Zum Auswandern gezwungen

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    • Hallo BuenaVista.



      Mir ist dieser Strang gleich nach meinem Wieder-Auftauchen aus der vergessenen Vergessenheit aufgefallen. Zeit jedoch, ihn in Ruhe durchzulesen, hatte ich erst jetzt. Insoweit ich mich hier bei Paules aufgehalten hatte, war noch im Vordergrund mein Desasterchen mit dem Firefox, das mir dazwischen gegrätscht hatte.

      So weit ich verstehe, warst Du bisher nur als Urlauber im Ausland.

      Hier einige Anmerkungen von mir:
      Im allgemeinen sind die psychischen Auswirkungen einer Daueremigration in einen völlig anderen Kulturraum gravierender, als die meisten es sich zunächst vorstellen. Es kommt auf die innere geistige Flexibilität an.

      Die Tatsache, daß Deine Frau Philippinin ist, würde sie nur zum Teil psychisch schützen. Gerade Repatriierte habe auch ihre spezifischen Umstellungsprobleme.

      Ich würde Dir raten, lieber in einer mittleren, für Dich übersichtlichere Stadt, Dich anzusiedeln, als im Moloch Manila. Unter anderem könntest Du dort übersichtlichere Beziehungen aufbauen.
      Dann, zusätzlich zur entschiedenen Vertiefung des Englischen "ab gleich und schon ab gestern", würde ich Dir mit dem sofortigen Erlernen des Tagalogs anfangen. Meine Erfahrungen sind die, daß am ehesten bei denjenigen die Verpflanzung Erfolg hat, die sich leidenschaftlich an das Erlernen der Lokalsprache 'ranmachen.
      Außerdem garantiert dies geistige Elastizität.

      Was die Kontakte angeht, würde ich für eine "gute" Mischung zwischen Kontakten mit anderen Ausländern und welchen mit den Einheimischen plädieren.

      Ich wünsche Deiner Frau und Dir von ganzem Herzen gelingende Umstellung und einen fruchtbaren, versöhnten Lebensabend.

      Komme gut an und gedeihe! :zorro:


      Herzlich
      Abifiz
      Meine sehr kluge Signatur befindet sich noch in der Herstellungsphase. Falls keine gravierenden Inkompatibilitätsprobleme auftauchen werden, rechne ich mit ihrer Lieferung für das 1. Quartal 2034. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen.
    • Hi Abifiz

      Darfst mich gerne auch Martin nenne, steht ja in der Signatur, ansonsten buena_vista2. ;-) :-D :P

      Also, ja, ich war bisher nur als Feriengast auf den Philippinen, obwohl ich auch schon 6 Monate iauf den Philippinen gelebt habe.

      Abifiz schrieb:

      Ich würde Dir raten, lieber in einer mittleren, für Dich übersichtlichere Stadt, Dich anzusiedeln, als im Moloch Manila.
      Wenn Du den Thread (oder auch andere von mir) genau gelesen hast, steht da nirgends, dass ich mich in Manila niederlassen will. :-D
      So das Du nicht alles durchlesen musst, ich werde mich in Guiuan niederlassen, dass ist auf Eastern Samar, ca 2 - 3 Autostunden von Tacloban entfernt.
      Eventuell erinnerst Du Dich an den Taifun Hainan, so hiess er international, auf den Philippinen hatte er den Namen Yolanda.
      Die Medien berichteten immer nur über Tacloban, obwohl er in Guiuan das erste Mal auf Land traf. Meine ganze Familie lebt in Guiuan (Familie meiner Frau natürlich) und die sagten, dass es die Hölle war!
      Aber zum Glück haben alle überlebt. Wir waren im Juli/ August 2013 noch dort in den Ferien.

      Abifiz schrieb:

      Ich wünsche Deiner Frau und Dir von ganzem Herzen gelingende Umstellung und einen fruchtbaren, versöhnten Lebensabend.
      Danke schön, werden wir sicher haben. :top:
      Gruss, Martin

      Alle möchten so sein wie ein Schweizer, aber keiner schafft es! :-D
      Hollywoodstar Bill Pullmann

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Guepewi ()

    • Hi Martin.

      Das mit Guiuan hatte ich übersehen: Ich sehe sehr schlecht und durch meine Schmerzmittel auch etwas ungenau. Ich hatte es als Guluan gelesen (Indonesien) und aufgrund des Kontextes eines Treffens quasi auf halbem Weg es als einen Scherz in der Art aufgefaßt, daß man ja sich in Indonesien als Kompromiß treffen könnte. Seit zwei Jahren ist bei mir die Augenoperation gegen den -- inzwischen regelrecht galoppierenden -- Grauen Star dringend angesagt. Leider hat meine Krankengeschichte bis jetzt deren Verwirklichung immer wieder sabotiert. Ich hoffe in Dezember oder Januar endlich so weit zu sein...

      Ja, so eine kleinere Stadt ist wesentlich übersichtlicher und in meinen Augen "menschlicher". Da würde ich an Deiner Stelle sogar genauso emsig wie Tagalog auch Waray-Waray lernen. So etwas würde Dir von der Bevölkerung enorm hoch angerechnet werden, würde Dein Sich-heimisch-Fühlen erleichtern, und Dich selber enorm flexibel halten.

      Im allgemeinen wirken Emigrationen ganz anders als längere Urlaubszeiten, weil sie anders erlebt werden.

      Die bekannten psychisch beschwerlichen Knackpunkte sind zwischen zehntem und elftem Monat; zum Ende des vierten Jahres; zum Anfang des siebten.

      Ich freue mich darauf, daß Du Dir einen so guten Ausweg vorbereitest.

