Microsoft-Konto wird nun offenbar doch zur Pflicht

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    • Microsoft-Konto wird nun offenbar doch zur Pflicht

      Vor ein paar Wochen machte eine Meldung die Runde, in der ein Nutzer auf Reddit darüber schrieb, dass er bei der Neuinstallation von Windows 10 keine Möglichkeit mehr hatte, ein lokales Benutzerkonto auszuwählen. Stattdessen stand nur die Einrichtung eines Microsoft-Kontos zur Auswahl. Die Empörung war entsprechend groß, allerdings legte sich der Sturm schnell wieder, als Microsoft mitteilte, man habe diese Option nur bei einem kleinen Benutzerkreis getestet. Betroffen war zudem nur die US-Version. Nun gibt es allerdings neue Aufregung, denn offensichtlich zwingt Microsoft nun doch seine Anwender, ein Microsoft-Konto anzulegen. Paul Thurrott hat sich den Installationsvorgang genauer angesehen und in seinem Blog dokumentiert. Auch hier ist das Verhalten bisher nur in der US-Version bestätigt, es ist aber natürlich nur eine Frage der Zeit, bis das auch andere Sprach-Versionen treffen wird.

      Es gibt jedoch noch einen kleinen Trick. Unterbricht man während der Installation die Internetverbindung, erhält man bei der Einrichtung doch wieder die Option, mit einem lokalen Konto (Offlinekonto) fortzufahren. Das Vorgehen von Microsoft wundert mich nicht, und den Zwang, ein Konto anlegen zu müssen, kennen wir schon lange von Android und iOS. Dennoch wird diese Entscheidung bei den meisten Anwendern nicht gut ankommen.

      Quelle und weitere Infos unter: thurrott.com/windows/windows-1…n-windows-10-version-1909 (Englisch)
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      »Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.«
      Johann Wolfgang von Goethe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von EstherCH ()

    • So, wie ich das verstehe

      thurrott.com schrieb:

      Windows 10 version 1909 is, by all accounts, a very minor update. But there is one major change, at least for Windows 10 Home users. And it’s something you’ll only experience during the Out of Box Experience (OOBE) phase of Setup.
      betrifft es nicht nur die Neuinstallationen, sondern auch das 1909-Update, zumindest für Home-User.

      Mir wird das alles langsam echt zu blöd. Sollte es bald auch die deutsche Sprachversion betreffen, mag ich mich schon gar nicht mehr ärgern. Ändert ja auch nichts. Ich will ein sauber laufendes Windows, und für den Rest "Augen zu und durch". Irgendwann resigniert man einfach. :-(
      Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)
    • Ich finde das Microsoft-Konto auch kein wirkliches Hindernis und habe daher auch bei jedem Rechner eines angelegt. Würde es aber dennoch besser finden, wenn man als Anwender eben auswählen kann was man will. Aber wie gesagt, es gibt ja weiterhin einen Weg zum lokalen Konto. :-)
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    • EstherCH schrieb:

      Aber ich bin fast überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis auch das unterbunden wird.
      Möglich, aber wo siehst Du denn das Problem dabei? Für das Konto kannst Du Dir einen beliebigen Namen ausdenken.
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    • Ja stimmt, und es gab auch mal eine Version bei der man erst absichtlich ein falschen Kennwort oder eine falsche Mail-Adresse eingeben musste, damit einem dann die Option für ein lokales Konto angezeigt wird.
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    • Ich habe mal 2, 3 MS Konten angelegt, zu Zeiten, wo ich die PC´s auf Win10 "gehoben" habe. Aber seitdem bin ich ohne Anmeldung unterwegs. Wenn man allerdings, wie es hier auch schon gefallen ist, Android etc. nennt, da legt man auch ohne zu Mucken ein Konto an. :saint:

      Ich stelle mir gerade vor: Es nutzt wer einen PC fernab vom Internet. Wie soll der noch betrieben werden können, wenn ein MS-Konto Pflicht wird? :pfeifend:

      ***

      Ich installiere generell OHNE Internetzugang. Erst wenn ich mir sicher bin, dass der PC u.a. mit den Einstellungen des Defender fertig ist, bekommt der PC ´ne LAN-Leitung, dann erfolgt als erstes auch das Update des Defender ;-)
      LG Mac :super:

      Ich nutze nach Möglichkeit "Portable" Programme. So kann ich vieles von A nach B mitnehmen ;-)

      "Mein Dorf" ist älter als die Zeitrechnung :super:
    • Guten Tag!

      Jetzt bin ich wirklich erstaunt über Eure Reaktionen!
      Schon vor Jahren hatte ich hier einen Beitrag gelesen, der genau Dies vorhergesagt hatte, zumal Dies auch der erste Grundstein sein könnte Windows 10 künftig als Abo-Modell "weiter zu entwickeln". Der Zeitpunkt könnte nicht besser sein. Windows 7 läuft aus! Windows 8.1 steht vor dem Aus und hat nie die Verbreitung erreicht, welche Windows 7 oder XP erreichten.

      Spoiler anzeigen

      Kater schrieb:

      Könnte auch sein wie bei Apple?!
      10.1 bringt Neuerungen und verlängert den Support gegen Bares?


