Diskussion über SUVs

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    • Herbert Schönlau schrieb:

      EstherCH schrieb:

      Ist wie eine Krankheit, man kriegt das Benzin nicht mehr aus dem Blut.
      Das ist allerdings relativ zu sehen, liebe Esther. Als ich noch berufstätig war bin ich jährlich um die 120.000 km gefahren. Heute ist von dem "Benzin im Blut" nichts übrig geblieben. Muß aber weiterhin Unmengen an Kilometer schrubben. Meine Frau ist letzten Oktober schwer erkrankt und wir fahren im Jahr mehrere Kliniken in Deutschland an, wo sie therapiert werden kann. Da kommen gut und gern 40.000 km zusammen.Zur Diskusion SUV möchte ich auch etwas beitragen. Wie ich schon schrieb, ist meine Frau schwer erkrankt, und ich mußte mich damals nach einem anderen Auto umschauen. Unsere Stufenhecklimousine hat einfach nicht den benötigten Platz gehabt. Ein SUV, dachte ich, wäre jetzt angebracht. Höherer Einstieg und mehr Platz. Mit dem Einstieg hätte es gepaßt, aber mehr Platz, da hatte ich mich getäuscht. Auch die viel gepriesene größere Rundumsicht, alles Quatsch. Habe mir diverse Marken angesehen und probegefahren, nicht einer hat mich überzeugt. Die meisten hatten "Sehschlitze" anstatt Fenster, und dicke A- und B-Säule. Also Rundumsicht, nun ja. Kofferraum (wenn man bei diesen Dingern überhaupt davon sprechen kann) ist ein Witz. Jeder Kombi ist darin größer auch ohne umgelegter Rückbank. Lange rede kurzer Sinn, hängen geblieben bin ich bei einem Meriva. Mit umgeklappter Rückbank paßt genug Gepäck und ganz wichtig der Rollstuhl ohne Probleme rein. Auch der Einstieg ist optimal. Wozu also (und das sage ich ganz bewußt) so eine Protzkiste, wo ich auch die Rückbank umlegen müßte?
      Meine ganz persönliche Meinung, ein SUV ist etwas für Leute (Männer) die glauben, von der Natur benachteiligt zu sein. Und wenn ich diese ach so tollen Fahrer täglich auf der Straße sehe, die können ja noch nicht einmal richtig einparken, auch wenn es längs zur Fahrbahn ist. Da stellen sich mir manchmal die Nackenhaare hoch. Aber jeder so, wie er kann.
      Ich hoffe, ich bin jetzt niemanden auf die Füße getreten, ist nur nach diversen Wahrnehmungen meine ganz persönliche Meinung dazu.
      Hast du es schon mal mit einem Van bzw. einem Kleinbus probiert?
    • Schwabenpfeil! schrieb:

      Ich habe meinen Kastenwagen, einen MB 210 D geliebt
      Ich liebe meinen MB 208 D noch immer :-) Hoffentlich bald mit H-Kennzeichen!

      Zur Diskussion:
      Da sind wirtschaftliche Interessen im Spiel.
      Bei der betuchten Kundschaft die sich einen SUV leisten können gibt es mehr zu verdienen als z.B. beim 3 Liter Auto für die Masse.
      Also werden SUVs beworben.

      Altes Lied: Der Mensch vergleicht sich. Von Kindesbeinen an. Auf diesen Kaufreflex lässt sich immer bauen.
      Glaube mir, dass eine Stunde der Begeisterung mehr gilt, als ein Jahr einförmig dahin ziehenden Lebens. " ( Christian Morgenstern )
    • Schwabenpfeil! schrieb:

      Auf der Autobahn vielleicht, im Stadtverkehr wirst Du das nicht erreichen können.
      Falsch, das war realistischer Mischverkehr, AUCH die testweise spritsparende Fahrweise, die tatsächlich zu 5,9 l/100 geführt hat.
      Der Autobahnanteil beläuft sich im Durchschnitt auf 160 - 320 km/Woche, der Rest sind Fahrten von 10 km oder weniger.

      Unter 7 l/100 schafft er zuverlässig seit 2 Jahren. Nur im Urlaub (Mittelgebirge) waren es dies Jahr 7,2 l/100....

      Es handelt sich um einen Hundai Tucson (2017 ausgelaufene Modellreihe, 120 PS)...

      Rabe

      PS: Auswahlgründe: Meine Frau ist sehr klein und profitiert von der höheren Sitzposition. Außerdem wohnen wir auf dem Land, die nächsten Einkaufsmöglichkeiten sind 5 km entfernt, und die große Ladefläche ist für den wöchentlichen Großeinkauf angenehm...