      Herzlich
      Abifiz
      Meine sehr kluge Signatur befindet sich noch in der Herstellungsphase. Falls keine gravierenden Inkompatibilitätsprobleme auftauchen werden, rechne ich mit ihrer Lieferung für das 1. Quartal 2034. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen.
    • So, gestern wurden mit Philair die ersten 7 Balikbayan Boxen auf die Reise Richtung Philippinen geschickt!
      Viele werden noch folgen, die nächsten 5 sind schon wieder gepackt. :-D

      Kostenpunkt pro Box CHF 109.-, hier die Preisliste.
      Preis ist ersichtlich unter Visayas, Mindanao und dauert maximal 3 Monate.
      Gruss, Martin

      Alle möchten so sein wie ein Schweizer, aber keiner schafft es! :-D
      Hollywoodstar Bill Pullmann

    • So, mal ein kleines Update für Zwischendurch.

      Der Estrich und der Keller sind geräumt! :top:
      Rutsch mir einer den Buckel runter, haben wir wieder Platz da oben (und unten)! :-D

      Wollte das ja zwischen Weihnachten und Neujahr selber machen, das heisst, meine Kinder hätten anpacken müssen und gekostet hätte mich der Spass ca. CHF 1300.-!
      Habe ein Brockenhaus beauftragt (Stiftung Tosam) und ich musste nichts in die Hand nehmen, gekostet hat mich das Ganze jetzt CHF 600.-! :-D :P

      Wieder ein Stückchen näher am Auswandern. Die grössten Hürden sind jetzt fast genommen, nur noch die Möbel, Auto und Roller wollen verschenkt werden.
      Ok, für das Auto und den Roller will ich ein bisschen Geld, aber das sind Peanuts.

      Am 26. Januar 2018 werden der Esstisch, die Stühle, Bank und die Anrichte abgeholt, verpackt und per Container auf die Philippinen verschifft.
      Evtl. kommt noch was hinzu, aber nichts Grosses.

      Dann wird die Wohnung geputzt, die restlichen Möbel müssen abgeholt werden und dann gehts ab nach Zürich ins Hotel, wo meine älteste Tochter arbeitet. Gibt Rabatt, da wirds nicht so teuer.
      Gruss, Martin

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von buena_vista2 ()

    • Hallo Martin.

      Das ließt sich alles so abenteuerlich. ;-)

      Ich hatte auch mal eine Aktion, als ich Rentner wurde. Das war aber freiwillig. :-) Wir haben unser Dorfleben beendet und sind nach Bonn in eine kleine Wohnung gezogen. Wir nennen sie Heute noch "Ferienwohnung". Was ich damit sagen wollte: Was da ein Sperrmüll zusammen kam, war unglaublich. Was wir alles wegschmeißen mussten, soll man nicht für möglich halten. So ist das eben, wenn man in einem großen Haus und Garten, mal mit fünf Personen gewohnt hat. Damit meine ich, mit drei Töchtern. :-) Dann anschließen kam noch der ganze ärger mit Hausverkauf. Das läuft ja auch nicht immer reibungslos ab. Na ja, es hat sich aber alles eingespielt. In Köln wird gesagt: Et hät noch emmer jot gejannge! :lol:
      Die Welt hat Rätsel, aber ebenso viele Lösungen.
    • tobbi schrieb:

      Was da ein Sperrmüll zusammen kam
      Doch doch, ich weiss jetzt, was sich in 24 Jahren alles zusammengesammelt hat. :-D
      Im Estrich musstest Du, nachdem Du die Türe aufgemacht hast, zuerst Sachen ausräumen, damit man ihn betreten konnte, das Gleiche in etwa im Keller.
      Aber ich habe im Estrich nichts nachgesehen, alles wurde ungesehen fortgeschmissen! Ausser dem Weihnachtsbaum, der Deko und den Duplo Steinen für meinen Enkel.

      tobbi schrieb:

      mal mit fünf Personen gewohnt hat. Damit meine ich, mit drei Töchtern.
      Wir waren zu sechst, ich, Frau, 2 Mädchen und 3 Buben. :-D
      Da sammelt sich was an.
      Gruss, Martin

      Alle möchten so sein wie ein Schweizer, aber keiner schafft es! :-D
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von buena_vista2 ()

    • Eigentlich find' ich schon seit meiner Geburt 1382 die Nicht-Schweizer reichlich komisch, muß ich sagen... :pfeifend:
      Meine sehr kluge Signatur befindet sich noch in der Herstellungsphase. Falls keine gravierenden Inkompatibilitätsprobleme auftauchen werden, rechne ich mit ihrer Lieferung für das 1. Quartal 2034. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen.
    • So, und wieder sind Sachen verschenkt!

      2 Möbelstücke und einige 7 Brettspiele (alle Spiele des Jahres ....) haben einen neuen Eigentümer.
      Eigentlich hat schon fast alles einen neuen Eigentümer, aber wir wollen doch auch noch ein bisschen Leben und nicht unsere restliche Zeit als Bodenlurche verbringen.

      Meine Fischereisachen (ca. 12-15 Angeln und Zubehör im Wert von ca. CHF 1500.- wurden einem 13 jährigen Kantischüler verschenkt. man, hatte der Tränen in den Augen!

      Volkmar schrieb:

      Schweizer sind manchmal etwas kompliziert
      Naja, eigentlich sinds ja die Deutschen.
      Ist ja Ansichtssache, gelle? ;-) :-D :P
      Gruss, Martin

      Alle möchten so sein wie ein Schweizer, aber keiner schafft es! :-D
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