5 Jahre Windows 10 - Herzlichen Glückwunsch!

  • Am 29. Juli wurde Windows 10 tatsächlich schon 5 Jahre alt. Ich gebe es gerne zu, ich habe den Geburtstag verpennt. Aber auch nachträglich ist eine Gratulation möglich und diese richtet sich natürlich auch an Microsoft, also quasi an die Eltern. Obwohl, gibt es denn überhaupt etwas zu feiern? Ich persönlich halte Windows 10 für ein sehr gutes System und ich arbeite jeden Tag gerne damit. Kritik muss aber dennoch erlaubt sein und diese betrifft in erster Linie das Qualitätsmanagement von Microsoft. Fehler können passieren, aber nicht in dieser Häufigkeit. Gemeint sind damit in erster Linie die vielen Fehler und Schlampereien der Windows-Updates. Inzwischen ist es zum Standard geworden, dass nach jedem Patchday Meldungen über Fehler und Inkompatibilitäten die Runde machen und Microsoft Update zurückziehen oder Updates für die Updates bereitstellen muss. Das darf einfach nicht sein und es wird noch ärgerlicher, wenn man sieht, dass viele dieser Fehler zuvor im Feedback-Hub von engagierten Windows-Insidern schon gemeldet waren. Auch die Frage, ob wirklich zwei große Updates im Jahr Sinn ergeben, oder ob ganz allgemein es nicht besser wäre einfach alle ~3 Jahre ein neue Windows mit einer eindeutig neuen Bezeichnung, also Windows 11, Windows 12 etc. herauszubringen. Sicher gibt es dafür viele Argumente für beide Seiten.


    Der Kollege Günter Born hat für heise.de einen tollen Artikel zum Windows-Geburtstag verfasst. Nach eigener Aussage musste er vorher viel Kreide fressen, um freundlich zu bleiben. ;)
    Seinen Artikel findet Ihr hier: https://www.heise.de/news/Fuen…erbaustellen-4857199.html


    Auch in unserer letzten Muurejubbel-Ausgabe ist Günter zu Gast. Wer noch nicht reingehört hat, kann das bei dieser Gelegenheit ja nachholen.
    Muurejubbel #027 - Bücher, Blogs, Computer Know How (1:42 Std.)

  • Happy Birthday Windows 10! :)


    Die Kritik am Qualitätsmanagement finde ich richtig, auch wenn es bei mir die letzten 2 1/2 Jahre seit dem vollständigen Ersatz von Desktop-PC und Peripherie relativ gut ging. Hier muss ich mal einen Teil der User den Spiegel vorhalten: 10 Jahr alte oder noch ältere Hardware auf Teufel Komma hinaus zu betreiben zu wollen, ist auch nicht immer das Gelbe vom Ei...


    Na, hoffentlich hat der gute Günter Born nicht zu viel Kreide gefüttert... Dem letzten Absatz in seinem Artikel stimme ich absolut zu!

    Erst wenn in Deutschland und der EU alle Chemikalien verboten sind; auch Kochsalz und Essig Abgabebestimmungen unterliegen und der letzte Hobbychemiker das Handtuch geworfen hat; wird die Politik sehen, dass es immer noch Terrorismus und Drogen gibt.

  • Ich möchte mal den Satz aus Herrn Borns Artikel aufgreifen " Zukunftswunsch : Qualität vor Kosmetik".


    Genau das stellt man ja immer wieder fest. Unter dem neuen Kleid sind viele alte Zöpfe aus alten Tagen verborgen und manche gute Funktion wurde unnötig verschachtelt oder versteckt oder gar ganz entfernt.


    Anstatt dem User immer wieder ein neu getünchtes Erscheinungsbild zu präsentieren, sollten sich die Macher vor allen Dingen um die Zuverlässigkeit am meisten kümmern.

  • Unter dem neuen Kleid sind viele alte Zöpfe aus alten Tagen verborgen

    Kannst Du Dir den Aufschrei vorstellen, wenn etliche Anwendungen auf einem neuen System nicht mehr funktionieren :D Man muß da leider immer wieder Kompromisse machen.
    Wenn es nicht immer wieder mal größere und kleinere Probleme bei den Updates gäbe, ich finde die Idee, ein System über eine längere Zeit durch ständige Aktualisierungen und Anpassungen zu halten, viel besser, als alle 3 Jahre ein neues System herauszubringen. Um das durchzusetzen, sollte man sich aber mehr Zeit für ausgiebige Tests mit jeder Änderung lassen. Das muß dann idealerweise bei Jedem fehlerfrei laufen. Wenn schon Probleme im Vorfeld gemeldet wurden, die aber erst mal ignoriert werden, ist das nicht in Ordnung.
    Grundsätzlich finde ich Updates nach Kalender auch an anderer Stelle völlig fehl am Platze. Das führt zu Fehlern und ist oft nicht notwendig. Updates dann, wenn sie notwendig sind und Updates und neue Funktionen dann ausgeben, wenn sie ausreichend geprüft und stabil sind.


