. Das funktioniert also perfekt.


    Gruß
    Roland

    (Intel Duo E8400 3,0 GHz / 4 GB RAM / 250 GB HDD / ATI Radeon HD4770 512 MB / Windows Vista - ausgemustert zum Verkauf)
    AMD Athlon II X2 2,9 GHz / 8 GB RAM / 500 + 1000 GB HDD / ATI Radeon 3000 (onboard) / Windows 10(64) - XProfan X4


    http://www.xprofan.de

  • Guten Morgen !



    Danke Roland ! - So ein Programm ist genau das was ich brauchte. Installation hat einwandfrei funktioniert.


    Na dann... Frohe Weihnachten, Gunther

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