Windows Defender schneidet im AV-Test hervorragend ab

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    • Windows Defender schneidet im AV-Test hervorragend ab

      Im aktuellen AV-Test Juni 2018 schneidet der Windows Defender unter Windows 10 sehr gut ab. Das Schutzprogramm erhielt in den Bereichen Schutzwirkung und Benutzbarkeit jeweils die volle Punktzahl (6) und musste lediglich einen halben Punkt in der Wertung der Geschwindigkeit (5,5) abgeben. Damit wurde der Windows Defender mit dem Zertifikat "Top-Produkt" gekennzeichnet. Im Test befanden sich 18 Schutzprogramme, von denen 7 die Auszeichnung nicht erreichten.

      Die Frage welches AV-Programm das Beste sei, lässt sich weiterhin nicht so einfach beantworten. Am Ende spielt auch immer die persönliche Erfahrung eine Rolle. Der Windows Defender gehört aber unter Windows 10 nun zu den Top-Produkten und braucht sich nicht mehr zu verstecken.

      AV-Test Windows 10, Juni 2018: av-test.org/de/antivirus/priva…ows/windows-10/juni-2018/
      Detailergebnis des Windows Defender: av-test.org/de/antivirus/priva…ows-defender-4.12-182247/
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      »Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.«
      Johann Wolfgang von Goethe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von EstherCH ()

    • Man muss dazu sagen, dass solche Tests nicht das wiedergeben, was in freier Wildbahn wirklich auftritt.
      Man müsste Virenscanner eigentlich mit ausgefeilten Techniken testen, wie sie in freier Wildbahn ständig vorkommen und für den Payload genutzt werden - aber unter anderem auch mit speziell neu geschriebenen Scripten für die Infektion und den Downloader.

      Würde man das wirklich tun, würde da nicht ein einziger den Test mit "Top" bestehen.
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      Mfg AHT
    • Die Ergebnisse kann man keinen Glauben schenken. Wie gestaltet wurde und was alles auf die Scanner losgelassen wurde ist viel aussagekräftiger. Glaubt solchen Tests nicht und erstellt euch ein gutes Konzept!

      Lustig nur: Wenn andere aufgrund des Tests einen Scanner verwenden und den Defender verteufelt haben, dann würde immer darauf bestanden, dass die Tests nicht ernst zu nehmen sind. Kaum steht ein selbstgenutztes Produkt auf den höheren Plätzen, schon vergisst man, was man vor längerer Zeit sagte. :pfeifend:
    • Adell Vállieré schrieb:

      dann würde immer darauf bestanden, dass die Tests nicht ernst zu nehmen sind.
      Jein. Das Problem ist, dass die Tests über einen langen Zeitraum von vielen Experten kritisiert wurden, da sie praktisch nur Laborumgebungen berücksichtigen würde. Da hat sich aber inzwischen einiges getan und AV-Test selbst spricht nun von realistischen Testzenarien. Aber es stimmt schon, am Ende dreht sich jeder die Ergebnisse und die Testumgebungen passend hin. Ich selbst habe diese Ergebnisse früher nicht beachtet und tue das auch heute nicht. ;-)
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    • Realistisch wäre es eigentlich, wenn sich die Tester die hauptsächlich genutzten Scanner ansehen würden und iVBS Scripte zur Erstinfektion auf die zuschneiden würden. Das passiert so in Wirklichkeit.
      Hat das geklappt, würde ich als Test dann noch speziell angepasste Payloads mit Techniken nachliefern, die aktuell genutzt werden (zum Beispiel Powershell zusammen mit Registryeinträgen, in denen DLLs abgelegt sind - oder Scripte, die in normale Textdateien eingebaut worden sind).
      Dann würde ich die Zeit stoppen, bis der Virenscanner diese neue Malware erkennt. Danach würde ich dann bewerten. Das wäre realistischer.
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      Mfg AHT
    • Schwabenpfeil! schrieb:

      Adell Vállieré schrieb:

      dann würde immer darauf bestanden, dass die Tests nicht ernst zu nehmen sind.
      Jein. Das Problem ist, dass die Tests über einen langen Zeitraum von vielen Experten kritisiert wurden, da sie praktisch nur Laborumgebungen berücksichtigen würde. Da hat sich aber inzwischen einiges getan und AV-Test selbst spricht nun von realistischen Testzenarien. Aber es stimmt schon, am Ende dreht sich jeder die Ergebnisse und die Testumgebungen passend hin. Ich selbst habe diese Ergebnisse früher nicht beachtet und tue das auch heute nicht. ;-)
      Sorry wegen langem Zitat. Aber eine gute Entscheidung darauf nichts zu setzen.
    • Irgendwann entscheidet man sich - sei es z. B. aufgrund von Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis, aufgrund von eigenen Recherchen im Internet oder sogar aufgrund der übersichtlichen und verständlichen Bedienbarkeit des Programms - für ein AV-Programm. Wenn das Programm das leistet, was es soll, nämlich meinen Rechner sauber zu halten, dann können mir Testberichte von da an keinen Eindruck mehr machen. Ich bleibe bei dem, was ich habe. Auf meinem Windows 7-Rechner fahre ich seit einer gefühlten Ewigkeit mehr als gut mit Avira. Da kann Avira noch so verteufelt werden, wie es will, ich sehe keinen Grund, auf ein anderes Programm umzusteigen. Beim Windows 10-Rechner habe ich mich für den Defender entschieden, weil mir das als die sinnvollste und zuverlässigste Lösung unter Windows 10 erscheint.

      Ein bewusstes und überlegtes Umgehen mit den Gefahren, die an jeder Ecke lauern, kann einem das beste AV-Programm nicht abnehmen.
      Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)
    • Dennoch finde ich es gut, dass der Windows Defender bei den Test nun besser abschneidet. Ich meine, dass AV-Programm sehr oft für Fehler unter Windows verantwortlich zeichnen, z.B. wenn es um die Funktionsupdates unter Windows 10 geht. Daher meine ich auch, dass man unter Windows 10 kein AV-Programm eines Drittherstellers einsetzten muss und auch nicht sollte. So passt es also ganz gut, dass der Defender nun bei den großen im Test angekommen ist. Es war immer schwer ihn zu empfehlen, wenn er zeitgleich bei jedem Test auf den hinteren Plätzen landete. ;-)
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    • Schwabenpfeil! schrieb:

      Ich meine, dass AV-Programm sehr oft für Fehler unter Windows verantwortlich zeichnen, z.B. wenn es um die Funktionsupdates unter Windows 10 geht. Daher meine ich auch, dass man unter Windows 10 kein AV-Programm eines Drittherstellers einsetzten muss und auch nicht sollte.
      Das sehe ich auch so. Aber keine Regel ohne Ausnahme. Einem Freund hat es 2016 ungewollt, d. h. weil er nicht aufgepasst hat, das Upgrade von Windows 7 auf Windows 10 installiert. Er ist seit vielen Jahren mit dem "Russen" unterwegs und will darauf bisher absolut nicht verzichten. Probleme bei den Funktionsupdates gab es noch nie. Weshalb also sollte ich mir den Mund fusselig reden. Wenn es zu Problemen kommen sollte (was passieren kann oder auch nicht, das weiss niemand), schauen wir zu gegebener Zeit weiter.
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    • So wird also der Defender immer Populärer und damit auch der Gefahr ausgesetzt, das ihn seine Popularität zum Verhängnis werden könnte.

      Virenprogrammierer versuchen immer mit ihren Viren einer großen Zahl an Usern zu schaden. In der Vergangenheit haben die Virenprogrammierer versucht im Internet Explorer oder Outlook (Express) den "Eintrittspunkt" für ihre Viren zu finden. Genauso wie die Adobe Programme, deren Sicherheitslücken ja nicht mit Absicht vorhanden sind, sondern weil in anderen Programmen gar nicht gesucht wird, da diese ja nicht so verbreitet sind.

      Ich würde sagen, nutzt nicht das populärste Virenprogramm, sondern das, das euch ein Gefühl der Sicherheit suggeriert. Dasselbe gilt natürlich auch für Betriebssysteme, sonst wäre Windows ja nicht das am meisten angegriffene OS.
      Gruß Thomas
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    • Schwabenpfeil! schrieb:

      Dennoch finde ich es gut, dass der Windows Defender bei den Test nun besser abschneidet.
      Rutscht da eine Software in solchen Tests nach oben, bedeutet das in der Regel auch, das vermehrt Genereiken und Signaturen verwendet werden könnten, die auch Goodware als Malware ausflaggen. Auch beim Defender ist das scheinbar so. Das Tool von Farbar stand zum Beispiel bereits eine Zeit lang auf der Abschussliste des Defenders.
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      Mfg AHT
    • Rettung schrieb:

      ...dass man sein Denken komplett deaktivieren kann...
      Im Prinzip sollte das sogar der Hauptbestandteil des Virenscannens sein. Der Virenscanner kann im Prinzip nur dafür da sein, eine Chance zu haben, zeitnah auf Fehler im Kopf zu stoßen (und nicht erst Jahrzehnte später oder nie).
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    • Ich habe vorhin einen Artikel auf Chip.Clickbait.de gelesen. Da wurde der neue kostenlose Virenschutz von Kaspersky vorgestellt. Folgenden Text finde ich sehr amüsant:

      Chip schrieb:

      Anbieter kostenpflichtiger Virenscanner haben es derzeit nicht leicht. Microsoft hat Windows Defender in den letzten Monaten so verbessert, dass er auf Augenhöhe mit den Bezahl-Virenscannern ist. Wie lässt sich also mit Sicherheit noch Geld verdienen? Kaspersky & Co. versuchen innovativ zu sein und integrieren in Ihre Produkte deshalb jede Menge Zusatzfunktionen und das sieht meist auch alles gut aus.
      Ist dies nicht eigentlich der Grund, weshalb auch immer mehr Leute von den Produkten weggehen?
    • Adell Vállieré schrieb:

      Ist dies nicht eigentlich der Grund, weshalb auch immer mehr Leute von den Produkten weggehen?
      Also für mich trifft das zumindest zu. Ich möchte eine einfache AV-Lösung die im Alltag nicht auffällt, das System nicht verlangsamt und eben gerade nicht mit x unnötigen Funktionen vollgestopft ist. Aber vermutlich gibt es wirklich kaum noch andere Möglichkeiten sich von den Mitbewerbern abzusetzen.
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    • Ich denke auch, ein AV-Programm sollte sich auf sein "Kerngeschäft" beschränken und nicht nach immer mehr Zusatzfunktionen suchen. Meiner Meinung nach soll das Programm einmal gestartet, seine Aufgabe unauffällig im Hintergrund erfüllen und mir nur bei Funden eine kurze Info zeigen. Das macht der Defender oder unter Windows 7 MSE meiner Meinung nach sehr gut.

      Gruß Volkmar
    • Anders lässt sich für die Hersteller scheinbar kaum noch was verdienen.
      Grund dafür dürfte die Entwicklung von Windows10 sein. Es macht da eigentlich keinen Sinn mehr, auf dem System irgendeinen anderen Scanner zu nutzen, als den Defender, wenn man auf funktionierende Rechner angewiesen ist.
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    • Volkmar schrieb:

      Das macht der Defender oder unter Windows 7 MSE meiner Meinung nach sehr gut.

      AHT schrieb:

      Es macht da eigentlich keinen Sinn mehr, auf dem System irgendeinen anderen Scanner zu nutzen, als den Defender, wenn man auf funktionierende Rechner angewiesen ist.
      Ich habe so das ungute Gefühl, dass Microsoft hier irgendwann einen anderen Weg einschlagen wird. Sollte der Defender wirklich zur Gefahr werden, weil treue Kunden werden bei ihrem Hersteller bleiben (sollen sie auch gerne), dann könnte ich mir vorstellen, dass der Defender sich in Zukunft sehr entwickeln wird. Wenn Microsoft den Defender angeht, wie den Rest des Systems, dann ahne ich böses. Der Defender sollte seine jetzigen Funktionen behalten und nur aus den wesentlichen Dingen bestehen. Der Rest sollte optional vom User nachrüstbar sein.

      Eine Frage hierzu:

      Ein Suite, beispielsweise die von Kaspersky, hat ja mehrere Sicherheitsfunktionen...ähm ich meine Spielereien. Wenn ich den Web-Schutz deaktiviere, den Mail Schutz und paar andere Dinge, müsste das Programm dann nicht weniger Ressourcen fressen? Wenn ja, warum tut es dies dann nicht?
    • Adell Vállieré schrieb:

      Der Defender sollte seine jetzigen Funktionen behalten und nur aus den wesentlichen Dingen bestehen.
      Viele Sicherheitsfunktionen sind ja schon im System integriert. Das wird auf jeden Fall weiter voranschreiten.
      Was also mehr Sicherheitsfunktionen aufweisen wird, ist das Betriebssystem.
      Funktionen wie zusätzlichen Web-Schutz oder Mail-Schutz braucht der Defender gar nicht. Per AMSI könnte eine Microsoftanwendung selbst entscheiden, wann sie genau welche Bereiche vom Scanner untersuchen lässt.
      Das kann natürlich auch jede andere Anwendugn tun. Das sitzt ja alles schon im Betriebssystem drin und braucht nichts zusätzliches.
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      Mfg AHT