AVIRA und das Windows Anniversary Update

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Unsere Datenschutzerklärung wurde aktualisiert. Mit der Nutzung unseres Forums akzeptierst Du unsere Datenschutzerklärung. Du bestätigst zudem, dass Du mindestens 16 Jahre alt bist.

    • AVIRA und das Windows Anniversary Update

      Hallo in die Runde !

      Um das o. g. Upgrade für WINDOWS 10 zu erhalten, wird empfohlen die Antiviren-Software (AVIRA & Co.) zu deinstallieren. Nur: Dieses Vorhaben ist praktisch unmöglich, da - egal wie intensiv man vorgeht - immer wieder AVIRA-Reste übrig bleiben. Auch wenn man den Avira RegistryCleaner benutzt, im abgesicherten Modus neu startet oder andere "Verrenkungen" ausführt.


      Vorgeschichte war bei mir u. einem neuen Laptop (mit werksseitig aufgespieltem WINDOWS 10), das weder über die automatische Update-Funktion, noch über das Media Creation Tool ein Upgrade funktioniert hat. Einmal habe ich nach 18 Std. u. 99% die Prozedur abgebrochen und beim zweiten Mal bei rund 22 Std. !!!

      Vor dem 3. Versuch wollte ich Free AVIRA deinstallieren, mit oben genanntem Mißerfolg.


      DANKE AVIRA für diese Schrottsoftware !!! - Für mich steht fest: NIE WIEDER AVIRA !!!


      Gruß, Gunther
    • Vielleicht hätte es dir geholfen, wenn du unter "Dienste" den Avira-Dienst deaktiviert hättest.
      Das hilft oft bei einer klemmenden Deinstallation von Programmen, die ihre Herrschsucht verbergen.
    • Ich war früher von diesem Scanner überzeugt, zumal er in der Nähe während des Studiums meines Sohnes in Tettnang (Elektronikschule) entwickelt wurde. Leider ist es nun nicht mehr das gelbe vom Ei. Es hat mir u.a. zu viele false positives geliefert.

      elektronikschule.de/
      Internetter Gruß
      Günther ...Oldie But Even Goldie....
      Komm an den Bodensee und fühle Dich unter netten Leuten wohl!
    • Guepewi schrieb:

      Ich war früher von diesem Scanner überzeugt
      Ich auch, leider ist man auch bei AVIRA dazu übergegangen viel unnötiges Zeug zu integrieren.
      Das Dilemma ging eigentlich mit der Ask- Toolbar los.
      Dann wurde das Forum zugunsten von Avira- Answers "eingestampft und nach den USA verlagert (Herausgeber der Webseite).
      R.I.P. ♥ Es gibt nichts Gutes-außer man tut es !









    • Avira hatte ich damals auch gemocht, habe mir damals auch den reinen Scanner gekauft. Das System lief top, war schnell und Avira tat was es tun soll. Irgendwann wurden die Programme immer voller und voller. Avira ist am Ende geplatzt. Antivirensoftware-Entwickler sind wie Spiele-Publisher alâ Activision und Co. => Sie hören nicht auf ihre Nutzer.
      Welcome to the wild, no heroes and villains.
      Welcome to the war, we've only begun.
      Pick up your weapon and face it.
      There's blood on the crown, go and take it
      You get one shot to make it out alive.
    • Das ist leider ganz oft so, dass Fremd-Virenscanner große Probleme verursachen, da sie einfach tief (oft unnötig tief) ins System greifen. Da der Windows Defender bei den Test aber meist nur im hinteren Drittel zu finden ist, vertraut man ihm nicht und greift auf andere Programme zurück. Meiner Meinung nach reicht der Defender aus und man braucht keine andere AV-Lösung.
      Meine aktuellen Bücher: Windows 7 Tipps & Tricks · · Windows 10 Schritt für Schritt erklärt · · Windows 10 Tipps & Tricks · · Gern zum Schlern

      »Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.«
      Johann Wolfgang von Goethe.
    • Schwabenpfeil! schrieb:

      Das ist leider ganz oft so, dass Fremd-Virenscanner große Probleme verursachen, da sie einfach tief (oft unnötig tief) ins System greifen.
      Das stimmt zwar, jedoch läßt sich Kaspersky problemlos ohne Rückstände deinstallieren.
      Habe noch nie das Entfernungstool (Kavremover) benötigt.
      Aber beim Windows 10 Update (Jubil.) gab und gibt es auch mit Kaspersky Probleme.
      R.I.P. ♥ Es gibt nichts Gutes-außer man tut es !









