Neues Gesetz: Im neuen Jahr kommt die "Bonpflicht"!

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    • Neues Gesetz: Im neuen Jahr kommt die "Bonpflicht"!

      Die Bonpflicht kommt nächstes Jahr und trifft vor allem Einzelhändler, das Gastronomiegewerbe und zahlreiche andere Dienstleister. Auf dem Wochenmarkt müssen beispielsweise Händler ihren Kunden Nachweise auf Papier geben und diese gleichzeitig dokumentieren, was zu kostspieligen Anschaffungen von Geräten führt. Dieses "Gesetz" stört viele Geschäftsleute. Die Händler sperren sich vehement gegen diese Maßnahme und zeigen heftigen Widerstand. Warum kann man es nicht so lassen, wie bisher gehandhabt? Wenn der Kunde einen Nachweis haben möchte, soll er ihn nach Nachfrage doch bekommen!
      Dem Staat ist das nicht egal, denn ihm geht es eigentlich um etwas ganz Anderes! Warum das "neue Gesetz" eigentlich eingeführt wird, erfahrt man bei t3n.
      Internetter Gruß
      Günther ...Oldie But Even Goldie....
      Komm an den Bodensee und fühle Dich unter netten Leuten wohl!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Guepewi ()

    • Bürokratie abschaffen, das wäre auch zu schön gewesen. Am Ende zahlen wir Verbraucher wieder die Zeche und alles wird unnötig teurer.
      Wer schon mal selbstständig war, kennt die Hürden bis überhaupt Geld verdient werden kann und so entfernt man sich wieder ein Stück weit mehr von dieser Möglichkeit.
      Gerade kleine Unternehmer bieten, um mit den großen überhaupt mithalten zu können, oft einen enormen zeitintensiven Service an. Hier dann für jeden Kleinbetrag, der vielleicht mal durch Raster fällt, einen Kontrollmechanismus zu installieren, das ist wieder typisch.
      Über eine total schläfrige Eifrigkeit, die großen Unternehmen richtig zur Kasse zu bitten, die ja oft ganz legal keine Steuern bezahlen, darüber kann man sich am Ende nur Wundern.
      Gruß Maco
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      Hüte dich vor allzu großen Höhen, nicht selten wird es eine Erfahrung, nach der nichts mehr kommt.
    • Daher haben wir uns vorgenommen, mit sehr vielen anderen Menschen, die ganzen Bons in regelmäßigen Abständen einfach in den Briefkasten des Finanzamtes und eine Kopie davon nach Berlin zu schicken. :pfeifend:

      Pro Stunde muss eine Fichte gefällt werde, aber in zwei Jahren wird die Reglung wieder abgeschafft und man lobt sich damit, dass man etwas für die Umwelt tut. Typisches GroKo Verhalten eben.

      LG C
    • Dabei wird doch in den Registrierkassen schon elektronisch dokumentiert! Aber nein, es muss noch mehr umweltschädliches Thermopapier mit Bisphenolen unters Volk verteilt werden.... :8O: Ein Irrsinn hoch drei....
      Erst wenn in Deutschland und der EU alle Chemikalien verboten sind; auch Kochsalz und Essig Abgabebestimmungen unterliegen und der letzte Hobbychemiker das Handtuch geworfen hat; wird die Politik sehen, dass es immer noch Terrorismus und Drogen gibt.
    • Den Bauern wird vorgeschrieben wie sie die Umwelt schützen sollen damit die Regierung vorschreiben kann umweltschädliches Thermopapier, das kein Mensch braucht Kilometerweise wegzuwerfen. Wer braucht schon so einen Zettel wenn er 2 Brezen einkauft? So weit sind wir schon.
      Einfach alles ausprobieren ist spannender als jedes PC-Spiel.
    • EstherCH schrieb:

      und in Berlin schmeissen sie es einfach weg.
      Das ist aber der Sinn der Sache, da man die Bons meist nicht ins Altpapier geben darf, muss sich dann das Finanzamt um die Entsorgung kümmern. ;-)

      Allgemein muss ich sagen, dass ich die Bonpflicht auch unnötig finde, man das ganze aber dennoch auch auf Seiten der Händler einfacher lösen kann. Statt eine Kasse zu nutzen, die auf Thermopapier druckt, könnte man Kassen nutzen, die ebenfalls ohne Farbband drucken können. Ich habe tatsächlich aber vergessen wie die Technik heißt und komme gerade auch nicht mehr drauf. :-(

      In Südtirol gibt es diese Bonpflicht schon lange und da bekommt man wirklich überall einen Bon, also auch beim Bäcker. Diese sind aber viel, viel kleiner und auf Normalpapier gedruckt. Auch unsinnig, aber eben besser als dieses giftige und überteuerte Thermopapier.

      Ob die Rechnung mit der Fichte pro Stunde stimmt, ist sehr umstritten. Da gibt es auch andere Rechnungen die von deutlich weniger ausgehen. Am Ende aber egal, denn auch wenn es nur ein halber Baum wäre, wäre es eben ein halber zuviel.
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      »Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.«
      Johann Wolfgang von Goethe.
    • Schwabenpfeil! schrieb:

      Das ist aber der Sinn der Sache, da man die Bons meist nicht ins Altpapier geben darf, muss sich dann das Finanzamt um die Entsorgung kümmern.
      Ich meine nicht die Bons, die beim Finanzamt in den Briefkasten geworfen werden. Ich meine die Kopie von den Bons. Wenn Cecily "Kopie" schreibt, gehe ich davon aus, dass eine Papierkopie gemeint ist und nicht ein Scan. Deshalb meine Bemerkung:

      EstherCH schrieb:

      Und für die Kopie braucht es zusätzlich Papier, und in Berlin schmeissen sie es einfach weg.
      Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)
    • Guepewi schrieb:

      Warum kann man es nicht so lassen, wie bisher gehandhabt? Wenn der Kunde einen Nachweis haben möchte, soll er ihn nach Nachfrage doch bekommen!
      Das sehe ich auch so.

      Mit der Digitaitalisierung allein ist es ja auch nicht getan. Es gibt gerade alte Leute, die kein Smartphone haben, auf das sie sich z. B. einen Bon schicken lassen können. Wird denen dann das Einkaufen verboten? Oder hofft man einfach, dass sie sowieso bald aussterben?
      Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)
    • Ist doch wahr. :roll: In dem von Dir verlinkten Artikel schreibt in den Leserkommentaren einer, bei ihm in XY sei es an der Tagesordnung, dass mit dem Smartphone bezahlt werde. Dann bringe man das bitte mal meiner bald 90 jährigen Mutter bei. Die würde das nicht mehr auf die Reihe kriegen und vorher verhungern.
      Ich bin immer artig. Mal eigenartig, mal unartig, aber immer einzigartig. ;-)