Mensch bei Unfall mit selbstfahrendem Auto getötet

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    • Mensch bei Unfall mit selbstfahrendem Auto getötet

      ntv schrieb:

      Allerdings hatte der Fahrer des Tesla damals dem Fahrassistenzsystem vollständig die Steuerung des Autos überlassen, obwohl bekannt war, dass es nicht in der Lage ist, eigenständig zu fahren. Fahrzeuge wie die umgebauten Uber-Autos sind dagegen dafür gedacht, ohne Beteiligung des Menschen zu fahren, auch wenn derzeit die Sicherheitsfahrer noch häufig eingreifen.
      Es war ja zu erwarten, dass das irgendwann mal passiert. Mensch und Technik sollten ein Team sein - Technik sollte eigentlich nicht versuchen, Menschen komplett überflüssig zu machen. Weil Technik bislang noch anders funktioniert, als Menschen das tun, kann das eigentlich nicht gut gehen.

      Menschen sind so konstruiert, dass sie fehlerhaft arbeiten, um in einer extrem komplexen Welt möglichst gut anpassbar und umfassend funktionieren zu können. Ein Beispiel dafür wäre die selektive Wahrnehmung.
      Maschinen sind so konzipiert, möglichst fehlerfrei zu arbeiten. In einer komplexen Welt mit sich ständig ändernden Anforderungen und Voraussetzungen, ist das aber gar nicht umfassend möglich.
      Maschinen werden von Menschen erstellt. Da Menschen bereits von der Konstruktion her fehlerhaft sind (und sein müssen), kann eine Maschine sowieso nie optimal funktionieren.
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      Mfg AHT

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von AHT ()

    • Laut der dortigen Polizei ist aber die Fussgängerin schuld!
      Sie trat aus dem Dunkeln direkt vor das Auto und der Zusammenstoss hätte in beiden Modis nicht verhindert werden können!

      Nachzulesen hier:
      20min.ch/panorama/news/story/S…et-Fussgaengerin-22455263
      Gruss, Martin
      Meine Lebensregeln:
      1.Vergib Deinem Feind, aber behalte den Namen des Schweinehunds
      2. Mit Geld kann man kein Glück kaufen, aber es weint sich in einem Mercedes besser als auf einem Fahrrad
      3. Alkohol kann keine Probleme lösen, aber das kann Milch auch nicht
      4. Manche Menschen sind nur am Leben, weil es ungesetzlich ist, sie zu erschiessen
    • Hallo,

      buena_vista2 schrieb:

      Laut der dortigen Polizei ist aber die Fussgängerin schuld!
      Sie trat aus dem Dunkeln direkt vor das Auto und der Zusammenstoss hätte in beiden Modis nicht verhindert werden können!
      Ich habe da mal keine Ahnung, aber Fragen.
      - Warum hat das Auto nicht gebremst?

      Mir sind schon mal bei Sonnenschein Kinder vors Auto gelaufen.
      Da habe ich gebremst und gut wars.

      Bei Nacht ist es wohl anders.


      Tschau
    • Man muss hier unbedingt die Untersuchungsergebnisse abwarten und sollte nicht spekulieren. Das die Technik aber niemals zu 10% fehlerfrei sein würde, müsste jedem klar sein. Auch wenn irgendwann alle Autos autonom fahren, wird es zu tödlichen Unfällen kommen. Ich bin mir aber sicher, dass es weit weniger Unfälle geben wird, als jetzt wo der Mensch noch das Fahrzeug steuert. Man darf eben auch nicht vergessen, dass diese Technologie noch lange nicht ausgereift ist.
      Meine aktuellen Bücher: Windows 7 Tipps & Tricks · · Windows 10 Schritt für Schritt erklärt · · Windows 10 Tipps & Tricks · · Gern zum Schlern

