Soll Cannabis legalisiert werden?

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  • Sorry für den Doppelpost.

    @AHT Jetzt darfst du "OH GOTT!" brüllen.

    welt.de/wirtschaft/article1758…kauft-jetzt-Cannabis.html
    Welcome to the wild, no heroes and villains.
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  • Adell Vállieré schrieb:

    Ich spreche hier nicht von Menschen mit Depressionen. In keinem meiner Aussage habe ich diese Gruppe von Menschen eingeschlossen.
    Aber ich. Was machen denn Leute mit Depressionen oft, die keinen Ausweg sehen? Die greifen zu einer käuflichen Droge.
    Hast eine Ahnung, was es bedeutet, wenn dir laufend der liebe Gott ins Ohr schreit, du sollst deine Schwestern töten (und du musst das unbedingt tun), weil du irgendwann mit 16 mal eine Zeit lang Haschisch konsumiert hast?

    ...das nur mal als Denkanstoß.
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    Mfg AHT
  • Adell Vállieré schrieb:

    @AHT Jetzt darfst du "OH GOTT!" brüllen.

    welt.de/wirtschaft/article1758…kauft-jetzt-Cannabis.html
    Das wusste ich nicht, aber ich brülle mit!

    Wir spinnen mal wieder. :roll:

    Adell Vállieré schrieb:

    Mich interessieren aber in dieser Situation und Debatte die Menschen eben nicht. Menschen mit Depressionen sollte anders geholfen werden.
    Die Menschen sollten einem aber schon zumindest ein ganz kleines bisschen interessieren. Ironie Aber es gibt ja nichts Einfacheres, als Menschen mit Depressionen zu helfen. Ironie Ende
    Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)
  • EstherCH schrieb:

    Aber es gibt ja nichts Einfacheres, als Menschen mit Depressionen zu helfen
    Menschen mit Depressionen haben eine Chance, jemand mit einer Schizophrenie hat die nicht.
    Die Entscheidung, Haschisch zu konsumieren oder nicht, kann im Prinzip eine Entscheidung darüber sein, eine Chance im Leben zu haben, oder die niemals zu haben.

    Zu welcher Art von Hölle man mit Haschisch (Cannabis) sehr leicht die Pforten öffnen kann, ist für normale Menschen nicht vorstellbar.
    Da will definitiv keiner hin und da würde ich auch meinen schlimmsten Feind nicht abladen. Der ist da bis zum letzten Tag.

    Adell Vállieré schrieb:

    Und wenn er ein böser Junge war? Böse Menschen kommen nicht in den Himmel.
    Steckst du in einer Schizophrenie fest, kommt dir mit Sicherheit wirklich alles andere wie der Himmel vor - egal wie das aussieht.


    Adell Vállieré schrieb:

    Wenn solche Menschen plötzlich auf solche DInge zurückgreifen, dann kann der Schuss nach hinten losgehen, ist doch vollkommen klar.
    Wie gesagt: Es ändet Denkvorgänge im Kopf. Eine "Problemlösung" wird eventuell anders gestaltet, als es denn Organismus vorher konnte. Wer sagt denn, dass du zu dem Zeitpunkt des Konsums unbedingt Probleme haben musst? Es wird nur eventuell was "installiert", was andere "Problemlösungen" erst möglich und wahrscheinlicher macht.
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    Mfg AHT

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von AHT ()

  • AHT schrieb:

    Adell Vállieré schrieb:

    Ich spreche hier nicht von Menschen mit Depressionen. In keinem meiner Aussage habe ich diese Gruppe von Menschen eingeschlossen.
    Aber ich. Was machen denn Leute mit Depressionen oft, die keinen Ausweg sehen? Die greifen zu einer käuflichen Droge.Hast eine Ahnung, was es bedeutet, wenn dir laufend der liebe Gott ins Ohr schreit, du sollst deine Schwestern töten (und du musst das unbedingt tun), weil du irgendwann mit 16 mal eine Zeit lang Haschisch konsumiert hast?

