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Zukunft XProfan

  • Jens-Arne
  • 9. Februar 2024 um 21:58
  • Jens-Arne
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    • 9. Februar 2024 um 21:58
    • #1

    Liebe Gemeinde,

    wir wissen ja alle, dass Roland offenbar XProfan nicht mehr weiterentwickeln möchte oder kann. Solange die PC-Welt so ist, wie sie ist, kann ich damit leben, denn alles läuft ja problemlos mit der aktuellen Version.

    Ich habe aber nun gelesen, dass die großen Chiphersteller planen, den 32bit-Assembler-Befehlssatz in der Zukunft aus ihren CPUs zu streichen. Verständlich, aber damit ist XProfan in seiner jetzigen Form endgültig ein Kadaver. Neue Programme mit anderen Sprachen zu schreiben ist eine Sache, aber alte Programme, die in XProfan geschrieben sind, einfach aufzugeben (oder, Gott bewahre, neu zu entwickeln), eine ganz andere. Ich habe neben dutzenden kleineren Dingen ein Grafikanzeigeprogramm à la IrfanView und, viel wichtiger für mich, ein Tresorprogramm zur absolut sicheren Speicherung von persönlichen Daten (Passwörter und noch viel mehr, mein ganzes Leben im Prinzip) mit XProfan geschrieben. Das sind jeweils mehr als 20.000 Zeilen hochspzezialisierten Codes, den ich kaum einfach mal so eben in eine neue Sprache rüberbekomme. Mal ganz abgesehen davon, dass ich auch gerne neue Programme damit schreibe, weil es eben XProfan ist.

    Mir ist also das Fortbestehen von XProfan ein absolutes Herzensanliegen.

    Es ist nach den Eingangsworten nun unumgänglich, dass XProfan 64bit-fähig wird, wenn es irgendwie weiterleben soll. Dazu könnten wir versuchen, das Geld zusammenzubekommen, um Roland eine Embarcadero-Lizenz für 64bit-Delphi zu schenken, ohne zu wissen, ob er damit in seiner heutigen Situation etwas anfangen könnte/wollte/würde, oder man kann über einen anderen, extrem radikalen Schritt nachdenken:

    Was wäre, wenn wir Roland in einer kleinen, geschlossenen Entwicklergemeinde um den Quelltext bitten, das ganze nach PureBasic portieren und ihm dabei sämtliche Rechte erhalten würden? Das wäre natürlich ein absolut selbstloses Projekt, bei dem alle Vorteile bei dem blieben, der es verdient hat: Roland.

    Vorteile:
    Wenn man zumindest erstmal das Runtime-Modul nach PureBasic portiert hätte, könnten damit alle bestehenden Quellcodes sowohl in 32bit als auch in 64bit als EXE-Datei produziert werden. Die einzige Anpassung, die in XProfan-Quelltexten nötig wäre, wäre die sicherzustellen, dass alle Pointer als solche definiert sind, und nicht hart als 32bit-Integervariablen. Pointer hätten in der 32bit-Runtime 4 Bytes Breite und in der 64bit-Runtime 8 Bytes. Fertig.
    PureBasic kostet einmalig EUR 79,-- für 32 und 64 Bit inklusive aller zukünftigen Updates. Nicht mehrere tausend Euro wie bei Embarcadero für Delphi.
    PureBasic erzeugt mutmaßlich schnelleren und kleineren Code als Delphi. XProfan würde also aus sich heraus schneller laufen als jetzt.

    Nachteile:
    Die Portierung wäre ein Mammutprojekt. Wir wissen nicht, wie viele Zeilen Quelltext zu konvertieren wären (100.000?). Es ist unklar, ob alles handgeschrieben ist, was verhältnismäßig leicht zu übersetzen wäre. Wenn aber obskure Delphi-Bibliotheken genutzt werden, deren Quelltext nicht offenliegt, oder gar Drittanbietermodule, für die es ggf. keine 64bit-Versionen gibt, wird es wirklich haarig.

