Hecke schneiden und Bäume fällen

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    • Hecke schneiden und Bäume fällen

      Es gibt eine Art Schonzeit für das Hecke schneiden und Bäume fällen.
      Die ist vom 1. März bis zum 30. September.
      Ein schonender Form- und Pflegeschnitte ist allerdings erlaubt, bestimmt gibt es dazu bald einen Lehrgang.

      Genauere Infos findet ihr hier:
      utopia.de/ratgeber/hecke-schne…zeitraum-ist-es-verboten/

      Da war wohl ein Grüner zu faul seinen Garten zu machen, also hat er es gleich allen verboten, so fällt seiner nicht mehr auf.

      Das Land der begrenzten Möglichkeiten.
      Mit freundlichen Grüßen
      Michi

    • Michi schrieb:

      Da war wohl ein Grüner zu faul seinen Garten zu machen, also hat er es gleich allen verboten, so fällt seiner nicht mehr auf.
      Kannst Du Dir vorstellen dass diese Gesetzgebung auch andere Gründe hat?

      Es ist der Vogelschutz. Darum wurde das Gesetz ins Leben gerufen. Um diese Zeit, jeder kann es beobachten, fangen die Vögel zu brüten.
      Glaube mir, dass eine Stunde der Begeisterung mehr gilt, als ein Jahr einförmig dahin ziehenden Lebens. " ( Christian Morgenstern )
    • Ich habe es auch nicht mit den Grünen. Aber wir sollten trotzdem froh sein, dass es sie gibt. Wem sonst könnte man die Schuld in die Schuhe schieben, wenn einem die eigene Hecke auf den Kopf fällt? :pfeifend:
      Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von EstherCH ()

    • Würde man den Vögeln ihren Lebensraum nicht zerstören, dann wären solche Gesetze nicht notwendig.
      ♫ Sie verbieten uns alles, Bruder, sie machen uns mundtot, doch wir steh'n dagegen, wieder alle vereint,
      beseitigen grundlos, so als wären wir untot, doch macht euch keine Sorgen, wir bring'n alle zu Fall.
      Wir zusammen gegen 13! Wir lassen sie einseh'n, dass sowas keiner will und dafür müssen sie einsteh'n.
      Jeder weiß, diese Welt ist gefickt, doch mit so einer Scheiße, da helft ihr hier nicht! ♫
    • Wer die Vögel schützen möchte, darf das Laub nicht mehr entfernen und keine Pestizide gegen Schädlinge versprühen. Das nimmt ihnen die Lebensgrundlage. Was nützt es die Nester zu schützen, wenn sie ihre Jungen dann nicht ernähren können. Der Rückgang der Vögel hat also unmittelbar etwas mit den Rückgang der Insekten zu tun. Die Hecken werden nicht erst seit kurzen geschnitten und den Vögeln hatte es Jahrzehnte nicht geschadet. Erst die intensive industrielle Landwirtschaft gefährdet den Bestand.
      Mit freundlichen Grüßen
      Michi

    • Michi schrieb:

      Wer die Vögel schützen möchte, darf das Laub nicht mehr entfernen und keine Pestizide gegen Schädlinge versprühen.
      Nein Michi, ich muss Dir als Gärtner widersprechen.
      Ich pflege mehrere Gärten die alles in Einklang bringen. Gut geschnittene Hecken mit Vogelnestern, dazu Nistkästen und s.g. Insektenhotels.
      Da ist schon Harmonie, aber es braucht schon mal einen Eingriff.
      Z.B. gegen die Rhododendronzikate wird mit Pflanzenschutzmitteln 'Pestiziden' gespritzt, Miniermotten bei schönen Kastanien werden biologisch mit Phernomonfallen bekämpft.
      Unkraut auf Wegen auch mit dem verschrieenen Glyphosat.
      Alles, mit entsprechendender Sachkunde angewendet(!), schafft eine sehenswerte, lebendige Natur im urbanden Raum.


      meierkurt schrieb:

      Fahr mal über die Autobahn und bewundere nachher die Insekten an der Scheibe: Es gibt keine mehr.

      War früher anders, daher Zustimmung: Die fehlende Nahrungsgrundlage ist das Problem.
      Wie wahr! Es fehlt an s.g. Knicks wie sie im Norden Z.B. in Schleswig-Holstein zum Brechen des Windes und der damit verbundenen Bodenerosion üblich sind. In diesen großen Hecken ist wirklich Leben vorhanden.

      Dazu, und das ist nicht nur meiner Meinung nach wesentlich, sind die s.g. Neonicotinoide zur Schädlingsbekämpfung schuld. Ein Teufelszeug! Die gibt es noch nicht so lange. Insbesondere Bienen verlieren ihren Orientierungssinn was verheerende Folgen hat.

      Es sind vergleichsweise langfristige Wirkungen die in unser schnelllebigen Zeit leider keine Beachtung finden. Wie der Mensch in der Masse so ist: Ein kleines Kind das nicht 'über den Tag hinaus' denkt. :-(
      Glaube mir, dass eine Stunde der Begeisterung mehr gilt, als ein Jahr einförmig dahin ziehenden Lebens. " ( Christian Morgenstern )
    • V40 schrieb:

      Pflanzenschutzmitteln
      Gift als Schutz auslegen, was für ein Marketing.
      Natürlich brauchen wir Nahrung und ohne diese Mittel wird es kaum gehen. Doch sollten zunächst alle anderen Methoden eingesetzt werden, bevor Gift zum Einsatz kommt. Im Privaten Bereich hat das ohnehin nichts zu suchen. Ich habe auch einige Zeit damit verbracht, Gehwege und Blumenbeete zu säubern. Das einzige Mittel, was wir verwendet haben, war gegen Algen. Alles andere wurde mit der Harke oder der Motorsense entfernt. Die Anwohner haben sich zwar über den Lärm beklagt, aber die Alternative wäre gewesen die Wege nicht zu machen. Wir haben natürlich angeboten das mechanisch von Hand zu machen, aber den Preis wollte seltsamerweise niemand dafür bezahlen.