      »Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.«
      Johann Wolfgang von Goethe.
    • Verkehr ist leider nichts, was sich nach einfachen und allgemeingültigen Regeln berechnen lässt. Am Verkehr nehmen unter anderem Tiere, Kinder und alte Menschen teil, deren Verhalten oft nicht den Verkehrsregeln entspricht.
      Leider erkennt ein Auto nicht, was ein Tier ist, was ein alter Mensch ist und welcher Mensch sich eventuell unberechenbar verhalten könnte, weil er vielleicht dem Aussehen nach eine Behinderung hat.
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      Mfg AHT
    • Ich sehe da noch ein Problem: Die Autos erkennen doch mittels beleuchtungsabhängigen Kameras, Microwellen, Laser-Lichblitzen und Ultraschall ihre Umgebung. Das mag ja bei einem einsamen Automaten-Auto (Autoauto?) funktionieren. Wenn aber 80 solche Fahrzeuge die Fahrbahn in beiden Richtungen bevölkern, wie sieht es denn dann mit gegenseitigen Störungen aus? Und mit EMC (Electromagnetic Compatibility)? Da müssen doch erst mal Normen her, oder?
      Ausserdem: Angeblich ist auch der Stressfaktor eines zur Untätigkeit verdammten Fahrers höher als wenn er selbst am Steuer wäre! Also meiner Meinung nach ist da auch noch viel Forschung nötig!
    • Oldi-40 schrieb:

      Mir sind schon mal bei Sonnenschein Kinder vors Auto gelaufen.
      Da habe ich gebremst und gut wars.
      Entweder Du persönlich hast Null Reaktionszeit und Dein Auto einen Bremsweg von ungefähr null Metern oder die Kinder waren weit genug weg ;-)
      Erst unlängst hier bei uns vor der Haustür in der 30er Zone passiert, daß einem Kind über den Fuß gefahren wurde, der Fahrer hatte 0 Chance! Kann man also nicht so pauschal sehen mit gebremst und gut ist.

      Gruß Volkmar
    • Das war wohl der erste tödliche mit einem Auto, das wirklich dazu da war, komplett autonom zu fahren.

      Ich denke, dass man etwas abschaffen sollte, was sich in der heutigen Zeit leider eingebürgert hat bzw. so langsam einbürgert: Nämlich die absolute Technikgläubigkeit, was im Prinzip nichts weiter als eine andere Art von Religion ist.
      Technik ist nicht unfehlbar, sie weiß nicht alles, kann nicht alles und sie kann definitiv keine Wunder vollbringen.
      Es sieht zwar so aus, als würde Technik die Überlebenschancen im Alltag generell erhöhen, wenn man sich komplett auf sie verlässt - das ist aber nicht so. Technik ist nicht dafür geeignet, Komplexität zu überleben (der Alltag ist komplex).
      Um im Alltag möglichst gut zu überleben, müsste man ein Lebewesen schaffen. Aber auch das wäre kein Gott - da Fehlerhaftigkeit erst zum Erhöhen der Überlebenschancen überhaupt beiträgt und damit ein Zurechtkommen erst ermöglicht.
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      Mfg AHT
    • Ich denke auch, dass es bei autonom fahrenden Autos trotzdem noch dann und wann zu Unfällen kommen wird, aber dass es deutlich weniger sein werden, als bei von Menschen gesteuerten Autos. Bei dem aktuellen Fall scheint außerdem einiges darauf hunzu deuten, dass die Schuld am Unfall nicht beim Auto lag und auch ein menschlicher Fahrer keine Chance gehabt hätte, rechtzeitig zu reagieren.
      Und wenn Oldi-40 rechtzeitig reagiert hat und vor den Kindern zum Stillstand kam, dann hätte ein autonom fahrendes Auto hier wohl auch keine Probleme gehabrt, da es schneller reagiert und die Bremskraft exakter dosiert.
      Und ich denke, dass ein autonom fahrender LKW nicht so häufig ungebremst in Stauenden hineinfährt, da er nun einmal nicht aufgrund zu langer Lenkzeiten vor sich hindöst und mit Tempomat einfach weiter rast.

