Onlinehändler 2018: 20 Millionen Retouren in den Müll

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    • Onlinehändler 2018: 20 Millionen Retouren in den Müll

      Eine Schande, was da im Onlinehandel passiert. Onlinehändler nehmen ungefragt und anstandslos nicht gewünschte oder falsch bestellte Ware wieder zurück. Das ist ja in Ordnung. Aber, was machen sie dann mit dieser "gebrauchten Ware? Zu 40 Prozent wird sie dann weggeworfen, anstatt sie beispielsweise zu karitativen Zwecken weiterzugeben. Allein in Deutschland sind das dann 7,5 Millionen Artikel und das passiert nur, weil aus Profitgründen, für die Konzerne eine Wiederverwertung oder Abgabe an soziale Vereine sich nicht rechnet! Ich wiederhole: Das ist eine Schande!

      Quelle: t3n
      Internetter Gruß
      Günther ...Oldie But Even Goldie....
      Komm an den Bodensee und fühle Dich unter netten Leuten wohl!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Guepewi ()

    • Naja, so schwerfällig wie die meisten sozialen Vereine agieren, kann man die Firmen schon verstehen.

      Keine Leute, keine Fahrzeuge oder kein Platz zum Lagern, jedenfalls in einem angemessenem Zeitrahmen sind nur ein paar der Probleme.

      Nichtsdestotrotz, es wäre schon besser für unsere Umwelt, wenn der Onlinehandel da mehr tut, bzw. auch verdonnert wird was zu tun.
      Gruß Thomas

      "Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen – Aber sie ist nicht Open Source, d. h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
      ComputerInfo für PPF
    • Guepewi schrieb:

      ob es der Allgemeinheit schadet
      Aber die ist doch Schuld an dieser "Geiz ist Geil" Mentalität. Hat alles 2 Seiten, die wir uns aber langsam nicht mehr leisten können/sollten.
      Gruß Thomas

      "Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen – Aber sie ist nicht Open Source, d. h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
      ComputerInfo für PPF
    • Guepewi schrieb:

      Onlinehändler nehmen ungefragt und anstandslos nicht gewünschte oder falsch bestellte Ware wieder zurück.
      Schön wär's...
      Kann ich leider NICHT bestätigen.

      Ein beim führenden holländischen Versandhändler für Caravan-Zubehör bestelltes Vorzelt wurde nur teilweise ausgepackt (nur Dachteil), 2 min in die vorgesehene Rinne des (fabrikneuen!) Wohnwagens eingezogen, mit dem Ergebnis, dass sie nicht passt, sondern ca 60 cm LÄNGER ist als angegeben (nachgemessen!).

      Die Plane war unbeschädigt und nicht beschmutzt (fotografisch dokumentiert!).

      Trotzdem wurde die Rücknahme verweigert, Begründung: Durch das testweise Einziehen wäre sie benutzt und damit nicht mehr neuwertig. Ein Retourenschein wurde verweigert.

      Und das, obwohl in den AGB eindeutig steht:
      Zitat
      Wird ein Artikel innerhalb der Widerrufsfrist von 30 Tagen retourniert oder wird eine Reklamation innerhalb dieser 30 Tage als berechtigt befunden, dann überweisen wir den Ankaufbetrag automatisch zurück. Die Retourkosten von normaler Bestellungen, die mit DPD versendet werden, übernimmt Ob..[Firmenname]. [...]

      Das Produkt darf nicht über längere Zeit oder intensiv benutzt werden. Bei Artikeln mit sicht- oder merkbaren Gebrauchsspuren oder Verschleiß behalten wir uns das Recht vor, die Zurücknahme zu verweigern oder die Kosten mit der Zurückerstattung des Kaufpreises zu verrechnen. Schauen Sie sich das Produkt also ruhig an, so wie Sie es im Geschäft tun würden, nehmen Sie es aber nicht in Gebrauch, wie beispielsweise Zelten mit einem Zelt oder Wandern mit Wanderschuhen und so weiter.

      Folgen des Widerrufs
      Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens innerhalb vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. [...]

      Wir tragen die Kosten der Rücksendung der paketfähigen Waren (Waren, die Sie normal mit der Post an uns zurücksenden können).
      Zitatende

      Ich würde sagen: DAS ist eine Schande!

      Rabe
      Computer setzen logisches Denken fort!
      Unlogisches auch....
    • You see what you get.
      Diesen Satz habe ich vor längerer Zeit gelernt. Immer wenn es teuer wird, erinnere ich mich daran und gehe in ein Geschäft.
      (Und selbst dort bist du nicht sicher. In einem renommierten Fernsehapparategeschäft hatte jemand einen über 1000€ TV gekauft. Kurz nach Garantieablauf war er defekt, kein Ersatz.
      Unser Eisschrank, Gefrierschrank einer nahmhaften Marke, gab nach 2 J den Geist auf, Reparatur unwirtschaftlich, 750€ teurer Sperrmüll.)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von fori () aus folgendem Grund: Zuatz

    • ravenheart schrieb:

      Wir tragen die Kosten der Rücksendung der paketfähigen Waren (Waren, die Sie normal mit der Post an uns zurücksenden können).
      Zitatende

      Ich würde sagen: DAS ist eine Schande!
      Nach meiner Meinung hat die Ware bei dir einen Mangel und der Händler ist sogar verpflichtet den Mangel zu beheben. Das darf dich natürlich auch nichts kosten.