    • Schwabenpfeil! schrieb:

      Da der Windows Defender bei den Test aber meist nur im hinteren Drittel zu finden ist, vertraut man ihm nicht und greift auf andere Programme zurück.
      Das einzige Argument was ich auch nur lese, zumindest was den defender betrifft, lautet immer wieder AMSI. Gibt kaum Programme die das unterstützen und scheinbar wird da auch in nächster Zeit nichts kommen. Habe auch mal bei anderen Herstellern gefragt ob da noch was kommt, das hier war die Antwort:

      [Blockierte Grafik: https://picload.org/image/rrcccpac/unbenannt.png]



      Scheint wohl daran zu liegen das Geld zählen wichtiger ist. Typisch eben...
      Welcome to the wild, no heroes and villains.
      Welcome to the war, we've only begun.
      Pick up your weapon and face it.
      There's blood on the crown, go and take it
      You get one shot to make it out alive.
    • ...zunächst DANKE an alle, die hier geantwortet haben!
      Man liest doch, das sich AVIRA zum Negativen entwickelt hat... spätestens seit es den Launcher gibt.


      Eisbär schrieb:

      Vielleicht hätte es dir geholfen, wenn du unter "Dienste" den Avira-Dienst deaktiviert hättest.
      Das hilft oft bei einer klemmenden Deinstallation von Programmen, die ihre Herrschsucht verbergen.
      Danke für den Tipp... man kann ja nicht Dutzende von Variationen ausprobieren, in der Hoffnung, eine wird schon passen. - Zu diesem Thema gibt es viele Verzweifelte, die im Netz über die Deinstallation von AVIRA berichten.


      Die absolute Frechheit ist auch der AVIRA RegistryCleaner
      , der angeblich eine Deinstallation bringen soll. Doch zeigt er nach dem Gebrauch an, das noch Restsoftware übrig ist. - Geht man dann nach Anleitung weiter vor, passiert nix u. alles ist wie vorher.

      Gruß, Gunther
    • :hmmm: Rätselhaft, denn bei mir hat alles problemlos und zügig funktioniert und ich habe auch ein komplett neues Laptop mit werksseitig aufgespieltem Windows10 (kein Upgrade meines alten Win7-Laptops auf Win10), ich nutze auch AVIRA FREE und ich hatte beim Anniversary Update das Avira ganz sicher nicht deinstalliert und auch nicht deaktiviert, denn ich wußte beim Installieren des Updates noch gar nicht, dass es sich hierbei um ein spezielles, größeres Update / Upgrade handelt und habe halt alles gemacht wie immer. :0ahnung:


      Auf meinem Tablet habe ich Avira allerdings durch ein anderes AntiViren-Programm ersetzt. Aus irgendeinem Grund ging es mir dort gewaltig auf den Keks. :flopp:
      Claudia
    • Über was diskutiert ihr hier? Doch nicht etwa über Snakeoil allererster Güte? Mir hat dieser Schwachsinn neben meiner von mir selbst hergestellter und mit UXP komprimierter Software, auch das damals zwar nicht mehr verwendete, aber zu diesem Zeitpunkt noch vorhandene Borland C++ v.1. in großen Teilen gelöscht. Lediglich die Bibliotheken blieben stehen. Compiler, Debugger etc. erschien dem Hersteller vermutlich zu gefährlich, als das sie auf meiner HDD verbleiben könnten. Das gab den Ausschlag dafür, das ich solches Teufelszeugs nicht mehr verwende.

      Meiner Meinung nach entfernt der RevoUninstaller free im Prüfmodus Moderat alle Avira-Files, sowie abhängige Dateien, Dienste und Registryeinträge, ohne irgendwelche Rückstände zu hinterlassen. Problemlos. Mir gelang das sogar bei Norton, als Symantec noch keinen eigenen Deinstaller liefern wollte. Dabei ist egal, ob die Uninstall-Dateien/-Routinen noch vorhanden sind oder nicht.