      Windows 10 hat schon seit Beginn den Versuch unternommen, die Nutzer mit ersichtlichen Verwirrungen der Anmeldeinformationen zu verunsichern und dazu "verleitet" sich für ein Microsoftkonto „zu entscheiden“, obwohl dies von Beginn an unnötig war. Erst wenn man in den Store "wollte", musste man sich offenbaren. Dies wurde später wieder abgeschafft, weil die Akzeptanz nicht entsprechend war. Jetzt wird halt ein neuer Versuch unternommen. Genau richtig, wo die Heise Phase des Abschiedsnehmen sich dem Ende neigt.
      Eins sollte dabei auch nicht vergessen werden! Microsoft ist ebenfalls ein Werbeanbieter, die mit dieser Sparte Geld verdienen möchten. Soweit zu "Kostenlos"!

      @Schwabenpfeil: man ist nur solange Anonym, solange man keine Kontodaten angeben muss! Wobei? Nicht wirklich, wenn man sich mit den ganzen Funktionen zur „Verbesserung von Windows“ auseinandersetzt. Aber lassen wir dieses Thema lieber ;-)

      UweF
    • Ja Uwe, wenn Du das Thema ansprichst, kannst Du nur verlieren! ;-) Gerade beim Thema "Windows spioniert uns alles aus", werden sehr viele Unwahrheiten per stille Post erzählt. Microsoft ist auch hier transparenter als Android und Apple und bietet dem Nutzer deutlich mehr Kontrolle als die anderen Systeme. Wenn Du wirklich der Meinung bist, dass Windows Deine Privatsphäre missachtet, dann musst Du den Stecker ziehen und auf Linux wechseln. Ich kenne einige Leute die über Microsoft schimpfen und im gleichen Moment auf ihren iPhone einen Post auf Facebook schreiben oder eine WhatsApp verschicken. Du weißt sicher, was ich meine. ;-) Aber Du hast recht, das Thema lassen wir lieber.

      Zurück zu Windows. Möglich, dass sie irgendwann ein Abo daraus machen. Was wäre da so schlimm daran? Dann bezahlt man pro Jahr eine bestimmte Summe, so wie man es jetzt z.B. mit seinem AV-Programm oder seiner Backup-Lösung macht. Auch hier schimpfen viele, während sie Abos bei Amazon Prime oder Netflix abschließen. Dieses mit zweierlei Maß messen finde ich teils schon beängstigend. Am Ende ist es immer eine Frage des Preises. Wenn Microsoft pro Jahr 100 Euro wollte, dann müssen sie mehr bieten als nur ein Windows-System. Das wissen sie aber auch selbst und wenn überhaupt. wird es irgendwann ein Microsoft 365 geben, welches neben Windows noch andere Dienste, wie z.B. Office enthält. Es wird aber sicher auch eine Schmalspurversion geben. Abo-Modelle sind bei Software unbeliebt, aber nicht immer sind wie auch wirklich schlechter.
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    • Man kann nicht nicht kommunizieren. Sagte schon Watzlawik, wenn ich ihn richtig geschrieben habe.
      Ich denke,
      Und bei EDV mit Internet gibt man doch auch seine ganzen Daten der Maschinen raus, die im PC vereint sind. Die einmal verbunden mit Klaradresse und aus ists mit der Anonymität.
    • SAW schrieb:

      Wer glaubt, ohne Konto wird weniger an Microsoft gefunkt, der irrt ohnehin gewaltig.
      Zumindest mir geht es nicht darum. Es ist mir echt egal, was da alles "gefunkt" wird.

      SAW schrieb:

      Das Konto ist ja auch mit Vorteilen verbunden.
      Die da wären? :-)
      Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von EstherCH ()

    • Vorteile sind z.B. die einfache Integration von OneDrive in den Explorer, oder die Geräteübergreifende Synchronisation von Daten und Einstellungen. Nützlich, wenn Du z.B. neben Desktop-PC einen Laptop hast, auf denen Du jeweils mit dem gleichen Konto angemeldet bist. Hier kann man inzwischen sogar die erweiterte Zwischenablage auf beiden Rechnern nutzen. Auch könntest Du den Zugang zum Rechner für Kinder und Jugendliche einschränken (Family Safety) oder Filme über den Store kaufen oder ausleihen oder Apps kaufen. Dein Produkt-Key wird auch automatisch im Konto hinterlegt und zusätzlich gibt es die Möglichkeit Dein Gerät zu orten. Wie viel GB man bei OneDrive hat weiß ich gerade nicht mehr, da sich das schon öfter geändert hat. Ich meine es sind 3 GB.

      Aber das wäre tatsächlich mal ein Artikel wert, die Vor- und Nachteile eines Microsoft-Kontos aufzuführen. So auf Anhieb habe ich zweimal die Hälfte vergessen. ;-)
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    • Also für mich persönlich wäre dies ein Grund sich von Windows zu verabschieden. Natürlich ist der Aufwand ein Konto zu erstellen nicht wirklich hoch, aber wieder ein Konto erstellen, wieder darauf achten, dass immer alle Einstellungen gesetzt sind ist mir dann doch irgendwann zu viel. Ich hätte gerne allgemein mehr Kontrolle. :-( Aber ich habe nebenbei eh Ubuntu laufen.

      LG C