Es ist alles so "frauenunfreundlich"

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    • Derzeit etwas frauenfeindlich ;-)

      "Ich bin absolut gegen Gewalt an Frauen, aber Frau Holle bekommt bald eine aufs Maul!"
      Glaube mir, dass eine Stunde der Begeisterung mehr gilt, als ein Jahr einförmig dahin ziehenden Lebens. " ( Christian Morgenstern )

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von EstherCH () aus folgendem Grund: Bild gelöscht wegen Urherberrechtsverletzung.

    • Als ich diesem Thread gerade durch Zufall gesehen habe, musste ich von einem Ohr zum anderen grinsen :-)

      Alles wiederholt sich in regelmäßigen Abständen, diese bzw. ähnliche Diskussionen wurden vor 40 Jahren, als ich meine Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann abschloss auch schon geführt. Einige meiner weiblichen Mitauszubildenden legten Wert darauf, als Groß- und Außenhandelskauffrau betitelt zu werden. Ich fand das damals schon blöd und gebe auch heute als meinen Ausbildungsberuf Kaufmann an.

      Was die Bezahlung betrifft, haben die Frauen allerdings recht, es muss für gleiche Arbeit gleiches Geld geben. Da gibt es kein Wenn und kein Aber. Hat mich oft sehr geärgert, wenn ich festgestellt habe, dass männliche Kollegen in gleicher Position, mit gleicher Ausbildung und gleicher Erfahrung erheblich mehr verdient haben, als wir Frauen. Übrigens war das lächerlichste Argument, welches mir seinerzeit dazu gesagt wurde: "Männer müssen ja auch eine Familie ernähren".

      Vaterland zu Heimatland fände ich gut, nicht weil mich der "männliche" Vater bzw. das Patriarchalische an dem Wort stört, sondern weil ich mit "Heimat" einfach viel mehr verbinde. Ich glaube, ich würde bzgl. Deutschland nie von meinem Vaterland sprechen, wäre mir zu "altbacken". Ich finde Deutschland als mein Heimatland zu nennen, viel passender.
    • buena_vista2 schrieb:

      Ja, wenn wir schon bei Gleichberechtigungen sind, dann sollten die Frauen auch verpflichtet werden, ins Militär gehen zu müssen und die Männer, Kinder zu kriegen!
      So ist es.

      Lustig dabei: Die Ampeln zeigen einen roten und einen grünen MANN. Was machen wir nun? Wir ändern dies zu einem roten Mann und einer grünen Frau. Blöd nur, dass ein paar Frauen die Farbe rot mehr mögen als grün. Ist absolut lächerlich. Feministin genießen bei mir dieselbe Anerkennung wie Nazis, Rechtsextreme usw. nämlich gar keine! Frauen verdienen Respekt und Achtung, das gehört sich einfach so. Wenn ich nun in der Straßenverkehrsordnung einen Fahrer und eine Fahrerin nennen würde, dann würde das unnötiger Aufwand bedeuten.

      Vor allem finde ich eine Sache sehr lustig und habe dies in meinem Freundeskreis schon zweimal miterlebt. Zum bezahlen sind Männer immer gut. Warum muss ich nach einer Scheidung Unterhalt zahlen? Die Ehe ist vorbei, man ist dem anderen zu nichts mehr verpflichtet. Dagegen sind die Feministin seltsamerweise nicht.
    • Hallo Adell,

      Adell Vállieré schrieb:

      Zum bezahlen sind Männer immer gut. Warum muss ich nach einer Scheidung Unterhalt zahlen? Die Ehe ist vorbei, man ist dem anderen zu nichts mehr verpflichtet. Dagegen sind die Feministin seltsamerweise nicht.
      Boah, harter Tobak! Es muss immer derjenige Unterhalt bezahlen, der mehr verdient und es kann, da gibt es klare und eindeutige Regeln und Gesetze. Wenn Frauen jahrelang zu Hause bleiben, um die lieben Kleinen zu erziehen und zu betreuen, kann Frau aus gutem Grund verlangen, dass Mann zahlt.

      Umgekehrt gibt es auch Männer, die weniger verdient haben und nach der Scheidung Geld von ihren gut verdienenen Frauen bekommen, ich denke da nur an den Rentenausgleich. Also Ball einfach mal flach halten ;-)
    • Wenn du mich zitierst, dann zitiere mich auch richtig und reiße eine Aussage nicht aus dem Kontext. Aus dem Kontext gerissen, könnte man diese Aussage als frauenfeindlich verstehen.