      Dazu wird der aktive Dienst beendet und entladen und über Dateien, Verzeichnisse und Registryeinträge, die sich nicht sofort entfernen lassen, stellt das Tool eine Löschliste zusammen, die bei einem Systemneustart abgearbeitet wird. Nach dem Neustart ist das Schlangenöl entfernt. Es müsste mit dem Teibel zugehen, wenn nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von kam gerade vorbei ()

    • TBS-47-AUDIOCLUB schrieb:

      Auch wenn man den Avira RegistryCleaner benutzt, im abgesicherten Modus neu startet oder andere "Verrenkungen" ausführt.
      In der Regel muss man da keine Verrenkungen machen - man sollte das auch nicht tun.
      Zuerst alle Antivir Komponenten über die Systemsteuerung deinstallieren. Tut man das nicht und setzt den Registrycleaner im normalen Modus ein, kann der natürlich aufgrund des Selbstschutzes gar nichts korrekt löschen.
      Setzt man den Registrycleaner vor der Deinstallation im Abgesicherten Modus ein, bleiben im Dateisystem alle Sachen stehen - auch klar.
      Bei einer defekten Installation ist der Registry Cleaner von Antivir recht nützlich - da lässt sich Antivir manchmal nicht korrekt deinstallieren. Da sollte er im Abgesicherten Modus ausgeführt werden, da sonst der Selbstschutz anspricht.
      Natürlich bleiben dann aber Reste im Dateisystem übrig - die stören aber nicht bei einer Installation anderer Software, einem Update von Windows10 oder bei einer Neuinstallation von Antivir.

      Noch ein Hinweis für dich: Ich würde nach der Deinstallation von Treibern, die bei anderen Vorgängen stören könnten, immer sicher gehen, das sich Windows10 danach wirklich komplett herunterfährt und neu startet. Das normale Verhalten von Windows10 sieht nämlich anders aus, was da manchmal zu merkwürdigen Fehlern führen kann.

      Mich würde übrigens auch sehr interessieren, ob deine Updateprobleme an Antivir gelegen haben.
    • Noch was: Antivir finanziert sich natürlich zum Teil (wie fast alle andere kostenlose Software auch) über "Werbung". Will man sich von der Antivirenlösung dauerhaft trennen, würde ich zum Schluss noch einmal die Plugins und Erweiterungen sämtlicher Browser kontrollieren. Auch da könnte evtl. was übrig bleiben. Ich bin mir da nicht sicher, ob Avira da wirklich überall seine Sachen wieder entfernt. Aber auch das dürfte ein Upgrade nicht verhindern.
    • @AHT

      Ich kann das momentan noch nicht sagen, ob das Upgrade-Problem nun behoben ist, da nach dem zurück zur Werkseinstellung beim Laptop seltsamerweise das Anniversary-Upgrade nicht mehr angeboten wird.


      Da kann ich nun beruhigt abwarten... AVIRA ist ja weg.


      Momentan hatte / habe ich andere Sorgen, weil WINDOWS-Livemail spinnt u. dazu noch unsere Telefone "tot" sind (hat aber nichts miteinander zu tun).



      Gruß, Gunther... der sich bei allen für ihre Tipps bedankt !
    • kam gerade vorbei schrieb:

      UXP komprimierter Software
      Du meinst UPX ;-) .
      Als Programmierer sollte man zumindestens eines wissen - nämlich wie Virenscanner in etwa funktionieren. EXE-Packer werden da sehr oft von Generiken angemeckert - geht auch gar nicht anders, wenn man so etwas mit der Technik, die Virenscanner verwenden, irgendwie halbwegs am Funktionieren halten möchte.
      Als Programmierer würde ich also von einem ganz gewaltig Abstand halten - nämlich von jeder Art von EXE-Packern. Früher oder später wird das ansonsten zu Problemen führen - und es ist noch viel schlimmer, wenn es nicht auf dem eigenen Rechner zu Problemen führt, sondern auf fremden.