    Und die Portierung handgeschriebenen Codes ist auch schon ganz schön aufwenig. Dies sei an folgendem Beispiel verdeutlicht:

    Delphi:

    Procedure quadrGl(a,b,c:real;var Anz:integer;var x1,x2:real);
      var d,q:real;
      begin
        d:=b*b-4*a*c;
        if d<0 then Anz:=0 else
          if d=0 then begin
            Anz:=1;
            x1:=-b/2/a;
          end else begin
            Anz:=2;
            q:=sqrt(d);
            x1:=(-b+q)/2/a;
            x2:=(-b-q)/2/a;
          end;
    end;


    PureBasic:

    Procedure quadrGl(a.f,b.f,c.f,*pAnz,*px1,*px2)
      protected d.f,q.f,Anz.i,x1.f,x2.f
      Anz=PeekI(*pAnz)
      x1=PeekF(*px1)
      x2=PeekF(*px2)
      d=b*b-4*a*c
      if d<0
        Anz=0
      else
        if d=0
          Anz=1
          x1=-b/2/a
        else
          Anz=2
          q=sqr(d)
          x1=(-b+q)/2/a
          x2=(-b-q)/2/a
        endif
      endif
      PokeI(*pAnz,Anz)
      PokeF(*px1,x1)
      PokeF(*px2,x2)
    EndProcedure

    Das Hauptproblem ist, wie man sieht, dass PureBasic keine ByRef-Deklarationen kennt. Im tatsächlich konvertierten Text würde man an allen Stellen Peek & Poke verwenden, hier habe ich es zur Vereinfachung und besseren Lesbarkeit aber an den Anfang und ans Ende geschrieben.

    Ich bin aber der Meinung, dass man das meiste davon automatisieren könnte. Semikola am Zeilenende weg, := in = verwandeln usw. usf. Auch die Variablendeklarationen würde man mit deutlichem Aufwand automatisch umwandeln können. Die seltsame if-Logik wäre schon eine größere Herausforderung, aber wohl auch machbar.

    Die große Frage ist nun: Es gibt ja unter Euch einige, die PureBasic können. Könntet Ihr Euch vorstellen, an einem derartigen Projekt mitzuwirken? Sollten wir Roland einmal fragen, ob das für ihn in Frage käme? Der Nutzen wäre kolossal. XProfan könnte sogar wieder für Neueinsteiger interessant werden. Der Aufwand allerdings auch. Das kann man nicht allein stemmen. Roland nicht, ich nicht, und auch sonst niemand. Und es hängt natürlich davon ab, ob Roland überhaupt bereit wäre, sowas mitzumachen.

    Noch ein Schlusswort: Für mich kommt für so etwas aus tausend Gründen wirklich nur PureBasic in Frage (JRPC3 ist z.B. damit geschrieben. Wenn man das zukünftig mit XProfan zusammen ausliefert, kann jeder nach Belieben schnelle FreeBasic- oder PureBasic-Module direkt im Code schreiben und so XProfan noch deutlich aufwerten - extrem schnelle Procs, Multithreading, ...). Wenn also die zu erwartende Diskussion aufkommt, ob man dafür nicht besser Sprache XY nimmt, dann bin ich raus. Was natürlich nicht heißen muss, dass es dann nicht andere geben könnte, die das trotzdem in Angriff nehmen.

    Beste Grüße, Jens-Arne

    8 Mal editiert, zuletzt von Jens-Arne (9. Februar 2024 um 22:52)

  • THFR
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    • 9. Februar 2024 um 23:50
    • #2

    Leider wir wohl KANN NICHT zutreffen. Ich mag nicht glauben, dass Roland sich nur totstellt.

    Schon einmal FreeProfan 64 Bit getestet?

