Edeka bietet erneut preiswerte Produktschlüssel für verschiedene Microsoft-Produkte

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    • Edeka bietet erneut preiswerte Produktschlüssel für verschiedene Microsoft-Produkte

      Neu

      Es ist mal wieder soweit. Nachdem Edeka bereits im August preiswerte Produktschlüssel für Windows und Office anbot, wiederholt sich aktuell das Angebot. So kostet aktuell beim Supermarkt ein Aktivierungsschlüssel für Windows 10 Pro lediglich 39,99 Euro statt der üblichen 259 Euro und Microsoft Office 2019 Standard landet für 195 Euro im Einkaufswagen. Wie immer stellt sich bei diesen Angeboten die Frage nach der Rechtmäßigkeit. Sind das nun wirklich legale Lizenzen? Wie bereits im August gibt es auf diese Frage keine eindeutige Antwort, was nicht zuletzt auch an Microsoft liegt. Die Lizenzschlüssel stammen erneut von Lizengo und natürlich versichert der Händler erneut, das alles seine Ordnung habe und man nur ungebrauchten Lizenzen anbiete.

      Kurz zum Verständnis: Ein Produktschlüssel ist keine Lizenz! Windows und Office lassen sich damit aktivieren, man ist damit aber noch nicht sicher nicht im Besitz einer Lizenz.

      Das c´t-Magazin hat sich nun auch der Thematik angenommen und darüber einen langen Artikel geschrieben. Neue Erkenntnisse bringt der Artikel nicht. Auch Günter Born schreibt in seinem Blog erneut über das Thema und geht dabei auch auf den Artikel der c´t ein. Es ist und bleibt eine Grauzone und selbst Microsoft sieht sich nicht in der Lage für eine eindeutige Klärung zu sorgen, oder sie wollen es einfach nicht. Günter Born bringt es mit diesem Satz auf den Punkt:

      Der Handel mit Lizenzkeys ist wohl nicht illegal, ob man aber als Käufer eine legale Lizenz mit dem Key erwirbt, bleibt weiter offen und dürfte in den meisten Fällen mit Nein beantwortet werden.

      In den meisten Fällen wird man also keine Lizenz haben. In den meisten Fällen bedeutet aber eben auch, dass man manchmal eben doch eine Lizenz erwirbt. Fazit: Es bleibt alles beim Alten. Nix genauer weiß man nicht. ;-)

      ► Artikel der c´t: heise.de/ct/artikel/Microsoft-…m-Supermarkt-4537883.html
      ► Artikel von Günter Born: borncity.com/blog/2019/10/07/n…ffice-lizenzen-bei-edeka/
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      »Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.«
      Johann Wolfgang von Goethe.
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      Wenn ich das sehe das Aktivierungsschlüssel öffentlich "billig" verkauft werden was ist dann anders wenn ich mir im Internet so einen Schlüssel noch erheblich billiger bestelle. Dann hab ich nicht so viel Geld verloren wenn er nicht mehr funktionieren sollte weil Microsoft etwas dagegen macht.
      Einfach alles ausprobieren ist spannender als jedes PC-Spiel.
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      V40 schrieb:

      Wie kann ich denn sehen ob mein PC eine Lizenz hat und nicht nur durch den Produktschlüssel aktiviert wurde?
      Indem Du folgendes tust: Einstellungen -> Update und Sicherheit ->Aktivierung

      Dort müsstest Du dann sehen, dass Windows mit einer digitalen Lizenz aktiviert wurde.

      Wobei Du wissen musst, dass der Produktschlüssel die Lizenz ist.

      MichiW schrieb:

      Wenn ich das sehe das Aktivierungsschlüssel öffentlich "billig" verkauft werden was ist dann anders wenn ich mir im Internet so einen Schlüssel noch erheblich billiger bestelle. Dann hab ich nicht so viel Geld verloren wenn er nicht mehr funktionieren sollte weil Microsoft etwas dagegen macht.
      Im Prinzip liegst du völlig richtig. Leider kommt es hin und wieder jedoch vor, dass mit geklauten Kreditkarten, PayPal-Konten etc. solche Schlüssel gekauft und dann weiterverkauft werden. Bis die Meldung beim Ursprungsverkäufer angekommen ist vergeht sehr viel Zeit, gerne auch mal bis zu 6 Monaten. Gerade auf eBay muss man höllisch aufpassen. Wir kaufen daher unsere Produktschlüssel bei einem anderen Händler. Dort zahlen wir für einen Schlüssel c.a 12€. Legal, sicher, günstig.

