Was geht in Deutschland zur Zeit eigentlich ab?

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    • Adell Vállieré schrieb:

      Oder verstehe ich etwas falsch?
      Ja, verstehst du falsch:

      AHT schrieb:

      ....Ich habe dann im ganzen Umfeld des Ortes gesucht und gesucht und gesucht (wir sind da auch mit dem Auto längere Strecken gefahren) - ich habe aber irgendwie nicht einen einzigen Menschen gesehen, der aussah, als wäre der ein Ausländer...
      Der Grund für Ängste liegt vielleicht manchmal viel tiefer:
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      Mfg AHT
    • AHT schrieb:

      Ich habe dann im ganzen Umfeld des Ortes gesucht und gesucht und gesucht (wir sind da auch mit dem Auto längere Strecken gefahren) - ich habe aber irgendwie nicht einen einzigen Menschen gesehen, der aussah, als wäre der ein Ausländer.
      In meinem Teil von Deutschland, in dem ich lebe, kann man im Prinzip seit Jahrzehnten nicht auf die Straße gehen, ohne mal eben mal jemanden zu sehen, der ein Kopftuch trägt.
      Ich wette, du bist 100% an welche vorbeigefahren. Es müssen ja nicht immer Türken oder Leute aus Syrien sein. Viele Leute, beispielsweise solche aus Bosnien, kann man oftmals äußerlich gar nicht erkennen. Von denen Leben sehr viele in Bayern, quer verteilt.

      AHT schrieb:

      Ja, verstehst du falsch:


      faz.net/aktuell/wirtschaft/wir…-infografik-15740830.html
      Das sind jetzt aber keine überraschenden Ergebnisse, sehe da nichts wirklich verwerfliches.
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    • Adell Vállieré schrieb:

      Von denen Leben sehr viele in Bayern, quer verteilt.
      'Quer verteilt' würde ich nicht unterschreiben.
      München ist ein Magnet für den Balkan (..und all seinen Auswirkungen) und München muss man nach meiner Erfahrung deutlich vom Rest des schönen Bayerns abgrenzen. Auch, aber nicht nur, weil es Großstadt ist.
      Glaube mir, dass eine Stunde der Begeisterung mehr gilt, als ein Jahr einförmig dahin ziehenden Lebens. " ( Christian Morgenstern )
    • V40 schrieb:

      Adell Vállieré schrieb:

      Von denen Leben sehr viele in Bayern, quer verteilt.
      'Quer verteilt' würde ich nicht unterschreiben.München ist ein Magnet für den Balkan (..und all seinen Auswirkungen) und München muss man nach meiner Erfahrung deutlich vom Rest des schönen Bayerns abgrenzen. Auch, aber nicht nur, weil es Großstadt ist.
      Ich schon. Ich reise quer durch Bayern und sehe überall eine bunte Vielfalt. Glücklicherweise jedoch nicht so, wie es gerne dargestellt wird. Ich sehe dort sehr häufig ein Miteinander, kein Gegeneinander.
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    • Adell Vállieré schrieb:

      Ich reise quer durch Bayern und sehe überall eine bunte Vielfalt.
      Das kann gut sein - wird aber an diesen Orten, wo diese Vielfalt herrscht, in dieser Art diskutiert?
      Meistens herrscht diese Vielfalt da gar nicht - oder noch nicht so lange.


      V40 schrieb:

      München ist ein Magnet für den Balkan
      Sehr interessant:

      FAZ schrieb:

      Die AfD kommt in Frankfurt, Stuttgart, München, Köln und Düsseldorf jeweils auf niedrige Werte
      Wie gesagt - es geht mir nicht darum, dass Menschen Angst haben, nur ihr eigenes persönliches Umfeld als wichtig und vielleicht allein existierend wahrnehmen - und es geht mir auch nicht darum, dass es Leute gibt, die am liebsten alles ausrotten würden, was irgendwie nicht in ihr Weltbild passt (und am Ende feststellen, dass sie aus Versehen ihre Familie und vielleicht sich selbst ausgerottet haben). Menschen sind genau so gebaut, dass es das immer geben wird. Menschen sehen nur einen Teil der Realität. Das, was sie sehen, ist schon von der Wahrnehmung verfälscht und wird später vom Gehirn so korrigiert, dass ein einfaches Bild existiert, mit dem irgendwie gearbeitet werden kann. Das ist Überlebensstrategie der Natur und das einzige, was sich in einer komplexen Welt bislang wirklich funktioniert.

