Kennzeichenerfassungssysteme

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    • Kennzeichenerfassungssysteme

      Mehr ein Kommentar weil es mich empört und mir Angst macht.

      In der Berichterstattung über den 'Fall Rebecca' bin ich darauf gestoßen dass Kennzeichenerfassungssysteme uns überwachen.

      Der Überwachungstaat ist offenbar schon viel weiter als gedacht. Das erschreckt mich.


      Natürlich hat die Mehrheit der Bevölkerung 'nichts zu verbergen' und natürlich ist jeder froh wenn Mörder zur Strecke gebracht werden.

      Wir wissen wie schnell Gesetze gemacht bzw. geändert werden können. Was passiert wenn die Daten in falsche Hände geraten? Wer die DDR noch kannte oder heute z.B. nach China schaut weiss mit Begriff 'Überwachungsstaat' etwas anzufangen.

      Mit großem Getöse werden einzelne Fahndungserfolge der 'Big-Brother-Gesetze' verkauft die ganz anderen Zielen dienen können.

      Meine Freiheit ist die dass es niemanden etwas angeht wo ich hinfahre. Den Teil der Freiheit sehe ich in Gefahr.

      Die schwer erkämpfte demokratische Freiheit hat ihren Preis, auch den von ungeklärten Morden. (2,4%)


      Ältere info: sueddeutsche.de/auto/automatis…ld-erfasst-wird-1.2188409
      Glaube mir, dass eine Stunde der Begeisterung mehr gilt, als ein Jahr einförmig dahin ziehenden Lebens. " ( Christian Morgenstern )
    • Diese Angst der Übermässigen Überwachung teile ich.
      So wie das Brotmesser zum Brotschneiden und Verbrechen gleichermassen geeignet ist, ist das Überwachungsensemble genauso geeignet, die Gesamte Bevölkerung zu überwachen.

      Und das genauer noch wie früher in der DDR, besser wie heute in China (weil die Deutschen zur Perfektion neigen).

      „Zu argumentieren, dass Sie keine Privatsphäre brauchen, weil Sie nichts zu verbergen haben, ist so, als würden Sie sagen, dass Sie keine Freiheit der Meinungsäußerung brauchen, weil Sie nichts zu sagen haben“ Gefunden auf: myzitate.de/edward-snowden/

      In den Nachrichten des DLF wurde eben gesagt, dass in China IT-Firmen zur Zusammenarbeit mit der Regierung verpflichtet sind, sobald „Sicherheitsinteressen“ betroffen sind.
    • Im Fall der vermissten 15 jährigen Rebecca aus Berlin hat das Kennzeichen-Erfassungssystem geholfen.
      Man muss also nicht alles verteufeln.

      Quelle:
      https://www.focus.de/panorama/welt/vermisste-berliner-15-jaehrige-fall-der-vermissten-rebecca-was-wir-bisher-wissen-und-was-nicht_id_10395120.html
      Ich bin in allem nicht gut aber auch nicht schlecht. (Gruß Norbert)
      Notebook Lenovo - Celeron® Prozessor - 2,20 GHz - Intel UHD-Grafik 600 - 4 GB RAM - 1 TB HDD - Windows 10 Home - 1803 [64 Bit] Firefox 70.0.1 - Thunderbird 68.2.2- uBlock Origin - Tablet PC-LifeTab
    • Wieso soll mich das belasten wenn mein Kennzeichen von einer Kamera aufgezeichnet wird. Was habe ich da für Nachteile. Im Gegenteil ich finde so etwas gut dann werden vielleicht welche aus dem Verkehr gezogen die nicht rein gehören.
      Einfach alles ausprobieren ist spannender als jedes PC-Spiel.
    • Besonders die Möchtegern Schumis die meinen nicht nur innerorts ihre illegalen Autorennen durchführen zu müssen und dabei nicht nur sich selbst sondern vor allem auch andere Personen gefährden. (Töten)


      Raser wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt
      spiegel.de/panorama/justiz/ber…autorennen-a-1136414.html
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von *Nobbi* ()

    • Kein Demokrat beanstandet das Gewaltmonopol des Staates.