      LG C
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      Adell Vállieré schrieb:

      Wobei Du wissen musst, dass der Produktschlüssel die Lizenz ist.
      Nein, das ist eben nicht so! Der Produktschlüssel ist der Autoschlüssel, Eigentümer des Autos bist Du aber erst wenn Du auch den Fahrzeugbrief (Lizenz) hast.

      Mit dem Produktschlüssel kannst Du Windows aktivieren, der Hinweis auf die digitale Lizenz ist aber noch keine Bestätigung Deiner Lizenz! Um das zu klären müsste man sich an Microsoft wenden, an den PID-Service. Die prüfen dann den Schlüssel und die Lizenz. Im privaten Bereich wird das aber keiner mache und schon gar nicht wenn es um einen Billig-Key geht. Schließlich könnte die Prüfung von Microsoft ja auch negativ ausfallen und dann wäre mein Key gesperrt. Also macht man nichts und freut sich wenn die Aktivierung klappt.

      Für 195 Euro würde ich mir aber keinen Office-Key kaufen ohne einen 100%igen Nachweis einer dazugehörigen Lizenz zu haben. Wenn es dann doch mal ein Problem gibt wäre ich darauf angewiesen, dass mir der Händler einen neuen Key schickt. Sollte das nicht geschehen, z.B. weil es den Händler inzwischen nicht mehr gibt, bin ich eben der Depp vom Dienst und das Geld ist futsch.

      Adell Vállieré schrieb:

      Wir kaufen daher unsere Produktschlüssel bei einem anderen Händler. Dort zahlen wir für einen Schlüssel c.a 12€. Legal, sicher, günstig.
      Glaubst Du. Du hast doch sicher noch nie die erforderliche Erschöpfung beim Händler angefragt und Dir diese Bescheinigen lassen. Du (nicht der Verkäufer) müsstet im Zweifel gegenüber Microsoft die Erschöpfung nachweisen können.


      MichiW schrieb:

      Wenn ich das sehe das Aktivierungsschlüssel öffentlich "billig" verkauft werden was ist dann anders wenn ich mir im Internet so einen Schlüssel noch erheblich billiger bestelle. Dann hab ich nicht so viel Geld verloren wenn er nicht mehr funktionieren sollte weil Microsoft etwas dagegen macht.
      Das ist der Knackpunkt bei der Geschichte. Wenn ich für rund 15 Euro einen Key bekommen kann, hält sich das Risiko in Grenzen.

      Um das Thema so einigermaßen zu verstehen, solltet Ihr Euch mal diese Artikel aufmerksam durchlesen. Eigentlich muss man es nur noch verstehen und da sich nicht mal die Juristen in allen Punkten einig sind, kann man das eigentlich nicht vollumfänglich kapieren. :-D

      Edeka, lizengo und die verkauften Microsoft-Lizenzen – Teil 1
      Fallen beim Online-Softwarekauf – Teil 2
      Fallen beim Online-Softwarekauf: Lizenzhürden – Teil 3
      Fallen beim Online-Softwarekauf: Die Lizenzfrage – Teil 4
      Falle: Billige Software-Lizenzen – neue Erkenntnisse – Teil 5
      Falle: Inkassoforderung nach Kauf von Gebrauchtsoftware im Amazon Marketplace – Teil 6
      Fallen beim Online-Softwarekauf: Neue Erkenntnisse – Teil 7
      Neues zu Fallen bei (Office-)Lizenzen bei Edeka – Teil 8
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    • Neu

      Aber um einem Missverständnis vorzubeugen. Damit kann ich nicht ermitteln, ob ich eine gültige Lizenz habe.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von EstherCH ()

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      Schwabenpfeil! schrieb:

      Nein, das ist eben nicht so! Der Produktschlüssel ist der Autoschlüssel, Eigentümer des Autos bist Du aber erst wenn Du auch den Fahrzeugbrief (Lizenz) hast.
      Richtig. Da habe ich in der Hektik etwas verwechselt. Bei der meisten Software ist aber so, dass Du nur die Lizenz zur Nutzung bekommst, aber die Software nicht in deinen Eigentum übergeht. Bei einem Auto ist das anders.

      Schwabenpfeil! schrieb:

      Um das zu klären müsste man sich an Microsoft wenden, an den PID-Service. Die prüfen dann den Schlüssel und die Lizenz. Im privaten Bereich wird das aber keiner mache und schon gar nicht wenn es um einen Billig-Key geht. Schließlich könnte die Prüfung von Microsoft ja auch negativ ausfallen und dann wäre mein Key gesperrt. Also macht man nichts und freut sich wenn die Aktivierung klappt.
      Ich kann nicht für alle sprechen, aber auf uns trifft Deine Aussage zu! Besonders bei Betriebssystemsoftware oder Office-Produkten lassen wir die Schlüssel und Lizenzen auf Richtigkeit prüfen. Wir senden den Schlüssel, samt Rechnung und eine Eidesstattliche Versicherung an Microsoft. Wir mussten auch bisher nie länger als 24 Stunden auf eine Rückmeldung warten. Die Rückmeldung verlief dabei kein einziges mal negativ.