    Kompilierer/FreeProfan XProfan

    Gruß Thomas

    Gruß Thomas

  • Jens-Arne
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    • 10. Februar 2024 um 01:11
    • #3

    Moin Thomas,

    ja, habe ich. Da hat gar nichts funktioniert, nicht einmal mit einfachen Codes. Ich kann Dir jetzt nicht mehr sagen, was genau das war, aber natürlich etwas mehr als cls:waitinput:end. Das war einfach von vorn bis hinten nicht fertig und ist es natürlich auch heute noch nicht, da sich daran ja seitdem nichts mehr getan hat. Es ist nötig, das Gesamtkonstrukt auf 64bit umzustellen, und dafür bräuchten wir eine Community-Anstrengung. Sonst war's das.

    Beste Grüße, Jens-Arne

  • H.Brill
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    • 10. Februar 2024 um 08:12
    • #4

    XProfan nach PureBasic zu konvertieren, ist wohl ein riesiger Aufwand. Desweiteren

    bin ich mir sicher, daß RGH auch einige DELPHI-UNITS benutzt und sogar die eine

    oder andere nicht freie hinzu gekauft hatte. Man erfindet das Rad ja nicht jedesmal

    neu. Wie ich schon letztes Jahr sagte, wäre es besser, wenn RGH jemand jüngeres aus

    einem Delphi-Forum finden könnte, der das weiter macht. Und für ein Gemeinschaftsprojekt

    müßten auch die richtigen Leute dazu bereit sein. Der Fred von PB hat ja auch ein paar

    Leute, die das eine oder andere für ihn erledigen bzw. führ ihn übernehmen. Das ist halt

    so, wie bei anderer Software oder Spiele auch. Der eine kann gut mit Grafik, der andere

    gut mit Sound, ein anderer gut mit Datenbank usw.

    Deshalb fände ich es besser, XProfan mit Delphi weiter zu entwickeln. Dazu würde ich aber

    ein etwas anderes Konzept vorschlagen. Statt neue Funktionen immer wieder neu in die

    Runtime zu implementieren, würde so ein UNIT-Konzept besser passen. Wir selber haben

    das ja auch in XProfan mit den Units. Ich stelle mir da eine CORE-Unit, die bestimmte

    Grundfunktionen (Variablen, Schleifen, Abfragen usw.) beinhaltet. Alles neue kommt dann

    in Libraries (Units), die bei Bedarf mit eingebunden werden. Halt so ein Konzept, das auch

    B4X (ww.b4x.com) hat. Wenn man das auch noch kompatibel hält, könnten sogar die User

    die eine oder andere Unit mit beisteuern. Ob der Parser/Compiler selbständig in den Units

    sucht, muß man dann noch sehen. Beispielsweise wäre eine compilierte Unit mit einer

    zus. Definitionsdatei, die die neuen Funktionen beschreibt, denkbar. Anbei ein Bild von

    B4J, wo man rechts die entsprechenden JAVA-Libs einbinden kann. Dabei ist die CORE-

    LIB immer angekreuzt.

    Und die 64-Bit - Geschichte wäre dank einer neuen Delphiversion auch gegessen.


    Ein kleiner Tipp noch für das 64Bit Freeprofan: Wenn jemand von mir unbedingt ein

    64-Bit Programm haben möchte, lasse ich es erst durch Version X3 durchlaufen. Erst,

    wenn alles gut ist, wird dann in 64Bit compiliert.

    Bilder

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    Einmal editiert, zuletzt von H.Brill (10. Februar 2024 um 08:26)

  • BASIC_a_
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    • 13. Februar 2024 um 11:50
    • #5

    Das Portieren eines so großen Projekts wie XProfan in eine andere Sprache halte ich für aussichtslos. Als irgendwann 2014 PowerBASIC an eine Softwarefirma verkauft wurde, sah die nur fünfzeilige Roadmap vor, den Assembler-Code (war in TASM geschrieben) zu studieren und dann nach PowerBASIC selbst zu portieren. Bis heute kam nichts! Um so ein Projekt zu stemmen, musst du einen Programmierer haben, der sowohl XProfan beherrscht als auch Delphi und PureBASIC. Und der muss Zeit haben. Viel Zeit. Halte ich für aussichtslos.