      Meine Aussage bezieht sich auf eine Gruppierung, in diesem Fall um Feministen. Feministen wollen in jeder Hinsicht auf derselben Stufe wie Männer stehen, auch im Bezug auf eine berufliche Beschäftigung nach der Schwangerschaft. Feministen neigen außerdem dazu, nicht vom Mann abhängig zu sein, trifft zwar auf viele Frauen zu, aber Feministen achten da sehr verstärkt drauf und wollen dort ihre "Stärke" durchsetzen. Wer also unabhängig sein will, der sollte am Ende auch keine Ansprüche haben wenn einem doch die Abhängigkeit einholt oder man darin doch plötzlich einen Sinn sieht.

      So nebenbei gibt es genug Fälle, wo ein Mann seiner Frau Unterhalt zahlen muss, obwohl der Mann nicht genug Einkommen erzielt. Nach der Ehe sollte man nur noch Verpflichtungen gegenüber seinen Kindern haben.

      Und an dieser Stelle nochmals: Bitte korrekt zitieren. Erst vor kurzem wurden Gerüchte in die Welt gesetzt, ich würde antisemitische Ideologien verfolgen. Ich mag es ja, wenn man mir mit Verachtung, Hass und Spott entgegen kommt, allerdings unterstellte man mir erst vor kurzem ein Antisemit zu sein, dann auch noch eventuell als frauenfeindlich betitelt zu werden, wäre zu viel.
    • Adell Vállieré schrieb:

      Meine Aussage bezieht sich auf eine Gruppierung, in diesem Fall um Feministen. Feministen wollen in jeder Hinsicht auf derselben Stufe wie Männer stehen, auch im Bezug auf eine berufliche Beschäftigung nach der Schwangerschaft. Feministen neigen außerdem dazu, nicht vom Mann abhängig zu sein, trifft zwar auf viele Frauen zu, aber Feministen achten da sehr verstärkt drauf und wollen dort ihre "Stärke" durchsetzen.
      Das habe ich durchaus verstanden. Feministinnen wollen völlig zu Recht auf derselben Stufe wie Männer stehen! Da das immer noch nicht in jeder Beziehung der Fall ist (ich sage nur, gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit).

      Und was spricht dagegen, wenn nach einer Schwangerschaft, z. B. der Mann zu Hause bleibt, wenn die Frau mehr verdient? Das ist aber immer noch in vielen Köpfen "unmännlich".

      Frauen brauchten noch vor 50/60 Jahren die Erlaubnis des Mannes, um überhaupt arbeiten zu dürfen. Bis 1. Juli 1958 hatte der Mann, wenn es ihm beliebte, den Anstellungsvertrag der Frau nach eigenem Ermessen und ohne deren Zustimmung fristlos kündigen können. Erst 1977 wurde das Gesetz geändert.

      Es ist gut und richtig, dass Frauen für ihre verbrieften Rechte kämpfen. Deshalb kann ich Dein Bashing gegen Feministinnen nicht wirklich nachvollziehen. Insofern darfst Du mich also getrost als Feministin bezeichnen. Das empfinde ich anders als Du nicht als Schimpfwort.
    • Ich glaube, es kommt auf die Form des Feminismus an.

      Wenn es irgendwann nur noch um Ampelmännchen/frauchen und Studierende/Backende/Montierende etc. geht, dann wird Feminismus albern. Da bin ich bei Adell.

      Wenn es um wirkliche Rechte geht wie z. B. gleiche Bezahlung bei gleicher Leistung, dann bin ich bei Petra.
    • Und manchmal ist es einfach nur noch lächerlich: Die Schweizerische Bundeskanzlei hat eine 192seitige!!! Anleitung herausgegeben, wie der korrekte Sprachgebrauch ist, damit sich weder Frau noch Mann auf den Schlips getreten fühlen. Aber für etwas müssen ja unsere Steuergelder drauf gehen.
      Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)
    • Wir reden scheinbar gewaltig aneinander vorbei.

      Ich habe sehr oft betont, dass Frauen gerecht behandelt werden müssen und ebenfalls fair bezahlt werden sollen! Für solche Dinge setze ich mich im übrigen auch ein.