      Was mir zur Zeit richtig auf die Eier geht, ist eigentlich nur die Tatsache, dass ein führender deutscher Politiker - der eigentlich die deutsche Geschichte kennen sollte - nicht besseres in seinem Amt zu tun hat, als genau diese Tatsache - nämlich wie Menschen gebaut sind - dafür nutzt, irgendwie Wählerstimmen zu kassieren. Was mir Bauchschmerzen macht, ist nicht, dass er das nutzt - sondern was er da wie nutzt. Zu welchem Ergebnis das am Ende führt, wenn das Schule macht, zeigt die deutsche Geschichte sehr genau.
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      Mfg AHT
    • AHT schrieb:

      V40 schrieb:

      München ist ein Magnet für den Balkan
      Sehr interessant:

      FAZ schrieb:

      Die AfD kommt in Frankfurt, Stuttgart, München, Köln und Düsseldorf jeweils auf niedrige Werte

      Viele Leute fallen eben in München nicht auf, vielen sieht man es nicht an. Und wenn ich "viele" sage, dann meine ich nicht nur die Hälfte. Die Leute unterscheiden sich mittlerweile nämlich kaum mehr von uns. :-) (Nur als Ergänzung)
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    • Wenn du dir meinen Beitrag genauer durchliest, wirst du feststellen, dass ich im Urlaub war - an einem Urlaubsort. Die Wortführerin der Diskussion war dort ansässig. Woher sollen da Asylanten kommen???

      Meine Region, in der ich lebe, hat den oder einen der höchsten Anteile an "Ausländern" (in der Statistik). Seit Jahrzehnten kann man da nicht auf die Straße gehen, ohne einen Menschen mit Kopftuch zu treffen (auch wenn man den meisten Leuten gar nicht ansieht, aus welchem Land sie früher mal kamen). Das ist ganz normal. Die AFD Wählerquote ist da aber fast am niedrigsten.

      Was ich damit sagen wollte: Man kann das am besten ausgrenzen und zur Schürung von Ängsten nutzen, mit dem Leute am wenigsten selbst zu tun haben...

      Als Pflegekraft habe ich natürlich an der ganzen politischen Entwicklung ein ganz besonderes Interesse - denn laut Geschichte fallen am Ende sehr schnell noch ganz andere Menschen unter "die Mutter allen Übels" - nämlich die, um die ich mich beruflich kümmere:
      Jetzt könnte man sagen, dass kann in Deutschland so nicht mehr passieren - aber - doch, das kann es. Ganz schnell geht das. Ich persönlich habe absolut keine Lust noch innerhalb meiner Lebenszeit gegenüber Personen, die Sachen absolut nicht verstehen können, in eine Kosten / Nutzen Erklärungsnot gegenüber dem zu kommen, was ich beruflich tue. Das ist eigentlich das schlimmste, was passieren kann.
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      Mfg AHT

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    • DerUnwissende90 schrieb:

      Dann sind die Straftaten die die Flüchtlinge alle begehen nur erfunden oder wie?
      Nein. Genauso wenig wie die Straftaten, die Deutsche alle begehen nicht erfunden sind.
      Trotzdem nehme ich weder deutsche Menschen, noch Menschen anderer Herkunft in Sippenhaft. Das wäre auch ganz schlecht, denn ich müsste Freunde und Bekannte da mit einbeziehen, die sehr viel für Deutschland und die Menschen die dort leben getan haben.
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    • DerUnwissende90 schrieb:

      Noch mal ich sage nicht das alle kriminell sind, aber leider ist es die Mehrheit eben doch.
      So so! Bestimmt hast Du Deine Information vom statistischen Bundesamt oder Bundeskriminalamt dass 'Die Mehrheit der Flüchtlinge' kriminell ist? Sonst würdest Du es hier nicht schreiben, stimmt's?
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    • DerUnwissende90 schrieb:

      Noch mal ich sage nicht das alle kriminell sind, aber leider ist es die Mehrheit eben doch.
      Die Mehrheit sind über 50%. Glaubst du das wirklich? Wie kommt das? Sind mehr als 50% der Asylanten, die du persönlich kennst, kriminell?
      Ich persönliche halte es für komplett falsch und extrem gefährlich, aus gefühlten 50% 100% zu machen und eine ganz einfache Lösung politisch zu propagieren. Fängt man so an, gibt es noch für ganz andere Bevölkerungsgruppen ganz einfache Lösungen, die im Prinzip in Zukunft, aus einer bestimmten Richtung betrachtet, noch viel mehr "Mutter allen Übels" sein werden, nur stören und Probleme machen.
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    • Ich kann, will und werde mich zu der Situation in Deutschland nicht äussern, das steht mir auch nicht zu. Was in der Schweiz für mich aber eine ganze Menge Fragezeichen aufwirft ist die Tatsache, dass die Polizeikorps verschiedener Kantone beschlossen haben, die Nationonalität von Straftätern nicht mehr bekannt zu geben. Das wird wohl seine Gründe haben. Ein Schelm, wer Schlechtes denkt.
      Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)
    • EstherCH schrieb:

      Das wird wohl seine Gründe haben
      Natürlich hat das seine Gründe.. aber hier geht es darum ob die Mehrheit der Flüchtlinge als kriminell dargestellt werden können/dürfen und das wird bei allen Bemühungen auch in der Schweiz nicht erreicht werden ;-)
      Glaube mir, dass eine Stunde der Begeisterung mehr gilt, als ein Jahr einförmig dahin ziehenden Lebens. " ( Christian Morgenstern )
    • V40 schrieb:

      aber hier geht es darum ob die Mehrheit der Flüchtlinge als kriminell dargestellt werden können/dürfen und das wird bei allen Bemühungen auch in der Schweiz nicht erreicht werden
      Dann hast Du es wohl nicht verstanden. Es geht bei uns darum, die Kriminalität der Asylanten/Flüchtlinge/Ausländer unter den Tisch zu kehren. Und wer glaubt, dass das der richtige Ansatz für ein friedliches und offenes Miteinander ist, der hat weniger als gar nichts begriffen und schürt genau den Hass, der vermieden werden sollte. Dadurch fühlen sich die Bürger vera..... und die Emotionen kochen erst recht hoch.
      Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)
    • EstherCH schrieb:

      Es geht bei uns darum, die Kriminalität der Asylanten/Flüchtlinge/Ausländer unter den Tisch zu kehren.
      Kriminalität wird von Menschen begangen, nicht von 100% von Ausländern, Asylanten oder Flüchtlingen.
      Sieht man das anders, ist man auf bestem Weg zu einer "Endlösung". Ist die "Endlösung" ein politisch akzeptables Mittel, sind unter anderem auch die Leute als nächstes dran, um die ich mich beruflich kümmere.

      Eine "Endlösung" kann dabei viele Formen haben - in der Altenpflege könnten sich zum Beispiel ausschließlich nur Leute um die Pflegebedürftigen kümmern, die keine Ausbildung haben, unterbezahlt sind und eigentlich kein Interesse an dem Beruf selbst haben. Die könnte man dann auch noch geringer besetzen, als das heutzutage schon der Fall ist (denn die wehren sich nicht). Alte Menschen sind noch unnützer als Ausländer. Warum sollen die auf unsere Kosten menschenwürdig leben? Alte Menschen haben weder eine Lobby, noch eine eigene hörbare Stimme. Sie schlagen die Pflegekräfte, machen alles kaputt und kosten einen Haufen Geld. Noch nicht einmal Arbeiten können die.

      Denkt man in Gruppen ist man nicht weit von ultimativen Endlösungen entfernt. Denkt man in Menschen, gibt es dafür keine einfache Endlösung. Noch mitzuerleben, dass solche Sachen, wie ich sie oben beschreibe, ganz offiziell als Lösung für meinen Beruf propagiert werden, habe ich nicht. Dann wäre ich an einem Punkt, an dem ich Leuten Sachen erklären müsste, denen man einfach nichts erklären kann.

