Windows File Recovery: Microsoft stell eigene App zur Datenrettung bereit

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    • Windows File Recovery: Microsoft stell eigene App zur Datenrettung bereit

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      Microsoft hat in seinem Store eine App zur Rettung versehentlich gelöschter Daten unter Windows 10, veröffentlicht. Die Bedienung wird allerdings sicherlich den einen oder anderen Nutzer abschrecken, denn es handelt sich um ein Kommandozeilen-Tool. Alle Befehle zur Wiederherstellung müssen also von Hand eingetippt werden. Eine ausführliche, allerdings nur auf Englisch verfügbare Beschreibung alle Befehle kann auf der dazugehörigen Support-Seite eingesehen werden (support.microsoft.com/de-de/he…ows-10-restore-lost-files). Tatsächlich sieht es komplizierter aus als es wirklich ist. Ich werde in den nächsten Tagen mal versuchen eine ausführliche Anleitung für das Programm mit verschiedenen Beispielen zu schreiben und in unsere Infothek zu stellen.

      Warum sich Microsoft entschlossen hat ein Programm zu schreiben, welches dann auf der Kommandozeile bedient wird, ist mir noch nicht ganz klar. Möglicherweise will man auch einfach mal schauen wie gut das Tool ankommt und bietet dann bei entsprechender Nutzung eines Tages ein Programm mit einer grafischen Benutzeroberfläche an. Wie gut das Tool nun wirklich gelöschte Daten und wiederherstellen kann, konnte ich bisher nicht testen.

      Windows File Recovery im Windows Store
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      »Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.«
      Johann Wolfgang von Goethe.
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      Schwabenpfeil! schrieb:

      Warum sich Microsoft entschlossen hat ein Programm zu schreiben, welches dann auf der Kommandozeile bedient wird, ist mir noch nicht ganz klar.
      Erschließt sich mir auch nicht. Die Kommandozeile ist für mich und andere eher ein rotes Tuch.
      Das scheint eine Totgeburt zu sein.
      Unfreundliches, kompliziertes Handeln der Befehle, da gibt es Besseres und Bewährtes.
      Schnell wieder entfernt, das wars dann.
      Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe.


      Gruß @xarel
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      Ob es wirklich besseres gibt, wird sich noch zeigen. Alleine in Bezug auf die Bedienung aber allemal.
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      "Möglicherweise will man auch einfach mal schauen wie gut das Tool ankommt und bietet dann bei entsprechender Nutzung eines Tages ein Programm mit einer grafischen Benutzeroberfläche an."

      Das ist doch der interessante Part. Das ist typisches (gutes) Linuxdenken. Ein zuverlässiges Tool für die Kommandozeile wird durch eine GUI auch für normaler Anwender nutzbar.
      Wieder Arm dran
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      meierkurt schrieb:

      "Möglicherweise will man auch einfach mal schauen wie gut das Tool ankommt und bietet dann bei entsprechender Nutzung eines Tages ein Programm mit einer grafischen Benutzeroberfläche an."
      Andersherum wird ein Schuh daraus.
      Erst die graf. Benutzeroberfläche und dann schauen, wie es ankommt.
      So wie es sich jetzt zeigt, werden Nutzerwillige nur abgeschreckt.

      Aber es kommt auch auf die Nutzer an.
      Wer es nicht anders kennt, wird sich eher darauf stürzen, als ein User, der seit Win98 mit diesen Betriebssystemen mehr oder weniger kämpft. Zumal bei vielen Nutzern noch billig im Vordergrund steht.

      Gegen ein überschriebenes Dokument ist auch noch kein Kraut gewachsen. Das ist dann schlicht und einfach weg.
      Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe.


      Gruß @xarel
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      Überdies erscheint mir das Tool nur wirksam, wenn es gleich nach der "Lösch-Aktion" eingesetzt wird. Denn wenn der NTFS-Datenstrom durch Überschreiben teilweise wieder "gefüllt" wurde, bringt das auch nichts mehr.

      Ich vergleiche es mal mit dem "Unerase" aus den Norton Utilities für DOS und außerdem dürfte es insbesondere auf SSD´s eher unwirksam sein, weil hier der automatische TRIM-Befehl in die Quere kommen dürfte.
      Erst wenn in Deutschland und der EU alle Chemikalien verboten sind; auch Kochsalz und Essig Abgabebestimmungen unterliegen und der letzte Hobbychemiker das Handtuch geworfen hat; wird die Politik sehen, dass es immer noch Terrorismus und Drogen gibt.
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      Hoffentlich hält das Tool, was es verspricht. Könnte auch die Grundlage für div.grafische Tools werden (für Mausschubser). Auf jeden Fall bietet es, trotz geheimer Funktionen des Dateisystems (z.B. NTFS ist immer noch nicht offengelegt), eine Möglichkeit, hier Dateien wieder herzustellen.

