Der (T)Euro

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    • Hallo ravenheart,

      ravenheart schrieb:


      Aber NUR, weil der Oldi-Müller gierig war! Hätte er weiterhin für 1 Brot gemahlen, wäre aller gut geblieben...
      Der Oldi-Müller war bestimmt nicht gierig. :pfeifend:

      Das Problem liegt an den Zinsen.
      Heute bezahlen wir ca. 50% Zinsen auf alle Produkte die wir kaufen, Tendenz ist steigend.

      Bei deinem Modell fehlen die Zinsen, es gab ja schon Versuche ohne Zinsen zu wirtschaften.

      Zur Zeit ist es in deinem Modell so, der Oldi-Müller verdient beim Tischler, Bauer usw. 50% mit.

      Der Tischler oder Bauer kann nie genug arbeiten, denen geht es immer schlechter.
      Aber dem Oldi-Müller geht es immer besser, der hat keine Ahnung was er mit dem Geld machen soll.

      Eine neue Mühle bauen?
      - Schlechte Idee, der Müller produziert ja nicht mehr Mehl.
      - Mehr Mehl braucht der Bäcker auch nicht.'

      ....

      Tschau
    • Zinsen sind eine Erfindung derer, die (woher auch immer) Geld ÜBER hatten, und nun mit dem Geld noch mehr Geld verdienen wollten, OHNE dafür -Ware, Arbeit oder Dienstleistung- als Gegenleistung zu bieten, also banal: Das Geld SELBER zur WARE zu machen.
      Und genau DAMIT begann der Kreislauf aus den Fugen zu geraten, denn damit begann die Inflation.

      Wenn die Ware "Geld" höher gehandelt wird als es WERT ist, nämlich als die Ware "Brot" (für die das Geld ja eigentlich nur ein "Platzhalter" ist), genau dann klafft zwischen Realwert und Marktwert eine Lücke. Und die muss irgendwo eingespart - oder wiederbeschafft werden - ergo: Das Brot wird teurer, der Bäcker wird ärmer - oder beides...

      Mein Modell braucht keine Zinsen!
      Das reden Dir nur die Bänker ein, weil die davon leben.

      Eine neue Mühle bauen?
      - GUTE Idee!
      Als es noch keine Banken gab, die z.B. den Neubau einer im Sturm umgefallenen Mühle finanzierten, haben alle Dorfbewohner mit angepackt und einfach eine neue Mühle gebaut. Im eigenen Interesse, denn ohne Mühle klein Mehl und ohne Mehl kein Brot. Und wenn das Dorf wuchs und man brauchte eine zweite Mühle, wurde eben gemeinsam noch eine gebaut.

      Du hast doch bestimmt auch schon mal jemandem privat geholfen.. Umzug, Tapezieren, im Garten, was auch immer...
      Hast Du dafür Zinsen verlangt?
      Nö, wette ich.
      Und bist Du dadurch ärmer geworden?
      Nö, eher reicher, wette ich. Reicher an Zufriedenheit und an Freundschaft.

      Problematisch wird es auch da erst dann wieder, wenn die Gier dazu kommt!
      Wenn Müller 1 es Müller 2 nicht GÖNNT, dass die Hälfte des Getreides bei DEM gemahlen wird! Wenn Müller 1 (der Oldi-Müller wieder :lol: ) unbedingt für SICH noch eine zweite Mühle will, um Müller 2 die Kunden abzuwerben!
      Dann sagen die Dorfbewohner nämlich "Dann bau die man schön selber!". Und DANN erst braucht er ne Bank. Ohne Gier könnte der Bänker das Geld auf dem Marktplatz feil bieten wie Sauerbier... niemand hätte Bedarf daran!

      Rabe

      PS: Ich weiß, dass der Ansatz - in dieser STARK vereinfachten Form - naiv ist! es ist KEIN 1:1 umsetzbarer Wirtschaftsentwurf - aber es ist ein Ansatz zum Nachdenken und Weiterspinnen, denn unsere momentane wachstumsbasierte Marktwirtschaft ruiniert uns UND unsere Resssourcen, also brauchen wir dringend Alternativen dazu!! Und Veränderungen beginnen im Kopf!
      ;-)
      Computer setzen logisches Denken fort!
      Unlogisches auch....

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von ravenheart ()