      Wenn ich mir so manche Vorgärten ansehe, dann ist das zum Teil krank, da darf kein Grashalm überstehen. Da frage ich mich dann immer, wie das wohl in der Wohnung aussieht? Reinhard Mey hat dafür das Wort Gartennazi geriert und ich finde das sehr treffend. Dennoch sollte es jedem selbst überlassen sein, was er oder sie oder irgendein Gender (-Quatsch) mit den Pflanzen macht, die er oder sie oder irgendein Gender selbst auf eigenen Grund gepflanzt hat. Es wird mit den Gesetzen einfach übertrieben.
      Mit freundlichen Grüßen
      Michi

    • Michi schrieb:

      Im Privaten Bereich hat das ohnehin nichts zu suchen.
      Ach? In meinem Garten hat sich wild ein japanischer Staudenknöterich angesiedelt.
      Diese äußerst starkwüchsige und bis 4 m hoch wachsende Staude wurzelt bis 3 m Tiefe. Und selbst ein 1 m langes Wurzelstück reicht für neuen Austrieb. Noch dazu steht er mitten in einer alten Gehölzgruppe (Felsenbirne, Hasel, beide über 20 Jahre alt...).

      Dann erkläre mir bitte mal, wie ich den OHNE ein Herbizid daran hindern soll, meinen Garten in Beschlag zu nehmen? Selbst der BUND rät bei diesem Eindringling zu sofortigem Glyphosat-Einsatz, weil NICHTS Anderes dagegen hilft...

      darmstadt.bund.net/fileadmin/b…tKnoeterich_Internet_.pdf

      Rabe
      Computer setzen logisches Denken fort!
      Unlogisches auch....
    • ravenheart schrieb:

      Michi schrieb:

      Im Privaten Bereich hat das ohnehin nichts zu suchen.
      Ach? In meinem Garten hat sich wild ein japanischer Staudenknöterich angesiedelt.Diese äußerst starkwüchsige und bis 4 m hoch wachsende Staude wurzelt bis 3 m Tiefe. Und selbst ein 1 m langes Wurzelstück reicht für neuen Austrieb. Noch dazu steht er mitten in einer alten Gehölzgruppe (Felsenbirne, Hasel, beide über 20 Jahre alt...).

      Dann erkläre mir bitte mal, wie ich den OHNE ein Herbizid daran hindern soll, meinen Garten in Beschlag zu nehmen? Selbst der BUND rät bei diesem Eindringling zu sofortigem Glyphosat-Einsatz, weil NICHTS Anderes dagegen hilft...

      darmstadt.bund.net/fileadmin/b…tKnoeterich_Internet_.pdf

      Rabe
      Das ist wieder etwas anderes, das ist eine eingeschleppte Problempflanze, die durch ihren dichten Bewuchs den heimischen Gewächsen keine Chance lässt. Doch sollte der Gifteinsatz von Fachleuten gemacht werden, damit der Einsatz auch den gewünschten Erfolg hat und nicht unnötig viel Gift verwendet wird.
      Ich wäre auch dafür, das die Landwirte für ihre Sprühaktionen eine Genehmigung brauchen. Das Amt müsste also so ausgestattet sein, das der Landwirt innerhalb von 24 Stunden eine Besichtigung, Analyse und Anwendungshinweise bekommt. Dann würde das Amt mal etwas Sinnvolles machen. Jetzt entscheidet alleine der Landwirt und der arbeitet nach Bauchgefühl, was bei Gift nicht immer gut ist. Siehe die Klagen in den USA.
      Mit freundlichen Grüßen
      Michi

    • Mann, Mann Michi was schreibst Du da nur?!


      Michi schrieb:

      Reinhard Mey hat dafür das Wort Gartennazi geriert und ich finde das sehr treffend
      Als 'Gegengewicht' gibt es auch die 'Ökofaschisten' welche in Großstädten besonders aktiv sind und nichts vom Landleben verstehen aber unter dem Etikett 'Zurück zur Natur' überall mitreden wollen.

      Michi schrieb:

      Dennoch sollte es jedem selbst überlassen sein, was er oder sie oder irgendein Gender (-Quatsch) mit den Pflanzen macht, die er oder sie oder irgendein Gender selbst auf eigenen Grund gepflanzt hat
      'Gender-Quatsch' mit Pflanzen???


      Michi schrieb:

      Jetzt entscheidet alleine der Landwirt und der arbeitet nach Bauchgefühl, was bei Gift nicht immer gut ist.
      Ich weiss nicht welche und wieviele Landwirte Du kennst. Mir ist keiner bekannt der 'nach Bauchgefühl' entscheidet. Das ist seit langem ein hoch technisierter Job bei dem Sachkunde gefragt ist. Höre auch den letzten 'Muurejubbel' mit unserm Forumsgründer 'Schwabenpfeil': muurejubbel.de/

      @ravenheart

      Dein Knöterich... Es gibt leider eine Reihe von 'invasiven' Pflanzen und Tiere die keine natürlichen Feinde haben. Ich meine dass der Mensch da ruhigen Gewissens eingreifen darf um ein Gleichgewicht in der Natur herzustellen.
      Glaube mir, dass eine Stunde der Begeisterung mehr gilt, als ein Jahr einförmig dahin ziehenden Lebens. " ( Christian Morgenstern )