Umzug Win 10 Prof auf Linux Mint 64 bit

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    • Umzug Win 10 Prof auf Linux Mint 64 bit

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      Hallo liebe User,


      endlich Windows loswerden, weil ich es nicht mehr aus betrieblichen Gründen brauche.

      Freitag 27.11. kommt ein Freund angereist, um Linux Mint auf meinem Rechner zu installieren und Windows komplett zu löschen.


      Ein großes Problem für mich ist es, die vielen Einstellungen von Mozilla (Thunderbird und Firefox) dann nicht neu einrichten zu müssen - ich habe gegoogelt und fühle mich nicht in der Lage, da alles richtig zu machen.
      Mir ist da vieles zu kompliziert...


      Könnt Ihr mir mit einfachen Tipps erklären, was ich da machen muss, um alles zu übertragen?


      Vielen Dank im Voraus.


      Gruß
      GORUACH
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      Hallo,

      eben mal so auf Linux umsteigen würde ich nicht. Ich empfehle, die Windows-Partition verkleinern, um auf dem frei gewordenen Platz Linux als "Dual-Boot" neben Windows zu installieren:

      Linux neben Windows installieren

      Denn die Installation von Linux ist zwar deutlich einfacher geworden; dennoch je nach Hardware und peripheren Geräten nicht immer ganz trivial. Und für speziellere Software gibt es unter Linux nicht immer Alternativen.

      Ich selbst betreibe ein "Dual-Boot" mit Windows 10 Home und Ubuntu 20.04 mit GNOME als Desktop. Das klappt mit gut ausgewählter Hardware und peripheren Geräten sehr gut. Man muss sich damit jedoch inhaltlich und praktisch auseinander setzen.

      Denn: Linux ist nicht Windows.

      Ich freue mich eigentlich über jeden User, der es mindestens mal probiert! :-) Nur sollte eine solche Aktion gut geplant und vorbereitet werden.
      Erst wenn in Deutschland und der EU alle Chemikalien verboten sind; auch Kochsalz und Essig Abgabebestimmungen unterliegen und der letzte Hobbychemiker das Handtuch geworfen hat; wird die Politik sehen, dass es immer noch Terrorismus und Drogen gibt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von JochenPankow ()

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      Zu der eigentlichen Frage nach den Profilen:


      Firefox Ordner unter Windows sichern:

      Zu %APPDATA% navigieren und den Mozilla Ordner sichern

      und unter Linux einspielen unter:

      in deinem Home Ordner den Mozilla Ordner einfügen und umbenennen zu .mozilla Danach Firefox starten.


      Thunderbird unter Windows sichern:

      %APPDATA% aufrufen und den Thunderbird Ordner sichern.

      und unter Linux einspielen unter:

      in deinem Home Ordner den Thunderbird Ordner einfügen und umbenennen zu .thunderbird Danach Thunderbird starten

      -----

      Hinweis:

      Der Home Ordner ist übrigens der Ordner mit deinem Benutzernamen. der Punkt vor den Ordnernamen sagt aus , das der Ordner versteckt ist um diese einzublenden kann man (zumindest unter Ubuntu) die Tastenkombi STRG + h verwenden

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      Ergänzend zu dem Tipp von Kater möchte ich noch erwähnen, dass die genannten Ordner \.mozilla und \.thunderbird in \home\username\ versteckt sind. Sichtbar machen lassen sich diese im Dateimanager von Linux mit der Tasten-Kombination STRG + H. Durch erneutes Drücken derselben werde diese wieder unsichtbar.
      Erst wenn in Deutschland und der EU alle Chemikalien verboten sind; auch Kochsalz und Essig Abgabebestimmungen unterliegen und der letzte Hobbychemiker das Handtuch geworfen hat; wird die Politik sehen, dass es immer noch Terrorismus und Drogen gibt.
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      Gut ergänzt, das hatte ich teilweise noch nachgetragen.

      Ich finde es gar nicht schlecht wenn man gleich bei der Installation das Windows entfernt. Sonst läuft man Gefahr immer aus Gewohnheit Windows zu starten. Aber das sieht sicher jeder anders.

      Allerdings hätte ich das Ubuntu vom USB-Stick probiert (Live-System) und dann bei gefallen selbst aufgesetzt.
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      Hallo zusammen,


      erstmal vielen Dank für die Meldungen.

      Klar - auch im Forum gehen die Meinungen auseinander und ich bin froh, wenn ich Windows ganz los bin - der Freund, der Anreist, hat viel Erfahrung mit Mint.


      Vielleicht muss ich die Sicherungen von Mozilla mit ihm zusammen machen, um es ganz sicher zu schaffen - ich zeige ihm dann erst Eure Tipps.

      Inzwischen habe ich auch KeePass für Mint vorbereitet und die Einstellungen kann ich dann übertragen - da fühle ich mich schon sichererer...


      Ich melde mich dann nächste Woch als Mint-User, wie es geklappt hat.


      Vielen Dank für Eure Hilfe.