    Eine bessere Option wäre es, wenn man RGH den Source-Code abkaufen würde und dann die Weiterentwicklung von XProfan in die eigenen Hände nimmt. Doch ist das finanziell lukrativ? Wie viel wirft XProfan heute noch ab? Will jemand finanzielle Ausgaben für ein eigentlich totes Dingen tätigen? Dazu müsste man schon ein idealistischer, vermögender Hobbyprogrammierer sein. Geld wird sich damit nicht mehr verdienen lassen.

    Die dritte Option ist: Man lernt eine neue Sprache und setzt die ein, um seine Ziele zu verwirklichen. Ja, ist auch schwierig, aber nicht so unmöglich wie Option a und b. Wenn jemandem seine Software wichtig ist oder er damit Geld verdient, sollte er sich nicht sklavisch an XProfan halten, sondern vielleicht langsam in die Puschen kommen und sich nach einer zukunftssicheren Alternative umschauen. Tipp: Microsoft, Embarcadero, Windev... NICHTS FREIES, sondern etwas teueres Kommezielles.

  • H.Brill
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    • 13. Februar 2024 um 18:09
    • #6

    Ein Portieren halte ich auch für sinnlos. Dafür ist (X)Profan in den letzten 2 Jahrzenten

    schon zu sehr gewachsen. Wie schon gesagt, müßte sich ein Delphianer oder auch ein

    Gruppe solcher, finden lassen. Und lukrativ wird es bestimmt auch nicht, egal wieviel RGH

    für den Quellcode verlangt. Es geht vielmehr darum, Leute zu finden, die Spaß an der Sache

    haben, auch wenn kaum was verdient wird. Halt sowas wie z.B. Python, wo auch fremde was

    beisteuern können und so das Projekt wachsen kann. Deshalb auch meine obige Überlegung,

    XProfan zu einem Kern schrumpfen zu lassen und den Rest in Libraries zu modularisieren. Das

    Neue kann dann in Delphi oder XProfan als Unit geschrieben und hinzu gefügt werden. Gut wäre

    es, wenn man auch fremde Komponenten, wie in C geschriebene Libraries oder gar endlich das

    .Net Framework bzw. JAVA integrieren könnte. Nur mit DLLs ist nicht so gut, weil das vermüllt

    nur das Endprodukt. Die Zeiten, wo man dann etliche DLLs mitgeben muß, ist auch vorbei.

    Das wären so meine Gedanken dazu.

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  • BASIC_a_
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    • 16. Februar 2024 um 11:49
    • #7

    Moin,

    ich denke, was du dir wünscht, übersteigt die Möglichkeiten von RGH. Hinter den Sprachen, die sowas mehr oder weniger beherrschen, stehen ganze Unternehmen mit viel Kapital und Human Resource. Es wäre schon ein gewaltiger Schritt für alle Nutzer von XProfan, würde es eine stabile und vollfunktionsfähige 64-Bit-Version geben und ich rede hier nicht von das in die Jahre gekommene FreeProfan, dessen Existenzgrund sich mir nie erschlossen hat.

    Aber man muss ganz rational bleiben und erkennen, dass es für XProfan keine Zukunft mehr gibt. Wer nutzt es denn noch?

  • THFR
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    • 29. Februar 2024 um 10:26
    • #8

    Ich glaube auch, dass XProfan keine Zukunft mehr hat.

    Gebe ich heute ein Programm weiter wollen alle sicher sein, dass das einwandfrei ist. Also mal bei Virustotal für einen Freibrief getestet, und.....

    mit X2 zwei Meldungen

    mit 11.2 drei Meldungen

    wer will die Programme noch weitergeben?

    Gruß Thomas

  • H.Brill
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    • 29. Februar 2024 um 17:22
    • #9
    Zitat von THFR

    Gebe ich heute ein Programm weiter wollen alle sicher sein, dass das einwandfrei ist. Also mal bei Virustotal für einen Freibrief getestet, und.....

    mit X2 zwei Meldungen

    mit 11.2 drei Meldungen

    wer will die Programme noch weitergeben?

    Das gab es bei Profan früher auch öfter. Besonders einige Virenscanner schlagen da immer an.