      Was dagegen spricht, wenn ein Mann Zuhause bleibt, weil die Frau mehr verdient? Da kommt es drauf an, was man unter "nach der Schwangerschaft" versteht. Ein Neugeborenes hat zu Beginn eine wesentlich stärkere Bindung zur Mutter, spreche da auch aus eigener Erfahrung. Eine Mutter kann ihr Kind auch sehr schnell beruhigen. (Ausnahmen bestätigen immer die Regel) Wenn das Kind älter ist, dann sehe ich es genauso, dass auch eine Frau arbeiten gehen kann, sofern sie dies auch möchte. Dies war bei uns Zuhause auch der Fall, spricht also nichts gehen. Und sich um einen kleinen Pupser zu kümmern ist gewiss nicht unmännlich, eher verbindet man dies mit positiven Emotionen.

      Das Frauen damals eine Erlaubnis des Mannes brauchen weiß ich, finde ich ehrlich gesagt bescheuert. Wer auf solch einem Zug noch fährt, der sollte ganz schnell abspringen.

      Aber nochmal: Frauen SOLLEN um ihre Rechte kämpfen und Männer SOLLEN ihre Frauen dabei unterstützen! Ich würde dich niemals als Feminist bezeichnen! Du setzt dich für Dinge ein, die eigentlich von Grund auf eine Daseinspflicht haben sollten! Du bist in meinen Augen kein Feminist, sondern viel eher ein Frau, die für Gleichberechtigung kämpft. Ich nutze das Wort Feminist auch nicht als Beldigung/Schimpfwort, sondern als Bezeichnung für eine Gruppierung. Ich schrieb ja folgendes:

      Adell Vállieré schrieb:

      Feministin genießen bei mir dieselbe Anerkennung wie Nazis, Rechtsextreme usw. nämlich gar keine! Frauen verdienen Respekt und Achtung, das gehört sich einfach so.
      Nazi, Rechtsextrema, alles Bezeichnungen für Gruppierung bzw. Personen die einer Gruppierung angehören.

      Mir geht es um die Art von Feministen, die wegen jeder Bezeichnung herumnörgeln. (Patient, Kunde usw.) Hoffe du verstehst hier was ich meine. Du schriebst beispielsweise, dass du mit Heimatland mehr anfangen kannst, als mit dem Begriff Vaterland. Hey, eine Ansicht die ich voll und ganz akzeptiere und respektiere. Andere hingegen kommen aber mit der Aussage: "Da wird von keiner Frau gesprochen." oder beschweren sich, weil nur eine männliche Art verwendet wird.

      Ich habe eine solche Feministin bei uns im Freundeskreis. Sie beschwerte sich wegen der Bezeichnung "Bundeskanzler". Ich sagte ihr, dass ich diese Beschwerde verstehen könnte, wenn nur ein Mann zum Kanzler gewählt werden könnte, aber wir schon seit c.a 16 Jahren eine Frau an der Macht haben, wäre doch alles total in Ordnung.

      Ich hoffe du verstehst jetzt etwas besser, gegen welche Art von Feministin ich schieße. Ich schieße nämlich nicht gegen starke Frauen wie du es bist oder meine Frau. Ich schieße gegen die Feministen, die sich öffentlich hinstellen und alles verändern wollen, beispielsweise Bezeichnungen zu ändern, und gleichzeitig gegen das andere Geschlecht hetzen. Das tun beispielsweise ein Großteil der Feministin.

      Gestern noch gesehen: Man will als Kundin bezeichnet werden oder als Patientin, beispielsweise in Statistiken oder Briefen. Wenn es aber um negative Dinge geht, dann will man Bezeichnungen wie Mörderin oder Terroristin nicht wahrhaben.

      Hoffe wir verstehen uns jetzt besser. :freunde:
    • Sorry für den Doppelbeitrag.

      meierkurt schrieb:

      Wenn es irgendwann nur noch um Ampelmännchen/frauchen und Studierende/Backende/Montierende etc. geht, dann wird Feminismus albern. Da bin ich bei Adell.
      Genau gegen diese Personen schieße ich.

      meierkurt schrieb:

      Wenn es um wirkliche Rechte geht wie z. B. gleiche Bezahlung bei gleicher Leistung, dann bin ich bei Petra.
      Genau für solche stehe ich ein. Das sollte auch sehr schnell ins Grundgesetz fließen! Frauen arbeiten genauso hart wie Männer!
    • Adell Vállieré schrieb:

      Ich hoffe du verstehst jetzt etwas besser, gegen welche Art von Feministin ich schieße. Ich schieße nämlich nicht gegen starke Frauen wie du es bist oder meine Frau. Ich schieße gegen die Feministen, die sich öffentlich hinstellen und alles verändern wollen, beispielsweise Bezeichnungen zu ändern, und gleichzeitig gegen das andere Geschlecht hetzen. Das tun beispielsweise ein Großteil der Feministin.
      ja, verstehe.

