Dokumentation im Ersten: Das Microsoft-Dilemma

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    • Dokumentation im Ersten: Das Microsoft-Dilemma

      [IMG:https://s1.imagebanana.com/file/180219/0Nre8I4v.jpg]Heute um 22:55 Uhr strahlt das Erste die Dokumentation "Das Microsoft-Dilemma" aus. Eine Vorschau kann hier angesehen werden. daserste.de/information/report…icrosoft-dilemma-100.html Es geht dabei um unser aller Abhängigkeit von Microsoft. Hintergrund ist der Cyper-Angriff "Wanna Cry", der im Mai 2017 hunderttausende Rechner lahmlegte. Ich zitiere einfach mal den ersten Absatz:

      "Wanna Cry" war ein Weckruf: Die Cyber-Attacke mit dem Erpressungstrojaner traf im Mai 2017 hunderttausende Rechner in mehr als 100 Ländern. Aber wie kann nur ein Schadprogramm gleichzeitig Unternehmen, Krankenhäuser und sogar Geheimdienste in der ganzen Welt lahmlegen? Die Antwort hat einen Namen: Microsoft."


      Man darf nun wirklich gespannt sein, ob das wirklich ein ausgewogener und neutraler Bericht werden wird, oder ob man sich einfach nur auf Microsoft einschießen wird. Wer heute keine Zeit hat, kann die Doku im Nachlauf auch in der Mediathek ansehen. ardmediathek.de/tv
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      »Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.«
      Johann Wolfgang von Goethe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ts-soft ()

    • Hier der direkte Link zu dem Beitrag:
      Eine erschreckende (aber auch sehr realistische) Sichtweise auf die Sache.
      Natürlich löst auch OpenSource Software nicht alle Probleme - das führt aber aus einer staatlichen Abhängigkeit heraus, die zur Zeit gegenüber Amerika und Microsoft besteht. Das Wort "Kolonie" finde ich da gut. :thumbsup:
      Die Abhängigkeit von amerikanischen Konzernen besteht ja nicht nur bei Microsoft...
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      Mfg AHT
    • Bin noch nicht dazu gekommen. Nebenan bei DrWindows wird über den Beitrag heftig diskutiert. drwindows.de/news/kommentar-zu…die-verpasste-gelegenheit
      Nein, OpenSource ist in der Tat keine allgemeingültige Lösung. Aber man wäre halt wirklich nicht auf andere Firmen angewiesen. Auf der anderen Seite müsste auch ein Dienstleister die Wartung der Linux-Systeme vornehmen.
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    • Na ja - der wird der Beitrag da ein bisschen zerrissen. Ich denke schon, dass die wirklich wichtigen Passagen da herausgekommen sind. Wenn eine Software eine Art Monopolstellung im privaten sowie im staatlichen Bereich hat, ist eben so etwas möglich, wie das bei Wanna Cry passiert ist. Malwareschreiber stürzen sich immer auf das Betriebssystem, bei dem es sich am meisten lohnt.
      Durch die Abhängigkeit, in die sich die Staaten durch die besagte "Monopolstellung" begeben, ist Macht wirklich extrem stark zentralisiert. Die Zeit, das aufzubrechen, ist wirklich überfällig.
      Denkt man genau nach, sind wir im Ernstfall wirklich alle eine Kolonie von Amerika. Ich stimme da eher für eine Entkolonialisierung. Besonders bedenklich finde ich Tendenzen, sich nach einer "Boston Tea Party" die Kolonialherren wieder ins Haus zu holen und dafür auch noch mehr Geld zu bezahlen.
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      Mfg AHT

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AHT ()

    • Ich habe weder mir die Sendung zugemutet, noch werde ich es nachholen. Letztlich interessiert es mich ja nicht, was die "öffentlich-rechtlichen" germanischen Reichssender an unentwegtem penetrantem Propaganda-Ausstoß nebelwerfend abfeiern.

      Ich warne Dich ganz offen, Anton, ausgerechnet auch hier (!) - in diesem friedlichen und konstruktiven Forum - die rezessive germanische Kampflinie gegen das verjudete, üble, imperialistische, kapitalistische, monopolistische, etc. etc. etc. etc. etc. Amerika zur dringenden erfreulichen Befreiung der ungerecht leidenden taischen unterjochten Kolonie aufleben zu lassen. Da würdest mich ganz anders kennenlernen!

      Mach ruhig aus Deiner gutmeinenden Mördergrube ein Herz, aber nicht unbedingt hier, nicht in diesem Forum. Das Netz wimmelt beinah ubiquitär von pathologischem ungezügeltem besinnungslosem Antiamerikanismus. Nur zu. Such Dir zum Behufe in aller Unruhe was aus.

      Und laß es damit hier bitte sein.

      Und ja, es ist reichlich aggressiv bis offen kriegerisch von mir gemeint. Seit achtzig Jahren.