      Alle die hier Meckern, sollen es ja so gar nicht so nutzen. ChkDsk wird ja auch von diversen Tools anderer Hersteller genutzt, ohne das man die Commanline sieht, bzw. davon überhaupt weiß.
      Gruß Thomas

      "Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, du darfst sie kostenlos nutzen – Aber sie ist nicht Open Source, d. h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."
      ComputerInfo für PPF
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      Da das noch keinem aufgefallen ist: Das Tool ist eine Beta-Version und soll noch um weitere Funktionen ergänzt werden; soweit ich es bisher verstehe.
      Erst wenn in Deutschland und der EU alle Chemikalien verboten sind; auch Kochsalz und Essig Abgabebestimmungen unterliegen und der letzte Hobbychemiker das Handtuch geworfen hat; wird die Politik sehen, dass es immer noch Terrorismus und Drogen gibt.
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      JochenPankow schrieb:

      Überdies erscheint mir das Tool nur wirksam, wenn es gleich nach der "Lösch-Aktion" eingesetzt wird. Denn wenn der NTFS-Datenstrom durch Überschreiben teilweise wieder "gefüllt" wurde, bringt das auch nichts mehr.
      Das ist aber bei jedem Recovery-Tool der Fall. Wurde es überschrieben, scheitern die üblichen Programme, die es am Markt so gibt.
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      Das ist korrekt! Deswegen prüfe, wer seine Dateien löschen möchte.... :-)
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      Ihr geht davon aus, das gelöschte Dateien, an derselben Stelle wieder überschrieben werden. Das ist im allg. aber nicht so! Der gelöschte Teil wird als gelöscht markiert und überschrieben wird an Stellen der HDD, wo nach Möglichkeit noch was physikalisch frei ist (nicht seit eben). Das bekommt natürlich keiner mit, da es in der HDD so eingetragen wurde, das es paßt. Da heißt, gelöschte Datenströme sind meist noch vollumfänglich vorhanden, aber mit normalen Mitteln nicht erreichbar, da nicht eingetragen im Dateisystem. Recovery-Tools durch suchen also "unbekannte Regionen" der Festplatte um die vorherigen Datenströme zu finden, bevor diese Tatsächlich genutzt werden.

      Besser kann ich es leider nicht erklären :roll: , aber es ist kompliziert und vom Format, Hardware usw. abhängig.
      Gruß Thomas

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      xarel schrieb:

      Gegen ein überschriebenes Dokument ist auch noch kein Kraut gewachsen. Das ist dann schlicht und einfach weg.
      Ich hatte das auch anders gemeint mit dem Überschreiben, nämlich so:

      Wenn ich ein gleichnamiges Dokument, ob Word-Datei oder Excel-Datei ist egal, speichere und dabei zu schnell klicke bei der Abfrage, soll die Datei ersetzt werden, dann ist die ehemalige Datei nicht wiederherstellbar.
      Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe.


      Gruß @xarel
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      Den habe ich noch nie benutzt und der funktioniert sicher nicht bei allen Dateien.
      Ich verlasse mich nur auf Sicherungen.

      Bei Bildern werden automatisch die Originale bei Veränderungen gesichert durch das Bildbearbeitungs-/Verwaltungsprogramm.
      Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe.


      Gruß @xarel

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      xarel schrieb:

      meierkurt schrieb:

      "Möglicherweise will man auch einfach mal schauen wie gut das Tool ankommt und bietet dann bei entsprechender Nutzung eines Tages ein Programm mit einer grafischen Benutzeroberfläche an."
      Andersherum wird ein Schuh daraus.Erst die graf. Benutzeroberfläche und dann schauen, wie es ankommt.
      So wie es sich jetzt zeigt, werden Nutzerwillige nur abgeschreckt.

      Du hast das Linux-Prinzip nicht verstanden. Die einfachen Tools werden von der GUI angesteuert. In der GUI kann man nur per Controls die Einstellungen wählen, das Tool wird dann im Hintergrund mit diesen Einstellungen als Parameter gestartet.
      Wieder Arm dran
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      xarel schrieb:

      Bei Bildern werden automatisch die Originale bei Veränderungen gesichert durch das Bildbearbeitungs-/Verwaltungsprogramm
      Ja, und genau das macht auch der Dateiversionsverlauf. Wenn Du also wie in Deinem Beispiel geschrieben versehentlich eine Word-Datei überschrieben hast, kannst Du Dir über den Dateiversionsverlauf die vorherige Version oder auch noch ältere, wieder holen. Das funktioniert wunderbar. Eine Komplettsicherung ist natürlich nie falsch.
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