Unberechtige Lastschrift erhalten - welche Ursachen kommen infrage?

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    • Unberechtige Lastschrift erhalten - welche Ursachen kommen infrage?

      Hallo,
      ich habe beim Prüfen meines letzten Kontoauszuges eine Erstlastschrift von einer Firma festgestellt, bei der ich nichts bestellt, keine Rechnung und natürlich auch keine Lieferung erhalten habe. Bei dem Anruf bei dieser Firma wurde gleich von einem Betrug ausgegangen - könnte es sich vielleicht auch um einen Fehler handeln?
      Ich habe bei meiner Bank die Lastschrift zurückgeholt und war bei der Polizei, um ein Aktenzeichen zu erhalten, das diese Firma haben wollte. Nun treibt mich die Frage um, wie, wenn es Betrug war, der Täter an meine Daten kommen konnte. Was kann ich tun, dass sich so etwas möglichst nicht wiederholt? Mein PC ist, soweit ich das sagen kann, sauber und ich achte so gut wie möglich auf Sicherheit. Hat jemand auch schon so eine Erfahrung machen müssen?

      Gruß
      Bosco
    • Es soll auch Firmen geben, die bei so etwas Betrug begehen.
      Bzw. es werden Firmen nur für Betrug gegründet.
      Was ich keiner Firma von vorne herein vorwerfe.
      Aber es könnte sich auch um eine Firma handeln, die schon bekannt ist.
      Da gibt es nämlich auch Firmen die für Betrügereien bekannt sind.
    • Hast Du dort denn ein Kundenkonto?
      Könnte sich ja auch ein(e) Mitarbeiter(in) schlicht "verklickt" haben....

      Das müssten die über die Rechnungsnummer doch sofort eindeutig feststellen können...
      :??:

      Mein Sohn hatte mal Ärger mit einer falschen Rechnung. Da war sein online-Banking-Konto (also sogenanntes epay... ;-) ) gehackt worden...

      Rabe
      Computer setzen logisches Denken fort!
      Unlogisches auch....
    • Hallo,
      danke nochmals für die damaligen Antworten.
      Ich habe jetzt eine Mitteilung der Staatsanwaltschaft erhalten, mit der mitgeteilt wird, dass das Ermittlungsverfahren eingestellt wurde.

      Weiter wird mitgeteilt, dass ein vermutlicher Täter ermittelt wurde, der beschuldigt wurde einen Computerbetrug begangen zu haben und meine Daten ausgespäht zu haben. Ein Tatnachweis konnte jedoch nicht mit der zur Anklage notwendigen Sicherheit erhoben werden.
      Der Beschuldigte bestreitet, die Ware bestellt zu haben. Zudem gab er an, des Öfteren Pakete zu bestellen und in seinem nicht abgesperrten Carport abstellen zu lassen. Es könnte also sein, dass ein bislang unbekannter Täter die Ware auf den Namen des Beschuldigten bestellte und das im Carport abgestellte Paket an sich nahm. Der Beschuldigte hat angeblich zuletzt 2017 bei thalia.de bestellt.

      Kann natürlich alles so sein und kann ich auch soweit akzeptieren. Was mich aber umtreibt, ist die Frage, wie es sein kann, dass der Betrag (ca. € 80,00) auf meinem Girokonto belastet wurde. Wer kann eine solche Frage beantworten? Soll ich eventuell darüber einmal mit der Bank sprechen? Meinen Kontozugang habe ich damals gleich geändert - ob das im Moment ausreicht?

      Inzwischen gehe ich mit dem chipTan-Verfahren auf mein Konto.


      Vielleicht sollte ich es auch vergessen - der Vorgang war bis heute einmalig!

      Gruß
      Bosco
    • Es mag Tippfehler geben und ein fehlerhaft benanntes Konto belastet werden.
      Andererseits ist grade der Betrag nicht zu hoch, um bei Betrugsabsicht vom Kontoinhaber unbemerkt zu bleiben.
      Ich würde mir mein Anliegen im Handy schriftlich fixieren und bei Gelegenheit meinen Kontoberater interviewen. Ohne Hast, aber mit Interesse. Dümmer kann man nicht werden davon.
    • Hier die schriftliche Antwort der Bank:

      "Da es sich hier um eine Lastschrift handelt, hat sich niemand in Ihren Onlinebanking Zugang eingeloggt. Bei einer Bestellung wurde wohl Ihre IBAN als Zahlungskonto angegeben. Was hier der Hintergrund ist, kann ich Ihnen leider nicht beantworten.
      Bei Lastschriften haben Sie immer die Möglichkeit der Abbuchung zu Wiedersprechen und das Geld zurückerhalten. Dies haben Sie in diesem Fall auch getan.
      Es kommt leider immer mal wieder vor, das Lastschriften fälschlicherweise abgebucht werden. Mit dem CHIP-TAN Verfahren nutzen Sie ein sehr sicheres Verfahren."

      Also werde ich die Sache abhaken und wie bisher des öfteren meinen Kontostand jecken.

      Gruß
      Bosco
    • meierkurt schrieb:

      Es reicht ja schonn eine Tankquittung, auf der deine Daten stehen.
      Auf Kassenbelegen steht doch aber nie die vollständige IBAN.
      Ein Großteil davon wird durch diverse X oder # dargestellt und nur die letzten paar Stellen sind als Ziffern sichtbar.
      Grüßle,

      Claudia

      Le mérite des Allemands,
      c'est de bien remplir le temps;
      le talent des Français,
      c'est de le faire oublier.
      (~ Madame de Staël)