Coronavirus - Aktuelle/allgemeine Informationen

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    • Schwabenpfeil! schrieb:

      Mal was anders. Glaubt Ihr, dass Corona unser Leben nachhaltig verändern wird? Werden wir alle nach der überstandenen Krise irgendwie anders leben, uns anders verhalten? Man liest und hört gerade sehr oft, dass das Leben danach ein anderes sein würde, aber ich selbst bin das sehr skeptisch. Was sollte sich denn ändern? Irgendwann ist Corona hoffentlich besiegt und dann nimmt das Leben wieder fahrt auf. Ja, es wird seine Zeit dauern, aber irgendwann strömen die Menschen wieder in die Parks und Cafés und die Rastlosigkeit nimmt wieder zu. Was meinst Du?
      Das kommt immer auf die Menschen an. Wer will, der kann. Ich persönlich denke, dass bei vielen Menschen ein umdenken stattfinden wird, was man ja jetzt schon gut beobachten kann. Der soziale Aspekt, der Zusammenhalt, alles könnte verstärkt werden. Wenn man sich einmal ansieht, dass Corona die Menschen in nur so einer kurzen Zeit zusammengerückt hat, dann ist das doch schon ziemlich erstaunlich. Bereits jetzt gibt es genug Menschen, die sich in ihrem handeln und ihrem Umgang mit sich selbst, anderen und die Umwelt, hinterfragen und bewusster leben wollen. Ein Freund, der immer den Trends hinterherläuft (immer das neuste Handy, die neusten Schuhe, die neusten Modetrends, das schnellste Auto), meinte gestern zu uns, dass er sich schrecklich fühlt und die letzten Jahre wahrscheinlich nicht eine Sekunde bewusst gelebt hat. Er will nun mehr auf seine Gesundheit achten, mehr Zeit mit der Familie und Freunden verbringen, er will diesen Trends nicht weiter hinterherlaufen und will ein gänzlich neues Leben führen. Auch will er Menschen nicht mehr nach ihrem Status beurteilen, sondern den Mensch als ganzes betrachten, da hat er sich bei vielen Leuten in der Vergangenheit mit unbeliebt gemacht.

      Wir können die Krise nutzen, um im Anschluss einen besseren Weg zu gehen. Jetzt wurde beispielsweise eingesehen, wie wichtig die Digitalisierung ist. Auch wird einem jetzt bewusst, wie wichtig einzelne Berufe sind und wie sehr man sie schätzen sollte. Auf der Welt ist vieles ruhiger geworden, friedlicher. Da könnte sehr gut angesetzt werden, das wäre wirklich schön. Natürlich könnte auch der umgekehrte Fall eintreffen und das Leben wird danach noch schlimmer. Alles nur auf Wirtschaft getrimmt, alles nur auf maximalen Profit und die Menschlichkeit geht noch weiter zurück, aber ich glaube daran, dass wir auf einen guten Weg kommen werden.

      Bei mir findet auch ein starkes umdenken statt. Mein politisches Ziel, nein, eher mein eigener Wunsch war es immer, dass die Menschen zusammenkommen. Mir ist bisher nur nie aufgefallen, dass dieses Ziel eigentlich kein Ziel, sondern ein Weg ist. Alle meine Bemühungen, die eigentlich am Ende die Leute verbinden sollten, haben bereits auf ihrem Weg das Ziel erreicht. So viele Nachrichten erreichen mich seit einer Woche, dass ich kaum mit dem antworten hinterherkomme. Das betrifft aber nicht nur mich. In meinen Kreisen ist es genauso, die Leute unterstützen sich dort extremst gegenseitig und auch andere. Sie fahren herum, kaufen für andere ein, unterstützen sie in ihrem Alltag. Ziemlich ironisch. Ich werde in Zukunft mich weniger auf die Erfolge konzentrieren, sondern eher wieder zur Ruhe kommen. Mehr Familie, mehr Freunde, mehr Mensch.

