Es ist alles so "frauenunfreundlich"

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    • EstherCH schrieb:

      Wenn ich einen Menschen mag oder nicht mag, dann ist es mir völlig egal, welche sexuelle Orientierung er hat oder welchem Glauben er angehört. Aber mir braucht bestimmt niemand ein Zeichen zu senden, wen ich zu respektieren habe, auch wenn ich mich durchaus als Teil der Gesellschaft betrachte.
      Dies ist eben der Unterschied zwischen einer gesellschaftlichen und einer persönlichen Stellung. Ich selbst muss mich mit solchen Menschen weder unterhalten, noch muss ich mich mit ihnen abgeben. Gesellschaftlich aber ein Zeichen zu setzen, dass auch dieser Lebensentwurf eines Menschen zu unserer Gesellschaft gehört und als Mensch respektiert wird, unabhängig seiner Sexualität, ist sehr wichtig. Respektieren sollte man diese Leute als Mensch, ihre Sexualität hingegen sollte man akzeptieren. Folgt keine Akzeptanz, dann geht diese endlose Kette von Hass und Diskriminierung immer und immer weiter. Irgendwann empfinde die Betroffenen dann uns gegenüber Hass. Das ist, kann und darf nicht das Ziel sein.

      LG C
    • Die Einstellung der Gesellschaft basiert auf den persönlichen Einstellungen. Und nur diese kann man beeinflussen.

      Wenn man Dich so liest, bekommt man den Eindruck, dass Deutschland nur aus Diskriminierung besteht. Das ist für mich schwer vorstellbar, das würde nämlich bedeuten, dass zwischen Dir und mir nicht "nur" eine Landesgrenze liegt, sondern mehrere Kontinente. Du kannst auch nicht aus allen Menschen "Gutmenschen" machen. Manche haben schlechte Erfahrungen gemacht, daraus entstehen Emotionen, und es fällt dann manchmal schwer, noch genügend Kraft für Akzeptanz aufzubringen.
      Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von EstherCH ()

    • ItsOnlyC schrieb:

      Folgt keine Akzeptanz, dann geht diese endlose Kette von Hass und Diskriminierung immer und immer weiter.
      Aber erreicht man denn wirklich eine Akzeptanz, wenn man jede noch so kleine Gruppe in den Mittelpunkt stellt? Ich glaube, dass das einfach der falsche Weg ist.
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      »Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.«
      Johann Wolfgang von Goethe.
    • EstherCH schrieb:

      Die Einstellung der Gesellschaft basiert auf den persönlichen Einstellungen. Und nur diese kann man beeinflussen.

      Wenn man Dich so liest, bekommt man den Eindruck, dass Deutschland nur aus Diskriminierung besteht. Das ist für mich schwer vorstellbar, das würde nämlich bedeuten, dass zwischen Dir und mir nicht "nur" eine Landesgrenze liegt, sondern mehrere Kontinente. Du kannst auch nicht aus allen Menschen "Gutmenschen" machen. Manche haben schlechte Erfahrungen gemacht, daraus entstehen Emotionen, und es fällt dann manchmal schwer, noch genügend Kraft für Akzeptanz aufzubringen.
      Die persönliche Einstellung kann man beeinflussen, da gebe ich Dir Recht. Was tust Du aber, wenn Du keine Einstellung zu dem Thema hast? Was tust Du, wenn Du noch nie darüber nachgedacht hast oder mit solchen Menschen, in diesem Fall mit Intersexuellen, in Kontakt getreten bist? Ich kann mir schwer vorstellen, dass Du eine Person bist, die solche Menschen von Grund auf verurteilt, sondern sich den Menschen zumindest etwas genauer ansieht. Und genau hiervon spreche ich. Wenn jemand die Grundeinstellung vertritt, dass solche Menschen bzw. allgemein anders wirkende Menschen nicht dazu gehören, weil sie eben anders sind, dann ist dies Diskriminierung.

      Die Überleitung möchte ich auch direkt nutzen, um auf Deinen zweiten Absatz einzugehen. Deutschland besteht natürlich nicht nur aus Diskriminierung. Dennoch haben wir in Deutschland ein großes Problem mit der Diskriminierung. Auch die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, wenn diese nicht eingehalten wird, gilt als Diskriminierung. Rassismus gilt ebenfalls als Diskriminierung. Die Dunkelziffer der Betroffenen sind höher als manch einer glaubt. Wir sprechen hier also nicht von einem kleinen Problemchen. Wir sprechen auch nicht darüber, dass man aus allen Menschen einen Gutmensch macht. Es geht letztendlich darum, dass niemand abgestoßen oder verurteilt wird, weil die Person einer ganz anderen Sexualität angehört. Da muss man gewaltig Differenzieren. Und da möchte ich direkt ins nächste Zitat überleiten.

      Schwabenpfeil! schrieb:

      ItsOnlyC schrieb:

      Folgt keine Akzeptanz, dann geht diese endlose Kette von Hass und Diskriminierung immer und immer weiter.
      Aber erreicht man denn wirklich eine Akzeptanz, wenn man jede noch so kleine Gruppe in den Mittelpunkt stellt? Ich glaube, dass das einfach der falsche Weg ist.
      Zu Beginn möchte ich darauf hinweisen, dass auch ich diesen Gender-Wahn mittlerweile für sehr übertrieben halte. Wir reden hier in Deutschland ja nicht mehr über Mann/Frau/Transsexuell/Divers. Mittlerweile haben wir c.a 60 Geschlechter. Da sind meiner Ansicht nach sehr viele verrückte Dinge bei und vieles entsprang auch sich er einem Trend. Nun möchte ich aber auf Deine Frage eingehen! Die ist nämlich wirklich sehr schwer zu beantworten. Ich finde hier sollte man sich prinzipiell ein paar Fragen stellen:

      • Verlangen die Betroffenen etwas unmögliches?
      • Wie gehen die Betroffenen vor?
      • Wie werden Betroffene in den Mittelpunkt gestellt?
      • Fügen die Betroffenen mit ihrer Haltung anderen Menschen schaden zu?
      Wenn Betroffen für ihr Geschlecht eine Gleichberechtigung fordern, und wir sprechen hier nur von Transsexuellen und Intersexuellen, dann halte ich dies für prinzipiell richtig und auch wichtig. So steht es auch in unserem Grundgesetz und es ist wichtig für eine Demokratie. Wenn die Betroffenen auch friedlich dabei vorgehen und ihr Ängste, Sorgen und Wünsche verständnisvoll rüberbringen, dann gehen sie auch richtig vor.

      Wenn die Betroffenen natürlich, man sieht es auch oft im Linksextremismus, mit aller Gewalt ihr Anliegen durchsetzen wollen, dann liegen sie natürlich von Anfang an falsch. Wichtig ist aber dennoch der Grundsatz. Betroffene dürfen nicht erwarten, dass alle Menschen ihre Ansicht teilen und diese gut finden, aber sie dürfen erwarten, dass sie behandelt werden wie alle anderen auch. Letzteres geschieht aber leider nur zu selten.


      LG C
    • Ich wiederhole meine Aussage:

      EstherCH schrieb:

      Wenn ich einen Menschen mag oder nicht mag, dann ist es mir völlig egal, welche sexuelle Orientierung er hat oder welchem Glauben er angehört.
      Offenbar ist das für Dich nicht ausreichend an Akzeptanz. Für mich schon.

      Mehr habe ich dazu nicht zu sagen und werde mich zu dem Thema nicht weiter äussern.
      Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)