Externe Festplatte Seagate 5 TB - Wert "Befehlszeitüberschreitung" sinkt in kurzer Zeit samt Knacken

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Unsere Datenschutzerklärung wurde aktualisiert. Mit der Nutzung unseres Forums akzeptierst Du unsere Datenschutzerklärung. Du bestätigst zudem, dass Du mindestens 16 Jahre alt bist.

    • Externe Festplatte Seagate 5 TB - Wert "Befehlszeitüberschreitung" sinkt in kurzer Zeit samt Knacken

      Hallo allerseits,

      ich habe mir Ende November die externe Festplatte Seagate Backup Plus 5 TB gekauft, da ich mehr Speicherplatz für meine regelmäßige Datensicherung benötige. Wie immer habe ich zunächst sämtliche Tests über SeaTools durchlaufen lassen (inkl. Langzeittest) und auch einen Langzeittest mit h2testw durchgeführt (Lesen und Prüfen). Die anschließenden Werte in CrystalDiskInfo schienen absolut in Ordnung zu sein.

      Doch nach Ende des Tests mit h2testw machte die Platte plötzlich eine Art leichtes Knackgeräusch. Direkt damit verknüpft sank der Wert "Befehlszeitüberschreitung" (BC) von 100 auf 99. Das gleiche passierte innerhalb einer Viertelstunde noch zwei weitere Male. Es gab also zwei weitere leichte Knackgeräusche und bei jedem Knacken sank der Wert um 1 bis auf 97. Der Rohwert hingegen stieg bei jedem Knacken um 1 an. Direkt nach Abschluss des Tests befand er sich bei 2. Eine Viertelstunde danach war er bereits auf 5. Ohne dass die Platte dabei benutzt worden wäre.

      Hat jemand eine Idee, weshalb der Wert in so kurzer Zeit und mit diesen leichten Knackgeräuschen sinkt? Sollte ich die Platte gefahrlos in Betrieb nehmen können oder sollte ich lieber von meinem Widerrufsrecht Gebrauch machen und sie austauschen lassen? Ich schrecke nur deshalb vor dem Austauschen zurück, weil ich bereits so viel Zeit in die Tests gesteckt habe und dafür den PC auch zwei Nächte angelassen habe... Bei einer neuen Platte müsste ich das Ganze ja wieder von vorne beginnen. Daher wollte ich vorher noch einmal hier im Forum nachfragen.

      Anbei findet ihr ein paar Screenshots von der Veränderung des Wertes.

      Werte nach Abschluss des h2testw-Tests ("BC" auf 100):
      imagebanana.com/s/1274/KesbWM4F.html

      Wenige Minuten später ("BC" nach leichtem Knacken auf 99 gesunken):
      imagebanana.com/s/1274/wjywyDb4.html

      Wiederum wenige Minuten später ("BC" nach zwei leichten Knacksern auf 97 gesunken):
      imagebanana.com/s/1274/CZTmJKVh.html

      Vielen Dank im Voraus! :-)
    • Hier ist die passende Adresse für dein Problem:
      seagate.com/de/de/support/

      Edit:
      Wenn du irrsinnige Tests durchführst und diese nicht selbst bewerten kannst, wozu dann?
      Ich habe solche Tests noch nie durchgeführt, weder bei 4 TB noch bei 8 TB Festplatten.

      Wobei ich auch nie Seagate nehmen würde. :-D
      Gruß Eisbär

      Wenn jemand ein Problem mit mir hat, darf er es ruhig behalten.
      Es ist ja schließlich seins.
      Mein aktuelles System
      Kein Backup? Kein Mitleid!
    • @Eisbär

      Eisbär schrieb:

      Hier ist die passende Adresse für dein Problem:
      seagate.com/de/de/support/

      Irgendwie eine nicht sehr hilfreiche Antwort, meinst du nicht? ;-)

      Die Antwort des Seagate-Supports war allerdings auch nicht besser als deine. Den habe ich nämlich zuallererst angeschrieben. (Die lautete sinngemäß: "Die Platte scheint fehlerhaft zu sein, aber dennoch zu funktionieren." Ich solle sie doch erst mal nutzen und mich noch mal melden, falls etwas passiert). Da diese Antwort ziemlich unbefriedigend war, wollte ich mal im Forum fragen, ob jemand weiß, was das schnelle Sinken des Werts "Befehlszeitüberschreitung" zu sagen hat (hiernach habe ich natürlich bereits gegoogelt und so gut wie gar nichts dazu gefunden).



      Eisbär schrieb:

      Tests durchführst und diese nicht selbst bewerten kannst, wozu dann?

      Ich kenne es nicht anders, als neue Festplatten direkt zu Beginn einem Stresstest zu unterziehen. Denn wenn sie diesen übersteht, ist die Chance recht hoch, dass sie wirklich in Ordnung ist und lange halten wird. Bewerten kann ich die Werte inzwischen einigermaßen gut. Eben bis auf diesen einen Wert.


      Eisbär schrieb:

      Wobei ich auch nie Seagate nehmen würde.

