Datenrettung mit Wondershare Recoverit

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    • Datenrettung mit Wondershare Recoverit

      Autor: Schwabenpfeil!
      Datenrettung mit Wondershare Recoverit

      Werbung / Das Programm Recoverit wurde mir von Wondershare für eine ehrliche Rezension zur Verfügung gestellt. Der Artikel spiegelt meine persönlichen Eindrücke wider und wurde von anderer Seite in keiner Weise beeinflusst.

      Es musste mal wieder schnell gehen, quasi zwischen Tür und Angel noch schnell ein paar Daten auf einem USB-Stick aktualisiert oder fix ein altes Verzeichnis gelöscht, um wieder Ordnung zu schaffen. Glück im Unglück wenn man gleich bemerkt, dass man die falschen Daten gelöscht oder überschrieben hat. Befinden sich die Dateien noch im Papierkorb, ist eine Wiederherstellung kein Problem, aber meist läuft es eben doch anders und auch im Papierkorb sind die Daten nicht mehr zu finden. Solange die gelöschten Daten nicht inzwischen durch neue Daten überschrieben wurden, also wenn z.B. der angesprochene USB-Stick nach dem Malheur nicht wieder zur Speicherung neuer Dateien verwendet wurde, besteht eine gute Chance, die Daten wiederherzustellen. Nützlich ist in diesem Fall ein Datenrettungsprogramm wie Recoverit aus dem Hause Wondershare.

      Wichtig! Um ein versehentliches Überschreiben der Dateien zu vermeiden, sollte das Programm nicht auf dem gleichen Laufwerk installiert werden, auf dem sich auch die zu rettenden Daten befinden.

      Wondershare Recoverit kann als kostenlose Testversion direkt vom Hersteller heruntergeladen werden (Download). In der kostenlosen Version ist die wiederherstellbare Datenmenge jedoch auf 100 MB begrenzt. Vielfach dürfte das ausreichen, zumindest aber kann man so zunächst das Programm prüfen und herausfinden, ob die Daten überhaupt noch gerettet werden können. Falls ja, und falls die wiederherstellbare Datenmenge nicht reichen sollte, kann man bei Bedarf zur kostenpflichtigen Version greifen. Die wichtigsten Unterschiede der drei verfügbaren Versionen können der untenstehenden Tabelle entnommen werden.

      ::: Der Versuchsaufbau

      Für diesen Test habe ich einen neuen USB-Stick mit 32 GB Speicherkapazität verwendet und auf diesen einen Ordner mit 15 Bildern und ein 2 GB schweres Zip-Archiv kopiert. Diesen Aufbau habe ich für beide Szenarien wiederholt.

      Szenario 1: Der Ordner mit den Bildern und die Zip-Datei wurden gelöscht, weitere Dateioperationen fanden nicht statt.

      Szenario 2: Der USB-Stick mit den Testdaten wurde formatiert und anschließend habe ich rund 15 GB neue Daten auf den Datenträger kopiert.

      ::: Datenrettung in 3 Schritten

      Szenario 1:

      Die Programmoberfläche präsentiert sich aufgeräumt und übersichtlich. Ich wähle im ersten Schritt also den USB-Stick aus :co1: und klicke anschließend auf Start :coo2: , um den Vorgang zu starten.





      Für den 32 GB großen USB-Stick benötigt das Programm rund 20 Minuten. Ein blauer Balken zeigt den aktuellen Fortschritt an :co3: . Die Angabe ist aber leider nicht sehr hilfreich, da sie keine Auskunft darüber gibt, wie lange der Scan noch dauert. Rechts daneben befindet sich zwar eine Zeitangabe, diese gab aber ausnahmslos bei allen Testläufen eine Restdauer von über 99 Stunden an :co4: . An dieser Stelle ist auch die Lokalisierung nicht sauber umgesetzt, da neben der deutschen Bezeichnung Verbleibende Zeit: die Angabe More than 99 Hours in Englisch angegeben ist.





      Alle Dateien und Ordner, die während des Scans gefunden wurden, werden gleich in der Mitte des Programmfensters aufgelistet :co5: .

      Ist der Scan abgeschlossen, präsentiert Recoverit das erfreuliche Ergebnis. Sowohl das Zip-Archiv auch als der Bilder-Ordner mit allen darin enthaltenden Fotos wurden gefunden :co6: . Mit einem Klick auf Wiederherstellen :co7: werden die Daten nun am Ursprungsort wieder eingefügt.



      Szenario 2:

      Wieder wird das USB-Laufwerk zur Überprüfung ausgewählt und wieder sucht das Programm rund 20 Minuten nach den gelöschten Dateien. Leider bleibt der 2. Test erfolglos, die Daten wurden offensichtlich durch die weitere Nutzung des Sticks überschrieben und können nicht gefunden werden. Das ist schade, dennoch kann man hierfür keinen Minuspunkt an das Programm vergeben. Es liegt einfach in der Natur der Sache, dass die Wiederherstellung bereits überschriebener Daten so nicht mehr möglich ist. Selbst ausgewiesene Datenforensiker würden hier Probleme bekommen, abgesehen davon, dass die Beauftragung solcher Experten für den privaten Bereich finanziell kaum tragbar sein dürfte.

      ::: Die Versionen

      Wie bereits angesprochen, gibt es drei Varianten der Software Wondershare Recoverit. Die kostenlose Version, die Standard-Version und eine Pro-Version. Hinzu kommen noch Versionen für Mac, iOS und Android. Die getestete Windows-Version unterstützt rund 550 Dateitypen. Dokumente, Bilder, Audio- und Videodateien, E-Mails, Archivdateien u.v.m. Zu den unterstützen Speichermedien gehören Festplatten (HDD und SSD), Flash-Speicher, Speicherkarten, Digitalkameras, Camcorder, externe Festplatten, Musik- und Videoplayer, Disketten und ZIP-Disketten mit den Dateisystemen NTFS, FAT16, FAT32 und exFAT.

      Die Versionen im Vergleich (ohne Gewähr!)


      Recoverit FreeRecoverit ProRecoverit Ultimate
      Wiederherstellbare Datenmenge
      100 MB
      Unbegrenzt
      Unbegrenzt
      Wiederherstellung verlorener Partitionen
      :ok!:
      :ok!:
      :ok!:
      Rohdaten- Wiederherstellung
      :ok!:
      :ok!:
      Tiefenscan
      X
      :ok!:
      BootfähigesSpeichermedium
      X
      X
      :ok!:



      Für die Pro- und Ultimate-Version gibt es jeweils eine 1-Monatslizenz, eine 1-Jahreslizenz und eine Dauerlizenz, die je für 1 PC gelten. Wer mehr PCs ausstatten will, kann individuelle Lizenzen erwerben. Die Dauerlizenzen für Pro und Ultimate sind mit 69,95 US-Dollar angegeben. Für aktuelle Preise ruft bitte die Seite von Wondershare auf: https://recoverit.wondershare.com/de/