Der Tesla Cybertruck erhitzt die Gemüter

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    • Die Diskussion über E- Fahrzeuge bringt mich echt zum Glühen. Nicht eher das letzte Atom -und Kohlekraftwerk überflüsssig ist, darf man ernsthaft darüber nachdenken. Das gibt einfach der "blödelschnellschuss" des Jahrhunderts.
    • JörgG schrieb:

      Gegen die Hybrid-Idee spricht eigentlich nix, nur macht das so ein Auto deutlich teurer, als wenn es ein reiner E-Antrieb wäre.
      Betonung auf AUTO! Und das lässt einen nicht wegen der Verkehrssituation stehen oder weil nicht genügend Ladestationen vorhanden sind.

      Leider tönt es nicht wie ein Auto, deshalb ist es doch kein Auto. :P Aber jetzt geraten wir in den Bereich Liebhaberei, und das ist dann wiederum ein anderes Thema. :-)
      Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)
    • Genau :-) - und auf jeden Fall sind wir uns einig, das dieses grausame Tesla-Modell völlig am Bedarf & Realität vorbei konstruiert wurde.

      Bestenfalls für die nächste Terminator-Verfilmung tauglich :-D

      SAW schrieb:

      Nicht eher das letzte Atom -und Kohlekraftwerk überflüsssig ist, darf man ernsthaft darüber nachdenken.
      wie auch immer - der Gedanke, sein Auto zu Hause an der Steckdose zu laden (bei 40km täglich zur Arbeit hin+zurück) und nie wieder eine Tanke anfahren zu müssen, hat schon seinen Charme 8-)

      Nebenbei gesagt: Ich bin kein Reisefreund - fühl mich zu Hause auf meinen Dorf recht wohl. Deshalb diese Sichtweise.
      Ist sicherlich nicht jedermanns Sache ;-)
      Gruß Jörg

      Ideen gibt es viele - man muß sie nur haben...
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    • Ressourcen

      JörgG schrieb:

      wie auch immer - der Gedanke, sein Auto zu Hause an der Steckdose zu laden (bei 40km täglich zur Arbeit hin+zurück) und nie wieder eine Tanke anfahren zu müssen, hat schon seinen Charme
      Es geht nicht um Bequemlichkeit und Komfort. Es geht darum die Ressourcen, die wir auf der Erde haben, sinnvoller einzusetzen.
    • SAW schrieb:

      Es geht darum die Ressourcen, die wir auf der Erde haben, sinnvoller einzusetzen.
      Strom ist doch eine Ressouce, die man sinnvoll einsetzen kann - find ich.

      Weil Strom läßt sich ja nun mal mittlerweile ressourcenschonend gewinnen. (wenn sich jeder bissl Mühe gibt)
      Da liegen wir von der Meinung her garnicht so weit voneinander entfernt. Ich bin auch gegen Ressourcenplünderung :-)
      Ist zwar auch nicht immer makellos, jedoch zumindest das kleinere Übel gegenüber Kohle/Gas/Öl
      Gruß Jörg

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    • meierkurt schrieb:

      Grottenhässlich, das Teil
      Hauptsache im Gespräch bleiben ist auch Werbung. Wie auch in der Politik. :-(


      JörgG schrieb:

      Gegen die Hybrid-Idee spricht eigentlich nix
      Ich verstehe das auch nicht warum dieser Schritt fast übersprungen wurde.

      Ohne herkömmliche, mit Benzin/Diesel betriebene Standheizung würde ich mich im ländlichen Raum in so ein E-Mobil nicht reinsetzen.

      Unverständlich ist für mich dass man nicht Pilotprojekte in für Inversionswetterlagen bekannte Städten wie z.B. Dresden, Stuttgart, Kölner Bucht oder besonders im Winter Berlin nicht extra fördern kann. Wenn da die 'Nähmaschinen' schnurren statt dass die 'Räucherbolzen' die Luft verpesten wäre schon viel gewonnen.
      Glaube mir, dass eine Stunde der Begeisterung mehr gilt, als ein Jahr einförmig dahin ziehenden Lebens. " ( Christian Morgenstern )
    • V40 schrieb:

      Ohne herkömmliche, mit Benzin/Diesel betriebene Standheizung würde ich mich im ländlichen Raum in so ein E-Mobil nicht reinsetzen.
      Vielleicht gibt es für diesen Heizzweck sogar noch besser geeignete Brennstoffe, die möglicher weise noch sauberer verbrennen als Diesel oder Benzin.
      Jedenfalls macht sowas in einem E-Mobil Sinn.
      Ist schon komisch, das in diesem Gebiet die Experimentierfreudigkeit und Ideenfindung relativ wenig vertreten sind.
      Am Geld für Entwicklung kanns nicht liegen - es fehlt einfach das Interesse...
      Gruß Jörg

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    • Wo stünden wir, ohne den Skandal von VW? Es würde immer noch die Umwelt Diskussion dahin dümpeln. Die Interessen und die Lobby der Autobauer unbeschädigt vorherrschen.

      Man hat aus wirtschaftlichen Gründen, das Ganze viel zu lange schleifen lassen. Es könnten heute schon SUV Modelle mit 3 -5 Liter auskommen, hätte man in den 90er Jahren schon reagiert.
    • In jedem Parkhaus siehst du doch die Misere. Die Karren werden länger, breiter, höher. Mit einer entsprechenden Luxussteuer könnte man entgegenwirken und den Verkauf kleinerer Autos fördern. Würde allerdings schon einiges an Arbeitsplätzen kosten. Die Welt ist halt nicht einfach.
      Lieber arm und reich als krank und gesund. Wer den Pfennig nicht ehrt, der kennt seinen Wert.
    • SAW schrieb:

      Übersprungen wurde vor allen Dingen die Tatsache, das der Strom für die Fahrzeuge, noch aus ebenso schädlichen Quellen (Fossil) oder noch schlimmer (Atomstrom) gewonnen wird.
      Das schlimmste von allen, wenn wir alleine nach dem erzeugen von CO2 gehen, bleiben aber die Fossilen-Quellen. Elektroautos sind an und für sich der richtige Ansatz, wenn man sich drauf beschränkt, dass sie emissionslos unterwegs sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden können.