      Trotzdem geht es mir einfach viel zu weit, selbst extremere Feministinnen in einen Topf mit Nazis oder Rechtsextremen zu werfen. Man kann kritisieren, wenn einem einzelne Punkte nicht passen, aber bitte moderat und nicht schießen ;-)
    • Ich finde es absolt unnötig Kleinkram, wie man ihn von je her so kennt, jetzt abändern zu wollen.
      Vaterland, Ampelmännchen, "männliche" Logos,... ist mir alles so piepegal. Als gäbe es keine anderen, wesentlich wichtigeren Dinge, die nach Handlungsbedarf schreien. Nein, man muss lieber über einen Fliegensch*ss aufregen. Typisch.
    • Es gibt halt genug Leute die meinen, dass man mit Änderungen an der Sprache dafür sorgt, dass sich die Dinge verändern. Es ist doch eher so, dass dies noch eine gewaltige Einstellungssache ist. Ich persönlich sehe in Mann und Frau keinen Unterschied, zumindest was den Wert der Person angeht. Körperlich und von einigen Eigenschaften her gesehen, sind Mann und Frau natürlich verschieden. Ich betrachte Mann und Frau als gegenseitige Ergänzung. Es gibt nun mal Dinge, die wir Kerle nicht können und auch unser bester Freund keine Ergänzung rein bringt. Ich finde diese ganzen extremen Dinge einfach so etwas von unnötig. Gestern kam das Thema durch eine Bekannte auch auf.


      WhatsApp:
      Sie: "Wir Frauen erleiden Schaden!"
      Ich: "Wodurch erleiden sie denn Schaden?"
      Sie: "Das wir in der Sprache kaum vorkommen, was denn sonst."
      Ich: "Tut dir etwas weh? Wo nimmst du denn Schaden? o.o"
      Sie: "Wir Frauen werden ausgegrenzt! Jede Bezeichnung kommt vom Mann!"
      Ich: "Und? Wo nimmst du nun Schaden?"
      Sie: "Hab ich doch geschrieben! Lies doch bitte!
      Ich: "Du willst also überall eine gerechte und korrekte Ansprache?"
      Sie: "Natürlich!"
      Ich: "Soso. Finde ich für etwas übertrieben."
      Sie: "So werden wir aber nur wahrgenommen! Die Sprache braucht eine Anpassung."
      Ich: "Eine Anpassung? Du glaubst also, dass eine Anpassung das Problem löst? Was wenn jede Bezeichnung für die Frau angepasst wird, verändert es die Einstellung der Männer?"
      Sie: "Ich werde zumindest beachtet."
      Ich: "Beachtet schon, aber ob du so behandelt wirst, wie du dir das vorstellst, steht auf einem anderen Blatt."
      Ich: "Ich kann dein Denken ein wenig verstehen. Aber wo nimmst du bitte Schaden wenn ANDERE dir nicht mit Respekt begegnen? Ich bin auch ein Kerl, fühlst du dich von mir eher untergeordnet oder falsch behandelt? Ich spreche dich auch mit "Dude" an, soll ich daraus nun "Dudin" machen?"
      Ich: "Du wirst von mir so angesprochen wie du bist. Du bist genauso wertvoll wie jeder andere. Ich könnte dein Bedenken zu 100% verstehen, wenn aus einem Bundeskanzler auch nur ein solcher hervorgehen würde. Fakt ist aber, dass wir seit vielen vielen Jahren eine Frau an der Macht haben. Du bist eine Freundin für mich, wenn ich aber sage "Sie ist ein Freund", tue ich damit was falsches? Ich nutze die Bezeichnung für eine Bindung. Ich sage auch, dass du ein guter Fahrer bist, weil es die Bezeichnung selbst ist und ich in diesem Vergleich beide Geschlechter (also alle Fahrer) vergleiche, ist das nun falsch? Kämpfe lieber dafür, dass Frauen gleich bezahlt werden und dies auch im Grundgesetz vermerkt wird! Aber mit solchen Dingen machst du dich nur lächerlich und sorgst nur für Gegendruck. Du kannst die Sache besser angehen..."

      (Kann dem nachher noch Screenshots anfügen, habe angefragt ob es okay ist.)

      Danach hat sie sich entschuldigt und sieht ein, dass es doch eher Zeitverschwendung ist. Leider ticken sehr sehr viele so...