      PS
      Sorry, Jörg, aber zu dieser einen scharfen konstruktiven Grenzziehung stehe ich ohne Wenn und Aber. Und sie ist durchaus im Sinne gedeihlicher wertschätzender Arbeit. (Ich habe die Chose nur leider viel zu spät mitgekriegt.)
      Meine sehr kluge Signatur befindet sich noch in der Herstellungsphase. Falls keine gravierenden Inkompatibilitätsprobleme auftauchen werden, rechne ich mit ihrer Lieferung für das 1. Quartal 2034. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen.
    • Hallo Abifitz,

      Du kannst gerne Deine Meinung vertreten. Ich werde das auch tun und ich werde mich ganz sicher nicht vorschreiben lassen, ob ich was zu diesem Thema sage oder nicht.
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    • Hallo Abifitz...

      Würdest du die Sache anders sehen, wenn wir alle ein russisches, nicht quelloffenes Betriebssystem nutzen würden, Putin weltweit alle möglichen Daten von Weltbürgern sammeln würde und Daten den russischen Gesetzen unterliegen würden, nicht den deutschen? ;-)
      Nebenbei nutzt fast die ganze Welt ein amerikanisches GPS, viele in Amerika sitzende Cloud Systeme und googlen tut im Prinzip auch fast jeder. Dezentralisierung ist da angebracht - natürlich auch im Computerbereich. Anders sichert man keine Stabilität.

      Dazu kommt noch, dass im Computerbereich bei zu starker Zentralisierung am Ende Privatpersonen entscheiden können, was in der Welt passiert - nicht nur Staaten. Eine Vorwarnung zu dieser Geschichte war zum Beispiel Wanna Cry.
      Was hälst du davon, wenn am Ende Terroristen entscheiden, welcher Staat weiter existiert und welcher nicht?
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      Mfg AHT

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    • Abifiz schrieb:

      Ich habe weder mir die Sendung zugemutet, noch werde ich es nachholen
      Na ja - es fällt auch auf, das du nicht verstanden hast, was ich überhaupt meine. Ich nehme dir deinen Beitrag deshalb auch nicht übel.

      Kater schrieb:

      Ich bin für eine Quelloffene Microsoft Alternative in öffentlichen Einrichtungen.
      Das Problem der Zentralisierung bleibt aber zum größten Teil bestehen. In der Computerwelt bildet das ein großes Risiko - weil eben am Ende vielleicht sogar ganz kleine Privatpersonen entscheiden können, was weltweit passiert.
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      Mfg AHT

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    • Sorry, Irrtum von Fehler, Fehler von Irrtum... Hab' durcheinanderbringend "Anton" geschrieben. Gemeint hatte ich "Andreas"... :cursing:
      Meine sehr kluge Signatur befindet sich noch in der Herstellungsphase. Falls keine gravierenden Inkompatibilitätsprobleme auftauchen werden, rechne ich mit ihrer Lieferung für das 1. Quartal 2034. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen.
    • Auch da bin ich nicht böse - man muss sich, wie gesagt, vorher mal informieren, bevor man irgendwas schreibt.
      Das kann jedem passieren.
      Es kann dann auch immer mal passieren, dass man etwas komplett in den falschen Hals bekommt, weil man Sachen um 180° falsch herum versteht. Aber wie gesagt: Ich bin dir nicht böse. Das ist menschlich.

      PS: ...krieg mir jetzt bloß keinen Herzinfarkt, du bist schon ganz rot im Gesicht... :8O:

      Gegen Bluthochdruck hilft manchmal das Lesen von Text außerhalb der Überschriften. Manchmal sollte man auch zwischen den Zeilen lesen. Das Letztere kann man sogar ohne Brille und Vergrößerungsglas tun. :freunde:
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      Mfg AHT

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    • Wer hier nun wem weshalb böse oder nicht böse ist oder böse sein könnte oder müsste oder dürfte, sei mal dahingestellt. Nicht alles Gute kommt aus dem Westen und nicht alles Schlechte aus dem Osten und umgekehrt. Ausdrücke wie "germanische Reichssender" helfen aber bestimmt nicht, zu einer objektiven Sichtweise zu finden.
      Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)
    • EstherCH schrieb:

      "germanische Reichssender"
      Auch da ist mir klar, wie das wohl gemeint ist. Das war auch in meiner Jugendzeit noch so. Natürlich muss man auch das mit einbeziehen, wenn man den Informationsgehalt von etwas beurteilen will. Manche Sender sind immer noch etwas in manche Richtungen (Parteien) ausgerichtet - auch wenn es nicht mehr die NSDAP ist.

