Festplatte kaputt - Garantie vorhanden - was tun?

  • Hallo an alle Forum User!


    Zum Glück ist meine Festplatte nicht kaputt, aber dennoch habe ich eine hypothetische Frage.


    Wenn die Festplatte aber doch noch kaputt gehen würde und eine Herstellergarantie für die Festplatte existiert, wie sollte ich am besten vorgehen? Damit der Hersteller prüfen kann, ob die Festplatte wirklich kaputt ist, möchte er sicherlich, dass ich die Festplatte an ihn verschicke. Aber auf der Festplatte sind ja sensiblen Daten drauf (auch wenn zu dem Zeitpunkt sie nicht funktioniert). Würdet ihr die Festplatte wegen der Garantie an den Festplattenhersteller senden?


    Gibt es eigentlich Webseiten, die sich über die Ausfallstatistiken von Festplatten beschäftigen? :)



    Danke,

    Wender

  • Hallo Wender,


    die Hersteller haben meist eigene Diagnose-Tools, die man ausführen und die Ergebnisse an den Kundendienst weiterleiten kann. In aller Regel muss man die Festplatte dann einschicken und erhält Ersatz. Soweit möglich, solltest Du die Platte vor dem Versand vollständig und sicher löschen. Ist kein Zugriff mehr möglich, wird auch der Hersteller nicht groß versuchen, die Daten noch irgendwie auszulesen. Aber ja, ein kleiner Restzweifel bleibt natürlich schon.


    Gruß
    Schwabenpfeil!

  • Da es eine Hypothetische Frage ist habe ich dazu einen ganz pragmatischen Ansatz:


    Du verschlüsselst die Platte bevor du Daten raufkopierst oder falls es eine Systemplatte ist: installierst du Windows 10 verschlüsselt. Bitlocker gibt es aber erst ab der PRO Version.


    Edit: Ach ja für externe Platten gibt es VeraCrypt.



    Edit 2:

    Ist kein Zugriff mehr möglich, wird auch der Hersteller nicht groß versuchen, die Daten noch irgendwie auszulesen.


    Was ich so gelesen habe ist es vor allem bei SSD's so das diese Defekt sind aber noch lesbar sind.

    „Alle Menschen sind klug - die einen vorher, die anderen nachher.“

    ―Voltaire

    2 Mal editiert, zuletzt von Kater ()

  • Was ich so gelesen habe ist es vor allem bei SSD's so das diese Defekt sind aber noch lesbar sind.

    Da bleibt dann halt die Frage, ob man das Risiko eingeht und die defekte, aber offenbar doch noch auslesbare SSD einschicken will. Die Frage lässt sich vermutlich nicht pauschal beantworten und hängt hat doch einfach davon ab, wie persönlich die Daten drauf sind.

  • Danke für Eure Rückmeldung Schwabelpfeil und Kater. :top:


    Naja, ich glaube nicht, dass die meisten Leute ihre Festplatten verschlüsseln, aber ich habe auch oft daran gedacht, wenn im Bekanntenkreis jemanden das passieren würde, wie man dann am besten reagiert. 🙂


    Ich persönlich würde keine Festplatte einsenden, wo meine persönliche Daten noch drauf sind. Auch, wenn zu dem Zeitpunkt für mich nicht nutzbar wäre.

  • Bei Festplatten kann man eigentlich nur die Daten vorher extern sichern und bei einem Defekt im Müll entsorgen. Außer natürlich, man hat kein Problem damit, das die Intimfotos der Freundin oder die letzte Steuererklärung zugänglich sind.

    Mit freundlichen Grüßen
    Michi

  • Siehe #4.

    Meine smarte, die kommenden Zeitalter bescheiden vorwegnehmende Signatur befindet sich noch in ihrem Herstellungsprozeß. Im 1. Quartal 2034 dürfte mit ihrer Lieferung zu rechnen sein.

    Vorläufig zitiere ich Karl Kraus: „Wer jetzt übertreibt, kann leicht in den Verdacht kommen, die Wahrheit zu sagen.“

    Dazu meint Pepino: Cogito, ergo schnurr'.


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