      Auf ökologischer Seite steht dann aber die Produktion der Autos, der Akkus und ebenfalls deren Entsorgung, aber auch die Quellen, aus denen der Strom für den Antrieb kommt. Räumt man das alles irgendwie zur Seite, fehlt immer noch die funktionierende Infrastruktur. In Großstädten kann man mittlerweile gut seine Autos laden, aber auf dem Land sieht das ganze noch etwas anders aus. Da hat man oftmals einfach nur Pech.

      Da ziehe ich den Bogen zur Politik. Ohne funktionierende Alternativen auch kein Wandel. Ich glaube, dass die Leute viel offener wären, allerdings nur mit ordentlichen Alternativen und Anreizen, wirklich zu wechseln. Dafür gibt es eben auch einige andere Stellschrauben, an denen man ansetzen kann, um etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Egal wie, der Elektroantrieb ist, wovon er auch gespeist wird, im Grunde alternativlos. Die Leute werden irgendwann ihr Stammtischdenken aufgeben und sich den neuen Vor- als auch Nachteilen dieser neuen Technik mal offen gegenüberstellen müssen. Aber die Menschen haben sich eher geschaut, wie Greta aus den USA kommt, als der Regenwald gebrannt hat. Die Einstellung vieler Menschen ändert sich leider wohl erst dann, wenn hier etwas schlimmes passiert. :-(

      LG C
    • Ich meine auch, dass mittelfristig Elektroautos der richtige Weg sind. Aktuell haben wir aber noch nicht die nötige Infrastruktur dafür. Es fehlen Ladestationen, die Akkus belasten in der Herstellung zu sehr die Umwelt und sind nicht langlebig genug. Die Reichweite ist noch zu kurz und der Ladevorgang dauert noch zu lange. Noch! Ich bin mir aber sehr sicher, dass sich hier in den nächsten Jahren sehr viel tun wird, wie z.B. Induktionsschleifen in der Fahrbahn etc. Wir sind noch am Anfang der Entwicklung und vieles passt noch nicht.
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      »Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.«
      Johann Wolfgang von Goethe.
    • Es gab 3 Liter Autos, keiner oder nur wenige wollte sie haben.....warum, den Entwicklungsvorteil ließen sich die Autobauer teuer bezahlen. Eine Amortisierung fast unmöglich.
      Unter Zwang hätte das Ganze besser und wirkungsvoller funktioniert. Man darf auch nicht vergessen, dass der Staat ja gerne an der Mineralölsteuer mit verdient hat.....
      Und was die Moral betrifft, wie kann ein Land wie Niedersachsen so still zu VW sein........

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von SAW ()

    • Seit der Waldsterbensdebatte anfangs der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts hat es sich nicht nur als gesellschaftsfähig, sondern als zwingend notwendig eingebürgert, dass das Auto immer, jederzeit, sowieso und überhaupt an allem Schuld ist. Aber trotzdem haben (fast) alle so ein Vehikel. Aber das eigene Auto ist es ja nicht, es sind immer nur die der anderen.
      Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)
    • Der Individualverkehr und die Bequemlichkeit Vieler sehe ich schon als Problem an. Wenn ich sehe das mein Nachbar mit dem Auto zum Bäcker fährt welcher nur 800 m entfernt ist, dann ist das schon zu hinterfragen. Ausgenommen sind wie immer Personen die diese Strecke aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr zu Fuß zurücklegen können. Heute hat jeder Haushalt mindestens ein Auto, oft sogar zwei. Nebenan wohnt eine Familie mit zwei erwachsenen Söhnen. Vater, Mutter und beide Söhne haben jeweils ein Auto. Schaut man sich den Verkehr auf den Straßen an fällt eben auch auf, dass z.B. im morgendlichen Berufsverkehr in 90% der Autos jeweils nur eine Person sitzt. Auf dem Land mit schlechter Anbindung an den ÖVP kann ich das nachvollziehen, hier im Einzugsgebiet der Stadt Stuttgart ist das ebenfalls zu hinterfragen. Am Ende muss sich da jeder mal an die eigene Nase fassen.
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      »Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.«
      Johann Wolfgang von Goethe.
    • Schon die kleinsten Schulkinder wurden mit dem Auto gekarrt! Die Politik ist mit Schuld neben allen Bürgern: Der angebliche Sparzwang hat Zwergschulen/Grundschulen als zu teuer gesehen mit der Folge der Auflösung. Die Fahrerei zur Schule, dann zu Mittelpunktschulen wurde normal, auch politisch gesehen.

      Und was Hänschen nicht zu Fuß gelaufen ist, geht Hans nimmer mehr, der fährt auch.
    • Schwabenpfeil! schrieb:

      Am Ende muss sich da jeder mal an die eigene Nase fassen.
      das seh ich auch so...
      Wenn jeder einfach mal nur von selbst das nötige tut, was für ihm machbar wäre - angefangen vom Unternehmer bis hin zum einzelnen Bürger, dann hätte die Politik in dieser Hinsicht kaum Handlungsbedarf.
      Gruß Jörg

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