    ...das nur mal als Denkanstoß.
    Wie gesagt, das juckt mich in der Debatte einfach nicht, dann müsste man viel mehr Dinge in den Raum werfen. Die Leute können sich auch ohne Probleme Alkohol bei Aldi/Netto/Penny direkt um die Ecke holen. Alkohol ist da kein bisschen besser, die Wirkung ist stärker und hält länger an. Es ist wie mit diesen "Killerspielen". Da rastet einer aus, bringt Menschen um und die schuld wird dem Medium gegeben. Egal ob "Killerspiele" oder Cannabis, sie können in den falschen Händen gewisse Dinge verstärken. Und nebenbei: Ich befand ich damals auch in der Situation. Ich war ausgebrannt, hab nur geheult und in mir gingen uncoole Dinge vor. Zwar hatte ich keine Mordgedanken oder sonstiges, aber ich war innerlich richtig am arsch. Habe dann damals irgendwelches Antidepressiva genommen, irgendwas mit Not***...war es. Habe es damals dann abgesetzt, einen Joint geraucht und ich war fit. Im übrigen gibt es einen Unterschied zwischen Cannabis und Hasch. Worauf ich hinaus will: Jeder verträgt irgendwas nicht besonders und natürlich kann sowohl Cannabis als auch Alkohol irgendwelche Steine ins rollen bringen.

    Wie viele Gewalttaten wurden im Alkoholeinfluss ausgeübt? Wie viele Gewalttaten wurden im Namen der Religion ausgeübt? Wie viele Gewalttaten wurden im Einfluss von chemischen Drogen ausgeübt? Wie viele Taten wurden unter Cannabis Einfluss ausgeübt? Schaue dir die Statistiken Weltweit an. Darum geht es mir, um nichts anderes. Nach der Logik müsste ich vieles in Frage stellen.

    EstherCH schrieb:

    Das wusste ich nicht, aber ich brülle mit!
    Sehr laut...
    Glücklicherweise ist das THC aber seeeeeeeehr gering. Klingt also nur schlimmer als es ist.

    EstherCH schrieb:

    Die Menschen sollten einem aber schon zumindest ein ganz kleines bisschen interessieren. Ironie Aber es gibt ja nichts Einfacheres, als Menschen mit Depressionen zu helfen. Ironie Ende
    Menschen interessieren mich allgemeinen schon. In solch einer Debatte, wo bereits andere Gefahren herrschen, da muss ich mich nicht für irgendwelche Gruppen interessieren. Menschen mit Depressionen brauchen Hilfe, da stimme ich sofort zu und habe vor jedem Menschen Respekt, der entweder seine Depressionen alleine überwindet, gibt ja genug die es geschafft haben, und der sich um solche Menschen kümmert und ihnen hilft, solche Leute haben meinen vollsten Respekt. Um diese Leute geht es aber bei der Debatte nicht, sonst müsste sie ja auch mit Alkohol geführt werden. Ich kann auch nicht einfach in jeder Debatte eine Gruppe von Menschen werfen, die bereits andere Möglichkeiten haben und genauso dadurch zu einer Gefahr werden. Alkohol verschlimmert nämlich in den meisten Fällen die Erkrankung.

    Auch eine interessante Studie dazu: jamanetwork.com/journals/jamapsychiatry/fullarticle/2491944

    Ich gehe jetzt erstmal lecker grillen. :-D
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  • AHT schrieb:

    Bist später mal in aufgrund eines früheren Konsums in der Situation, wird dich das jucken. Du kannst dann bloß nichts mehr ändern. Der Zug ist dann absolut abgefahren.
    Keine Sorge, mir geht es bisher blendend. Glaube da der Meinung meines Arztes und der zahlreichen Studien, gibt gefährlicheres und es ist auch viele Jährchen (eigentlich stand hier Härchen) her als ich auf das Zeug mal zurückgegriffen habe. Mein Leben läuft im großen und ganzen sehr gut, das ganze abrackern hat sich gut ausgezahlt. Danke jedoch für die Fürsorge. :love:
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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Adell Vállieré ()

  • EstherCH schrieb:

    Adell Vállieré schrieb:

    Glaube da der Meinung meines Arztes und der zahlreichen Studien, gibt gefährlicheres und es ist auch viele Härchen her als ich auf das Zeug mal zurückgegriffen habe.
    Wenn Dir da bloss nicht eines Tages trotzdem die Härchen zu Berge stehen.
    Korrigiert, habe den Fehler in Klammern gesetzt. :-D
    Die Haare stehen prinzipiell hoch. :oops:
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  • V40 schrieb:

    Ich vermute das auch, aber gibt es dafür belastbare Quellen?
    Ob das Gehirn umgestrickt wird weiß ich nicht. Aber welche Probleme auftreten können habe ich oben verlinkt.

    Ansonsten, speziell zu diesem Thema, hier noch ein paar Verlinkungen:

    drugcom.de/topthema/verursacht-cannabis-schizophrenie/

    drugcom.de/topthema/macht-cannabis-doch-nicht-verrueckt/

    welt.de/gesundheit/article1296…izophrenie-verbindet.html

    Die dazugehörige Studie: nature.com/articles/mp201451


    Und bitte genau lesen und nicht nur die ersten Zeilen, sondern alles. Ist nämlich nichts anderes als was ich oben auch erwähnt habe. :-)


    Kurzfassung: Cannabis KANN das vorhanden Risiko gewisser Dinge, beispielsweise einer psychischen Erkrankung, verstärken. Ist aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

    Ist eben wie mit der Killerspiel-Debatte: Millionen Menschen spielen friedlich und eine handvoll begeht einen Amoklauf. Das es vorher schon grundlegende Probleme gab spielt kaum eine Rolle. Ist hier fast dasselbe. :-)
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  • V40 schrieb:

    Ich vermute das auch, aber gibt es dafür belastbare Quellen?
    Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass das passieren kann. Dass das so ist, sehe ich an der Person in meinem Bekanntenkreis.
    Hier Studien dazu:
    Hat man das Risiko an Psychose zu bekommen, begünstigt das den Zugriff auf Cannabis (man greift leichter zu der Droge). Konsumiert man Cannabis, begünstigt das den Ausbruch einer Schizophrenie. Jetzt müsste man sich aber recht gut mit der Erkrankung auskennen, um genau zu verstehen, was das bedeutet oder bedeuten kann.
    Die Disposition irgendwann in seinem Leben an einer Depression leiden zu können, hat im Prinzip so gut wie jeder. Die Disposition zur Schizophrenie ist sehr gering. Hat man eiine Ausbildung im Bereich Psychiatrie und Psychologie und kennt sich mit der Erkrankung aus, wird man feststellen, dass im Gehirn gewaltig Sachen schief laufen müssen, um eine Schizophrenie zu entwickeln. Es ist schwer nachvollziebar und verstehbar, was da im Gehirn passiert - aber mit den passenden Bildern ist auch das zu verstehen und gedanklich nachvollziehbar.

    buena_vista2 schrieb:

    Hmmm... Irgendwie schweifen wir vom Thema ab, oder habt ihr alle Canabis geraucht?
    Sorry - aber wenn man selbst jemanden in der Familie oder im Umfeld hat, dessen Leben wegen dem Zeug am Ende ist, bevor er überhaupt erwachsen ist, kriegt man (kriehe ich) die Krise, wenn ich Befürchtung bekomme, jemand ist dafür, das wie Kaugummi im Tante Emma Laden an der Ecke zu verkaufen.
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  • AHT schrieb:

    Sorry - aber wenn man selbst jemanden in der Familie oder im Umfeld hat, dessen Leben wegen dem Zeug am Ende ist, bevor er überhaupt erwachsen ist, kriegt man (kriehe ich) die Krise, wenn ich Befürchtung bekomme, jemand ist dafür, das wie Kaugummi im Tante Emma Laden an der Ecke zu verkaufen.
    Darum sagte ich ja

    AHT schrieb:

    das wie Kaugummi im Tante Emma Laden an der Ecke zu verkaufen
    Das ist ja leider in der Schweiz auch so, dass die es jetzt legal verkaufen wollen!
    Gruss, Martin