      Ich bin weit von Fortschrittsgläubigkeit entfernt, aber hier kann sinnvoll eingesetzte Technik Leben retten! Natürlich muss höchster Wert auf Ausfall- und Störsicherheit gelegt werden. Und die Versicherungsfragen müssen auch geklärt swein: Wer ist verantwortlich, wenn wirklich etwas passiert? Eigentümer oder Hersteller? Der Eigentümer sicher nur, wenn es verpflichtend ist, dass jemand dhinter dem Steuer sitzt und notfalls eingreifen kann.

      Ich sehe autnom fahrende Fahrzeuge zunächst im gewerblichen Verkehr (LKWs) und im öffentlichen Verkehr (Busse, Bahnen, Taxis). Hier wäre auch eine Fernüberwachung seitens der Unternehmen denkbar.

      Gruß
      Roland
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    • Ein komplett autonom fahrendes Auto reduziert mit Sicherheit nicht die Geschwindigkeit unter eine Norm, weil es zum Beispiel einige Zeit vorher Kinder gesehen hat, die über die Straße gelaufen sind.
      Es fährt wohl nicht langsamer, weil es vorher an einer Kreuzung stehend eine scheinbar blinde Person bemerkt hat, die mehrmals (scheinbar desorientiert) die Fahrbahn überquert hat. Es fährt auch nicht langsamer, weil an der Starße im halbdunkeln in einiger Entfernung plötzlich ein Fußgänger mit Rad auftaucht, dessen Absicht nicht genau zu erkennen ist.
      Es gibt noch ganz andere Sachen, die ein autonom fahrendes Fahrzeug mit Sicherheit nicht tun würde, die aber ein Mensch tun würde.

      Es zuzulassen, dass Autos komplett autonom fahren dürfen, halte ich für äußerst problematisch. Es reicht eben nicht aus, dann auf die Bremse zu drücken, wenn jemand die eigene Fahrbahn kreuzt. Technik tut aber im Prinzip nichts anderes.
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      Mfg AHT

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    • Hallo Volkmar,

      Volkmar schrieb:


      Oldi-40 schrieb:

      Mir sind schon mal bei Sonnenschein Kinder vors Auto gelaufen.
      Da habe ich gebremst und gut wars.
      Entweder Du persönlich hast Null Reaktionszeit und Dein Auto einen Bremsweg von ungefähr null Metern oder die Kinder waren weit genug weg ;-) Erst unlängst hier bei uns vor der Haustür in der 30er Zone passiert, daß einem Kind über den Fuß gefahren wurde, der Fahrer hatte 0 Chance! Kann man also nicht so pauschal sehen mit gebremst und gut ist.

      Gruß Volkmar
      Nee, ich habe zwei Dinger mitten im Gesicht, die guggen auch mal nicht so perfekt auf die Straße wie die Sensoren.
      Da sieht man auch mal, was am Rande der Straße abgeht.

      Null Reaktionszeit habe ich leider nicht.
      Bei Nacht wäre es anders gewesen, das habe ich schon getippselt.
      - Da hat man keine Chance als Mensch.


      RGH schrieb:

      Und wenn Oldi-40 rechtzeitig reagiert hat und vor den Kindern zum Stillstand kam, dann hätte ein autonom fahrendes Auto hier wohl auch keine Probleme gehabrt, da es schneller reagiert und die Bremskraft exakter dosiert.
      Wie soll denn eine KI erkennen, was die Menschen neben der Fahrbahn planen?

      Kinder haben da ihre eigene Logik.
      Die schauen schön nach links und rechts.

      Wenn der Ball auf die Straße fliegt ist alles vergessen.

      So war es in meinem Fall, und dann kam noch der 1,5 Jährige hinterher.

      Tschau
    • Ja - genau das meinte ich. Und wenn der Ball schon die Straße überquert hat, drückt man trotzdem noch auf die Bremse, weil das Kind hinterher kommen könnte (auch wenn das gar nicht zu sehen ist).
      Ich hatte neulich eine Mutter am Straßenrand, die sich mit jemand anderem unterhielt. Daneben stand ein dreijähriges Kind. Als sich das etwas zur Straße umgedreht hat, habe ich auch gebremst (eigentlich schon vorher, weil die Mutter nicht aufmerksam war). Kurz danach ist es losgelaufen. Die Mutter hat das Kind dann am Anfang der Straße noch erwischt. Eine KI hätte nicht gebremst und hätte dem Kind das Bein abgefahren..
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      Mfg AHT

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    • Hallo AHT,

      AHT schrieb:

      Ich hatte neulich eine Mutter am Straßenrand, die sich mit jemand anderem unterhielt. Daneben stand ein dreijähriges Kind. Als sich das etwas zur Straße umgedreht hat, habe ich auch gebremst (eigentlich schon vorher, weil die Mutter nicht aufmerksam war).
      meinste eine KI erkennt was die Menschen am Straßenrand machen?