      Bei Überwachung geht es um Angemessenheit. Und um Vertrauen.
      Die Kameras an den ganzen Strassenkreuzungen wurden eingeführt mit der Begründung der Verkehrslenkung.
      Die Mautkameras wurden eingeführt mit der Begründung der Verwendung für Mautgebühren.
      Die EU Urheberrechtsreform wird versucht zu novellieren, um Urhebern mehr Geld zu bringen.
      Also nochmal:

      Die Angemessenheit ist immer, fortwährend im Blick zu behalten.
    • fori schrieb:

      Bei Überwachung geht es um Angemessenheit.
      Die bei der Aufklärung von Straftaten zutrifft.
      Du gehst zu Deiner Bank oder an einen Bargeldautomaten um Bargeld abzuheben?
      Was gibt es da?
      Richtig, Kameras.

      Oder in Kaufhäusern?
      Oder an Tankstellen?
      .....
      Ich bin in allem nicht gut aber auch nicht schlecht. (Gruß Norbert)
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    • Nun komm nicht mit Erbsenzählerei.

      Es gibt immer Gegner solcher "Überwachungen".
      Was aber wenn es eben diese Gegner trifft und sie wollen das der Verantwortliche ermittelt wird?
      Dann schreien sie nach der Obrigkeit.
      Und wenn eben durch solch eine "Überwachung" der Täter ermittelt und seiner Strafe zugeführt wird dann sind sie froh.
      Frag man dann aber bzw. macht darauf aufmerksam das man doch dagegen sei, was kommt dann wohl als Antwort? :hmmm:
      Ich bin in allem nicht gut aber auch nicht schlecht. (Gruß Norbert)
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    • Zitat von Ernst Benda:

      "Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen. Den Polizei- oder Überwachungsstaat wollen wir nicht."

      Ernst Benda (* 15. Januar 1925 in Berlin; † 2. März 2009 in Karlsruhe) war ein deutscher Jurist und Politiker (CDU). Er war 1968/69 Bundesinnenminister und von 1971 bis 1983 Präsident des Bundesverfassungsgerichts.
      Erst wenn in Deutschland und der EU alle Chemikalien verboten sind; auch Kochsalz und Essig Abgabebestimmungen unterliegen und der letzte Hobbychemiker das Handtuch geworfen hat; wird die Politik sehen, dass es immer noch Terrorismus und Drogen gibt.
    • Das ganze ist doch kontraproduktiv bis zum geht nicht mehr.

      Durch solche Maßnahmen wird doch erst mal jeder unter Generalverdacht gestellt.

      Es ist immer das gleiche Schema. Siehe Terrorbekämpfung. Wir müssen noch mehr überwachen. Noch mehr Kameras.

      Und wenn was passiert, kommt immer das gleiche raus: Die Polizei kannte den Täter schon seit Jahren. Lasche Richter und mangelnde Zusammenarbeit der Behörden hatten aber Verhaftungen im Vorfeld verhindert.

      Siehe Anis Amri. Als du das gelesen hattest, fragst du dich: Was kann man in Deutschland alles anstellen, und wird trotzdem nicht verhaftet. Der Kerl hatte ja dermaßen viel auf dem Kerbholz und lief trotzdem frei rum.

      So traurig wie das Schicksal des Mädchens ist, so sollte man das trotzdem nicht als Anlass nehmen, nach immer mehr Überwachung zu rufen. Gute Polizeiarbeit (beinhaltet vor allem mehr Mitarbeiter und bessere Bezahlung) hätten das auch aufgeklärt.
    • *Nobbi* schrieb:

      fori schrieb:

      Bei Überwachung geht es um Angemessenheit.
      Die bei der Aufklärung von Straftaten zutrifft.Du gehst zu Deiner Bank oder an einen Bargeldautomaten um Bargeld abzuheben?
      Was gibt es da?
      Richtig, Kameras.

      Oder in Kaufhäusern?
      Oder an Tankstellen?
      .....
      Eigentum schützen ist doch o.k. Soziale Brennpunkte (zeitbegrenzt!) zu überwachen finde ich auch o.k. Die Gefahr lauert woanders. siehe#1



      MichiW schrieb:

      Wieso soll mich das belasten wenn mein Kennzeichen von einer Kamera aufgezeichnet wird. Was habe ich da für Nachteile. Im Gegenteil ich finde so etwas gut dann werden vielleicht welche aus dem Verkehr gezogen die nicht rein gehören.
      Genau diese Denkweise will der Orwellsche Staat mit 'BigData'. Schade dass Du Dir Deine Fragen nicht kritisch selbst beantworten kannst.