      Es geht in dem Beitrag aber eigentlich weder um die USA, noch wirklich um Microsoft - sondern um Gefahren einer zu zentral ausgerichteten Softwarenutzung im staatlichen Bereich (und das auch noch global), wobei die Software auch nicht individuell anpassbar ist.
      Man verteilt die Macht dann anders und gibt sie aus der Hand. Man gibt sie nicht nur an andere Staaten und Firmen weiter, sondern auch an ganz normale kleine Privatpersonen (Wanna Cry, NotPetya). Die Macht sollte meiner Ansicht nach aber der Staat behalten - und zwar mein Staat, in dem ich die Regierung mit wähle. Die sollten weder andere Staaten, noch Firmen, noch irgendwelche kriminellen oder gar terroristische Organisationen in der Hand haben.
      Der Beitrag zeigt auch, dass Aussagen wie "wir haben keine Wahl" so wohl gar nicht zutreffen. Dort, wo man gewählt hat, geht man sogar wieder zurück. Der Beitrag wirft ja auch bestimmte Gründe in den Raum, warum das wohl geschehen ist.

      Das sind alles Sachen, die man sich meiner Ansicht nach mal durch den Kopf gehen lassen sollte. Meine Ansicht geht dabei nicht aus dem Beitrag hervor, sondern aus meinen persönlichen Erfahrungen mit Malware...

      Verzweifelte200 schrieb:

      Gestern bin ich leider kurz nach Beginn eingeschlafen.
      Die ist auch etwas zähflüssig - und man muss sich wirklich schon für das Thema interessieren.
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      Mfg AHT
    • AHT schrieb:

      Auch da ist mir klar, wie das wohl gemeint ist. Das war auch in meiner Jugendzeit noch so. Natürlich muss man auch das mit einbeziehen, wenn man den Informationsgehalt von etwas beurteilen will. Manche Sender sind immer noch etwas in manche Richtungen (Parteien) ausgerichtet - auch wenn es nicht mehr die NSDAP ist.
      Mir ist das auch klar. In der Schweiz können wir ein Lied davon singen, von welcher Partei die öffentlich-rechtlichen Sender beeinflusst werden. Aber mir ging es ganz speziell um den Ausdruck "Reichssender", der gezielte "Interessen" suggeriert, von denen sich jeder auch nur halbwegs vernünftig denkende Mensch distanziert, und der in meinen Augen Deutschland etwas unterstellt, was an Beleidigung grenzt. Aber jetzt schweifen wir in die Politik und Geschichte ab, und das gehört nicht hierher.
      Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)
    • Guten Abend!

      Ich fand den Beitrag hoch interessant und vor allem anregend in meiner Suche nach alternativen, weil ich dem aktuellen Trend, alles einem Dritten überlassen zu müssen, nur ungern folgen möchte.
      Viele der genannten Aspekte, wie zum Beispiel Cloud, beherbergen Risiken, die man heute noch gar nicht vorhersehen kann.

      Einen schönen Abend wünscht "Die Vio"!
    • So - die Geschichte geht weiter:

      Thema: Bundeshack:

      Heise schrieb:

      Es war nur eine Frage der Zeit: Am Mittwoch ist der nächste große Hackerangriff auf eine kritische Infrastruktur in Deutschland bekannt geworden. Besonders stark wüteten die Angreifer laut Medienberichten wohl im Auswärtigen Amt. Das hatte 2010 unter der Führung von Außenminister Guido Westerwelle beschlossen, die unter Joschka Fischer 2002 begonnene Linux-Strategie umzukehren und weitgehend zu Windows zurückzukehren. Es liegt nahe, die Frage zu stellen, ob der Angriff unter einem Linux-System auch so erfolgreich gewesen wäre?
      .....
      Bitte da auch weiterlesen... Auch was da sonst noch steht ist wohl doppelt unterstreichbar.

      Heise schrieb:

      Die verbreitete Windows-Monokultur, starke Zentralisierung, wenig Abschottung einzelner Teile, mangelnde Kenntnisse bei Administratoren und Anwendern, falsche Prioritäten sowie die Abhängigkeit von einem einzigen (US-)Konzern gehören oftmals dazu.
      Bingo!

      Hier noch was zum Nachlesen zu dem Thema:
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      Mfg AHT

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    • Ja, wobei ich denke, man wird gar nie sicher sagen können, ob uns das mit Linux nicht auch genauso hätte passieren können. Man kann sich darüber nur munter streiten, beweisen kann es keiner.
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      »Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.«
      Johann Wolfgang von Goethe.
    • Das steht ja in dem Beitrag auch. Darum geht es aber nicht. Die große Gefahr ist dabei die Monokultur:

      Heise schrieb:

      Es liegt nahe, die Frage zu stellen, ob der Angriff unter einem Linux-System auch so erfolgreich gewesen wäre?
      Bei der jetzigen Informationslage lässt sich dies kaum und schon gar nicht seriös beantworten. Hundertprozentiger Schutz ist aber sowieso nicht möglich und auch Linux bzw. freie und Open Source Software im Allgemeinen ist nicht per se sicher.
      Wichtig ist dabei das:

      Heise schrieb:

      So ist es mangels Einblick in die komplette Funktionsweise und ohne Quelltext gar nicht möglich, besonders gehärtete Versionen (beispielsweise für den Geheimschutzbereich) zu erstellen.
      Auch das wäre ein Schritt weg von Monokulturen.
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