Laufwerke "umorganisieren"

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    • Laufwerke "umorganisieren"

      Hallo,

      ich war etwas unsicher, wo ich dieses Thema zuordnen sollte. Eventuell kann es ja verschoben werden.

      Also: so langsam wird es doch etwas eng auf meiner Festplatte.


      Mir schwebt nun vor, das vorhandene 60 GB SSD-Laufwerk zu formatieren, anschließend Windows neu aufzuspielen und es dann ausschließlich dafür und als Speicher für die Eigenen Dateien zu nutzen. Zusätzlich eine externe SSD (oder einen USB-Stick?) mit gleicher Kapazität (für meine Belange ist das ausreichend) für alle anderen Daten, Aktivitäten incl. Internet-Zugang einzurichten.

      Spricht etwas dagegen, das so durchzuführen?
    • Formatierung wird dir wenig nutzen. 40GB braucht in etwa das Betriebssystem von Windows7.
      Alle eigenen Daten, Bilder, Videos, Downloads würde ich (soweit das geht) extern abspeichern.
      Surfen würde ich in der Regel mit Sandboxie - die SandBox kann man zwischendurch komplett ohne entstehenden Datenmüll löschen.
      Ob ich irgendwelche Programme wirklich dauerhaft brauche, würde ich mir vorher sehr genau überlegen.
      Am besten alles neue an Programmen erst einmal in der Sandbox installieren und dort testen.
      Festplatte würde ich bei SSD komprimieren:
      • Rechner im abgesicherten Modus starten (ist dann etwas effektiver).
      • Rechtsklick auf Laufwerk C: im Windows Explorer.
      • Eigenschaften wählen.
      • Auf der Registrierkarte Allgemein das Häkchen bei Laufwerk komprimieren, um Speicherplatz zu sparen setzen.

      • OK klicken.
      • Alles, was nicht komprimiert werden kann, auf Nachfrage überspringen.
      • Vorgang bis zu Ende laufen lassen (kann viele Stunden dauern).
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      Mfg AHT

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AHT ()

    • Sorry, wenn ich mich hier mal einmische.
      Ich habe noch nirgends gehört oder gelesen, dass eine Betriebssystem-Festplatte, egal ob SSD oder nicht, Vorteile bringt, wenn diese komprimiert ist. :??:

      Bei Nicht-SSD-Festplatten dauern die Zugriffe erheblich länger, weil erst wieder dekomprimiert werden muss und bei SSD gibt es unnötig viele Zugriffe, die sich kontraproduktiv auf dessen Haltbarkeit auswirken.
      Eine SSD soll auch mindestens 1/3 bis 1/4 freien Platz aufweisen,
      warum, weiß ich im Moment nicht mehr.

      60 GB sind für das Betriebssystem in der jetzigen zeit viel zu wenig.
      120 GB wäre die unterste Grenze für eine SSD (bei mir zumindest).
      Gruß Eisbär

      Wenn jemand ein Problem mit mir hat, darf er es ruhig behalten.
      Es ist ja schließlich seins.

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    • Mit der Haltbarkeit stimmt wohl. Mir geht es erst mal um den Platz. 60GB ist für ein aktuelles Betriebssystem ziemlich wenig.
      Wenn man keine neue SSD einbauen will, bleibt da sonst nicht viel übrig, um Speicherplatz auf vernünftig Art zu schaffen (und ein lauffähiges OS zu bewahren).
      Hab auf diese Art bei mir zwei aktuelle Betriebssysteme auf eine 120GB SSD gepackt (10 und Vista). Die Kiste läuft flott und problemlos.
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      Mfg AHT
    • Was spräche denn dagegen, wenn man gemäß meiner Einstiegsfrage vorgehen würde?

      Habe eben mal nachgesehen: Lt. "Tree Size Free" beansprucht Windows bei mir ca. 25 GB, die Eigenen Dateien aktuell ca. 15 GB mit relativ geringem "Zulauf", da ich nur hin und wieder ein paar Fotos, Musik und wenige Musikvideos speichere, Filme etc. überhaupt nicht. Dafür würden doch die 60 GB ausreichen.

      Das "Tagesgeschäft" wie Surfen, zwei, drei Spiele (die man auch mal woanders mit hinnehmen könnte) und die Programme für die Abteilung "Orga, Sicherheit und Säuberung" sowie einige Hilfsprogramme usw. auf ein externes Medium.

      Unabhängig von meinen Platzgegebenheiten habe ich mal gehört und/oder gelesen, dass empfohlen wurde, dass Betriebssystem zu separieren.
    • Hier ein lesenswerter Artikel zur Komprimierung:
      An Platz sparen lässt sich da eventuell einiges. sparen. Bei dem dort vollzogenen Test wurden 12GB frei.