      Gruß
      GORUACH
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      Unn¨tig Windows rauszuschmeissen, erstens immer gut 2 oder mehr OS zu benutzen was die Kompatibilität und Möglichkeitenals ganzes vergrössert und ausserdem Windows nur aus Gewohnheit zu starten, ist fraglich, wenn er in Grub in der Liste als Letzter auftaucht.
      Der einzige Grund um Windows zu entfernen sehe ich nur wenn jemand nur ein kleines HD hat wo der platz sonst knapp wird.
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      Kein Unsinn, rechts unten kommt ein kleines Schild hoch, das die neuen Updates geladen sin und ich wenn ich will, einen Restart machen sollte, das mach ich dann, der Laptop bootet neu, was dann diese 2-2 1/2 Minuten dauert mit hochflitzenden Prozentzahlen auf dem Schirm, Logscreen und ich bin wieder im Netz und im Forum um Unsinn zu posten. Ist so, kann natürlich am SSD liegen den ich benutze, was heutzutage ja sowieso angebracht ist.
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      Hallo!

      Solange Windows noch als Option verfügbar ist, wird der Wille zur Einarbeitung in ein neues System behindert.
      Wichtig war auch der Ratschlag, das Linux nicht Windows ist und die vielen alten Zöpfe mit dem ausstieg abgeschnitten werden sollten. Ist leichter gesagt als getan, aber für uns hat sich der Weg bisher gelohnt.

      Also viel Erfolg bei der Umstellung und es gibt schlimmeres:)

      Habt eine schöne Nacht und bleibt gesund!
      Simone
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      Ich habe neulich bei meinem Vater von 1909 auf 2004 upgegradet um ca. 22:00 neu gestartet und um 23:00 war das System wieder am Desktop. SSD vorhanden.

      Zerg Rush schrieb:

      ausserdem zu programierbaren Zeiten
      Ja der Neustart um das Update auszuführen wird zur Einstellbaren Zeit durchgeführt - klar. Wenn ich das mache bevor ich Schlafen gehe beleibt der Rechner dann nach dem Update an oder fährt der Rechner dann nach dem Update automatisch herunter?
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      Kommt darauf an wie du die Energie konfiguriert hast, was der PC nach so undsoviel minuten ohne Aktivität tun soll, anbleiben, ausgehehen , suspendieren, nur den Bilschirm verdunkeln oder eben nichts machen soll.
      Abgesehen eine neueinstellung des gesammten Systems, was bei dir der Fall war, kann natürlich länger dauern, kommen allerdings auch nur alle Jubeljahre mal vor, das kann auch bei Linux dauern, ich red hier nur von den normalen Updates und die sind nun wirklich nicht nervig.

      Und nein, in Spanien läuft die Zeit nicht anders, EstherCH, aber ich hab mein System vielleicht besser getunt mit diesen so verpönten Optimierungswerkzeugen, di angeblich nix taugen und sogar das System schrotten können (klar können sie, wenn man 5 Daumen an jeder Hand hat und nicht weiss was man tut). Du glaubst nicht, wieviel Müll man aus Windows schadlos entfernen kann, der Windows in eine Schnecke verwandelt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Zerg Rush ()

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      Ich habe Win7 nur noch auf einem einzigen Rechner als 2. Boot-Option.
      Verwende es nur für einen einzigen Zweck:
      Programmierung in xProfan und PureBasic für Freunde/Bekannte, die noch mit Windows arbeiten.

      Den Umzug auf Linux habe ich in aller Ruhe vollzogen.
      Bis die zu mir passende Distri gefunden und alle meine persönlichen Betätigungsfelder abgedeckt wurden, die sich so in meiner PC-Praxis angesammelt haben, verging schon mal fast ein Jahr.

      Dazu gehörte auch Netzwerk, Fileserver, Datenbackup, Shoutcast/Icecast, Heimautomation(FS20), Steuererklärung, die Um- / Neuprogrammierung von Tools für meine Belange und die meiner Frau (die übrigens mit Linux hochzufrieden ist).

      Wenn sich das Betätigungsfeld auf Surfen/Shoppen, Mailverkehr, Office (Normalgebrauch) oder bissl Film schauen bzw. Musik, Spotify und Inet-Radio hören konzentriert, kann man nach kurzer Recherche für die richtige Distri, in relativ wenigen Tagen umsteigen.

      Vorher mit paar Live-Images rumspielen, um ein Gefühl zu kriegen bzw. die passende Distri zu finden, in der man sich wohl fühlt. Der Rest findet sich durch die Praxis.
      Drucker/Scanner erfordern eventuell etwas mehr Zuwendung. Hilfe gibt es im Internet.

      Daten sichern (Dokumente, Bilder, etc.) kann man machen - aber ich würde einfach für Linux eine neue SSD kaufen, die Win-HDD ausbauen & später als externe via USB die benötigten Daten von dort übernehmen.

      Wer sich bei Win10 zu Hause fühlt, der sollte daran auch nix ändern - alles gut..
      Die persönlichen Bedürfnisse bestimmen halt das Werkzeug
      Gruß Jörg

      Ideen gibt es viele - man muß sie nur haben...
      Win7-Pro / Linux Mint
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      Ganz meiner Meinung. Heutzutage die meiste Aktivität spielt sich im Netz ab, da ist es Wurscht welches OS man benutzt. Wer hauptsächlich offline arbeitet, kann jenachdem in Linux vorteile sehen bei bestimmten Sachen, bei Offimatik ist es egal, bei Spielen hat Windows einige Vorteile und bei bestimmten technischen Anwendungen, und für die, die gerne am OS rumbasteln, ist Linux wieder vorne. über OSs zu streiten ist irgendwie unsinnig, ist ungefähr so wie darüber zu streiten ob ein Familienauto oder ein Lieferwagen besser ist, es kommt darauf an, wofür man ihn braucht.