      Ich kann nur dazu sagen, dass ich bereits seit 2011 ausschließlich Seagate-Festplatten nutze, sowohl interne als auch externe (insgesamt waren es 8 Stück in den unterschiedlichsten Größen). Hatte bislang keinen einzigen Ausfall. Hätte aber auch kein Problem damit, WD zu nutzen. Ist mir völlig egal, ehrlich gesagt. Hauptsache die Platte erfüllt meine Bedürfnisse.
    • Die veränderten Werte der "Befehlszeitüberschreitung" können auch vom USB-Port her kommen, welche meist im direkten Vergleich zu SATA3 schneller Fehler produzieren.
      Überhaupt sind "Stresstests" bei Festplatten im allgemeinen eher unnütz, da es daneben noch 1000'e andere Möglichkeiten jenseits der Werte die geprüft werden, auftreten können.

      Ich nutze auch seit gut 20Jahren nur Seagate, da mir zuvor zuviele WD's Grundlos abgeschmiert sind. WD als Alternative? Nööö ;| Nie wieder!
    • Gast1000 schrieb:

      Die veränderten Werte der "Befehlszeitüberschreitung" können auch vom USB-Port her kommen, welche meist im direkten Vergleich zu SATA3 schneller Fehler produzieren.
      Ah, ok, das ist eine interessante Idee. Ich war nur irritiert, weil sich dieser Wert bisher bei keiner einzigen meiner Festplatten, egal ob intern oder extern, je verändert hat. Und die externen habe ich über den gleichen USB-Port genutzt.


      Gast1000 schrieb:

      Ich nutze auch seit gut 20Jahren nur Seagate, da mir zuvor zuviele WD's Grundlos abgeschmiert sind. WD als Alternative? Nööö ;| Nie wieder!

      Ich vermute, man bleibt oft einfach dem treu, womit man von Anfang an keine Probleme hatte. ^^
    • mehrPlatzBenötiger schrieb:

      Und die externen habe ich über den gleichen USB-Port genutzt.
      Ich dacht da eher an den internen Controller, der im Festplattengehäuse verbaut ist. Also nicht an den Rechner-USB-Port/Controller.
      Sollte die Seagat nun auch direkt mit dem Controller verbaut sein, könnte dies gg auch zu Problemen führen, da im Endeffekt mit einem defekten Controller nichts mehr passiert.
      Ich würd mal die Lese- und Schreib-Fehleraten der Platte beobachten und ob sich die "Befehlszeitüberschreitung" wieder zurücksetzt, wenn die Platte von "Rechner" genommen und wieder angeschlossen wird.
    • Gast1000 schrieb:

      Ich dacht da eher an den internen Controller, der im Festplattengehäuse verbaut ist. Also nicht an den Rechner-USB-Port/Controller.
      Ah, ok. Also sie ist auf jeden Fall nicht direkt mit einem Controller verbaut.


      Gast1000 schrieb:

      Ich würd mal die Lese- und Schreib-Fehleraten der Platte beobachten und ob sich die "Befehlszeitüberschreitung" wieder zurücksetzt, wenn die Platte von "Rechner" genommen und wieder angeschlossen wird.
      Habe sie nun nach längerer Zeit mal wieder angeschlossen. Erst lag der Wert wie gehabt bei 97. Etwa eine halbe Stunde später war er jedoch plötzlich wieder zurückgesetzt auf 100. Dort ist er auch seitdem geblieben (sind jetzt ca. 14 Stunden), obwohl ich in der Zeit testweise einiges auf die Platte kopiert habe. Da sich der Wert wieder zurücksetzt, würde ich jetzt vermuten, dass die Platte doch in Ordnung ist!? Mich hätte das Ganze ja sowieso weitaus weniger irritiert, wenn das dreimalige Sinken des Werts nicht jedes Mal mit dem leichten Knackgeräusch einhergegangen wäre am Anfang.
    • mehrPlatzBenötiger schrieb:

      leichten Knackgeräusch
      Also ich hab das Geräusch nicht gehört, kenne aber dieses, welches entsteht, wenn der Lesekopf anschlägt, was durchaus passieren könnte, wenn die Platte ins stocken; also befehlsverweigernd herumspringend, kommt. Aber auch ein unterbrochener Befehlscode könnte dies auslösen.
      Das Gute ist, Du kannst die Platte mal direkt an einen SATA-Slot hängen und dann den Test wiederholen. Ich würde aber seinlassen, da es sich bei der Platte nur um eine Sicherungslösung oder für den NAS-Betrieb geeignetes Platte handelt. Wer verbaut sich solche Platten schon in seinen Rechner?
      Auf jedenfall drück ich der Platte die Daumen, das sie ein langes und erfolgreiches Sicherungsleben führen kann ;-)
    • Kurz mal eine abschließende Information:

      Habe die externe Festplatte jetzt behalten und in Betrieb genommen. Sprich ich habe 3,5 TB Daten auf sie kopiert. Bisher gibt es keine Probleme und ein Knacken war auch nicht mehr zu hören. Sollte sich daran noch mal etwas ändern, schreibe ich hier noch mal, um anderen mit dem gleichen Problem vielleicht damit helfen zu können.

      Daher noch mal dankeschön für alle Antworten!