      Zum Thema: China über 'Social-credit-points' die Du Dir als braver Bürger sammeln kannst wenn Du auch nachts um 3 Uhr brav an der Fußgängerampel bei rot stehen bleibst ;-)

      faz.net/aktuell/wirtschaft/chi…eberwachung-15303648.html
      Glaube mir, dass eine Stunde der Begeisterung mehr gilt, als ein Jahr einförmig dahin ziehenden Lebens. " ( Christian Morgenstern )
    • MichiW schrieb:

      Mit den kleinen Dingen fängs an und dann braucht man sich nicht wundern wenn überwacht werden muss. Ich hab gelernt mich an Vorgaben und Gesetze zu halten. Das ist in der bei den meisten der heutigen Bevölkerung nicht mehr so.

      Glaube ich nicht. Sicher ist der Prozentsatz höher. Aber im Grunde genommen ist der größte Teil der Bevölkerung OK, sonst hätten wir hier ganz andere Zustände ala Bronx.
    • @SAW In dem 'Fall Rebecca' scheint es, egal wie es ausgeht, noch juristische Auswirkungen geben.
      Die Sherrifs von Berlin und Brandenburg sind sich offenbar nicht so ganz grün. Der eine empört sich über den anderen. Insbesondere über die Fahndungsmethode und den leichtfertigen Veröffentlichungen in den (Boulevard-)Medien...
      Glaube mir, dass eine Stunde der Begeisterung mehr gilt, als ein Jahr einförmig dahin ziehenden Lebens. " ( Christian Morgenstern )
    • Bist du schon mal zu Fuß in der Stadt unterwegs gewesen. Oder hast du schon mal gesehen das ein Halteverbotsschild bewirkt das kein Auto dort steht. Auch hört man immer wieder im TV das Unfälle am geschlossenen Bahnschranken passieren. Das ist nur eine kleine Auswahl.
      Mit einem Du,Du,Du kann man heute keinen mehr beeindrucken. Für eine Kontrolle gibt es viel zu wenig Personal.
      Einfach alles ausprobieren ist spannender als jedes PC-Spiel.
    • MichiW schrieb:

      Bist du schon mal zu Fuß in der Stadt unterwegs gewesen. Oder hast du schon mal gesehen das ein Halteverbotsschild bewirkt das kein Auto dort steht. Auch hört man immer wieder im TV das Unfälle am geschlossenen Bahnschranken passieren. Das ist nur eine kleine Auswahl.
      Mit einem Du,Du,Du kann man heute keinen mehr beeindrucken. Für eine Kontrolle gibt es viel zu wenig Personal.

      Das war nie anders.

      Und hör auf mit TV. Da läuft nur noch billigster Sensations- und Boulevard-Journalismus.

      Siehe gerade in dem Fall Rebecca. So eine respektlose Berichterstattung. Das muss für die Eltern grausam sein.

      Am schlimmsten fand ich vorgestern einen Bericht auf T-Online, dass das ZDF eine bessere Quote bei Aktenzeichen hatte. Tiefer kann man als Journalist nicht mehr fallen, um so etwas überhaupt in Zusammenhang zu bringen und darüber zu berichten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von EstherCH ()

    • MichiW schrieb:

      Mit einem Du,Du,Du kann man heute keinen mehr beeindrucken.
      ja vielen dank für die Antiautoritäre Erziehung die viele praktiziert haben.Wie soll ein Bengel ,dem alles verziehen und zurecht gerückt wurde,auf ein Leben mit allen Konsequenzen vorbereitet sein?
      Es gibt auch einen Unterschied ,ob wir früher an der Ampel mal mit den durchaus schnellen ,GTI , Manta Co , mal kurz Gas gegeben haben und der heutigen Genration ,die mit 160 durch die Stadt fetzt.Das alles ,ist eben viel rücksichtsloser geworden.
      Gruß Maco