    Meines Wissens hängt das aber mit den Ressourcen, die in der Runtime stecken, zusammen.

    Dort sind ja nicht nur Bilder und Icons drin.

    Wenn man das bei (X)Profan ändern will, müssen ganz neue Strukturen, was u. a. Compilerbau

    betrifft, geschaffen werden. Da kann man auch gleich ganz neu damit anfangen.

    Das Einlinken der Prfrun32.exe war wahrscheinlich damals das Einfachste und auch der Interpreter war auch besser an neue Funktionen anzupassen. Deswegen war Profan auch nie ein echter

    Compiler, wie C oder ASM gewesen und damit auch langsamer. Wegen den immer besser

    werdenden Prozessoren mekrt man das heutzutage nicht mehr. Wann schreibt man auch

    wirklich zeitkritische Programme ? Meistens wird ja auf Benutzereingabe gewartet. Und halt

    für so kleine Sachen bzw. Tools ist es für mich immer noch gut genug. Auch gut ist es, wenn

    man jemandem Grundlagen der Programmierung (Variablen, Schleifen, Abfragen usw.)

    beibringen möchte.

    Und das mit der 64Bit - Umsetzung und dem dazu fehlenden neuen Delphi wurde hier ja schon

    öfter durchgekaut.

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  • Volkmar
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    • 29. Februar 2024 um 18:04
    • #10

    Das Wesentliche, was in den Ressourcen zu Beanstandungen führt, ist die Versionsinfo. Da steht ja in jedem Profanprogramm das Gleiche drin. Unterschiede sind nur die Versionsnummern der Profanversion. War also mal ein Profanprogramm, egal ob berechtigt oder nicht, in Verdacht geraten, sind alle Profanprogramme mit der gleichen Profanversion verbrannt. Da hilft es dann schon, die Ressource individuell zu gestalten. Also eigenen Dateinamen, eigene Versionsnummer, eigenes Copyright u.s.w. eintragen. Damit habe ich schon einige Programme "sauber" gekriegt.

    Gruß Volkmar

  • JörgG
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    • 1. März 2024 um 19:45
    • #11

    Naja, ich seh das so:
    Wenn ich ein Programm schreibe, welches nix böses tut und auch keinen Schadcode enthält, aber es wird dann trotzdem von diesen Antivirus-Programmen angemeckert, dann ist es doch nicht meine Aufgabe, dies zu bereinigen, sondern Aufgabe der AntivirenProgrammHersteller, nicht solche stümperhaften Scanner zu programmieren :)
    Aber gut, hat jetzt nix direkt mit der Zukunft von XProfan zu tun :)

    Gruß Jörg

    Ideen gibt es viele - man muß sie nur haben...
    Linux Mint / LMDE / Antix

  • H.Brill
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    • 2. März 2024 um 07:38
    • #12

    Bis vor wenigen Jahren war es doch so, daß man dem Hersteller des Antivirus-Programms

    das melden konnte, daß es kein Virus ist, sondern nur eine normale Ressource. Der hat

    dann sein Antivirenprogramm dahingehend angepaßt. Ich glaube, ich hatte das mal bei

    AVIRA mit einem Profanprogramm gemacht. Ist aber jetzt schon gut 15 Jahre oder mehr her.

    Müßte so in der Anfangszeit, wo die Antivirenprogramme hipp waren, gewesen sein.


    Wie das heute ist, weiß ich nicht. Ich habe da nur die Firewall und den Defender von MS laufen.

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  • SvenB
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    • 15. März 2024 um 13:05
    • #13

    Ich hatte Erfolg mit der Einreichung meiner Setup-Datei bei Microsoft:
    Submit a file for malware analysis - Microsoft Security Intelligence

    Mein Programm wurde zwar nicht als Virus erkannt aber als unbekannter Download erstmal geblockt und der unbedarfte User sieht erstmal nur den "Nicht ausführen" Button. Das Problem war dann nach einigen Tagen behoben aber eben mit einer neuen Version der Software auch wieder da.