    Gruß Volkmar

  • Kannst Du Dir den Aufschrei vorstellen, wenn etliche Anwendungen auf einem neuen System nicht mehr funktionieren Man muß da leider immer wieder Kompromisse machen.

    So war das auch gemeint, man muss doch am Ende des Tages, vieles an Bewährtem behalten und sich eher mit Fassade statt Funktion neu erfinden ;)

  • viel besser, als alle 3 Jahre ein neues System herauszubringen.

    Das wären nicht wirklich neue Systeme, sondern Weiterentwicklungen mit eindeutigen Versionsbezeichnungen, wie man es von Android her kennt. Der Ansatz "Software as a Service" wie in Microsoft verfolgte und inzwischen selbst schon reduzierte, ist meiner Meinung nach gescheitert. Allerdings traue ich Microsoft schon zu, dass sie das vielleicht doch noch in den Griff bekommen könnten. Allerdings wird es dann wohl eher in die Richtung einer Abo-Version gehen.

  • Das muss man abwarten, wie diese Modelle dann gestaltet werden. Ob ich einmalig 100 Euro ausgebe oder auf 2 Jahre im Monat 4 Euro, kommt am Ende auf das gleiche raus. Entscheidend wird sein welchen Mehrwert eine Abo-Version haben wird, ob man sie monatlich kündigen oder auch pausieren kann etc. Vielleicht kommt alles auch ganz anders, bei Microsoft weiß man ja nie was ihnen morgen neu einfällt.

  • Bei einer Abo-Version wäre ich direkt raus. Gibt nix schlimmeres als irgendwo ein Abo zu haben.

  • <ätz> Eine alte Erfahrungsregel sagte: Kaufe ungerade Windows-Versionen, die sind ausgereifter. Ich erinnere an Win-98 ohne Updates, Windows 2000, Windows Vista, Win-8 samt Verschlimmbesserungen. "Egal was Microsoft macht, ich warte auf Windows 11" :pfeifend: </ätz>

    HP255G7:Win10pro2.004,4*AMD Ryzen3200U@2.60GHz,6+2GB-RadeonVega/237GBSSD:intlDVDRW,3xUSB3 ext4TB-HDX,XProfanX3+Xasm/Xpse

  • Windows 10 ist 5 Jahre alt. In 5 Jahren fallen bei 4 Euro / Monat 240 Euro an Gebühren an.

    Das sollte auch nur zeigen, dass ein Abo nicht teurer sein muss. Windows 10 Pro kostet regulär im Store 259 Euro. Diese Zahlenspiele bringen jetzt aber nichts, da wir ja nur spekulieren können.

  • Ich glaube auch an ein Abomodell. Man wird noch ein Leckerli aus oder mit Office da zuschnüren und so halte ich 5-10 Euro im Monat durchaus für möglich.

  • Nun noch den Großteil der restlichen Hardware nach Seattle verlegen, nurmehr Slim Terminals zulassen und Fremdsoftware wie zB Antivirenprogramme unattraktiv machen, weil die ja mit dem heiligen Telewindows interferieren könnte. Und irgendwie muss Musk ja auch seine 42.000 geplanten Satelliten auslasten. Hurra, alles unter Kontrolle! Gut, daß ich meinen Commodore 64 aufgehoben habe ...

    HP255G7:Win10pro2.004,4*AMD Ryzen3200U@2.60GHz,6+2GB-RadeonVega/237GBSSD:intlDVDRW,3xUSB3 ext4TB-HDX,XProfanX3+Xasm/Xpse

  • <ätz> Eine alte Erfahrungsregel sagte: Kaufe ungerade Windows-Versionen, die sind ausgereifter. Ich erinnere an Win-98 ohne Updates, Windows 2000, Windows Vista, Win-8 samt Verschlimmbesserungen. "Egal was Microsoft macht, ich warte auf Windows 11" :pfeifend: </ätz>


    Die wenigsten Fehler hatte immer noch Windows 9, was die Regel bestätigt.



    Vista kam wohl zur falschen Zeit. Damals wurden zum Teil Geräte mit 512 MB, lahmen Platten und schrottigen Prozessoren (im Vergleich zu Heute) verkauft. Bei der Hardware wäre auch Windows 7 oder 10 ein Flop gewesen.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!