Eigene Systemwiederherstellung durch Windows 10

  • Bis jetzt nutze ich parallel zur Windows eigenen Systemwiederherstellung immer noch Acronis ...


    Ist das überhaupt nötig, oder langt die hauseigene Sicherung ?


    Das ist mal die Anfangsfrage ...


    Gruß Kuddel

    Windows 10 .... Office 2016

  • Kuddel1

    Hat den Titel des Themas von „Systemwiederherstellung durch Windows 10“ zu „Eigene Systemwiederherstellung durch Windows 10“ geändert.
  • Grundsätzlich ist die Systemwiederherstellung, wie der Name schon sagt, nur für's System zuständig. Irgendwelche Benutzerdateien werden damit nicht gesichert. Die Systemwiederherstellung kannst Du nutzen, wenn bei einem Update, oder beim Versuch, Einstellungen zu ändern was schief gelaufen ist und das System nicht mehr rund läuft. Für weiter nichts. Also brauchst Du noch ein ordentliches Update, wenn Dir Deine Daten lieb sind. Also machst Du alles richtig.


    Gruß Volkmar

  • oder langt die hauseigene Sicherung ?

    Eigentlich "Ja!"!

    Allerdings musst Du zuvor Deine Sicherung selber anpassen, denn sonst wird Dir das passieren, was Volkmar bereits angeführt hat.

    In der alten Systemsteuerung findest Du "Sichern und Wiederherstellen (Windows7). Diese starten und eine neue Sicherung einrichten. Dabei kannst Du dann auch diverse private Ordner mit einschließen. Aber auch ganze Programme oder zusätzliche Laufwerke können mit eingebunden werden.



    Ein Zusatztool würde wohl auch gehen, aber ich mach das nun schon seit Jahren mit der Windows-Eigenen Sicherung und habe bisher noch keine Daten verloren. Aber es hat auch einen Nachteil: es gibt wohl keine Möglichkeit einer rekursiven Sicherung, was diverse andere Anbieter jedoch beherrschen.

    Eine Sicherung in eine Netzwerkumgebung kann damit übrigens ebenfalls erstellt werden, was mir Wichtig gewesen ist!

    Gigabyte Z590 Vision G

    Gigabyte 12GB D6 RTX 3060 Vision OC 12G

    Intel Core i9-10850K 3600 1200 BOX

    G-Skill D432GB 3200-16 Ripjaws V

    be quiet! Pure Power 11 FM 650W ATX

    be quiet! Dark Rock 4

    Sharkoon S25-V ATX

    2x HP 27xp Gaming-Monitor (68,5 cm/27 ", 2560 x 1440 Pixel, WQHD, 1ms Reaktionszeit, 144 Hz, IPS)

    Linux Mint oder Windows 10 Pro x64

    Einmal editiert, zuletzt von ThoWin ()

  • Hallo Kuddel,

    ja entweder eine Image oder Dateisicherung mit Acronis machen oder deine Daten ganz klassisch sichern. Ich mache das zB mit einem kostenlosen

    Synchronisationstool. Wichtig ist schon einmal die eigenen Daten ausserhalb der Systempartition zu speichern und dann auch die Acronis Sicherung

    bzw generell die Datensicherung auf einem externen Laufwerk durchzuführen. Denn sollte die Rechnerfestplatte mal plötzlich aus irgendwelchen Gründen

    den Dienst versagen ist ein dort gespeichertes Backup auch nicht mehr erreichbar.

    Viele Grüße von sea
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    SUPPORTER DES MONATS FEBRUAR 2010 von PCVISIT
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    meine Homepage: http://www.pcdietmar.de

  • Hier mal ein kleiner Tipp zum Thema "regelmäßige Datensicherung im Do-It-Yourself-Verfahren"...


    Bei mir läuft eine kleine Batch-Datei im Autostart mit, die bei jedem Systemstart ein paar Kopierbefehle ausführt. Diese Kopierbefehle kopieren meine Daten von meiner Arbeits-Festplatte auf eine externe Sicherungs-Festplatte. Einmal im Monat tausche ich diese externe Festplatte gegen eine baugleiche im Büro aus und habe so eine Datensicherung auf zwei externen Festplatten, wovon sich eine in einer anderen Brandzone befindet.

    Die Kopierbefehle lauten folgendermaßen:

    Die Parameter des XCOPY-Befehls sorgen dabei für Ordnung:

    /D = Es werden nur Dateien kopiert, die neuer als die bestehenden Zieldateien sind.

    /E = Kopiert alle Unterverzeichnisse (leer oder nicht leer).

    /C = Setzt das Kopieren fort, auch wenn Fehler auftreten.

    /I = Falls das Ziel nicht vorhanden ist und mehrere Dateien kopiert werden, nimmt XCOPY an, dass das Ziel ein Verzeichnis ist.

    /F = Zeigt die Namen der Quell- und Zieldateien beim Kopieren an.

    /H = Kopiert auch Dateien mit den Attributen "Versteckt" und "System".

    /R = Überschreibt schreibgeschützte Dateien.

    /Y = Unterdrückt die Aufforderung zur Bestätigung, dass eine vorhandene Zieldatei überschrieben werden soll.


    Auf diese Weise erfolgt keine Synchronisierung, sondern ein stetiger Zuwachs. So kann ich auch Daten wiederherstellen, die ich im Original bereits (versehentlich oder zu früh) gelöscht habe, was bei einer Synchonisation nicht mehr möglich ist. Einmal im Jahr gehe ich mal mit der Mistforke durch die Sicherung und räume Doubletten weg, die z. B. entstehen, wenn ich Ordner umbenenne.

    Die Batch-Datei

    Um das zu realisieren, schreibt ihr einfach diesen Befehl in eine Textdatei und sorgt per umbenennen dafür, dass aus .txt die Endung .bat wird:

    Code
    xcopy C:\<QUELLE>\*.* <LAUFWERK>:\<ZIEL>\ /D /E /C /I /F /H /R /Y
    • Für QUELLE gebt ihr das Verzeichnis an, das gesichert werden soll.
    • Für LAUFWERK gebt ihr den Laufwerksbuchstaben an, den die externe Festplatte hat.
    • Für ZIEL gebt ihr den Verzeichnisnamen ein, der die Daten aufnehmen soll.
    • Schreibt die zu sichernden Verzeichnisse einfach untereinander, so viele wie ihr wollt.

    Kopiert nun diese Batch-Datei hierhin:

    C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Startmenü\Programe\Autostart

    (Im original heißt dieser Pfad übrigens:

    C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\StartUp)


    Der Ordner C:\ProgramData ist versteckt. Wenn ihr diesen Ordner nicht sehen könnt, müsst ihr ihn erst sichtbar machen:

    • Im Windows-Explorer auf dem Register "Ansicht" den Menübefehl "Optionen" aufrufen.
    • Im erscheinenden Dialog "Ordneroptionen" auf das Register "Ansicht" wechseln.
    • In der Liste "Erweiterte Einstellungen" weit unten in der Liste folgende Option aktivieren:
    • Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen.
    • Mit OK bestätigen.

    Das Angenehme ist dabei, dass ich mich nicht um die Sicherung kümmern muss, kein externes Programm benötige und dass dieses Prinzip auf allen Geräten und Systemen (MacOS, Linux, ...) einfach funktioniert.


    Soll die Sicherung im Hintergund - also unsichtbar - ablaufen, dann kopiert ihr nicht die Batch-Datei selbst in den Autostart, sondern nur eine Verknüpfung zu ihr in deren Einstellungen ihr eine Minimierte Ausführung einstellt:


    Lieben Gruß

    Tunarus

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