      Schwabenpfeil! schrieb:

      Glaubst Du. Du hast doch sicher noch nie die erforderliche Erschöpfung beim Händler angefragt und Dir diese Bescheinigen lassen. Du (nicht der Verkäufer) müsstet im Zweifel gegenüber Microsoft die Erschöpfung nachweisen können.
      Wir schicken die Originalrechnung unseres Verkäufers mit an Microsoft, die bestätigen uns dann die Echtheit. Die erforderliche Erschöpfung musste ich bisher also nie erfragen. Ich kann daher nur von unserem vertrauten Händler berichten. Logischerweise kann dies bei anderen Händlern natürlich ganz anders und falsch ablaufen.

      LG C
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      Adell Vállieré schrieb:

      Besonders bei Betriebssystemsoftware oder Office-Produkten lassen wir die Schlüssel und Lizenzen auf Richtigkeit prüfen.
      Perfekt! :top:

      Adell Vállieré schrieb:

      Bei einem Auto ist das anders.
      Klar, das war ja auch nur ein Beispiel um den Unterschied zwischen einem Key und einer Lizenz zu erklären.
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      Hä? Bin ich nun völlig veraltet, oder denkt IHR zu kompliziert...

      Ich gebe zu, ich habe schon lange keine Lizenz mehr gekauft. Die letzte war für WIN 7, das Update auf WIN 10 ging dann automatisch.

      Aber als ich mich das letzte Mal damit beschäftigt habe, war es GANZ einfach:

      die LIZENZ war der irisierende Lizenz-Aufkleber, der mit der CD (oder CD-los, mit dem Key) erworben wurde. Punkt. (Für das automatische WIN 10 fungierte der alte WIN 7-Aufkleber weiterhin als Lizenz!)

      heise.de/ct/zcontent/13/01-hoc…ages/Aufkleber.bdb_PR.jpg

      Kein Aufkleber, keine Lizenz, kein Recht, einen Key zu verwenden. So einfach.

      Ist das nicht mehr so? Wenn doch: Sachlage klar.

      Rabe
      Computer setzen logisches Denken fort!
      Unlogisches auch....
    • Neu

      ravenheart schrieb:

      Ist das nicht mehr so? Wenn doch: Sachlage klar.
      Nicht bei Lizenzhändlern die gebrauchte Win 10 Lizenzen handeln.

      Es gibt neben oben genannten auch noch den Windows 10 Systembuilder:
      Wenn das so ist wie bei Windows 8.1 Systembuilder dann ist es ein Kuvert das aufgerissen werden muss, der Key ist im Prinzip ein Hologramm (Holografischer Key).

      Der Systembuilder ist neben der Lizenz von der Microsoftwebseite eine Möglichkeit eine Lizenz direkt vom Hersteller Microsoft zu erwerben. Nur eben billiger.
    • Neu

      In Deinen Links ist auch vom Lizenzaufkleber die Rede.

      Zitat:

      Bitte beachten: Vorsichtiger Umgang mit dem Lizenzaufkleber!
      Wenn du den Produktkey auf den neuen Lizenzaufklebern vollständig lesen möchtest, musst du diesen „freirubbeln“ (ähnlich einem Rubbellos). Bitte tu dies vorsichtig. Es kann immer wieder vorkommen, dass der aufgedruckte Key nach zu kräftigem Rubbeln nicht mehr lesbar und die Windows Lizenz damit nutzlos ist.

      Zitatende


      Also: Sachlage klar... oder?

      Rabe
      Computer setzen logisches Denken fort!
      Unlogisches auch....
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      Schwabenpfeil! schrieb:

      Der Handel mit Lizenzkeys ist wohl nicht illegal, ob man aber als Käufer eine legale Lizenz mit dem Key erwirbt, bleibt weiter offen und dürfte in den meisten Fällen mit Nein beantwortet werden.

      In den meisten Fällen wird man also keine Lizenz haben

      Adell Vállieré schrieb:

      Wobei Du wissen musst, dass der Produktschlüssel die Lizenz ist.
      Mir ist ganz wirr wenn ich das lese .... ;-) aber die Erklärung von Schwabenpfeil mit Autoschlüssel und Kfz Brief bebildert es ganz gut :-)

      So sieht es aus, alles o.k. bei mir?

      Glaube mir, dass eine Stunde der Begeisterung mehr gilt, als ein Jahr einförmig dahin ziehenden Lebens. " ( Christian Morgenstern )