      PPS: Es geht mir nicht darum, jemanden vom SUV zu überzeugen, ich verwahre mich nur gegen diffamierende Falschaussagen!
      Computer setzen logisches Denken fort!
      Unlogisches auch....
    • meierkurt schrieb:

      Sicherheitssysteme sind meiner Meinung nach nicht das Nonplusultra. Wenn man irgendwann mal für jeden Keks nen Assistenten hat, lässt die Aufmerksamkeit nach. Dafür steigt die Bereitschaft, Gas zu geben.
      Das ist eine Pauschalaussage, die mal wieder jeden Autofahrer in dasselbe Schema presst. Bei dem heutigen dichten Verkehr und den manchmal unzähligen Informationen, die innerhalb kürzester Zeit beachtet und verarbeitet werden müssen, braucht es nur eine Sekunde, die entscheidend sein kann, ob es knallt oder nicht. Ein gutes Assistenzsystem kann dann schon hilfreich sein.
      Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)
    • Ich denke bei den Assistenzsystemen ist es so, der Appetit kommt beim essen. Das eine magst, das andere nicht. Und Werkzeuge sind für genau bestimmte Anwendungen da. Der Rückfahrsensor piept schneller ab genau 30cm Distanz. Bei geradeaus. Tiefgarage. Ist doch was! Optiert!

      Wo steht, SUVs hätten mehr oder bessere Assistenzsysteme??
    • Oldviking schrieb:

      Um so mehr Spielereien verbaut sind , desto weniger benutzen die Leute ihr Gehirn.
      Auch wieder eine völlig unqualifizierte Pauschalisierung. Es geht nicht um Spielereien, sondern um die Sicherheit.

      EstherCH schrieb:

      Das ist eine Pauschalaussage, die mal wieder jeden Autofahrer in dasselbe Schema presst. Bei dem heutigen dichten Verkehr und den manchmal unzähligen Informationen, die innerhalb kürzester Zeit beachtet und verarbeitet werden müssen, braucht es nur eine Sekunde, die entscheidend sein kann, ob es knallt oder nicht. Ein gutes Assistenzsystem kann dann schon hilfreich sein.
      Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)
    • Tja, so pauschal wie du es hinstellst ist es aber nicht.

      Gerade bei Teslas "Autopiloten" siehst du doch, dass die Leute Assistenten ein- und das Hirn ausschalten. Klar wird überall darauf hingewiesen, dass der Fahrer eingreifen (können) muss. Und trotzdem wird blind in die Technik vertraut.

      Es gab auch schon Fälle von Tempomat mit Abstandsbegrenzer, wo der Wagen auf der Autobahnabfahrt dann Vollgas gab und der Fahrer nicht aufmerksam war.

      Oder schau dir die Lichtassistenten an. Die Leute stellen auf Automatik, dafür wird das Licht dann nicht mehr eingeschaltet, wenn es sein müsste, weil der Assistent die Situation nicht erkennt.

      Unser Toyota hat ein Verkehrszeichenerkennungssystem. Das arbeitet so zuverlässig, da ist ein Würfelbecher genauer. Z. B. Tempo 70 vor dem Ort gilt dann minimal bis Ortsende, weil das Eingangsschild nicht erkannt wird. Oder Tempo 10 auf dem Parkplatz des Discounters wird als gültig erkannt für die Hauptstraße.

      Mir wird schlecht, wenn so unzuverlässige Technik irgendwann autonom fahren soll.
    • meierkurt schrieb:

      Gerade bei Teslas "Autopiloten" siehst du doch, dass die Leute Assistenten ein- und das Hirn ausschalten. Klar wird überall darauf hingewiesen, dass der Fahrer eingreifen (können) muss. Und trotzdem wird blind in die Technik vertraut.
      Da gebe ich Dir absolut recht. Das Problem ist aber hier der sogenannte "Autopilot". Das verwechseln die Fahrer offenbar mit einem Autopiloten im Flugzeug. Und das ist eine andere Liga, als hilfreiche Sicherheitssysteme in einem "normalen" Auto.

      Von sowas rede ich aber nicht, sondern z. B. von der Radfahrer- und Fussgängererkennung. Ich bin zum Glück noch nie in die Lage gekommen, herausfinden zu müssen, ob mein Auto auch wirklich bis zum Stillstand abbremsen würde, aber jedenfalls die akustische Warnung funktioniert einwandfrei und zuverlässig. Das heisst nun aber nicht, dass ich mir die Gegend anschaue, ich bin aber einfach froh zu wissen, dass ich in einer Ausnahmesituation bzw. im Notfall rechtzeitig gewarnt würde.

      Was die Verkehrszeichenerkennung betrifft: Ich bin jahrelang immer genau dieselbe Strecke zur Arbeit gefahren. Eines Tages wurde auf einem Strassenabschnitt die Geschwindigkeitsbegrenzung herabgesetzt. Das hätte ich ohne Verkehrszeichenerkennung glatt übersehen - Gewohnheitstier halt.

      Vollpfosten auf der Strasse gab es immer und wird es immer geben, mit oder ohne Assistenz- und Sicherheitssysteme. Das ist aber kein Grund, die Autofahrer pauschal und grundsätzlich der Unaufmerksamkeit zu bezichtigen, sobald sie solche Systeme in ihren Autos haben, oder die Systeme als sinn- und nutzlos abzutun.
      Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von EstherCH ()