    Anstatt zu klagen, was ihr wollt, solltet ihr dankbar sein, dass ihr nicht all das bekommt, was ihr verdient.
  • Adell Vállieré schrieb:

    Das hast du jetzt gedacht/behauptet.
    Nur darum geht es mir - nicht um die Verwendung als BTM unter ärztlicher Kontrolle.
    Auch Morphium (Morphine) sind in der Medizin eine gute Sache, mit der man Lebensqualität erhöhen kann, wenn man das richtig einsetzt. Trotzdem wäre es komplett falsch, Morphium in einer Apotheke frei zu verkaufen.
    Auch Cannabis sollte man nicht frei in einer Apotheke kaufen können, Nur per BTM Rezept - mit allen Auflagen, die da bestehen.
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  • AHT schrieb:

    Auch Cannabis sollte man nicht frei in einer Apotheke kaufen können, Nur per BTM Rezept - mit allen Auflagen, die da bestehen.
    Da stimme ich dir auch zu. Eine Legalisierung würde ablaufen wie in den Niederlanden. Cannabis mit geringem Anteil an THC. In der Schweiz wird es nur frei verkauft, weil die Menge an THC unter 1% liegt, gilt also nicht mehr als BTM und hat keine Auswirkungen. Und wie halt sooft erwähnt: Alkohol ist da auch ein Problem. Es ist einfach nachgewiesen, dass eine Legalisierung vieles besser gemacht hat. Und genau darauf wollte ich hinaus. Du hast durch einen Fall eine schlechte Erfahrung gemacht, du bist dadurch eh vorbelastet und ich kann deine Einstellung verstehen.
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  • Bitte mal hier lesen:
    Wenn du dort unter Risiken schaust, wirst du feststellen, dass die psychischen Sachen dort auf die Sympthome der Schizophrenie passen, wie die Butter aufs Brot. Egal wie viel Prozent in irgendetwas drin ist - was zählt ist eigentlich, wie viel man davon nimmt.
    Daraus zu sehen, dass schizophrene Denkvorgänge gefördert und unterstützt werden, auch wenn diese eigentlich nicht unbedingt Teil der Persönlichkeitsstuktur eines Menschen sind, bedarf es eigentlich keinerlei Ausbildung in dem Bereich - dazu reicht gesunder Menschenverstand.
    Du kannst manche Leute besser erschießen, als denen den unkontrollierten Zugriff zu Cannabis zu erlauben. Das wäre auf jeden Fall humaner. Wen du eigentlich besser erschießen könntest oder nicht, ist dabei ungewiss. Vielleicht ist das deine Frau, vielleicht sind es deine Kinder - vielleicht bist du das selbst.
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    Mfg AHT
  • Was vielleicht nicht bewusst ist:
    Vorgänge im Gehirn (was Wahrnehmung ist, was wir als Realität empfinden, warum wir bestimmte Sachen fühlen und denken) laufen vielleicht etwas anders ab, als die meisten Menschen das (anhand des Blicks auf die eigene Person) annehmen. Das Gehirn tut dabei wirklich erstaunliche Sachen und ist zu ganz unglaublichen Dingen fähig, die auch bewusst steuerbar sind. Das Gehirn regelt Sachen komplett anders, als ein Computer das kann und tut.

    Hat man ein Bild davon, wie diese Sachen wirklich funktionieren, ergibt sich daraus auch ein erklärbares Bild der Denkvorgänge innerhalb einer Schizophrenie und deren Ursachen.
    Daraus resultiert wiederum meine Einstellung bezüglich dieser Droge (nicht nur aus den bereits geschilderten Erfahrungen).

    Ich weiß, dass du dich für Psychologie und Psychiatrie interessierst. Das obige wirklich hier zu erklären, würde den Rahmen hier sprengen - weil ich nicht denke, dass das andere hier lesende interessieren wird.
    Ich werde dir in den nächsten Tagen per PM noch einige Sachen schreiben. Legen andere Wert darauf, kann ich das hier auch öffentlich tun.
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