      Info: google.com/search?client=firef…llt%2C+haftung+bei+mangel
      Gruß Maco
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      Hüte dich vor allzu großen Höhen, nicht selten wird es eine Erfahrung, nach der nichts mehr kommt.
    • fori schrieb:

      You see what you get.
      Diesen Satz habe ich vor längerer Zeit gelernt. Immer wenn es teuer wird, erinnere ich mich daran und gehe in ein Geschäft.
      (Und selbst dort bist du nicht sicher. In einem renommierten Fernsehapparategeschäft hatte jemand einen über 1000€ TV gekauft. Kurz nach Garantieablauf war er defekt, kein Ersatz.
      Unser Eisschrank, Gefrierschrank einer nahmhaften Marke, gab nach 2 J den Geist auf, Reparatur unwirtschaftlich, 750€ teurer Sperrmüll.)

      Da haben wir auch tolle Erfahrungen.

      Bosch-Spülmaschine für 600 EUR. Kurz nach Ablauf der Garantie der erste Defekt: der Wärmetauscher. Getauscht für 250 EUR. Ein Witz. Die Butterbrotdosen vom Kik sind aus besserem Material.

      2 Jahre später der nächste Schaden. Die Elektrik stinkt nach Kurzschluss. Wenn es brennt und qualmt und hat gestunken, war es Gerät von Telefunken :-)

      Haben wir nicht mehr reparieren lassen. Heute haben wir eine türkische von Beko, die hat nur halb so viel gekostet und spült sogar wesentlich sauberer.

      Bei unserer Siemens Waschmaschine war nach 2 Jahren der Aquastop defekt. Kein Thema, lebenslange Garantie. Falsch gedacht, das bezieht sich nur auf Schäden, die der defekte Aquastop anrichtet. Also auf alles, was bereits durch die Hausratversicherung abgedeckt ist. Also leeres Versprechen.

      Alles gekauft beim lokalen Elektrohändler.
    • 1200 Euro Laptop 3 Monate nach der Garantie, 1000 Euro TV 6 Monate nach der Garantie........ Die neuen Geräte haben alle Garantieverlängerung auf 4 -5 Jahre, mal sehen, ob sich das rechnet.
      Gruß Maco
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      Hüte dich vor allzu großen Höhen, nicht selten wird es eine Erfahrung, nach der nichts mehr kommt.
    • Kommt immer drauf an.

      Z. B. bei der Spülmaschine wollte mir der Handwerker damals eine Reparaturversicherung andrehen. Die hätte ca. 80 EUR im Jahr für ein Gerät für 600 EUR gekostet. Und dazu wurde der Eigenanteil je Jahr Lebensdauer höher. Nach 5 Jahren hätte die Versicherung nur noch die Hälfte der Kosten für eine Reparatur bezahlt.

      Ein gutes Geschäft, vergleichbar mit dem Erlös aus Geschäften mit Prinzen aus Spamdonesien.
    • Ich habe in einer Großbäckerei eine Ausbildung gemacht.
      Da wurden viele Lebensmittel weggeworfen.
      Da hatte ich auch mal gefragt, wieso das nicht der Tafel gespendet wird.
      Das kann man nicht absetzen sagten die Fahrer dann.

      So wird es bei der Technik wohl auch sein.
      Wegwerfen kann man absetzen. Spenden nicht.
      Eine Schande ist das.
    • Bei Hardware die gespendet werden soll machen sich die Händler/Hersteller den Markt kaputt.

      Ich habe öfters Retourware von Quelle.at gekauft, in einem Laden der Retourware von denen günstig Anbot. Auch auf dem saisonal regelmäßigen Flohmarkt den ich damals frequentierte gab es einen Händler der auf Quelle spezialisiert war.
    • Bei Amazon gibt es das ja auch (Warehouse Deals).

      Mein Wohnzimmer PC ist auch davon, war ca. 15 % billiger. Und technisch/optisch 1a.

      Ich denke mal, was da wirklich vernichtet wird, sind entweder Billigartikel, wo sich der Aufwand einfach nicht lohnt. Oder Geräte, die von "Kunden" so verwarzt worden sind, dass es nicht mehr verkaufbar ist.

      Teilweise gibt es auch echte "Arschloch-Kunden". Gerade bei Amazon bestellen einige und schicken altes Zeug zurück. Z. B. einen teuren Intel i7 Prozessor und schicken den steinalten i3 zurück. Oder im NAS die Platten getauscht. So was fällt beim Bearbeiten der Rücksendungen nicht auf. Der nächste Kunde ärgert sich dann.

      In der ct wurde häufig von solchen Fällen berichtet.
    • meierkurt schrieb:

      Teilweise gibt es auch echte "Arschloch-Kunden". Gerade bei Amazon bestellen einige und schicken altes Zeug zurück. Z. B. einen teuren Intel i7 Prozessor und schicken den steinalten i3 zurück. Oder im NAS die Platten getauscht. So was fällt beim Bearbeiten der Rücksendungen nicht auf. Der nächste Kunde ärgert sich dann.
      Da sollte sich Amazon echt mal Gedanken darüber machen, das man so etwas nicht durchgehen lässt.
      Sogar bestraft.