      Mein Junior hat vor vielen Jahren den Führerschein gemacht und durfte nur in Begleitung Fahren.

      Ich als Beifahrer habe ihn mehrmals vor brenzligen Situationen bewahrt.
      Z.B. habe ich gesagt: "Pass auf, der Depp öffnet gleich die Fahrertür"

      Dabei geht es nicht um Kinder, sondern um erwachsene Menschen.
      Wenn man dem Experten die Fahrertür abfährt, hat man auch noch eine Menge Ärger am Hals.
      Bremsspuren gibt es dank ABS keine mehr, der gute Mann sagt auch noch die Türe wäre 5 Minuten offen gewesen.
      Mit Sensoren und Datenloggern könnte man die Wahrheit finden.

      Wenn ich so etwas lese:
      heise.de/newsticker/meldung/Be…aten-bekannt-4003252.html

      Komme ich ins Grübeln.

      Tschau
    • Ich glaube, je mehr man im Bereich EDV arbeitet in der Programmierung, für umso unausgereifter hält man das ganze.

      Ich denke da z. B. an die Verkehrzeichenerkennung in unserem Auris.

      In einem Ort steht seitlich ein 10 km Schild, was für einen Parkplatz gilt. Die Kamera filmt es und zeigt das bis zum Ortsende an.

      Wird kurz vor Ortseingang das Tempo auf 70 limitiert, filmt es die Kamera und erkennt den Ortseingang nicht.

      Und was nutzt die Erweiterung auf Navigationsdaten, wenn eine Baustelle oder eine kurzfristige Umgehung kommt. Bis die Daten im Navi aktualisiert sind, ist die Baustelle wieder weg.

      Was nutzen die besten Kamera bei Nebel.

      Die Bezeichnung "Autopilot" bei Tesla finde ich nicht gut. Hört sich so an, als ob man ein Nickerchen machen kann während der Fahrt.

      Wie oft hatte man schon Fälle, wo Leute auf der Überholspur mit Autopilot und Bremsassistent fuhren. Die Aufmerksamkeit ging flöten, bei der Abfahrt von der Autobahn gab die Karre dann auf mal Vollgas.

      Alles noch viel zu sehr in den Kinderschuhen. Ich halte die Entwicklung mit den ganzen Assistenten und Helfern für nicht gut. Die Menschheit wird dadurch immer blöder.
    • Hallo meierkurt,

      von IT usw. haste Null Ahnung. :P


      meierkurt schrieb:

      Ich glaube, je mehr man im Bereich EDV arbeitet in der Programmierung, für umso unausgereifter hält man das ganze.

      Ich denke da z. B. an die Verkehrzeichenerkennung in unserem Auris.
      Heute gibt es ja den App-Store, jeder der googeln kann findet die perfekte Software.

      Die Programmierer der Verkehrszeichenerkennung kennen wohl kein Google. :pfeifend:

      Vielleicht hilft ein Treiberupdate?

      Natürlich haste Recht mit deiner Aussage. Aber das Marketing geht heute vor.

      youtube.com/watch?v=uhuhJIIeNIc


      Oldviking schrieb:

      Dein Junior hat aber nicht ewig Begleitung.
      Jo, war nur ein 3/4 Jahr und ist ewig her.

      Und, wenn ich mich richtig erinnere war es Oldviking, der die Fahrertür rasant geöffnet hat.
      So richtig angezogen war er auch noch nicht. :lol:

      Das ist natürlich ein schlechter Scherz.


      Tschau

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