      Auch sehr interessant zum Thema: t3n.de/news/zukunftsinstitut-koennte-welt-1265352/
      Welcome to the wild, no heroes and villains.
      Welcome to the war, we've only begun.
      Pick up your weapon and face it.
      There's blood on the crown, go and take it
      You get one shot to make it out alive.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Adell Vállieré ()

    • Adell sollte mal das Manifest der kommunistischen Partei lesen. :P
      Dann wüsste er, dass der Kapitalismus seine eigenen Ziele verfolgt.
      Da ist kein Platz für den sozialen Aspekt, geschweige denn für Zusammenhalt oder miteinander.
      Die Ellenbogengesellschaft verlangt ganz etwas anderes.

      Adell Vállieré schrieb:

      Der soziale Aspekt, der Zusammenhalt, a...
      Was würde die Welt nur ohne dein Pseudowissen anfangen? .....


      Das ist ein Zitat, welches gelöscht wurde, von einem User, dem dieses Geschwafel auch auf die Nerven geht.
    • Oldviking schrieb:

      Darum geht's hier nicht.
      verstehste halt nicht, im übertragnen Sinne genau 5 km lang, dauert später mal die Erinnerung an Corona. Oder glaubst du wirklich der Mensch wird dieses Mal geleutert sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von joo ()

    • @uefi_max Mir sind die Aspekte durchaus bewusst. Es bedeutet aber nicht direkt, dass man an diesen Punkten nichts ändern kann.

      uefi_max schrieb:

      Das ist ein Zitat, welches gelöscht wurde, von einem User, dem dieses Geschwafel auch auf die Nerven geht.
      Ist halt so. Da hilft nur eines: Ignorieren. ;-) Kuss geht raus. <3
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    • Mal ganz Allgemein gesagt. Man sollte nie meinen den anderen die Welt erklären zu müssen. Niemand ist allwissend und weiß für jedes Problem eine Lösung. Niemand!
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      »Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.«
      Johann Wolfgang von Goethe.
    • Ich verstehe ja, daß man die eigenen Ressourcen sinnvoll zu bündeln versucht. Bei der faktischen Vorstellung jedoch, daß ich aufgrund meines Alters in Frankreich und in Italien grundsätzlich nicht behandelt würde, ist mir ziemlich blümerant...!! :-(
      Meine sehr kluge Signatur befindet sich noch in der Herstellungsphase. Falls keine gravierenden Inkompatibilitätsprobleme auftauchen werden, rechne ich mit ihrer Lieferung für das 1. Quartal 2034. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen.
    • joo schrieb:

      im übertragnen Sinne genau 5 km lang, dauert später mal die Erinnerung an Corona

      Oldviking schrieb:

      Sobald Corona kein Thema mehr ist kommt die Ellenbogengesellschaft wieder zurück.
      Ist doch die gleiche Aussage, leider wird das so sein.

      Schwabenpfeil! schrieb:

      Mal ganz Allgemein gesagt. Man sollte nie meinen den anderen die Welt erklären zu müssen
      Das sollte man vor allen Dingen auch dann nicht tun, wenn man nach meiner Meinung: noch grün hinter den Ohren ist, eine unreife und naiv anmutende Weltanschauung hat.

      Abifiz schrieb:

      daß ich aufgrund meines Alters in Frankreich und in Italien grundsätzlich nicht behandelt würde
      Dieser Gedanke macht mich ebenfalls sehr, sehr traurig und auch die es dann entscheiden müssen, in dessen Haut möchte ich auch nicht stecken wollen.

      Volkmar schrieb:

      Es ist schlimm, wenn es so einen Notstand in hochentwickelten Ländern gibt.
      Es ist eben wenig spektakulär zur Vorsorge , z.B. 10000 Beatmungsgeräte zu kaufen, lieber protzt und klotzt man künftig wieder mit Millionenbauprojekten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Fossi ()

    • Kater schrieb:

      Fossi schrieb:

      ....lieber protzt und klotzt man künftig wieder mit Millionenbauprojekten.
      Millionen? Milliarden - z. B. Stuttgart 21 = ca. 10 Milliarden, Flughafen Berlin (BER) = ca. 5 Milliarden, und es könnte auch noch mehr kosten!
      Gruß
      Bosco

      Warum unglücklich sein über etwas, das man ändern kann? Und was hilft es, unglücklich zu sein, wenn es sich nicht ändern lässt?

      (Shantideva)