  • H.Brill
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    • 15. März 2024 um 16:07
    • #14

    Hast du das, was Volkmar mit der Versionsnummer geschrieben hatte,

    schon mal ausprobiert ? Wenn es funktioniert, wäre das dann das Einfachste.

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  • SvenB
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    • 15. März 2024 um 16:13
    • #15

    Ich habe weder Funktionsnummern geändert noch angegeben, die Ausnahme funktioniert auch lediglich mit der einen damals eingereichten Version aber immerhin.

  • H.Brill
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    • 21. April 2024 um 11:31
    • #16

    Hallo,

    hat mal jemand in den letzten Monaten etwas von RGH gehört ?

    Es scheint so, daß er die letzten Monate gar nicht mehr hier im Forum

    und auch in den Unterforen online gewesen ist. Ob nun krankheitsbedingt

    oder wie auch immer, sei mal dahin gestellt.

    Ich finde es schade, daß so ein Lebenswerk wie XPROFAN einfach in Vergessenheit

    gerät. Wäre ich RGH und müßte sowas wegen Krankheit oder Alter aufgeben, würde ich

    wenigstens die letzte Version als Freeware veröffentlichen. Geld damit verdienen wird man wohl

    nicht mehr, da ja nun nichts Neues mehr kommt. Und egal auch, auf welche Weise. Das gilt

    auch für den Sourcecode. Kaufen wird sich den niemand. Es wäre schon erstaunlich, wenn

    sich jemand dem kostenlosen Sourcecode annimmt und evtl. noch etwas weiter entwickelt.

    Aber vielleicht findet sich mit der Zeit auch jemand, der Spaß daran hat und noch weiter macht.

    Jedenfalls bliebe XProfan in der Freeware-Szene noch einige Zeit erhalten.


    Aber ändern können wir ja nichts daran. Es ist auch so, wie mit den großen Denkern

    (wie Einstein, Newton usw.) durch die Jahrhunderte. Hätten da nur wenige ihr Wissen

    oder Erfindung usw. weiter gegeben, würden wir vllt. heute noch unsere Werkzeuge

    aus Steinen zusammenklopfen. Vom Weitergeben lebt ja im Grunde genommen die

    Menschheit.

    So sehe ich das hier auch, halt nur in einem viel kleineren Maßstab.

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  • BASIC_a_
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    • 24. April 2024 um 06:16
    • #17

    Ich kann dir zwar nicht sagen, was mit RGH los ist, doch wenn sich jemand derart zurückzieht, ist das nicht unbedingt gut.

    Die Zeiten von XProfan sind vorbei. Da ist auch keine Zukunft mehr. Es fehlt einfach zu viel von dem, was heute Standard ist. Und ob sich RGH dafür die Zeit nehmen kann/will/wird, ist fraglich.

    Im offiziellen PowerBASIC-Forum wurde in den letzten Tagen eine ähnliche Diskussion geführt, nachdem Drake, die Firma, die PB gekauft hat, Anfang des Jahres die offizielle PB-Seite vom Netz nahm und bis heute weder eine Aktualisierung noch irgendwelche Informationen lieferte. Solche Ein-Mann-Projekte haben halt ein Verfallsdatum und wie es scheint, konnte auch die Übernahme des Hochleistungscompilers PowerBASIC durch eine starke Softwarefirma namens Drake nichts daran ändern, dass das Projekt nicht weitergeführt werden konnte. Wie hoch sind dann die Chancen bei einem Projekt wie XProfan, das außerhalb Deutschlands aber auch hier im Land kaum jemand kennt und für das es weder einen kommerziellen noch einen Freeware-Markt gibt?

  • H.Brill
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    • 24. April 2024 um 07:59
    • #18

    Wenn das jetzt eine Eintagsfliege (2-3 Jahre) gewsen wäre, hätte ich gesagt : OK und aus.