      Wird etwas "zur Mutter allen Übels" wird alles ganz, ganz einfach. Aber nur für die Leute, die nicht direkt damit zu tun haben.
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    • AHT schrieb:

      Kriminalität wird von Menschen begangen, nicht von 100% von Ausländern, Asylanten oder Flüchtlingen.
      Sieht man das anders, ist man auf bestem Weg zu einer "Endlösung".
      Was willst Du mir denn jetzt unterstellen?

      Ich habe nur versucht zu erklären, dass ich es nicht gut finde, wenn Statistiken künstlich geschönt werden, weil das die Emotionen unnötigerweise anheizt. Und das ist genau das, was bei uns passiert.
      Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)
    • Gar nichts will ich dir unterstellen. Ich will nur klarstellen, wer Kriminalität begeht.
      Das man Zahlen für alles mögliche gebrauchen kann, wenn man nichts über die Menschen weiß, siehst du ja hier in der Diskussion. Die gleichen Zahlen werden anders betrachtet ganz anders gedeutet.
      Auch Gruppen von Menschen kann man als bedrohlich, gefährlich, unnütz und störend empfinden - oder aber auch nicht. Je nachdem, von welcher Seite aus man sie beträchtet. Das wurde den Deutschen eigentlich in der NS-Zeit sehr deutlich vor Augen geführt.
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    • zeit.de/gesellschaft/zeitgesch…aechtige-zuwanderer-opfer

      Interessant ist besonders der letzte Satz:

      "Insgesamt ging die Anzahl aller Straftaten, unabhängig der Herkunft der Täter, im vergangenen Jahr deutlich zurück. In Deutschland wurden 2017 fast zehn Prozent weniger Verbrechen erfasst als 2016."

      Wenn also 2015 ca. 1 Mio Migranten zu uns kamen, müssten ja bei der Unwissenden Statistik die Zahlen steigen. Sehr seltsam das ganze.

      Ein grundsätzliches Problem ist in der Wahrnehmung, das überwiegend junge Männer zu uns kamen. Und bei denen ist die Kriminalitätsrate unabhängig von der Herkunft statistisch höher.

      Eigentlich haben wir auch hauptsächlich ein Staatsmacht-Problem. Durch Sparmaßnahmen ("schwarze Null") sind die Ausgaben für Polizei zusammengestrichen worden.
    • EstherCH schrieb:

      dass ich es nicht gut finde, wenn Statistiken künstlich geschönt werden, weil das die Emotionen unnötigerweise anheizt. Und das ist genau das, was bei uns passiert.
      Sehe ich genauso! Man beruht sich auf Zahlen und Statistiken, die Dunkelziffer dürfte aber ganz andere Zahlen offenbaren. Wie viele Clans nutzen die Flüchtlinge aus, um ihren Profit und Einfluss zu stärken? Al-Zein, Abou Chakerm, Miris, Remmos uvm. alles Clans die ebenfalls ihre Finger im Spiel haben.

      AHT hat mit seiner Aussage zum gewissen Teil recht. Ich schreibe es deswegen nochmal: Der Mensch begeht die Straftat, nicht die Nation oder sonst wer. Allerdings ist es auch nicht von der Hand zu weisen, dass sich viele Gegenden verändert haben. Gegenden, wo vor Jahren kaum Kriminalität vorhanden war, haben heute mit vielen Problemen zu kämpfen. Auch die Flüchtlingspolitik trug ihren Teil dazu bei. Man darf Statistiken gerne als Grundwert sehen, die Wahrheit ist es aber nicht.

      meierkurt schrieb:

      "Insgesamt ging die Anzahl aller Straftaten, unabhängig der Herkunft der Täter, im vergangenen Jahr deutlich zurück. In Deutschland wurden 2017 fast zehn Prozent weniger Verbrechen erfasst als 2016."
      Nur weil weniger Straftaten aufgefasst wurden, wurden nicht automatisch weniger begangen.
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