      Tirian schrieb:

      Was spräche denn dagegen, wenn man gemäß meiner Einstiegsfrage vorgehen würde?
      Wenn ich dich richtig verstanden habe, wird einiges extrem langsam werden.
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      Mfg AHT
    • Warum langsamer?

      Das Formatieren hatte ich übrigens nur vor, um irgendwelchen Murks, der sich vielleicht in der letzten Zeit angesammelt hat, zu entfernen. Kann aber eigentlich auch nicht so viel sein, da ich im Netz (wie von Dir ja auch empfohlen) fast nur mit Sandboxie unterwegs bin und fleißig lösche.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tirian ()

    • Ja, habe ich vorher geschrieben.
      Alles, was auf USB abgespeichert wird, wird langsam laufen. Die Zugriffszeiten sind wesentlich größer.
      Windows wird mit der Zeit immer mehr GB an Datenplatz brauchen. Die SSD auch noch zu teilen, ist eine ganz, ganz schlechte Idee (ich hoffe, dass du das nicht meinst).
      Lies dir den oben verlinkten Beitrag mal durch (alle Seiten). Da ist noch ein zweiter Beitrag verlinkt. Das wird einige Fragen beantworten und dir einiges an Speicherplatz bringen (ohne das alles zum Einschlafen langsam wird).
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      Mfg AHT
    • Ja, lese ich mir durch. Erlaube mir trotzdem vorher noch die Frage, wie es aussieht, wenn der externe Speicher kein USB-Stick sondern eine SSD wäre. Es ist nicht zwingend notwendig, aber es wäre ganz schön, wenn man z. B. ein Spiel mal mitnehmen und auf einem anderen PC laufen lassen könnte.Auch wenn der Windows-Platzbedarf noch steigen wird, müssten die 60 GB dann nach meinen obigen Angaben doch gut ausreichen.

      Und wäre der Internet-Betrieb überhaupt möglich auf einem anderen Speichermedium als auf dem, worauf sich das Betriebssystem befindet?

      Und (zunächst ;-) ) abschließend: Nein, ich wollte die vorhandene SSD nicht teilen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tirian ()

    • Tirian schrieb:

      wenn der externe Speicher kein USB-Stick sondern eine SSD wäre.

      Dürfte auch nicht besser sein. Ich habe da aber nur Erfahrungen mit älterer Hardware. Zu USB 3.0 kann ich da nichts sagen.

      Tirian schrieb:

      Und wäre der Internet-Betrieb überhaupt möglich auf einem anderen Speichermedium als auf dem, worauf sich das Betriebssystem befindet?
      Im Prinzip geht das - das mache ich bei meinem EEPC4G so. Da das dort ebenfalls über USB läuft (geht da nicht anders), ist das zum Einschlafen langsam. :schlafend: :wacko:

      Am schönsten könnte die Sache werden, wenn man dazu (zu dem über USB laufenden Browser) noch den WindowsDefender bzw. Microsoft Security Essentials nutzt. Bei größeren Downloads könnte es eventuell passieren, dass sich die Downloadzeit mal eben verzehnfacht... :-D

      Das sind aber nur Erfahrungen von meinen Geräten mit USB 2.0. Vielleicht hat sich da ja in letzter Zeit viel getan und die Auswirkungen sind nicht mehr ganz so schlimm. :-)
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      Mfg AHT
    • Hi,
      ich würde mir ein externes USB-Festplattengehäuse kaufen.
      Die Dinger gibts für unter 20.-€.
      Da dann die "alte" 60er Platte einbauen.
      Für den Rechner dann eine 120er Platte kaufen und einbauen.
      Windows und die Anwendungen auf die neue Platte installieren.
      Die Externe formatieren und für Daten benutzen.
      Damit sollte dann genug Reserve für lange Zeit sein.
      Gruss Micha
      Tätig ist man immer mit einem gewissen Lärm. Wirken geht in der Stille vor sich.
    • Thunderweather!

      Habe eben die Komprimierung durchgeführt. Demnach hat sich der freie Speicherbplatz von 13,9 auf 19,4 GB (bzw. von 23,8 auf 33,8 %) vergrößert!

      Damit hat sich ja die Zeitspanne bis zur Anschaffung einer neuen SSD etwas verlängert.

      Eine Datensicherung führe ich ausschließlich für meine Eigenen Dateien (aktuell ca. 7 GB) per USB-Stick durch. Wäre ja auch eine Überlegung (?) diese auf C:/ zu löschen und die Sicherung auf einem zweiten Stick durchzuführen. Sinngemäß ist das so wohl auch von Michael H. gemeint.

      Nochmals Dank!