    RGH hätte vor Jahren schon ein, zwei Leute mit ins Boot nehmen müssen. Und auch international,

    was er anfangs auch mal machte (internat. engl. Version) das weiterführen müssen. Auch hier im

    Forum gab/gibt es ja fähige Leute (wie Volkmar, MRK-Soft, TS-Soft u. a.) , die da durchaus mit-

    arbeiten hätten können, z.b. daß jemand das Drag&Drop für XProfan entwickelt und RGH fügt

    es beim Release ein. Es ist oft gar nicht nötig, daß man jetzt auch unbedingt Delphi können

    muß. Oft reichen da ja Ideen oder Algorithmen, die RGH dann in Delphi umsetzen hätte können.

    Daß sowas auch funktioniert, sieht man ja auch bei PureBasic. Fred Labour arbeitet da ja auch mit

    zwei (glaube ich) Leuten zusammen. Und Andre macht dann noch die dt. Hilfe. Natürlich darf man

    auch nicht nur den Gewinn sehen und gibt den Personen, die einem zuarbeiten, etwas ab.

    Auch das Marketing hätte damals besser gemacht werden müssen. Ich hatte damals auch nur

    durch Zufall von Profan gelesen. Dann ausprobiert und gekauft. Da hätte damals, in der PC -

    Zeitschriften Ära (MS-DOS INTERNATIONAL, C'T, PC-Welt usw.), wo noch viele diese gelesen

    hatten, regelmäßiger mit der neusten Sharewareversion geworben werden müssen. Heutzutage

    macht es auch überwiegend das Netz. Aber auch da muß man schauen, wie man sucht.

    Gibt man nur 'Profan' ein, findet sich fast nichts. Und bei XProfan kommen dann nur die

    Foren aber keine Freeware oder Shareware - Seiten, wo man weiter schauen könnte.

    Auch auf Seiten der Freeware hätte es anders laufen müssen. Statt immer nur veraltete

    Versionen als Freeware bereit zu stellen, wäre es besser gewesen, bei jedem Update

    auch eine neue Testversion anzubieten. Auch die Updates waren ja auch nicht gerade

    billig.

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  • H.Brill
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    • 24. April 2024 um 09:14
    • #19
    Zitat von BASIC_a_

    Es fehlt einfach zu viel von dem, was heute Standard ist.

    Da muß ich dir auch Recht geben.

    XML fehlt ganz usw. Und einiges, das RGH später hinzu gefügt hatte, ist nur rudimentär

    implementiert. Das sieht man besonders an JSON. Logischerweise hätte RGH da auch

    gleichzeitig XML dazu nehmen müssen. Wenn ich mir da die Referenz von PureBasic

    anschaue, sind da bei allen Themen wesentlich mehr Funktionen integriert, als bei

    XProfan. Und sollte mal was fehlen, das die User sich wünschen, versucht Fred, es

    beim nächsten Update zu implementieren. Genau so, wie bei PB der Unterstrich am

    Anfang einer Funktion, der dann eine API-Funktion dahinter anzeigt. Da braucht es nicht

    noch extra Definitionen dafür.

    Das sind jetzt nur ein paar Beispiele.

    Wir sind die XProfaner.

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  • BASIC_a_
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    • 24. April 2024 um 19:03
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    Zitat von H.Brill

    Auch das Marketing hätte damals besser gemacht werden müssen. Ich hatte damals auch nur

    durch Zufall von Profan gelesen. Dann ausprobiert und gekauft. Da hätte damals, in der PC -

    Zeitschriften Ära (MS-DOS INTERNATIONAL, C'T, PC-Welt usw.), wo noch viele diese gelesen

    hatten, regelmäßiger mit der neusten Sharewareversion geworben werden müssen.

    Oh ja, das waren noch Zeiten. Sowas gibt es heute gar nicht mehr. Wenn man sich die DVDs, die den gängigen Magazinen beiliegen, anschaut, dann findet man alles (meistens Foto & Video) außer Compiler, Interpreter oder IDEs. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal eine "C't Programmieren" am Kiosk sah...

    Einmal editiert, zuletzt von BASIC_a_ (24. April 2024 um 19:10)

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